Donnerstag, 11. Juni 2015

Wohnen verteuerte sich im ersten Quartal weiter

Im Österreich-Schnitt 7,09 Euro pro m2 und Monat für Miete samt Betriebskosten - Kosten je m2 in Salzburg am höchsten, pro Wohnung in Vorarlberg - Wien auf Rang 4, noch über Bundes-Schnitt

Wohnen hat sich in Österreich heuer seit Jahresanfang weiter verteuert. Die durchschnittlichen Mieten samt Betriebskosten legten im ersten Quartal bundesweit auf 7,09 Euro pro Quadratmeter und Monat zu, im 4. Quartal waren es noch 7,01 Euro pro Quadratmeter gewesen. Für Wien ermittelte die Statistik Austria nach Angaben von Donnerstag einen Anstieg von 7,28 auf 7,39 Euro pro Quadratmeter.
Nur in drei Bundesländern verringerten sich die Wohnkosten - und zwar in der Steiermark von monatlich 6,68 auf 6,64 Euro/Quadratmeter, in Niederösterreich von 6,32 auf 6,30 Euro und im Burgenland von 5,22 auf 5,21 Euro pro Quadratmeter.
Pro Quadratmeter am teuersten waren Mietwohnungen in Salzburg, gefolgt von Vorarlberg, Tirol und Wien.

Wien beim Wohnen mit am teuersten

Nur in drei Bundesländern verringerten sich die Wohnkosten – und zwar in der Steiermark von monatlich 6,68 auf 6,64 Euro/Quadratmeter, in Niederösterreich von 6,32 auf 6,30 Euro und im Burgenland von 5,22 auf 5,21 Euro pro Quadratmeter.
Pro Quadratmeter am teuersten waren Mietwohnungen in Salzburg, gefolgt von Vorarlberg, Tirol und Wien.
Prozentuell den stärksten Anstieg gab es bei den Wohnkosten in Oberösterreich, die im Quartalsabstand im Schnitt von 6,60 auf 6,73 Euro je Quadratmeter zulegten. In absoluter Höhe am stärksten war das Plus in Vorarlberg mit einem Anstieg von 7,92 auf 8,06 Euro. Wie in Wien war auch in Salzburg die Verteuerung recht kräftig (von 8,37 auf 8,50 Euro). Seitwärtsbewegungen gab es in Kärnten (von 5,54 auf 5,55 Euro) und in Tirol (von 7,63 auf 7,64 Euro).

Prozentuell den stärksten Anstieg gab es bei den Wohnkosten in Oberösterreich, die im Quartalsabstand im Schnitt von 6,60 auf 6,73 Euro je Quadratmeter zulegten. In absoluter Höhe am stärksten war das Plus in Vorarlberg mit einem Anstieg von 7,92 auf 8,06 Euro. Wie in Wien war auch in Salzburg die Verteuerung recht kräftig (von 8,37 auf 8,50 Euro). Seitwärtsbewegungen gab es in Kärnten (von 5,54 auf 5,55 Euro) und in Tirol (von 7,63 auf 7,64 Euro).
Der Anstieg der Wohnkosten hat sich übrigens gegenüber den vorhergehenden Vierteljahren noch leicht beschleunigt. Heuer im ersten Quartal lagen sie im Bundesschnitt um 8 Cent pro Quadratmeter über dem Vorquartal, im vierten Quartal 2014 hatte das Plus im Quartalsabstand lediglich 4 Cent und davor im dritten Quartal 5 Cent pro Quadratmeter ausgemacht.
Pro Wohnung am höchsten waren die Wohnkosten (Miete inkl. Betriebskosten) im ersten Quartal in Vorarlberg mit im Schnitt 553,9 Euro monatlich, gefolgt von Salzburg mit 540,3 Euro und Tirol mit 500,4 Euro. An vierter Stelle - und damit ebenfalls noch über dem Durchschnitt - rangierte Wien mit 490,0 Euro. Der Österreich-Schnitt wurde mit 473,5 Euro pro Monat ermittelt. Am billigsten lässt es sich pro Mietwohnung mit 382,1 Euro monatlich in Kärnten leben, gefolgt von 400,7 Euro im Burgenland, 425,0 Euro in der "grünen Mark", 448,4 in OÖ und 460,1 Euro in NÖ.
Im Jahr 2014 gab es in Österreich 1,522 Mio. Hauptmietwohnungen - heuer im ersten Quartal 1,546 Millionen. In Wien lagen 2014 im Jahresschnitt etwa 659.700 aller Hauptmietwohnungen, im ersten Quartal 2015 rund 684.800. (APA, 11.6.2015)


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