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Montag, 8. Mai 2017
Samstag, 29. Oktober 2016
Wilder Streit: Wie pleite ist Wien wirklich?
Die wirkliche Budgetdebatte in Wien wird erst Ende November losgehen, wenn Stadträtin Renate Brauner ihren Budgetentwurf für 2017 vorlegt. Einen Vorgeschmack darauf, wie hart es dann zur Sache gehen wird, lieferte am Mittwoch die ÖVP.
Blümel: »Brauner ist der echte Schulden-Taliban«
In Anspielung auf ein ÖSTERREICH-Interview von Brauner – sie hatte ihn zum „Spar-Taliban“ erklärt – nennt ÖVP-Chef Gernot Blümel die SPÖ-Stadträtin nun „Schulden-Taliban“. Eine Explosion der Schulden durch den Anstieg der Sozialhilfe um 130 Mio. Euro stehe bevor.
Brauner: »ÖVP-Vorwürfe sind einfach lächerlich«
Der Konter von Brauner: „Die Vorwürfe sind lächerlich. Der Stadtregierung am Tag nach der Präsentation einer 100 Millionen Euro bringenden Verwaltungsreform Reformunwillen vorzuwerfen, richtet sich von selbst.“ Die Pro-Kopf-Verschuldung in NÖ sei fast doppelt so hoch wie die in Wien.(gaj)
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Sonntag, 23. Oktober 2016
Das Mistkübelbüro
Christoph Maierhofer, Sektionsvorsitzender der Architekten in der Kammer, forderte am Sonntag gegenüber „Wien heute“ klare Wettbewerbsregeln: „Vergaberecht und Wettbewerbsordnungen müssen auch von der öffentlichen Hand respektiert werden. Der Auslober kann sämtliche Bedingungen für den Wettbewerb vorgeben inklusive der Maximalkosten. Allein durch die Formulierung der Ausschreibung kann sich die Stadt die Letztentscheidung vorbehalten.“
Kein Rücktritt gefordert
Der Anlass für die Diskussion war das Projekt eines Bürohauses der MA 48. Sima soll ein Haus in Form einer Mülltonne favorisiert haben, eine Jury hatte ein anderes Projekt bevorzugt. Umgesetzt wurde letztlich kein Vorschlag - mehr dazu in Sima verteidigt „Mülltonnenhaus“ (wien.ORF.at; 12.10.2016) undArchitektenprotest: Sima spricht von „Einzelfall“ (wien.ORF.at; 5.10.2016).
Einen Rücktritt der Umweltstadträtin fordert die Architektenkammer wegen des Streits nicht. Dass kein Projekt umgesetzt wurde, sorgt aber für Ärger, die Teilnahme an einem Wettbewerb ist laut Maierhofer „unter 10.000 Euro nicht machbar - wegen der hohen Anforderungen - Plandarstellungen, Renderings, Modellbau. Leider geht es oft um viel höhere Beträge.“
Die sechs Teilnehmer am Wettbewerb für das Haus der MA 48 erhielten 5.000 Euro Aufwandsentschädigung. Für Maierhofer stellt aber schon die Wettbewerbsauslobung „auch einen Vertrag dar“: „In diesem Vertrag ist vereinbart, dass der Auslober beabsichtigt, das Siegerprojekt auch umzusetzen. Das ist auch eine Frage der Fairness. Der Bereitschaft, auf Risiko zu arbeiten, muss der zu gewinnende Auftrag gegenüberstehen.“
Die Kammer will klaren Regeln
Das nicht umgesetzte Büroprojekt für die MA 48 sorgt bei der Architektenkammer weiter für Unmut, klare Regeln werden gefordert.
Reform soll größtmögliche Qualität bringen
Dass Sima in manchen Bereichen nun überhaupt auf Wettbewerbe verzichten will, sieht Maierhofer als falschen Weg: „Man sieht, wie wertvoll Wettbewerbe sein können, wenn man ihre Ergebnisse auch beachtet. Wir haben jetzt gar kein Gebäude. Ich wundere mich auch, dass die Stadt Wien einen Wettbewerb für ein Gebäude ausschreibt und dann dieses Gebäude gar nicht benötigt.“
Auch die Architektenkammer sei „für eine Reform der Wettbewerbe, aber in dem Sinn, dass die größtmögliche Qualität für das von den Steuerzahlern zur Verfügung gestellte Geld einverlangt wird. Dafür gibt es kein besseres Instrument, als das beste Projekt über einen Wettbewerb zu finden.“
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Samstag, 2. Juli 2016
„profil“: Notärztemangel in Wien – Streit eskaliert
Auch das ist Wien! Seit Sonja W. Gesundheitsstadträtin ist geht's rund und das nicht ohne Grund, denn wo sie auftaucht, gibt es Schwierigkeiten. Gespart wird nur bei den Bürgern, die sich sowieso alles gefallen lassen.
SPÖ-Personalvertreter attackieren Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, eskaliert der Streit um Notärzte-Mangel bei der Wiener Berufsrettung (Magistratsabteilung 70). Laut „profil“-Bericht platzierten Personalvertreter der Berufsrettung von der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter beim Donauinselfest ein Plakat mit der Aufschrift: „Notarztmangel, Achtung – Lebensgefahr!“ Und auf einem Flugzettel der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten – seit einem Jahr firmiert sie unter „younion“ – wird offen Kritik an der Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely geübt: „Herzinfarkt, schwerer Unfall, die Wiener Rettung kommt, aber ohne Arzt! Frau Stadträtin Wehsely. Wie viel ist Ihnen das Lebens einer Wählerin/eines Wählers wert?“
Hintergrund des Streits ist der Mangel an Notärzten bei der Wiener Berufsrettung. Laut „profil“ sieht der Stellenplan etwa 70 Notärzte vor, derzeit sind davon allerdings nur 50 besetzt. Ursache für den Ärztemangel seien Arbeitsbelastung und geringe Bezahlung.
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Mittwoch, 15. Juni 2016
Trotz Versprechungen: Schon_jeder_dritte_junge_Wiener_hat_keine_Arbeit!
Jobs, Jobs, Jobs
das sei für die SPÖ derzeit das Allerwichtigste, meinte der neu
gekürte Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler in einem
Interview mit der "Presse". Für eine Nachfrage fehlte der
Kollegin vom Traditionsblatt aus 1848 dann leider der Mut: Wenn
dieses Anliegen der SPÖ doch so wichtig sei warum sind dann
speziell im rotgrünen Wien 31% der jungen Männer unter 25
Jahren arbeitslos?
Und die Kollegin
verkniff sich auch die nächste logische Frage: Was haben Sie, Herr
Niedermühlbichler, als Landesgeschäftsführer der SPÖ Wien, denn
seit 1. August 2014 so gegen diese dramatische Entwicklung gemacht?
Lage ist schlicht desaströs Aber es ist auch irgendwie verständlich,
dass Georg Niedermühlbichler nicht besonders lang über dieses Thema
reden will: Die Lage ist schlicht desaströs, obwohl die SPÖ sowohl
im Bund (durchgehend achteinhalb Jahre) als auch in der Stadt (71
Jahre) schon lang genug (mit)regiert, um sich beim Thema
Arbeitsmarkt eigentlich nicht erst einlesen zu müssen. Die neuesten
Fakten zeigen jetzt das ganze Ausmaß der sozialen Tragödie. So hat
das "profil" ausführlich dokumentiert (siehe dazu
Städtevergleich in der Grafik): In Wien sind 31% der jungen Männer
unter 25 ohne Job. Ohne jener Gruppe, die derzeit Fortbildungskurse
16.6.2016 Schon jeder dritte junge Wiener hat keine Arbeit!
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Freitag, 3. Juni 2016
OTS0020, 3. Juni 2016, 09:20drucken mailen als pdf als Text AK Detail-Analyse Wien 2: Wer private Wohnung neu mietet, muss tief ins Geldbörsel greifen!
Wien (OTS) - In Wien sind neu abgeschlossene Mietverträge für private Mietwohnungen extrem teuer. Konkret: Private Mieten kosten um drei Euro pro Quadratmeter mehr als im sozialen Wohnbau. Überdies steigt die Zahl der befristeten Mietverträge im privaten Segment in Wien rasant an. Das zeigt eine AK Analyse von Sonderauswertungen des Mikrozensus der Statistik Austria für Wien.
In Wien wohnen mehr als drei Viertel aller Einwohner, rund 665.000 Haushalte, in Hauptmiete, davon 32 Prozent in Gemeindewohnungen, 26 Prozent in Wohnungen gemeinnütziger Bauvereinigungen und 42 Prozent in privaten Mietwohnungen. Die AK hat Sonderauswertungen des Mikrozensus der Statistik Austria für Wien im Detail analysiert.
1 Neu gemietet – Luxuspreise: Der Bruttomietzins (Hauptmietzins plus Betriebskosten plus Umsatzsteuer) für neu abgeschlossene Mietverträge lag in Wien bei den privaten VermieterInnen bei durchschnittlich 10,7 Euro, bei Gemeindewohnungen bei 7,7 Euro und bei den Gemeinnützigen bei 7,1 Euro pro Quadratmeter. Wer eine Wohnung privat neu anmietet, zahlt durchschnittlich um fast 40 Prozent mehr als für eine neu gemietete Gemeindewohnung.
2 Zins bei privaten Wohnungen treibt die Mietpreise: Die Bruttomieten im gesamten Mietwohnungsbestand sind in Wien von 2008 bis 2014 um 24 Prozent angestiegen, also doppelt so stark wie die Teuerung (plus zwölf Prozent). Der Anstieg der Betriebskosten im Bestand betrug ebenfalls zwölf Prozent. Das ist im Rahmen der allgemeinen Teuerung. Die Hauptmietzinse, also die Vermietereinnahmen, stiegen hingegen insgesamt um 30 Prozent. Dieser überproportionale Anstieg geht vom privaten Mietwohnungssegment aus. Dort stiegen die Hauptmietzinse im Vergleichszeitraum um satte 43 Prozent – und damit dreieinhalbmal so stark wie die Teuerung. Bezüglich der Hauptmietzinssteigerungen ist im privaten Segment auch kein Unterschied nach Baujahr festzustellen. Das heißt: Der Anstieg bei preislich nicht geregelten Neubauwohnungen und preisgeregelten Altbauwohnungen war de facto gleich groß.
3 Wer befristet zahlt, hat Nachteile: In Wien sind mehr als zwei Drittel aller im privaten Sektor neu abgeschlossenen Mietverträge befristet – exakt 69 von 100 neuen Verträgen. Bei allen bestehenden privaten Mietverträgen ist insgesamt schon ein Drittel lediglich befristet. Über 90.000 Wiener Haushalte haben ihre private Wohnung bloß auf Zeit! Hier sitzt man als MieterIn auf einem besonders kurzen Ast: Bei einer Vertragsverlängerung etwa ist man dem Vermieter hinsichtlich möglicher Mieterhöhungen de facto ausgeliefert – umziehen ist schließlich auch mit hohen Kosten verbunden. Zudem wird man es sich dreimal überlegen müssen, Rechte gegenüber dem Vermieter geltend zu machen. Dieser hat schließlich immer die Option, gegebenenfalls den Vertrag nicht zu verlängern. Durch Befristungen sind überdies mittel- bzw. längerfristige Lebensplanungen nicht möglich. Der Verlust sozialer Netze und Bezugspunkte durch unfreiwillige Umzuge ist problematisch – besonders für Familien mit Kindern (Schule oder Kindergarten). (Forts.)
Rückfragen & Kontakt:
Arbeiterkammer Wien
Doris Strecker
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Freitag, 15. Januar 2016
Wien und die Kindergärten
Der
Stadtrechnungshof hat in gleich zwei Prüfberichten die
intransparente Finanzierung der privaten Wiener Kindergärten massiv
kritisiert. So sollen kleine private Trägerorganisationen
Fördermittel auch "für nicht dem Förderzweck zuzuordnende
Bereiche" verwendet haben. Der massive Ausbau und die damit
einhergehende Förderung privater Kindergärten wurden mit der
Einführung des Gratiskindergartens im Jahr 2009 notwendig. Das
dürfte politisch aber völlig ungenügend vorbereitet gewesen sein.
So wurde der Förderprozess erst Ende 2012, also vier Jahre nach
Beginn der sogenannten Anstoßfinanzierung, erstmals verschriftlicht.
Davor wurden von der MA 10 (Kindergärten) keine Förderakten
geführt. Der Stadtrechnungshof hat sich den Prüfungszeitraum 2008
bis 2014 genau angesehen. In diesem Zeitraum stieg die Zahl der
Betreuungsplätze um 28 Prozent, der Anteil privater Betreuungsplätze
stieg von 53,3 auf 63,7 Prozent. Abgelehnte Förderansuchen wurden
bis 2013 aber nicht erfasst. Nachdem die Stadt Wien im Jahr 2012 auf
aufkommende Kritik reagiert hatte, wurden in den Jahren 2013 und 2014
gleich 69 Prozent der Förderansuchen abgelehnt oder zurückgezogen.
Die Gründe für die Ablehnung wurden aber nicht festgehalten. Die
mangelhafte Dokumentation dürfte es auch möglich gemacht haben,
dass ein mutmaßlicher Betrüger mehrere islamische
Kinderbetreuungseinrichtungen gründen konnte und dafür großzügige
Subventionen erhielt. Allein der in der Brigittenau betriebene
private islamische Kindergarten Kibiz (Kinder Bildungs- und
Integrationszentrum) erhielt zwischen Mai 2013 und Mai 2015 eine
Vollförderung von 1,8 Millionen Euro – für acht Gruppen mit je 20
bis 25 Kindern. Um dieses
Geld, das
in 2 Jahren für 8 Kindergruppen ausgegeben
wurde, -
das macht ~ 20€ je Kind/Tag aus -, hätte man spielend
(wahrscheinlich billiger) einen öffentlichen Kindergarten führen
können. Besonders, da nicht alle Eltern vom Kindergartenbeitrag
befreit sind und selbst noch für den Kindergartenbesuch zuzahlen.
Der
Wiener
w ünscht sich
einen Bruchteil dieser „Förderung“ für öffentliche Schulen -
es würde schon 1€ je Kind/Tag reichen um den Standard der
Ausstattung erheblich zu verbessern. Der Stadtrechnungshof
kritisierte auch, dass der Förderprozess bis 2013 ohne
EDV-Unterstützung abgewickelt wurde – und seither mit einem
"gängigen Tabellenkalkulationsprogramm". Erst seit 2012
mussten private Kindergartenbetreiber Finanzplan, Kostenvoranschläge,
Baupläne oder das pädagogische Konzept vorlegen. In einem Fall
wurden zweimal, 2008 und 2009, Anstoßfinanzierungen für eine
bereits bestehende Kindergruppe vergeben. Der Betrieb eines
Privatkindergartens verzögerte sich massiv um fünf Jahre, weil
trotz positiv beschiedenen Förderansuchen der MA 10 im Jahr 2010 die
behördlichen Genehmigungen zur Errichtung des Bauwerks fehlten. Eine
Förderungsnehmerin erhielt im Jahr 2010 15.000 Euro je
Betreuungsplatz für die Errichtung einer heilpädagogischen
Kindergartengruppe mit acht Plätzen. Tatsächlich wurde ein Teil der
Summe aber für den Ausbau weiterer Kinderbetreuungsplätze genutzt.
Das
öffnete Betrügern Tür und Tor. Jahrelang konnten sie in die eigene
Tasche wirtschaften, ohne dass es der Stadt aufgefallen wäre. Ein
türkischstämmiges
Ehepaar und ein Helfer, eröffneten Kindergärten nur zum Schein und
ergaunerten
so
dieses Geld.
Die
Konzentration auf Quantität statt Qualität sei beim Ausbau der
Kindergärten in Wien "besonders bitter, da wir in den
vergangenen Wochen die Probleme rund um islamische Kindergärten
gesehen haben", kritisierte Neos-Klubchefin Beate
Meinl-Reisinger. eine "Vorstudie" unter der Leitung von
Ednan Aslan hatte für Aufsehen gesorgt: So sollen selbstständiges
Denken und Handeln "unter dem Zwang der religiösen Regeln nicht
gefördert, sogar verpönt" sein, heißt es da. Laut
Meinl-Reisinger dürften Förderungen für Privatkindergärten erst
bei klaren Kriterien und nach einer konsequenten Überprüfung
vergeben werden. "Dieses mangelhafte Fördermanagement öffnet
natürlich der missbräuchlichen Verwendung von Steuergeldern Tür
und Tor." Die Stadt würde "Förderungen völlig plan- und
ziellos mit der Gießkanne vergeben". Wiens Kindergärten seien
auf dem "goldrichtigen" Weg, sagte hingegen Christian
Meidlinger (SPÖ), der Vorsitzende des Stadtrechnungshof-Ausschusses.
Mit den im Jahr 2014 beschlossenen neuen Förderrichtlinien und
Abrechnungsmodalitäten seien "sämtliche bisherigen Vorgaben
evaluiert und geändert" worden. Die Nicht-Kontrollen und die
Laschheit der Stadtregierung sind Basis für Schindluder, dass
getrieben wird. Die
Wiener SPÖ ein Trümmerfeld, angerichtet von einer Stadtratsriege
welche im besten Falle unfähig oder, noch schlimmer, mit ihrer
widerwärtigen Freunden
und Vetternwirtschaft samt struktureller Korruption die Metropole
gegen die Wand fährt. Ganz
schlimm, dass die Grünen dabei seit fünf Jahren, im besten Falle
aus politischer Überforderung, ungeniert mitfahren…Am 11. Oktober
(Wien
- Wahltag)hätte
es die Möglichkeit gegeben, diesen Wahnsinn zu stoppen ohne dabei
die Stadt den Rechten von ÖVP bis FPÖ zu überlassen. Da hat bei
vielen Wähler*innen aber der Mut gefehlt; sie haben zum wievielten
mal schon, ein letztes mal ihre Stimme an den Häupl-Clan verschenkt,
um Strache zu verhindern. Dieser kam über 33
Prozent
gar nicht hinaus, aber die Wiener SPÖ setzt alles daran mit ihrer
Politik diese 33 Prozent
WählerInnen
in die Hände der FPÖ zu treiben. Der Jammer ist, da werden nun noch
viel bösere Dinge von der Stadt-SPÖ an die Oberfläche gespült
werden...
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Samstag, 18. Juli 2015
Das Mysterium Mietzins
Was
ist ein angemessener Preis und was nicht? Das herauszufinden ist gar
nicht so einfach, die Quellenlage schwierig.
18.07.2015
| 18:08 | von Anna Thalhammer (Die Presse)
Wohnen
in Wien ist in den letzten Jahren erheblich teurer geworden – das
bestätigen etliche Studien und Erhebungen, die fast im
Wochenrhythmus von unterschiedlichsten Immobilienplattformen
publiziert werden. Auch subjektiv kann das jeder bestätigen, der
gerade auf dem privaten Wohnungsmarkt auf der Suche nach einem neuen
Zuhause ist. Um wie viel die Mieten in Wien nun aber in den letzten
Jahren wirklich gestiegen sind, was ein gerechtfertigter Preis für
eine Wohnung ist und wo die teuersten bzw. die billigsten
Wohngegenden sind, ist nicht so einfach zu ermitteln. Das hat mehrere
Gründe.
Der
erste ist, dass eine durchschnittlich errechnete Miete wenig
Orientierung dafür gibt, was marktüblich ist. Geschuldet ist das
dem großen Bestand an geförderten Wohnungen und Gemeindebauten der
Stadt Wien. Die Nettomiete pro Quadratmeter im Gemeindebau beträgt
5,39 Euro. Dazu kommen Betriebskosten und Steuern. Rund 500.000
Menschen wohnen in derartigen Wohnungen. Im geförderten Neubau
beträgt die durchschnittliche Miete 6,40 bis 6,80 Euro, bei
sogenannten Smart-Wohnungen liegt sie bei 7,50 Euro pro Quadratmeter,
allerdings inklusive. Zwei Drittel aller Wiener wohnt im geförderten
Wohnbau – und das drückt die Durchschnittsmiete. Diese beträgt
laut Statistik Austria 7,39 Euro inklusive Betriebskosten im 1.
Quartal 2015. Das ist ein Schnitt durch alle Bezirke und Wohnformen
von Gemeindebau bis Penthouse. Wie viel Miete nun in welchem Grätzel
und Bezirk aktuell angemessen und marktüblich ist, kann daraus nicht
abgelesen werden.
Die
andere Quelle, die meist herangezogen wird, wenn es um
Immobilienpreise geht, ist der Immobilienspiegel der WKO. Dieser
berichtet schon deutlich detaillierter. Es wird zwischen Miete und
Eigentum, Wohnwerten (gut, mittel, sehr gut) und Bezirken
unterschieden. Demnach ist der teuerste Bezirk wenig überraschend
die Innere Stadt. Der Quadratmeterpreis für eine
60-Quadratmeter-Wohnung mit „sehr gutem Wohnwert“ liegt bei 16,2
Euro netto. Der billigste Bezirk in dieser Kategorie ist
Rudolfsheim-Fünfhaus. Der Quadratmeterpreis wird mit 9,20 Euro
beziffert. So differenziert die Erhebung aufgeschlüsselt ist, so
wenig aussagekräftig ist sie. Grund: Erfasst sind hier nur
Wohnungen, bei denen laut §16 des Mietrechtsgesetzes keine
Mietobergrenzen gelten – und das sind in Wien nur wenige Prozent.
Für alle anderen gäbe es eigentlich einen gesetzlich
festgeschriebenen Richtmietzins – aber auch dieser gibt wenig
Orientierung. Grund dafür sind Zuschläge, die etwa für Ausstattung
oder Lage– teilweise willkürlich – draufgeschlagen werden. Die
Krux ist, dass diese nicht aufgeschlüsselt werden müssen. Demnach
ist es für den Mieter nicht nachvollziehbar, was nun verrechnet wird
und was nicht – und ob das überhaupt gerechtfertigt ist. Die
Forderung, eben jene Zuschläge gesetzlich zu fixieren und somit
transparent zu machen, wurde bisher vom Justizministerium abgewehrt.
Was
bleibt dem Wohnungssuchenden also? In erster Linie ein Bauchgefühl,
ob der Preis stimmt. Dazu gibt es einen Mietpreisrechner der Stadt,
der bei der groben Einschätzung hilft. Weicht der dort angegebene
Preis sehr vom tatsächlichen Mietpreis ab, bleibt die Möglichkeit,
bei zu hohen Preisen über die Schlichtungsstelle zu klagen. Wer eine
befristete Wohnung hat, wird von dieser Möglichkeit aber wohl auch
eher absehen.
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>> Zum Forum: diepresse.com/33ideen
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("Die
Presse", Print-Ausgabe, 19.07.2015)
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Sonntag, 12. Juli 2015
FPÖ in Wien nur noch knapp hinter Häupls SPÖ
Nur 16 Prozent der Wiener wünschen sich FPÖ-Chef als Bürgermeister – aber gut doppelt so viele würden seiner Partei die Stimme geben. Die SPÖ hat derzeit nur einen knappen Vorsprung vor der FPÖ, Bürgermeister Michael Häupl liegt aber deutlich vorne.
Linz/Wien
– Drei Monate vor der Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien hat
sich die FPÖ auf
drei Prozentpunkte an die Bürgermeisterpartei SPÖherangearbeitet.
Das
geht aus einer in der Vorwoche durchgeführten Market-Umfrage für
den STANDARD hervor.
Demnach
würde die SPÖ von zuletzt 44,34 Prozent bei der Landtagswahl 2010
auf 35 Prozent fallen. Bei der vorigen Umfragewelle im April dieses
Jahres hat die Market-Hochrechnung noch 37 Prozent für die SPÖ
ergeben. Die FPÖ war damals noch unter der vielfach als "magisch"
bezeichneten 30-Prozent-Marke gelegen.
"Duell" Strache vs. Häupl?
Läuft
also alles auf das vielzitierte "Duell" zwischen FPÖ-Chef
Heinz-Christian Strache und dem Bürgermeister Michael Häupl hinaus?
Market-Wahlforscher
David Pfarrhofer hält diese Sicht für falsch, für Strache sei sie
sogar gefährlich: "Wir stellen ja nicht nur die Sonntagsfrage –
und daher wissen wir, dass sich die Wiener Strache nur schwer als
Bürgermeister vorstellen können. In der Bürgermeisterfrage hat
Strache zwar einen harten Kern von Fans, die sagen, sie wünschen
sich Strache als Bürgermeister. Das sind aber nur 16 Prozent. Und
wenn man jene, die in der Bürgermeisterfrage unentschlossen sind,
fragt, wer denn am ehesten infrage käme, nennt kaum jemand Strache."
SP-Wähler hinter Häupl
Mehr
noch: Auch unter den erklärten FPÖ-Anhängern sind nicht alle
dafür, dass ihr Parteichef Bürgermeister wird. Pfarrhofer: "In
der Bürgermeisterfrage hat Michael Häupl als Einziger seine
Parteiwähler geschlossen hinter sich – dazu kommen dann noch
kleine Gruppen aus den Wählerschaften der Grünen, Schwarzen und
sogar der Blauen, die Häupl – wenn sie könnten – als
Bürgermeister wählen würden, obwohl sie einer anderen Partei ihre
Stimme geben wollen."
Die
SPÖ punktet bei Wählern, die sich selber als "alteingesessen"
bezeichnen etwa gleich stark wie bei jenen, deren Vorfahren zugezogen
sind. Die FPÖ zieht alteingesessene Wiener ähnlich stark an –
während Wahlberechtigte, die selbst zugezogen sind oder das von
ihren Vorfahren sagen, besonders zu den Grünen neigen.
Alte Rote
Was
die Rohdaten der Market-Umfrage deutlich zeigen, ist die Überalterung
der Anhänger der SPÖ: Sie bekommt überdurchschnittlich viele
Stimmen von Wahlberechtigten über 50 – und auffallend wenige von
jenen, die noch unter 30 sind. Bei den Grünen, dem Koalitionspartner
auf Landesebene, ist das umgekehrt. Bei den Jungwählern sind die
Grünen überhaupt die meistgenannte Partei.
Junge Grüne
Dasselbe
gilt in der Bürgermeister-Direktwahlfrage: Da ist
Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou die erste Wahl der Jungen, vor
Häupl und Strache. Junge Befragte nennen Vassilakou mehr als doppelt
so oft wie ältere Wahlberechtigte. Allerdings: "Die Grünen
kommen nicht weit vom Fleck. In unserer Hochrechnung kommen sie nur
auf 14 Prozent, das ist nur wenig über dem Ergebnis von 2010",
sagt Market-Studienleiter Pfarrhofer.
Manfred
Juraczka, der Spitzenkandidat der ÖVP,
wird nur von vier Prozent der Wahlberechtigten in der
Bürgermeisterfrage genannt – auf Nachfrage bei Unentschlossenen
kommen dann allerdings noch drei Prozentpunkte dazu. Seiner Partei
traut die Market-Hochrechnung zwölf Prozent zu – und damit einen
weiteren Abstieg in der Wählergunst: Von 2005 auf 2010 hatte die
Volkspartei 4,8 Prozentpunkte eingebüßt. Jetzt droht ihr ein
Verlust von weiteren zwei Prozentpunkten.
Intakte Chancen der Neos
Die
Neos dürften in Wien – anders als bei den Wahlen in den ländlich
geprägten Bundesländern Steiermark und Burgenland – doch eine
erhebliche Rolle spielen, rechnet Wahlforscher Pfarrhofer: "Man
darf nicht erwarten, dass da die Bäume in den Himmel wachsen –
aber im städtischen Bereich kann man durchaus davon ausgehen, dass
die Neos als attraktive Alternative gesehen werden. Und zwar auch von
Leuten, die sonst eher zu den Grünen tendieren. Auch wenn wir
aufgrund der Stichprobengröße nur wenige erklärte Neos-Wähler
haben, so fällt doch auf, dass von denen doch recht viele angeben,
dass sie zuletzt eine Stimme für die Grünen abgegeben hätten."
(Conrad Seidl, 13.7.2015)
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Mittwoch, 17. Juni 2015
Neues Wohnheim für wohnungslose Menschen
Wien
(OTS) - Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja
Wehsely, Bezirksvorsteher der Landstraße Erich Hohenberger und
neunerhaus Geschäftsführer Markus Reiter eröffnen neu errichtetes
Wohnhaus für wohnungslose Menschen.
Wien
(OTS) -Wohnen so normal wie möglich: Im neunerhaus Hagenmüllergasse
werden 79 obdachlose Männer und Frauen ein Zuhause, individuelle
Hilfe beim Weg zurück in die eigenen vier Wände sowie Unterstützung
durch die neunerhaus ÄrztInnen und SozialarbeiterInnen erhalten. Das
neu errichtete Haus ist eines von drei Wohnhäusern und "Housing
First" der Sozialorganisation neunerhaus, die, mit den
medizinischen Angeboten eingerechnet, insgesamt 3.500 wohnungslose
Personen in Wien jährlich erreicht.
Zuerst machen sie
einen wohnungslos um dann die „soziale“ Ader raus hängen zu
lassen. Was für ein Wahnsinn!
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Samstag, 13. Juni 2015
Wiener Wohnen ändert Anmeldung
Im
Grunde gibt es zwei große Änderungen. Den ersten Bereich betrifft
die Anmeldung.
Laut
Ludwig müssen sich Bewerber nur ein Mal anmelden und erhalten je
nach Wunsch Angebote sowohl aus dem Gemeindebau als auch dem
geförderten Bereich. Das könnte Wartezeiten deutlich verkürzen,
hofft der Stadtrat.
Bei
der Vergabe geförderter Wohnungen kommt es ebenfalls zur großen
Änderung. Bisher erfolgte diese nach dem Motto des "schnellen
Fingers" am Computer. Sobald die Stadt konkrete Wohnungen ohne
Vorankündigung via Internet zur Vergabe ausgeschrieben hatte,
erhielt der schnellste Bewerber den Zuschlag. Viele empfanden das als
unfair, weil nicht alle Bewerber in Wien rund um die Uhr vor dem
Computer sitzen konnten. Das führte sogar zur Empfehlung des
Stadtrechnungshofs, neue Wohnungen unter Bewerbern zu verlosen.
Die
Stadt glaubt, nun ein faireres und wie transparentes System gefunden
zu haben. Laut Ludwig entscheidet in Zukunft das Datum der
Registrierung als Wohnungsinteressent bei der Wiener Wohnberatung.
Dieser Anmeldetag entscheidet, wenn es bei einer Wohnung mehrere
Bewerber geben sollte. Details zu den neuen Kriterien will der
Stadtrat kommende Woche bekannt geben.
Freitag, 12. Juni 2015
Und die Gewinner sind: Häupl & Strache
Kein
Zweifel, die SPÖ ist nach den Wahlniederlagen und der Bildung einer
rotblauen Koalition im Burgenland sowie der Demütigung durch die
Schwarzen in der Steiermark in ihre größte Krise seit Jahren
geschlittert. “Lustig
ist es natürlich nicht.” – Der Wiener SPÖ-Chef Michael Häupl
kann über Rot-Blau nicht lachen.
Für
Wien schaut’s schlecht aus. Zunächst. Doch das kann sich sehr
schnell ändern. Ja, im Grunde genommen kann Bürgermeister Michael
Häupl (SPÖ) sogar zuversichtlich sein. Alles läuft auf ein Duell
zwischen ihm und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hinaus. Womit die
übrigen Spitzenkandidaten und Parteien von der Bildfläche verdrängt
werden. Allein sie beide werden sich matchen. Was Häupl mehr als
recht sein kann. “Ich
sehe mich durchaus als Bollwerk gegenüber der FPÖ in der
Regierung.” – Darabos rechtfertigt die rot-blaue Koalition.
Hat er noch alle? “Bei
den Wählern sind wir schon länger eine heiß umworbene Braut, weil
der Zulauf von Wahl zu Wahl größer wurde.” – Heiratswillig ist
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.
Wiens
SP bereitet sich penibel auf die Gemeinderatswahlen am 11. Oktober
vor. Aus ihren Milieustudien weiß sie: Die Pensionisten halten ihr
die Stange, das Problem hat sie mit Männern unter 45. “Ich
bleibe Sozialminister bis zum Jahr 2018. Punkt.” – Rudolf
Hundstorfer glaubt offenbar weder an eine Zukunft in der Hofburg noch
an eine im Wiener Rathaus.
Die
sind anfällig für eine Propaganda, die in Kurzform lautet: „Die
Ausländer nehmen euch die Jobs, die Wohnungen und die Frauen weg“
(so ein SP-Wahlforscher).
Wie
reagiert die größte Partei der Stadt darauf? Die Verluste im
Burgenland und in der Steiermark sind Warnzeichen. Dort ließen sich
die Spitzenkandidaten auf einen Wettstreit mit Strache über
Ausländer ein. Die Zuwanderung wurde nur negativ dargestellt;
Kriminalität und angebliche „Integrationsverweigerer“ prägten
die Auseinandersetzung.
Die
Wiener gehen einen anderen Weg. SP-Landesgeschäftsführer Georg
Niedermühlbichler sagt im Gespräch mit den OÖNachrichten: „Wir
scheuen die Konfrontation mit Strache nicht, aber wir lassen uns
nicht auf das Feld seiner Themen locken.“ Man werde eigene
Schwerpunkte setzen. “Also
jeder hat ein Hobby, aber ich habe Verantwortung.” – SPÖ-Chef
Werner Faymann.
Betont
werden soll „das Positive“, etwa die wachsende Stadt, die es ohne
Zuwanderung nicht gäbe. Man müsse die Leute in ihren Hoffnungen
bestärken und „die depressive Phase überwinden.“ Wellness ist
angesagt: „Wir hatten schon schwierige Zeiten und haben sie
gemeistert. Dazu brauchen wir keine FPÖ, sondern Häupl.“ “Ich
bin doch keine Lusche.” – Absolute, was sonst? Michael Häupl
will kein Wahlziel-Weichei sein.
Und
das Positive sieht dann so aus: Dass
die Wiener, von Natur aus Raunzer, schlecht drauf sind, hat sachliche
Gründe. Die Arbeitslosigkeit steigt, im Mai waren 120.234 Personen
ohne Job. Es gab weniger Schulungen, doch die Stadt verliert auch
Arbeitsplätze in der Produktion, im Handel, am Bau. Durch jahrelange
Versäumnisse und die vielen Migranten haben die Wiener überdies ein
massives Wohnungsproblem.
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Mittwoch, 10. Juni 2015
Schimmel im Gemeindebau
Die
Volksanwaltschaft übt in ihrem am Mittwoch präsentierten Bericht
über 2014 Kritik an Wiener Wohnen: Missstände gebe es vor allem im
Bereich der Schimmelbildung in den Gemeindewohnungen, berichtete
Volksanwältin Gertrude Brinek (ÖVP).
Oft
habe Wiener Wohnen Maßnahmen erst nach dem Einschreiten der
Volksanwaltschaft ergriffen, beklagte Brinek. In den Beschwerden sei
es etwa um sachgemäße Sanierungen bei Schimmelbefall, aber auch um
die Übernahme der Kosten gegangen. Zudem habe es auch Klagen über
falsche Betriebskostenabrechnungen oder eine fehlerhafte Abrechnung
des Finanzierungsbeitrags einer Wohnung gegeben – einen Missstand
konnten die Prüfer tatsächlich etwa bei der Verrechnung von
Winterstreumitteln feststellen. Auch bei der Barrierefreiheit von
Wohnungen bzw. der Zusage von Förderungen zur behindertengerechten
Ausstattung habe Wien „noch Nachholbedarf“, so die Volksanwältin.
Insgesamt sind im Vorjahr 7864 Beschwerden bei der Volksanwaltschaft
eingegangen, in 1176 Fällen wurde tatsächlich ein Prüfverfahren
eingeleitet. Das bedeutet gegenüber 2013 ein Plus von 10,6 Prozent.
Den Anstieg führt Brinek auch auf die höhere Bekanntheit der
Volksanwaltschaft zurück.
Fast 8000 Beschwerden
Ebenfalls
in der Kritik der Volksanwälte war die Mindestsicherung. In
„einigen“ Fällen habe man eine gesetzeswidrige Bearbeitungsdauer
von Anträgen festgestellt, sagte Günther Kräuter (SPÖ). Seit
Kurzem haben Betroffene auch die Möglichkeit, sich an den
Verwaltungsgerichtshof zu wenden. Aber auch dort komme es zu
Beschwerden über Bearbeitungszeiten von bis zu einem halben Jahr.
Volksanwalt Peter Fichtenbauer (FPÖ) hat unterdessen aufgrund der
Stausituation in Wien ein erneutes Prüfverfahren eingeleitet. Im
vergangenen Jahr hätte die Stadt auf die Kritik rund um die
Sanierung der Westeinfahrt reagiert. (APA)
("Die
Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2015)
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Donnerstag, 21. Mai 2015
Die Stadt Wien schlug zurück
Wien
(OTS) - Jahrzehntelang ließ die Gemeinde Wien
den aus den 50er Jahren stammenden Franz Novy Hof in der Ottakringer
Gablenzgasse verlottern. Als man 2008 zur Generalsanierung schreiten
wollte, protestierten die knapp 200 Mieter gegen die mit den Arbeiten
verbundene, saftige Mietzinserhöhung. Vor der Schlichtungsstelle
bekamen sie zunächst Recht. Das Projekt ruhte vorerst. Vier Jahre
später schlug die Stadt Wien zurück: Sie verklagte die Mieter - und
bekam beim Bezirksgericht Hernals grünes Licht für die
Generalsanierung. Seit September wird den Gemeindebau-Mietern nun ein
fast verdoppelter Zins samt erhöhten Betriebskosten abverlangt. Für
die hier vielfach lebenden Mindestrentner, Behinderten oder
Arbeitslosen mit oft nur 800 Euro im Monat bedeutet das den
finanziellen Kollaps.
47
Prozent der Wiener sehen laut Krone-Umfrage unter der grünen
Verkehrsstadträtin und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou eine
Verschlechterung der Verkehrssituation in der Bundeshauptstadt.
Lediglich 13 Prozent wollen eine Verbesserung erkennen. Und eine ganz
eindeutige Mehrheit - knapp 90 Prozent - der Wiener ist strikt gegen
den neuesten Plan von Vassilakou, nämlich die Homo-Ampelpärchen auf
Dauer beizubehalten. Diese sollen ihrer Meinung nach innerhalb
weniger Tage ja bereits Kultstatus erreicht haben. Zumindest wohl
innerhalb einer Minderheit. Dabei wären wirklich sinnvolle Maßnahmen
wichtiger, wie etwa die Errichtung von ausreichenden Park and Ride
Plätzen am Stadtrand oder ein Ausbau der Schulwegsicherung, wie der
Verkehrssprecher der FPÖ Wien, Toni Mahdalik, im FPÖ-TV-Interview
sagt.
Mit
einem Sympathie-Konzert - wie die Veranstalter es nannten -machten
zahlreiche Militärmusikkapellen am Dienstag in Wien eindrucksvoll
auf die ihnen drohenden Einsparungen aufmerksam.
Verteidigungsminister Gerald Klug will bei ihnen den Sparstift
ansetzen. Die Militärmusikfreunde Österreich mit ihrem Obmann
Wolfram Baldauf setzen sich für den Erhalt der Militärmusiken ein -
in musikalisch repräsentativer Größe mit rund 50 Musikerinnen und
Musikern in jedem Bundesland. Dieses Anliegen unterstützend waren
bei der Kundgebung auch der Dritte Nationalratspräsident und
FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer und die freiheitlichen
Abgeordneten Elmar Podgorschek und Reinhard Bösch anwesend.
Wohnungsgesellschaft degewo will Miete senken
BERLIN –
Die
landeseigene Wohnungsgesellschaft degewo will die Miete ihrer
Neubauten um einen Euro pro Quadratmeter senken. Das kündigte das
Vorstandsmitglied Kristina Jahn an.
Der
Wohnungsunternehmens-Verband BBU (700.000 Wohnungen in Berlin) hatte
ermittelt, dass eine
neue Wohnung inzwischen elf Euro kalt pro Quadratmeter kosten müsste.
Für sehr viele Berliner unerschwinglich.
Die
degewo will das Ziel niedrigerer Neubaumieten unter anderem dadurch
erreichen, dass Planungen nicht mehr vergeben werden, sondern
weitgehend in einem eigenen Büro mit 38 Architekten und
Bauingenieuren erledigt werden – dem „bauWerk“.
Weitere
Spar-Möglichkeiten sehen die Planer um die Bauingenieurin Jacqueline
Brüschke im Einsatz von Fertigteilen, standardisierten Bauelementen
wie Fenster oder Balkon-Brüstungen, kleineren „Verkehrsflächen“
wie Treppenhäuser und Flure.
Das
Unternehmen will sich weiterhin an Wiener Vorbildern orientieren.
Während man in Berlin erst am Ende eines Baus weiß, was er gekostet
hat und folglich auch erst dann, wie hoch die Mieten sind, macht es
Wien anders.
Die
Stadt meldet Interesse an einem Wohnungsbau an – private und
städtische Wohnungsunternehmen bewerben sich dann zusammen mit der
ausführenden Firma. Kosten und Architektur werden ausgewertet, der
Wettbewerbsgewinner baut, und Wien weiß schon jetzt, was es kosten
wird. Die degewo (75.000 Wohnungen) hat gelernt, dass die Wiener
deshalb schneller, günstiger und besser am Bedarf orientiert bauen.
Vor
Planung eines Baus soll auch herausgefunden werden, was für ein Haus
gewünscht ist. Dazu werden Informationen aus den Kundenbüros, dem –
falls vorhanden – Quartiersmanagement – und bei den
Mieterbeiräten umliegender degewo-Gebäude gesammelt.
Dabei
kam heraus: Mieter wollen zum Beispiel Wohnungen ohne die gerade
modernen bodentiefen Fenster, weil sie dort keine Möbel hinstellen
können.
11.000
Wohnungen will die degewo in den nächsten zehn Jahren bauen. Nach
den neuen Maßstäben sind bereits 52 errichtet worden, 79 sind im
Bau, 737 sind in Vorbereitung oder Planung.
Fertig
ist ein Gebäude mit 52 Wohnungen in der Waldsassener Straße
(Marienfelde). Dort liegen die Mieten durchschnittlich bei 8,50 Euro,
die günstigsten Wohnungen bei 7 Euro - das Haus ist voll vermietet.
In dem Haus zahlte die degewo trotz guten Willens Lehrgeld: Die
Balkone haben offene Metall-Brüstungen – das erste, was Mieter
machten, war: Zum Baumarkt gehen und Sichtblenden kaufen.
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Mittwoch, 29. April 2015
Kostenlose Zahnspange
Die Wiener Zahnärztekammer
und die Gebietskrankenkasse haben sich geeinigt. In Wien sollen bis
Juli die ersten Kassenstellen besetzt sein.
29.04.2015 | 14:23 |
(DiePresse.com)
Am Ende der "harten
Verhandlungen" zwischen Wiener Zahnärztekammer und Wiener
Gebietskrankenkasse (WGKK) steht eine Einigung: Der österreichweiten
Umsetzung der Gratis-Zahnspange bei schwerwiegenden Fehlstellungen
steht damit ab sofort nichts mehr im Weg, hieß es am Dienstag in
einer Aussendung.
In Wien sind
32 Vertrags-Kieferorthopäden vorgesehen. "Die Ausschreibungen
starten demnächst. Wir gehen davon aus, dass planmäßig mit Anfang
Juli die ersten Kassenstellen besetzt sind", sagt Ingrid
Reischl, Obfrau der WGKK am Mittwoch in einer Aussendung. Gerechnet
wird mit etwa 200 Bewerbungen.
Ein wesentliches Kriterium bei der
Besetzung der Kassenstellen ist die regionale Verteilung in Wien.
"Wir richten uns hier nach der Struktur der Wohnbevölkerung",
betont Reischl. "Die Vertragsärzte sollen dort sein, wo die
Kinder wohnen."
Insgesamt werden in Österreich 180
Kassenstellen ausgeschrieben, damit die neue Leistung ab 1. Juli
angeboten werden kann, muss es zumindest 150
Vertrags-Kieferorthopäden geben. Wäre Wien in Sachen Ausschreibung
zu keinem Ergebnis gekommen, wären es bundesweit zwei zu wenig
gewesen.
Sonntag, 12. April 2015
Wiener Wohnen geht mit Gesiba zusammen
Der Gemeinderatsausschuss für
Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung hat in seiner letzten Sitzung mit den
Stimmen von Rot und Grün eine Beteiligung von Wiener Wohnen an einer neu zu
errichtenden Gesellschaft mit der Wohnbaugenossenschaft Gesiba beschlossen,
berichtet Gemeinderat Dr. Herbert Eisenstein. "Eine solche Gesellschaft,
in welcher die Gesiba 51 Prozent halten und deren Aufgabe es sein soll, Ideen
und Ansätze für Modelle des geförderten Wohnbaus zu entwickeln, ist einfach nur
unnötig", betont der Mandatar. Da nach Aussage des zuständigen
SPÖ-Stadtrats Ludwig keine neue Bürokratie geschaffen werden solle - was an
sich erfreulich sei - sei die Errichtung einer solchen neuen Gesellschaft umso
unverständlicher, da ja beim Bau von Gemeindewohnungen ohnehin auf die
Ressourcen von Wiener Wohnen zurückgegriffen werden müsse. Eine neue
Gesellschaft dafür zu gründen sei damit letztlich sinnlos.
Erneut betont Eisenstein die Notwendigkeit, Gemeindewohnungen in Wien zu errichten, um für einkommensschwache Personen leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. "Seit sich die SPÖ vor über zehn Jahren vom sozialen Wohnbau verabschiedet hat, der eben nur über Gemeinde- und nicht über Genossenschaftswohnungen erfolgen kann, fordert die FPÖ die Errichtung von neuen Gemeindewohnungen" legt Eisenstein dar, "und dass der Bürgermeister diese langjährige FPÖ-Forderung aufgegriffen hat, ist grundsätzlich erfreulich." Aber die vorgesehenen 120 Gemeindewohnungen seien in ihrer Zahl so wenige, dass dem dringenden Wohnbedürfnis der Bevölkerung damit nicht abgeholfen werden könne.
Auf Nachfrage habe SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig für die Zukunft die Zahl von 700 neuer Gemeindewohnungen jährlich genannt. "Auch damit wird es aber nicht möglich sein, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen", so Eisenstein abschließend, "was Wien braucht und wozu ich die Gemeinde Wien auffordere, ist der rasche und unbürokratische Bau von mindestens 5.000 Gemeindewohnungen jährlich. Nur mit einer Zahl in dieser Größenordnung wird es möglich sein, der Bevölkerung leistbaren Wohnraum zu bieten. Mit lächerlichen 120 Wohnungen, propagiert im Zuge der kommenden Wahlauseinandersetzung, wird das Auslangen bei weitem nicht gefunden werden."
Erneut betont Eisenstein die Notwendigkeit, Gemeindewohnungen in Wien zu errichten, um für einkommensschwache Personen leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. "Seit sich die SPÖ vor über zehn Jahren vom sozialen Wohnbau verabschiedet hat, der eben nur über Gemeinde- und nicht über Genossenschaftswohnungen erfolgen kann, fordert die FPÖ die Errichtung von neuen Gemeindewohnungen" legt Eisenstein dar, "und dass der Bürgermeister diese langjährige FPÖ-Forderung aufgegriffen hat, ist grundsätzlich erfreulich." Aber die vorgesehenen 120 Gemeindewohnungen seien in ihrer Zahl so wenige, dass dem dringenden Wohnbedürfnis der Bevölkerung damit nicht abgeholfen werden könne.
Auf Nachfrage habe SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig für die Zukunft die Zahl von 700 neuer Gemeindewohnungen jährlich genannt. "Auch damit wird es aber nicht möglich sein, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen", so Eisenstein abschließend, "was Wien braucht und wozu ich die Gemeinde Wien auffordere, ist der rasche und unbürokratische Bau von mindestens 5.000 Gemeindewohnungen jährlich. Nur mit einer Zahl in dieser Größenordnung wird es möglich sein, der Bevölkerung leistbaren Wohnraum zu bieten. Mit lächerlichen 120 Wohnungen, propagiert im Zuge der kommenden Wahlauseinandersetzung, wird das Auslangen bei weitem nicht gefunden werden."
Donnerstag, 9. April 2015
StR Ludwig: Versprochen & gehalten – das starke Paket für Wiens Gemeindebauten
Aktuelle Bilanz
zum umfassenden Maßnahmenpaket in den Bereichen Hausordnung und Zusammenleben
Wien (OTS) - 2008
gaben die GemeindemieterInnen im Zuge der bis dahin größten MieterInnen-Umfrage
in der Geschichte Österreichs ein deutliches Votum für die Einhaltung der
Hausordnung ab. Auf Basis der Ergebnisse der Umfrage schnürte Wohnbaustadtrat
Michael Ludwig ein umfassendes Maßnahmenpaket.
Der gute StR Ludwig – hätten wir ihn nicht, so würden wir ihn nicht
brauchen! Versprochen & gehalten. Da hat er auch was versprochen, der
Gauner, und auch gehalten. Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:
"Die
Anliegen der Gemeindemieterinnen und -mieter, allen voran der mehrheitlich
geäußerte Wunsch nach einer verstärkten Kontrolle der Einhaltung der
Hausordnung, waren für mich ein klarer Handlungsauftrag, der umgehend im Sinne
der Bewohnerinnen und Bewohner umgesetzt wurde", betonte Ludwig, der
heute, Mittwoch, eine Bilanz aller Maßnahmen präsentierte.
Rund 45.000 GemeindemieterInnen nahmen
im Herbst 2008 die Gelegenheit wahr, ihre Meinung zu ihrer persönlichen
Wohnsituation, ihre Wünsche, aber auch Kritik zu äußern. Die Ergebnisse der
Befragung - mehr als 85 Prozent der Mieterinnen und Mieter stellten ihrer
persönlichen Wohnqualität ein ausgezeichnetes Zeugnis aus -waren durchwegs
positiv und unterstrichen die Vorteile des Wiener Gemeindebaus für seine
BewohnerInnen.
StR Ludwig hat es sich leicht gemacht. Er hat die Wohnung zerstören lassen um sie dann als Kategorie-A Wohnung weiter zu vermieten. "Die Anliegen der Gemeindemieterinnen und -mieter gehen ihm nichts an, nur vor einer Wahl, einen klaren Handlungsauftrag, den hatte er auch gegeben, sonst wäre die Wohnung so hergerichtet worden, wie es sich gehört.
"Selbstverständlich
haben wir auch die von den Mieterinnen und Mietern geäußerten Kritikpunkte sehr
ernst genommen. Jede zweite Mieterin, jeder zweite Mieter bemängelte, dass sich
nicht jede, jeder in der Hausgemeinschaft an die Spielregeln der Hausordnung
hält. Die Ergebnisse der Befragung bildeten daher die Grundlage für ein
umfassendes Maßnahmenpaket, das in den nachfolgenden Monaten zügig und Schritt
für Schritt umgesetzt wurde", erklärte Ludwig.
Ziel der Maßnahmen war und ist es, die Einhaltung der Hausordnung im Sinne der Hausgemeinschaft konsequent verstärkt einzufordern. Dies weitestgehend auf gütlichem Weg, aber dort - wo nötig - auch mit Konsequenzen für jene einzelnen Mieterinnen und Mieter, die sich mit ihrem Verhalten wiederholt gegen die Gemeinschaft richten. Ein gutes Zusammenleben setzt auch voraus, dass sich alle Bewohnerinnen und Bewohner an die Spielregeln halten. Ich sehe nicht ein, dass einige wenige die Wohnqualität ganzer Hausgemeinschaften beinträchtigen und mitunter sogar auf dem Rücken der anderen Mieterinnen und Mieter finanziellen Schaden anrichten", hielt er fest.
"Dass sich das Maßnahmenpaket für die Wiener Gemeindebauten bewährt hat, zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse", betonte der Wiener Wohnbaustadtrat, der im Folgenden eine aktuelle Bilanz präsentierte.
Ziel der Maßnahmen war und ist es, die Einhaltung der Hausordnung im Sinne der Hausgemeinschaft konsequent verstärkt einzufordern. Dies weitestgehend auf gütlichem Weg, aber dort - wo nötig - auch mit Konsequenzen für jene einzelnen Mieterinnen und Mieter, die sich mit ihrem Verhalten wiederholt gegen die Gemeinschaft richten. Ein gutes Zusammenleben setzt auch voraus, dass sich alle Bewohnerinnen und Bewohner an die Spielregeln halten. Ich sehe nicht ein, dass einige wenige die Wohnqualität ganzer Hausgemeinschaften beinträchtigen und mitunter sogar auf dem Rücken der anderen Mieterinnen und Mieter finanziellen Schaden anrichten", hielt er fest.
"Dass sich das Maßnahmenpaket für die Wiener Gemeindebauten bewährt hat, zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse", betonte der Wiener Wohnbaustadtrat, der im Folgenden eine aktuelle Bilanz präsentierte.
OrdnungsberaterInnen: Anzahl an groben
Verstößen deutlich rückläufig
Seit 2009 sind die OrdnungsberaterInnen in den Wiener
Gemeindebauten im Einsatz, um die Einhaltung der Hausordnung und des Wiener
Reinhaltegesetzes zu kontrollieren. Das konsequente Einschreiten, wenn die
Hausordnung einmal übertreten wird, zeigt deutlich Wirkung.
- 2014 führten die OrdnungsberaterInnen mehr als 20.000 Kontrollen in den Gemeindebauten durch. Erfreuliches Ergebnis: Die Anzahl von groben Verstößen ist weiterhin deutlich rückläufig
- In Summe mussten 2014 "nur" 2 Anzeigen erstattet und 46 Organstrafmandate ausgestellt werden. Gründe dafür waren etwa auf Spielplätzen weggeworfene Zigaretten, nicht entfernter Hundekot, stehen gelassene Einkaufswagen oder nicht ordnungsgemäß gelagerte Mistsäcke am Müllplatz
- Grundsätzlich lässt sich eine erhöhte Sensibilität der BewohnerInnen bei der Einhaltung der Hausordnung, aber auch im Bewusstsein gegenüber Themen wie Sperrmüllablagerung, verzeichnen. So ist etwa im Jahr 2014 gegenüber 2010 die Anzahl unerlaubt abgestellter Fahrzeuge um beinahe 50% gesunken, von Sperrmüllablagerungen um mehr als 50%, Meldungen über nicht entsorgten Hundekot sind sogar auf 1/5 des ursprünglichen Werts zurückgegangen.
- 2014 führten die OrdnungsberaterInnen mehr als 20.000 Kontrollen in den Gemeindebauten durch. Erfreuliches Ergebnis: Die Anzahl von groben Verstößen ist weiterhin deutlich rückläufig
- In Summe mussten 2014 "nur" 2 Anzeigen erstattet und 46 Organstrafmandate ausgestellt werden. Gründe dafür waren etwa auf Spielplätzen weggeworfene Zigaretten, nicht entfernter Hundekot, stehen gelassene Einkaufswagen oder nicht ordnungsgemäß gelagerte Mistsäcke am Müllplatz
- Grundsätzlich lässt sich eine erhöhte Sensibilität der BewohnerInnen bei der Einhaltung der Hausordnung, aber auch im Bewusstsein gegenüber Themen wie Sperrmüllablagerung, verzeichnen. So ist etwa im Jahr 2014 gegenüber 2010 die Anzahl unerlaubt abgestellter Fahrzeuge um beinahe 50% gesunken, von Sperrmüllablagerungen um mehr als 50%, Meldungen über nicht entsorgten Hundekot sind sogar auf 1/5 des ursprünglichen Werts zurückgegangen.
Auch in Fällen, in denen die/der VerursacherIn nicht persönlich
angetroffen wird, diese/r aber aufgrund der gefundenen Gegenstände ermittelt
werden kann, wird Anzeige erstattet. So geschehen z.B. im 20. Bezirk, wo der
Verursacher ermittelt werden konnte. Nach einer Anzeige musste der betreffende
Bewohner eine Strafe von 200 Euro bezahlen.
Darüber hinaus haben die OrdnungsberaterInnen bei ihren Kontrollgängen im vergangenen Jahr rund 3.000 Mal MieterInnen an die Leinenpflicht erinnert. Außerdem wurden 95 missbräuchlich in der Wohnhausanlage geparkte PKW und 10.000 herrenlose Einkaufswagen im Gemeindebau gemeldet.
Darüber hinaus haben die OrdnungsberaterInnen bei ihren Kontrollgängen im vergangenen Jahr rund 3.000 Mal MieterInnen an die Leinenpflicht erinnert. Außerdem wurden 95 missbräuchlich in der Wohnhausanlage geparkte PKW und 10.000 herrenlose Einkaufswagen im Gemeindebau gemeldet.
HausbesorgerInnen &
HausbetreuerInnen - die guten Seelen im Gemeindebau
Sie sind im Wiener Gemeindebau nach wie vor die ersten
AnsprechpartnerInnen für die BewohnerInnen. Wie sehr den WienerInnen
"ihre" HausbesorgerInnen am Herzen liegen, zeigte auch das Ergebnis
der Wiener Volksbefragung im Jahr 2010, bei der sich 84 % der Befragten für die
Möglichkeit zur Wiedereinstellung von HausbesorgerInnen aussprachen.
Um auch nach Abschaffung des Hausbesorgergesetzes im Jahr 2000 durch die damalige ÖVP/FPÖ-Bundesregierung diese zentralen AnsprechpartnerInnen für die Zukunft sicherzustellen, wurde 2010 das Modell des ‚Wiener Hausbetreuers‘ ins Leben gerufen. Seither werden -wenn dies von der Hausgemeinschaft gewünscht wird - pensionierte HausbesorgerInnen durch umfassend ausgebildete Wiener HausbetreuerInnen ersetzt, die täglich zu fixen Kernzeiten im Gemeindebau präsent sind.
Um auch nach Abschaffung des Hausbesorgergesetzes im Jahr 2000 durch die damalige ÖVP/FPÖ-Bundesregierung diese zentralen AnsprechpartnerInnen für die Zukunft sicherzustellen, wurde 2010 das Modell des ‚Wiener Hausbetreuers‘ ins Leben gerufen. Seither werden -wenn dies von der Hausgemeinschaft gewünscht wird - pensionierte HausbesorgerInnen durch umfassend ausgebildete Wiener HausbetreuerInnen ersetzt, die täglich zu fixen Kernzeiten im Gemeindebau präsent sind.
- Derzeit stehen den BewohnerInnen über
1.500 HausbesorgerInnen und 227 HausbetreuerInnen zur Verfügung.
Mit dem Ausbau der Befugnisse der HausbesorgerInnen und
HausbetreuerInnen im Sommer 2013 hat Wiener Wohnen das Dienstleistungsangebot
für die GemeindebaubewohnerInnen deutlich erweitert. Sie nehmen
Gebrechensmeldungen entgegen, sorgen für deren rasche Behebung und versorgen
die MieterInnen vor Ort mit Informationsmaterial und Formularen.
Zudem sind die HausbesorgerInnen und -betreuerInnen für die MieterInnen werktags kontinuierlich über Mobiltelefone erreichbar, deren Nummern in den jeweiligen Stiegenhäusern ausgehängt sind. Auch bei den meisten Wohnungsbesichtigungen sind die HausbesorgerInnen gleich mit dabei. Die neuen MieterInnen erhalten von den HausbesorgerInnen und -betreuerInnen wichtige Informationen und werden von Anfang an auf die Einhaltung der Hausordnung aufmerksam gemacht.
Zudem sind die HausbesorgerInnen und -betreuerInnen für die MieterInnen werktags kontinuierlich über Mobiltelefone erreichbar, deren Nummern in den jeweiligen Stiegenhäusern ausgehängt sind. Auch bei den meisten Wohnungsbesichtigungen sind die HausbesorgerInnen gleich mit dabei. Die neuen MieterInnen erhalten von den HausbesorgerInnen und -betreuerInnen wichtige Informationen und werden von Anfang an auf die Einhaltung der Hausordnung aufmerksam gemacht.
Faire Regeln - auch in der Waschküche
Rund um die Benützung der
Gemeinschaftseinrichtung Waschküche kam es in der Vergangenheit - nicht zuletzt
durch die Abschaffung des Hausbesorgergesetzes und die damit verbundene, nicht
mehr flächendeckende Betreuung durch HausbesorgerInnen - immer wieder zu
Diskussionen und Interessenskonflikten. Durch die Einführung eines gänzlich neuen
Zutritts- und Benützungssystems gehören diese Probleme mittlerweile der
Vergangenheit an. 2009 wurde mit der flächendeckenden Umstellung auf die
"naTÜRlich sicher"- Waschküchen, die mittlerweile so gut wie
abgeschlossen ist, begonnen.
- 5.356 Waschküchen, dies entspricht 95%
der Gesamtanzahl, wurden mit dem "naTÜRlich sicher"-System
ausgerüstet. Lediglich in sehr kleinen Wohnhausanlagen, bei denen das System
aufgrund der Überschaubarkeit nicht erforderlich ist, wurde der Einbau nicht
durchgeführt, wenn dies von den MieterInnen gewünscht wurde.
Die Vorteile des modernen Waschküchensystems: Erhöhte Sicherheit,
da der Waschküchenzutritt nur für Berechtigte für den Zeitraum der Reservierung
ermöglicht wird. Die Buchung zusätzlicher Waschtage ist einfach per Telefon
oder Online-Service möglich. Die Abrechnung der Energiekosten erfolgt je nach
individuellem Verbrauch direkt mit den MieterInnen.
Entsprechend hoch ist auch die Zustimmung der MieterInnen zum naTÜRlich sicher System. Aber nicht nur das System selbst, sondern auch das damit verbundene Service durch die Wiener Wohnen Haus- und Außenbetreuung wird von den MieterInnen durchwegs positiv bewertet.
Entsprechend hoch ist auch die Zustimmung der MieterInnen zum naTÜRlich sicher System. Aber nicht nur das System selbst, sondern auch das damit verbundene Service durch die Wiener Wohnen Haus- und Außenbetreuung wird von den MieterInnen durchwegs positiv bewertet.
·
So liegt die Zufriedenheit mit dem telefonischen Serviceangebot
bei 96%, auch das Online-Service wird mit beachtlichen 89% durchwegs positiv
bewertet, wie eine im Sommer 2014 durchgeführte telefonische Umfrage unter 400
BewohnerInnen ergab.
·
Zunehmend genützt wird auch die Möglichkeit zur Online-Buchung der
Waschküchen. Ende Februar gab es bereits über 19.000 aktivierte NutzerInnen,
monatlich kommen bis zu 500 neue NutzerInnen hinzu. Rund 600 Transaktionen
täglich werden mittlerweile über das attraktive Online Service abgewickelt.
2015 wird zudem der Probebetrieb für ein
neues SMS-Service aufgenommen, das die NutzerInnen im Falle eines
Waschgerätegebrechens unmittelbar über das Handy informiert.
wohnpartner - Gemeinsam für eine gute
Nachbarschaft
2010 wurde ein eigenes Nachbarschafts-Service für die
BewohnerInnen der Wiener Gemeindebauten ins Leben gerufen. Mehr als 150
wohnpartner-MitarbeiterInnen unterstützen auf vielfältige und erfolgreiche
Weise das gute Zusammenleben in den Wiener Gemeindebauten - durch Initiativen
und Projekte, aber auch durch kostenlose Mediation, wenn es zwischen
NachbarInnen zu Streitigkeiten kommt.
Mit "wohnpartner unterwegs" ist wohnpartner in der warmen Jahreszeit in den Abendstunden in den Gemeindebauten präsent, um vor allem bei Lärmkonflikten zu vermitteln.
Heute ist wohnpartner aus den Wiener Gemeindebauten nicht mehr wegzudenken. Die mehrfach preisgekrönte Arbeit von wohnpartner trägt wesentlich zum guten Zusammenleben, zur funktionierenden Nachbarschaft sowie dem Miteinander - und damit auch zur Sicherheit -in den Wiener Gemeindebauten bei.
Im Rahmen der Gemeinwesenarbeit sind mittlerweile rund 1.200 GemeindebewohnerInnen in wienweiten Initiativen wie auch innerhalb kleinerer Aktivitäten im Grätzel für ihre Nachbarschaft aktiv. Darüber hinaus bieten nun vier BewohnerInnen-Zentren Raum und viel Gelegenheit für nachbarschaftliche Aktivitäten.
Mit "wohnpartner unterwegs" ist wohnpartner in der warmen Jahreszeit in den Abendstunden in den Gemeindebauten präsent, um vor allem bei Lärmkonflikten zu vermitteln.
Heute ist wohnpartner aus den Wiener Gemeindebauten nicht mehr wegzudenken. Die mehrfach preisgekrönte Arbeit von wohnpartner trägt wesentlich zum guten Zusammenleben, zur funktionierenden Nachbarschaft sowie dem Miteinander - und damit auch zur Sicherheit -in den Wiener Gemeindebauten bei.
Im Rahmen der Gemeinwesenarbeit sind mittlerweile rund 1.200 GemeindebewohnerInnen in wienweiten Initiativen wie auch innerhalb kleinerer Aktivitäten im Grätzel für ihre Nachbarschaft aktiv. Darüber hinaus bieten nun vier BewohnerInnen-Zentren Raum und viel Gelegenheit für nachbarschaftliche Aktivitäten.
·
2014 stand wohnpartner mit insgesamt rund 132.380
GemeindebewohnerInnen in Kontakt - führte Gespräche und unterstützte bei nachbarschaftlichen
Anliegen
·
Die "wohnpartner unterwegs"-MitarbeiterInnen besuchten
rund 4.020 Wohnhausanlagen und führten mit 12.790 BewohnerInnen Gespräche
·
176 Mediationen wurden - nahezu alle mit positivem Ergebnis
-durchgeführt
Videoüberwachung für mehr Sicherheit
Die Wiener Gemeindebauten zeichnen sich
generell durch ein hohes Sicherheitsgefühl der BewohnerInnen aus. Seitens der
Stadt Wien -Wiener Wohnen werden fortlaufend Maßnahmen, die zum Ausbau der
Sicherheit beitragen, gesetzt. Neben baulichen Verbesserungen, wie etwa der
Nachrüstung mit Gegensprechanlagen oder dem Einbau von Sicherheitstüren, werden
auch zusätzliche Vorkehrungen zur Prävention getroffen.
Für einzelne Wohnhausanlagen, in denen es vermehrt zu Vorfällen
wie Vandalismusakten kam, beantragte Wiener Wohnen bei der
Datenschutzkommission den Einsatz von Videoüberwachung, um auch auf diese Weise
verstärkt für Sicherheit zu sorgen. In Folge wurde seitens der
Datenschutzkommission die Videoüberwachung in 21 Wohnhausanlegen stattgegeben.
Seit 2008 wurden von Wiener Wohnen insgesamt 2.981 Überwachungskameras montiert. Die damit überwachten Bereiche sind die Garagen, Keller, Müllräume und Aufzüge. Strafrechtlich relevante Delikte können mittels Videoaufzeichnungen bis zu 72 Stunden rückwirkend ausgewertet werden. Die Erfahrungen zeigen, dass durch den Einsatz der Videoüberwachung eine deutliche präventive Wirkung erzielt werden konnte. Der Rückgang bei Vandalismusschäden liegt bei 50 bis 70%.
Seit 2008 wurden von Wiener Wohnen insgesamt 2.981 Überwachungskameras montiert. Die damit überwachten Bereiche sind die Garagen, Keller, Müllräume und Aufzüge. Strafrechtlich relevante Delikte können mittels Videoaufzeichnungen bis zu 72 Stunden rückwirkend ausgewertet werden. Die Erfahrungen zeigen, dass durch den Einsatz der Videoüberwachung eine deutliche präventive Wirkung erzielt werden konnte. Der Rückgang bei Vandalismusschäden liegt bei 50 bis 70%.
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2014 konnte in 15 Fällen das ausgewertete Bildmaterial an die
Polizei übermittelt werden - davon 12 Mal, um die Polizei bei der Aufklärung
von Privatschäden am Eigentum von MieterInnen zu unterstützen.
·
In 3 weiteren Fällen wurden auf Grundlage der Videoaufzeichnungen
von Wiener Wohnen Beschädigungen an der Wohnhausanlage bei der Polizei zur
Anzeige gebracht.
·
2014 gab es insgesamt 261 Meldungen. Zum Vergleich: 2012 waren es
440 Meldungen.
Kooperation mit der Wiener Polizei
Auch die Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei wurde zur Stärkung
einer sicheren Nachbarschaft im Gemeindebau intensiviert. So besuchten im
vergangenen Jahr ExpertInnen des kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes
zahlreiche städtische Wohnhausanlagen, in denen die BewohnerInnen über
vorbeugende Maßnahmen sowie technische Vorkehrungen zur Einbruchsprävention
informiert wurden.
Die Tour des kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes durch die Wiener Gemeindebauten ist Teil einer breitangelegten Informations-und Beratungsinitiative, die von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und dem Wiener Landespolizeipräsident, Gerhard Pürstl, ins Leben gerufen wurde. Die BewohnerInnen der Wiener Gemeindebauten werden auch mittels Hausaushängen über Präventivmaßnahmen und Vorkehrungen zur Vermeidung von Einbrüchen - insbesondere in Kellern - informiert. Parallel dazu unterstützen auch die städtischen Serviceeinrichtungen die Initiative durch grundlegende Informationen zu wesentlichen "Verhaltensgeboten" im Interesse der eigenen Sicherheit - etwa bei Antritt einer Urlaubsreise.
Die Tour des kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes durch die Wiener Gemeindebauten ist Teil einer breitangelegten Informations-und Beratungsinitiative, die von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und dem Wiener Landespolizeipräsident, Gerhard Pürstl, ins Leben gerufen wurde. Die BewohnerInnen der Wiener Gemeindebauten werden auch mittels Hausaushängen über Präventivmaßnahmen und Vorkehrungen zur Vermeidung von Einbrüchen - insbesondere in Kellern - informiert. Parallel dazu unterstützen auch die städtischen Serviceeinrichtungen die Initiative durch grundlegende Informationen zu wesentlichen "Verhaltensgeboten" im Interesse der eigenen Sicherheit - etwa bei Antritt einer Urlaubsreise.
Jetzt neu: Hausordnung mit Piktogrammen
in jedem Stiegenhaus
Wer in den Gemeindebau zieht, verpflichtet sich mit dem Abschluss
des Mietvertrags auch zur Einhaltung der Hausordnung. Schon bisher befinden
sich in der Willkommensmappe, die jeder Mieter / jede Mieterin bei
Vertragsunterzeichnung von Wiener Wohnen erhält, alle Infos zu den gültigen
Spielregeln für das Zusammenleben im Gemeindebau.
Zusätzlich hat Wiener Wohnen nun eine übersichtliche und mit Piktogrammen versehene Tafel erstellt, die alle BewohnerInnen, aber auch die BesucherInnen im Gemeindebau übersichtlich auf die wesentlichsten Aspekte der Hausordnung hinweisen soll. Die Tafeln werden in den kommenden Wochen gut sichtbar in den insgesamt mehr als 17.000 Stiegenhäusern der Städtischen Wohnhausanlagen im Eingangsbereich angebracht. (Schluss) da
Zusätzlich hat Wiener Wohnen nun eine übersichtliche und mit Piktogrammen versehene Tafel erstellt, die alle BewohnerInnen, aber auch die BesucherInnen im Gemeindebau übersichtlich auf die wesentlichsten Aspekte der Hausordnung hinweisen soll. Die Tafeln werden in den kommenden Wochen gut sichtbar in den insgesamt mehr als 17.000 Stiegenhäusern der Städtischen Wohnhausanlagen im Eingangsbereich angebracht. (Schluss) da
In den "10 Geboten" wurden die wichtigsten Punkte
der Hausordnung noch einmal prägnant zusammengefasst. Dazu gehören
"Respekt vor anderen BewohnerInnen", die Leinenpflicht, aber auch
Regeln zur Müllentsorgung. "Die Kurzform der Hausordnung bietet einen leichteren
Zugang", so Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig. Die Gebote werden in 17.000
Stiegenhäusern aufgehängt.
Der Unterschied zu
Genossenschaftswohnungen: Die Mieten sind niedriger. Dazu entfällt bei
Gemeindewohnungen der Eigenmittelanteil, der bei Genossenschaften Dimensionen
von zehntausenden Euro erreichen kann – was für sozial Schwache oft schwer zu
finanzieren ist. Nur: In den vergangenen Jahren hatte die Stadt neue
Gemeindebauten mit dem Argument abgelehnt, Genossenschaften könnten billiger
bauen als die Stadt. Ob die Stadt es nun schafft, Wohnungen billiger zu bauen
als die Genossenschaften, ist offen.
Nebenbei: Die Hausordnungen, die in
Gemeindebauten hängen, wurden überarbeitet, (mit Bildern) verständlicher
gestaltet und flächendeckend in allen 17.000 Stiegenhäusern der Stadt
aufgehängt. Damit, so Ludwig, soll das Zusammenleben verbessert werden.
Immerhin hätten viele Mieter bei Verstößen argumentiert, die Hausordnung nicht
zu kennen. (stu)
("Die Presse", Print-Ausgabe,
10.04.2015)
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