Mittwoch, 10. Juni 2026

Ludwig sieht 41 Prozent erreicht

By Ist das ein Erfolg wenn 49% fehlen? Er hat nach eigenen Angaben 41% geschafft. https://www.meinbezirk.at/wien/c-politik/ludwig-sieht-41-prozent-von-regierungsprogramm-erreicht-bzw-auf-schiene_a8684045?ref=curate

Rot-Pink hat mit der angespannten budgetären Lage in Wien hu kämpfen

Rot-Pink hat insbesondere mit der angespannten budgetären Lage in Wien zu kämpfen. Das trifft den Kern der aktuellen Debatte in der Wiener Stadtpolitik ziemlich genau. Die rot-pinke Koalition (SPÖ und NEOS) steht vor der enormen Herausforderung, ambitionierte Projekte in einer wirtschaftlich extrem angespannten Phase umzusetzen. Die Kombination aus den Nachwirkungen der hohen Inflation, steigenden Personalkosten (etwa im Pflege- und Bildungsbereich) und stagnierenden Steuereinnahmen engt den finanziellen Spielraum der Stadt massiv ein. Besonders im Fokus stehen dabei drei zentrale Reibungspunkte: - Großprojekte wie der Ausbau des öffentlichen Verkehrs (U2/U5), die Sanierung von Schulen und Klimaanpassungsmaßnahmen verschlingen Milliarden. Gleichzeitig müssen die Ressorts den Gürtel enger schnallen, was intern regelmäßig für Budgetdebatten sorgt. - Um die Einnahmen zu sichern, greift die Stadt Wien auf das automatische Valorisierungsgesetz zurück, wodurch kommunale Gebühren (Wasser, Müll, Abwasser) an die Inflation angepasst werden. Das bringt der Koalition – insbesondere vonseiten der Opposition (ÖVP und FPÖ) – heftige Kritik ein, da dies die Lebenserhaltungskosten für die Bürger weiter in die Höhe treibt. - Für die SPÖ geht es darum, das soziale Netz und die gewohnte Infrastruktur der Stadt trotz Krise aufrechtzuerhalten. Die NEOS wiederum sind mit dem Versprechen angetreten, die Verschuldung zu kontrollieren und die Bürokratie zu reformieren. In Zeiten leerer Kassen ist dieser Spagat zwischen "sozialer Sicherheit" und "Budgetdisziplin" doppelt schwer zu meistern. Das Doppelbudget für die kommenden Jahre wird somit zur echten Reifeprüfung für Rot-Pink. Man versucht zwar, den wirtschaftlichen Aufschwung aktiv herbeizuführen, der finanzielle Gegenwind ist im Rathaus jedoch deutlicher spürbarer denn je.

Montag, 9. Juni 2025

Vergleich: Wohnpreise, Einkommen

Das Verhältnis zwischen durchschnittlichem Verdienst und Mietkosten in Wien gilt im internationalen Vergleich als relativ günstig, besonders dank des starken sozialen Wohnbaus und der Mietpreisregulierung. 1. Durchschnittliche Mietkosten in Wien (2024) - Kaltmiete (nur Grundmiete): - Altbau: €10–€14/m² - Neubau: €14–€20/m² - Warmmiete (inkl. Betriebskosten, Heizung, etc.): - 50 m²-Wohnung: €700–€1.000 - 80 m²-Wohnung: €1.000–€1.500 - Gemeindewohnungen (stark subventioniert): - Ca. 30% geringer als freier Markt (z. B. €550–€800 für 50–60 m²). Hinweis: Lange Wartelisten (teils Jahre). 2. Durchschnittliche Gehälter in Wien (Brutto/Jahr) - Median (2023): Ca. €42.000–€45.000 (≈ €2.500–€2.800 netto/Monat bei Steuerklasse 1) - Einstiegsgehälter (mit Ausbildung): €30.000–€40.000 - Fachkräfte/Experten: €50.000–€70.000 - IT, Finanzen, Management: Oft €70.000+ 3. Mietbelastungsquote - Single-Haushalt (Durchschnittsverdiener, 50 m²-Wohnung): - Freier Markt: 25–35% des Nettoeinkommens. - Gemeindewohnung: 15–25%. - Paare/Familien (z. B. 80 m²): - Oft nur 20–30% des Haushaltsnettoeinkommens. 4. Vergleich mit anderen Städten - Wien vs. Deutschland: - Mieten ca. 20–30% günstiger als München/Frankfurt. - Gehälter ähnlich oder leicht niedriger. - International: - Deutlich günstiger als Zürich, Paris, London (dort oft 40–50% Mietbelastung). 5. Gründe für das günstige Verhältnis - Sozialer Wohnbau: 60% der Wiener leben in gefördertem Wohnraum. - Mietpreisbremse: Strenge Regeln für Altbauten ("Richtwertmiete"). - Staatliche Förderungen: Beihilfen für einkommensschwache Haushalte. 6. Herausforderungen - Steigende Preise: Neubauwohnungen sind teurer (+5–10% seit 2020). - Wohnungssuche: Engpässe bei günstigen Wohnungen, besonders in beliebten Bezirken (z. B. 7., 8., 9.). - Einkommensschere: Geringverdiener (unter €1.800 netto) haben trotzdem Schwierigkeiten. Fazit - Für Durchschnittsverdiener ist Wien eine der lebenswertesten Städte Europas, da die Miete oft unter 30% des Einkommens liegt. - Tipp: Nutze geförderten Wohnbau und informiere dich früh über Gemeindewohnungen - Achtung: Bei hohen Ansprüchen (Neubau-Luxus, City-Lage) steigt die Belastung deutlich. Ich habe da noch eine andere Untersuchung gemacht. Hier ist ein detaillierter Vergleich der Einkommen (netto) und Lebenshaltungskosten für Wien, Berlin, Paris und London – basierend auf aktuellen Daten (2024). Entscheidend ist dabei das Verhältnis von Gehalt zu Mieten/Alltagskosten: Übersichtstabelle (Durchschnittswerte) | Stadt | Durchs. Nettoeink. (Single/Monat) | Miete 80 m² (Zentrum) | Mietbelastung | Kaufkraftindex (EU=100) | |---------|-----------------------------------|------------------------|-------------------|--------------------------| | Wien | €2,500–€2,800 | €1,100–€1,500 | **25–35%** | 115 (höchste in DACH!) | | Berlin | €2,200–€2,600 | €1,300–€1,800 | 40–50% | 100 | | Paris | €2,400–€2,900 | €1,800–€2,500 | 55–70% | 90 | | London| £2,400–£3,000 (≈€2,800–€3,500) | £2,200–£3,000 (≈€2,600–€3,500) | 65–85% | 105 | Hinweis: Nettoeinkommen nach Steuern/Sozialabgaben. Mieten für Standardwohnung im Stadtzentrum inkl. Nebenkosten. --- Detaillierter Vergleich 1. Wien - Vorteile: - Niedrigste Mietbelastung dank sozialem Wohnbau (nur 25–35% des Einkommens). - Höchste reale Kaufkraft in der DACH-Region (115 vs. EU-Durchschnitt 100). - Nachteile: - Gehälter leicht niedriger als in Süddeutschland/Schweiz. 2. Berlin - Vorteile: - Dynamischer Arbeitsmarkt (IT, Startups), höhere Gehälter als in Ostdeutschland. - Nachteile: - Mieten stark gestiegen (+45% seit 2015), besonders im Zentrum. - Mietbelastung oft >40% – bei niedrigen Einstiegsgehältern (€1,800 netto) sogar 50–60%. 3. Paris - Vorteile: - Hohe Bruttogehälter (v.a. in Finanzen, Luxusbranche). - Nachteile: - Extreme Mietkosten: Kleine 50 m²-Wohnung kostet oft €1,400+ im Zentrum. - Abgabenlast: Bis zu 25% Sozialabgaben + Einkommenssteuer → Netto deutlich niedriger. - Lebenserhaltungskosten 30% höher als in Wien (Taxis, Restaurants, Strom). 4. London - Vorteile: - Höchste Gehälter Europas (Finanzsektor, Tech), brutto oft €80.000–€100.000. - Nachteile: - Exorbitante Mieten: 1-Zimmer-Wohnung im Zentrum ≈ €2,000+/Monat. - Brexit-Folgen: Inflation (+10%), Pfund-Schwankungen, Visa-Hürden. - Netto-Kaufkraft trotz hoher Gehälter oft niedriger als in Wien. Entscheidende Faktoren | Kriterium | Wien | Berlin | Paris | London | |--------------------|------------|------------|------------|------------| | Mietkosten. | ★★★☆☆ (günstig) | ★★☆☆☆ (mittel) | ★☆☆☆☆ (sehr hoch) | ★☆☆☆☆ (extrem hoch) | | Netto-Kaufkraft | ★★★★☆ | ★★★☆☆ | ★★☆☆☆ | ★★★☆☆ | | Work-Life-Balance| ★★★★☆ | ★★★☆☆ | ★★☆☆☆ | ★★☆☆☆ | --- Beispielrechnung: Single mit €3,000 netto | Stadt | Miete (Zentrum, 60 m²) | Übrig nach Miete | Lebensmittel/Monat | Verfügbarer Rest | |---------|-------------------------|------------------|--------------------|----------------------| |Wien | €1,100 | €1,900 | €300 | €1,600 | | Berlin | €1,500 | €1,500 | €280 | €1,220 | | Paris | €1,800 | €1,200 | €350 | €850 | | London| €2,400 (≈£2,050) | €600 | €400 | €200 | Die Zahlen zeigen: Selbst bei ähnlichem Nettoeinkommen bleibt in Wien deutlich mehr übrig. Quellen: Statistik Austria, AK Wien, Mietervereinigung (2024) Quellen: Eurostat, Numbeo, OECD, nationale Statistikämter (2024)

Dienstag, 3. Juni 2025

Stadtrat Wien

Damit gibt es künftig in der Bundeshauptstadt einen Stadtrat mehr. Hätte man nämlich die aktuelle Gesamtzahl beibehalten, müsste die SPÖ einen Sitz abgeben. Und des geht net! In Zeiten des Sparens ... wo kommen wir da hin? Wir werfen das Geld raus! So soll es sein!

Schlägerei in Wien

Ein Bericht des Bundeskriminalamts aus dem Januar/Februar 2025 (Magazin "Öffentliche Sicherheit") weist auf eine Zunahme der Jugendkriminalität und Gewaltbereitschaft hin. In Wien gab es demnach von März bis November 2024 (als Vergleichszeitraum) 3.755 Anzeigen im Zusammenhang mit Jugendkriminalität, davon 531 Minderjährige, und 677 Festnahmen (51 davon unter 18). Dies legt nahe, dass gewalttätige Auseinandersetzungen, insbesondere unter Jugendlichen, ein Thema in Wien sind. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 des Bundeskriminalamts, veröffentlicht im April 2025, gibt an, dass die Polizei im Jahr 2024 österreichweit 534.193 Anzeigen bearbeitete, ein Anstieg von 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Schwere Straftaten wie Mord und Raub nahmen demnach deutlich zu. Obwohl dies Zahlen für ganz Österreich sind, geben sie einen allgemeinen Trend wieder. Es wird in Wien im Jahr 2025 weiter zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen wird, wie die aktuellen Polizeiberichte und die Trends in der Kriminalität, insbesondere im Bereich der Jugendkriminalität, nahelegen. Konkrete Zahlen für 2025 sind nicht vorhanden. Hier die Zahlen von 2025/25. Im Jahr 2024 wurden in Wien 31.006 Fälle von Gewaltkriminalität angezeigt, was einem Anstieg von 5,2 % gegenüber 2023 entspricht. Die Anzahl der Morde stieg von 19 im Jahr 2023 auf 26 in 2024. Raubdelikte nahmen um 18,1 % zu, von 1.180 Fällen 2023 auf 1.394 Fälle 2024, wobei die meisten Raubüberfälle an öffentlichen Orten stattfanden. Gewalttaten mit Stichwaffen wurden 2024 in 1.121 Fällen angezeigt, ein Anstieg gegenüber 994 Fällen 2023. Die Jugendkriminalität, insbesondere bei Tatverdächtigen unter 18 Jahren, ist stark gestiegen, was auch zu mehr Gewaltdelikten beiträgt47. Vergewaltigungsanzeigen stiegen von 468 auf 519 Fälle (+10,9 %) im selben Zeitraum @https://www.heute.at/s/massenschlaegerei-artet-gewaltig-aus-polizei-greift-ein-120111485

Mittwoch, 28. Mai 2025

Bevölkerungswachstum in Wien

Das Bevölkerungswachstum von 1,1 Prozent für Wien besteht aus vielen Zutaten. Vor allem aber zeigen die Details der neuen Bevölkerungsstatistik: Wien ist ein Durchhaus, die Zahl des Netto-Bevölkerungswachstums ist verschwindend gering im Vergleich zur Zahl jener, die in Summe kommen oder gehen, schreibt die Kronen Zeitung. Sehen wir uns das etwas genauer an. Das Bevölkerungswachstum in Wien ist aktuell stabil und positiv. Anfang 2025 lebten rund 2,02 Millionen Menschen in Wien, was einem Wachstum von etwa 1,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Wachstum wird vor allem durch Zuwanderung aus dem In- und Ausland getragen, da etwa 40 % der Wiener Bevölkerung nicht in Österreich geboren sind. Die Geburtenbilanz ist leicht positiv, jedoch macht der Zuzug den größeren Unterschied: Im Januar 2025 gab es nur 18 mehr Geburten als Sterbefälle, während die Wanderungsbilanz ein Plus von über 800 Personen ausweist. Insgesamt wächst Wien seit den 1990er-Jahren stark, mieinem Zuwachs von knapp 500.000 Einwohnern seit damals. Prognosen gehen davon aus, dass Wien bis 2053 um etwa 310.000 Menschen (+15,6 %) weiter wachsen wird, sodass die Einwohnerzahl dann bei rund 2,29 Millionen liegen könnte. Dieses Wachstum wird als moderat eingeschätzt und entspricht in etwa dem der letzten 15 Jahre. Zusammengefasst kann gesagt werden: Aktuelle Einwohnerzahl (2025): ca. 2,02 Mio. Wachstum 2024/2025: ca. +1,1 % Hauptwachstumstreiber: Zuwanderung Prognose bis 2053: +15,6 % auf ca. 2,29 Mio. Historischer Höchststand (1910): ca. 2,08 Mio., soll bis Ende des Jahrzehnts übertroffen werden. Quellen: https://www.wien.gv.at/statistik/bevoelkerung/bevoelkerungsstand https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bevoelkerung/bevoelkerungsstand/bevoelkerung-zu-jahres-/-quartalsanfang https://www.wien.gv.at/statistik/bevoelkerung/prognose https://wien1x1.at/bevoelkerungsmonitoring https://www.wien.gv.at/statistik/publikationen/bev-prog-2023-zusammenfassung.html https://wien1x1.at/bev-entwicklung-2

Freitag, 23. Mai 2025

Wiener Wohnen untersagt Klimaanlage

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250523_OTS0055/buergeranwalt-wiener-wohnen-untersagt-klimaanlage