Dienstag, 2. Juni 2015

Vassilakou baut Wohnungen

"Wir errichten neue, moderne Stadtviertel die leistbar sind und in denen man sich wohl fühlt. Davon profitieren die neuen BewohnerInnen ebenso wie jene Menschen, die bereits dort wohnen: durch zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten, Kaffeehäuser und Lokale, Schulen und Kindergärten, Freizeitangebote und Erholungsräume. Der neue Wohnraum entsteht an sorgfältig ausgewählten Standorten, von denen aus die nächste U-Bahn, Straßenbahn oder Busstation leicht erreichbar ist. Von den 5.500 geplanten Wohnungen wird der überwiegende Anteil von rund 4.000 im Rahmen des geförderten Wohnbaus entstehen", so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Da gibt es doch einige Auffassungsunterschiede. Wir errichten, sagte Vassilakou. Wer ist "wir? Wenn jemand Wohnhäuser baut, dann sind es wohl wir, die WienerInnen und nicht Vassilakou, die hat dazu nicht die Hände. Wir, die WienerInnen, bezahlen alles, nicht Vassilakou. Und auch die SPÖ baut nichts, es sind wieder einmal nur wir
"Die neuen Stadtentwicklungsprojekte wurden in enger Abstimmung mit den Bezirken entwickelt. Durch die Widmung von 5.500 neuen Wohnungen stellen wir ein weiteres Mal sicher, dass in unserer wachsenden Stadt ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht. Gleichzeitig sichern wir dadurch auch Investitionen in den Arbeitsmarkt, da durch die Bautätigkeit hunderte Arbeitsplätze geschaffen werden", so Gemeinderat und Planungssprecher der Wiener SPÖ, Gerhard Kubik.

Ein großer Teil des heute beschlossenen Wohnraums wird im Nordteil der Seestadt entstehen (rund 2.300). Hier wurden auch die Voraussetzungen für die Errichtung eines Holzhochhauses geschaffen. Es wird mit 24 Stockwerken das bislang höchste Holzhochhaus der Welt sein. Weitere 1.100 Wohnungen werden im Liesinger Urban-Farming-Stadtteil In der Wiesen entstehen. In diesem einmaligen Projekt werden allen BewohnerInnen großzügige Freiflächen zur Verfügung stehen: in Gemeinschaftsgärten, auf begrünten Dächern und durch Fassadenbegrünungen.

Für die Projekte Triiiple und Danube Flats wurden erstmals in der Geschichte städtebauliche Verträge zwischen der Stadt Wien und Privaten geschlossen. So finanzieren die Bauträger etwa eine Schulerweiterung mit drei Millionen Euro, die Neugestaltung des Vorplatzes der U1-Station "Donauinsel" oder die Errichtung von 30 Wohnungen, die sozialen Organisationen zur Verfügung gestellt werden. Auch der Bildungscampus in der Attemsgasse wurde beschlossen. Damit wird eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Stadtentwicklung am Donaufeld geschaffen.

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