Dienstag, 12. Mai 2015

Burgenland punktet mit leistbaren Mieten

 Mieten im Burgenland seit 2010 unter der Inflationsrate gestiegen, Häuser werden günstiger


Das mag ja sein, nur darf man hier nicht gemeldet sein, denn dann ist man auch in der BGKK versichert und die ist ein richtiges Chaos. Dümmer geht's nimmer! Also, alle die in der WGKK versichert sind und immer zum Chefarzt müssen, die wissen was einem da blühen kann, nur ist das noch kein Vergleich zum Burgenland. 

Wien (OTS) - In der aktuellen Analyse von ImmobilienScout24 zeigt sich der Immobilien-Markt im Burgenland im ersten Quartal 2015 sehr ruhig - leicht sinkende Preise bei Häusern, moderater Anstieg bei Eigentumswohnungen und nahezu stagnierende Mietpreise. Betrachtet man die Daten für das Burgenland jedoch im Zeitverlauf von 2010 bis einschließlich erstes Quartal 2015, dann zeigt sich ein klarer Trend zum Eigentum: Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen sind bis zu 31 Prozent teurer geworden, während die Mieten maximal um 10 Prozent angezogen haben. "Leistbares Wohnen ist im Burgenland durchaus noch möglich. Das Burgenland kann trotz der Preissteigerungen österreichweit nach wie vor mit günstigen Immobilienpreisen und hoher Lebensqualität punkten. Damit wäre es für viele Wiener, die ihren Traum vom Eigentum erfüllen wollen, eine attraktive Alternative", so Dr. Patrick Schenner, Geschäftsführer von Immobilien-Scout24. "Wer schön und leistbar wohnen möchte, muss eben weitere Wege in Kauf nehmen."

5-Jahres Analyse - Trend zum Haus

Das Grundstück im sonnigen Burgenland ist ein zunehmend begehrtes Objekt. Seit 2010 sind die Grundstückpreise um durchschnittlich 28,3 Prozent angestiegen. Auch gebrauchte Eigentumswohnungen haben einen Boom erlebt und sind zwischen 2010 und 2015 um 30,7 Prozent teurer geworden. Für neue Wohnungen (+24,8 Prozent) und Häuser (+26,4 Prozent) mussten Käufer rund ein Viertel mehr hinblättern. Vergleichsweise stabil entwickelten sich in diesem Zeitraum die Preise bei gebrauchten Häusern (+6,8 Prozent) sowie bei Mieten für neue Wohnungen (+10,1 Prozent) und gebrauchten Mietobjekten (+2,4 Prozent). Damit sind die Mietpreise im Burgenland unter der Inflationsrate gestiegen (das gesamte Verbraucherpreisindex-Plus betrug in diesem Zeitraum im Jahresdurchschnitt betrachtet 12,3 Prozent).
Aktuell sehr stabiler Immobilienmarkt
Die Preisanalyse für das erste Quartal 2015 im Vergleich zu 2014 zeigt insgesamt einen stabilen Immo-Markt. Die Preise für Grundstücke (+4,3 Prozent) und für gebrauchte Eigentumswohnungen (+3,4 Prozent) sowie für neue Eigentumswohnungen (+2,4 Prozent) gehen im Schnitt im Burgenland weiter etwas nach oben. Hotspots bei Grundstücken waren Güssing (+10 Prozent) und Oberpullendorf (+14,6 Prozent), die allerdings bei absoluten Preisen mit 22 EUR/m2 beziehungsweise 26 EUR/m2 noch weit unter dem Durchschnittpreis im Burgenland liegen (86 EUR/m2). Bei gebrauchten Eigentumswohnungen punktet ebenfalls ein südlicher Bezirk: In Jennersdorf stiegen die Preise um plus 11,4 Prozent. Bei neuen Wohnungen legte vor allem Neusiedl am See zu (+7,3 Prozent).
Häuserpreise sinken
Während österreichweit die Preise für Häuser mit plus 1 Prozent weitgehend stagnieren, ist im Burgenland im ersten Quartal 2015 sogar ein Preisminus bei gebrauchten Häusern (-0,8 Prozent) sowie bei neuen Häusern (-1,9 Prozent) zu verzeichnen. "Dabei handelt es sich um eine leichte Korrektur nach dem Anstieg in den vergangenen Jahren", so Schenner.
Mieten-Anstieg im Burgenland gering
Ähnlich verhält es sich bei der aktuellen Entwicklung der Mietpreise. Wer eine gebrauchte Wohnung im Burgenland sucht, kann mit einem gleichbleibenden Mietniveau rechnen: Neue Mietwohnungen sind im ersten Quartal 2015 im Vergleich zu 2014 um 1,3 Prozent und gebrauchte Wohnungen um 0,3 Prozent teurer geworden. Die Mietpreise für Wohnungen liegen mit 7,2 EUR/m2 noch deutlich unter dem Österreich-Schnitt von 10,6 EUR/m2.
Für die aktuelle Preisanalyse wurden Datensätze für das erste Quartal 2015 im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2014 analysiert. Bei der 5-Jahres Analyse wurde der Zeitraum 1.1.2010 bis 31.3.2015 herangezogen.


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