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Samstag, 1. Februar 2020
Mieterparadies wien
Mieterparadies Wien? Wir haben es schon immer gewusst, ein Mythos.
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Nachrichten Immobilien Wien als Mieter-Paradies? Studie zeigt: Das Gegenteil ist der Fall
Noch höhere Kosten und ständig Kündigungsangst
Wien als Mieter-Paradies? Studie zeigt: Das Gegenteil ist der Fall
31.01.2020 | 15:34
Wien lebenswerteste Stadt der Welt
dpaWien gilt laut dem "The Economist" als lebenswerteste Stadt der Welt
Wien gilt vielen deutschen Mietern als Ideal, wenn es um Alternativen zu den angespannten Mietmärkten Hierzulande geht. Eine Untersuchung zeigt jedoch: Als Vorbild für deutsche Städte taugt Wien nur bedingt. Tatsächlich ist die Situation für Mieter in Österreichs Hauptstadt häufig viel schlechter als hierzulande.
Das wichtigste Argument der Wien-Fans: Angeblich seien die Wohnkosten in Österreichs Hauptstadt viel niedriger als in deutschen Großstädten – weil der Staat Vermieter im Zaum halte und zugleich günstigen Wohnraum zur Verfügung stelle.
Jetzt rüttelt eine Untersuchung an diesem Bild. Als Vorlage für deutsche Städte taugt Wien ganz und gar nicht, stellt ein Expertenteam des Empirica-Instituts rund um Harald Simons von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig fest. Im Gegenteil – gleich in mehreren Punkte schneidet Wien in der Untersuchung schlechter ab als deutsche Pendants.
Zunächst die wichtigsten Erkenntnisse:
Nur in München sind die Kaltmieten noch höher als in Wien.
Hinzu kommen deutlich höhere Nebenkosten und
viel mehr Pflichten für Mieter, einschließlich nicht gerade günstiger Renovierungsarbeiten, sowie
jede Menge Unsicherheiten, was das Mietverhältnis betrifft.
Womöglich haben sich die Wiener Mieter selbst in diese Situation gebracht, obwohl die Ausgangslage einst in der Tat günstig war – und einzig in dieser Hinsicht Vergleiche zur aktuellen Situation in Deutschland zulässt. Was daraus wurde, sollte den Befürwortern des Wiener Systems allerdings zu denken geben.
Denn, so die Studienautoren: Weil die Wiener selbst an das Märchen der niedrigen Mieten glauben, haben sie sich von den Mietern im Laufe der Zeit immer mehr Kostentreiber aufbürden lassen – um nur ja nicht ihre vermeintlichen Privilegien bei der Kaltmiete zu gefährden.
Experten unterscheiden vier unterschiedliche Märkte in Wien
Doch der Reihe nach – schließlich ist das Bild, das die Experten vom Wiener Mietmarkt zeichnen, sehr viel differenzierter als das Allermeiste, was dazu bislang gesagt und geschrieben wurde.
https://www.google.com/url?rct=j&sa=t&url=https://www.focus.de/immobilien/mieten/noch-hoehere-kosten-und-staendig-kuendigungsangst-wien-als-mieter-paradies-studie-zeigt-das-gegenteil-ist-der-fall_id_11614441.html&ct=ga&cd=CAEYACoUMTg0MzU3ODUzMzc4MzY4NzI5NjQyGjVhYjg1NWQ2MzlmMGEzNzE6Y29tOmRlOlVT&usg=AFQjCNFfaIuyvD5Dbq2PnYpad-Wtn-b5Jg
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Freitag, 31. Januar 2020
Warmer winter, weniger heizkosten
Warmer Winter dämpft Heizbedarf
Der Winter zeigt sich heuer von der eher milden Seite – und das schlägt sich deutlich auf den Energieverbrauch nieder. In der bisherigen Wintersaison heizten die Wienerinnen und Wiener um zehn Prozent weniger als im langjährigen Durchschnitt.
56 Prozent der Wienerinnen und Wiener heizen derzeit mit Gas, 32 Prozent mit Fernwärme. In der bisherigen Heizsaison seit Anfang Oktober wurde um zehn Prozent weniger Fernwärme verbraucht als im langjährigen Durchschnitt, zog die Wien Energie diese Woche eine erste Zwischenbilanz. Doch nicht nur das: Verzeichnet wurde auch ein Minus von 3,3 Prozent gegenüber dem letzten Winter. Und auch dieser war schon überdurchschnittlich warm.
Höchstwert am 7. Jänner
In der laufenden Heizperiode registrierte die Fernwärme die bisher höchste Erzeugungsleistung am 7. Jänner mit 1.770 MW bei minus 4,5 Grad Celsius.
Ähnlicher Trend bei Gasheizung
Ähnlich sei der Trend bei Haushalten mit Gasheizung, hieß es bei den Wiener Netzen gegenüber Radio Wien. Zu hoch waren die Temperaturen in diesem Winter bisher vor allem im November und Dezember: Sie lagen seit Anfang Oktober um 1,5 Grad über dem dreißigjährigen Durchschnitt. Im Jänner lag die Durchschnittstemperatur im langjährigen Durchschnitt von ein Grad. Hier sei auch durchschnittlich geheizt worden, so Wien Energie und Wiener Netze – mehr dazu in Heizen in Zeiten der Klimakrise (news.ORF.at).
Doch abgerechnet wird erst am Schluss: Vor zwei Jahren zeigten ein sehr kalter Februar und März, dass diese Monate die ganze Bilanz noch einmal auf den Kopf stellen können. Letztes Jahr brachte sogar im Mai ein Kälteeinbruch noch Heizwerte wie im Winter. Wer also angesichts der derzeit weithin warmen Temperaturen denkt, das sei es mit dem Winter gewesen, der täuscht sich vermutlich. Bis einschließlich Dienstag bleibt es laut Wetterredaktion von Radio Wien zwar noch überdurchschnittlich mild. Danach soll es aber wieder deutlich kälter werden
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Mittwoch, 29. Januar 2020
Donnerstag, 9. Februar 2017
In Wien geht es oft um Probleme mit Wiener Wohnen
http://derstandard.at/2000051986635/Volksanwaeltin-BrinekPolitik-laesst-Investoren-Zuegel-in-die-Hand-nehmen
SOLANGE wIENER wOHNEN SO GEFÜHRT WIRD; WIE ES JETZT GEFÜHRT WIRD; KANN NUR DER STAATSANWALT EINSCHREITEN; ABER DER DENKT NUR AN SEINE KARRIERE.
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Donnerstag, 26. Januar 2017
65 Mio Schaden und kein Wort darüber
na klar bleibt der unbeantwortet. 65 mio. sind nicht wert, dass über sie gesprochen werden.
FP-Niegl: SPÖ-Stadtrat Ludwig will Anfragen zum Vergabe- und Verrechnungsskandal bei Wiener Wohnen nicht beantworten
FPÖ-Anfrage zu kolportierten Schaden von zumindest 65 Millionen Euro bleibt unbeantwortet
Wien (OTS) - „Die Antwort auf unsere Anfrage vom Dezember, welche die FPÖ-Wien in der heutigen Landtagssitzung von SPÖ-Stadtrat Ludwig erhalten hat, kann maximal als Verhöhnung der Wiener Bevölkerung bezeichnet werden“, kritisiert Wiens FPÖ-Gemeinderat, LAbg. Michael Niegl.
Statt auf die gestellten Fragen einzugehen, wurde lapidar darauf verwiesen, dass im Jahr 2012 die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wurde. Seither laufen die Ermittlungen, welche von Wiener Wohnen unterstützt werden, weshalb keine Informationen weitergegeben werden könnten. „Es ist wirklich unglaublich! Seit nunmehr fünf Jahren wird in diesem Betrugsfall, der vermutlich jahrzehntelang unentdeckt geblieben ist, ermittelt und bis dato sollen keine gesicherten Erkenntnisse vorhanden sein“, schenkt Niegl der Beantwortung keinen Glauben.
Es drängt sich für die Wiener Freiheitlichen der Verdacht auf, dass die bisherigen Ermittlungsergebnisse sowohl für Wiener Wohnen als auch für die in der Verantwortung stehende SPÖ derart unangenehm sind, dass man sie der Öffentlichkeit verschweigen will.
Die seitens der FPÖ gestellten Fragen lauteten:
- Wie hoch ist der Gesamtschaden?
- Welche Firmen waren involviert und gibt es ein Vergabeverbot der bis dato involvierten Firmen?
- Welche Bauten und Wohnhausanlagen waren betroffen?
- Welche Rechnungsbeträge für welche Leistungen in welcher Höhe sind von Bekanntwerden bis 2016 durch betrügerische Abrechnungen betroffen?
- Welche dieser Rechnungen sind in Hauptmietzins bzw. Betriebskostenabrechnungen aufgenommen worden?
Zu all diesen Punkten kann oder will Stadtrat Ludwig trotz fünf Jahre andauernder Ermittlungen nichts sagen. „Diese Antworten ist er weniger uns als den Mietern von Wiener Wohnen schuldig, denn sie sind die Geschädigten. Schließlich gibt Wiener Wohnen den Mietern alle Kosten im Rahmen der Betriebskosten und Hauptmietzinsabrechnungen weiter“, ist Niegl empört und fordert abschließend eine unverzügliche und vollinhaltliche Beantwortung der Anfrage, um die Ansprüche der geschädigten Mieter auf Rückzahlung der von ihnen getragenen Schadensbeträge gewährleisten zu können.
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Freitag, 13. Januar 2017
Die Figuren in Häupls Personalschach
Ludwig wurde wegen seiner Führung von Wiener Wohnen kritisiert!? Was sind das nur für Genossen? Ludwig hat den Wohnbau vernachlässigt, nicht zuletzt auch auf Häupls Initiative. Mehr als 10 Jahre wurde kein einziges Wohnhaus gebaut! Das ist ein Vergehen der SP-Politik. Hintergedanke war, ganz eindeutig, dass die Mietpreise anziehen sollen. Und das sind sie auch! Jetzt steht die SP mit gewaschenem Gesicht da, weiß nicht mehr ein noch aus. Und Ludwig hat Verbrechen begangen, die zwar von der Justiz negiert werden, Verbrechen sind es trotzdem! Daran führt kein Weg vorbei.
Siehe: http://derdreck.blogspot.co.at.
Ein Umbau ist zu wenig. Das würde nur eine Rochade sein, einer geht, ein anderer kommt. Umbau muss bedeuten, dass die Politik sich wieder nach den Bedürfnissen der Wiener, der Leute richtet und nicht, so wie bisher, nach den Bedürfnissen der Stadtpolitiker. Die sind alle reich geworden, haben sich ihre Taschen gefüllt. Wie sich jetzt zeigt, nach dem Abgang von Wehsely, unserer Besten, füllen sie sich weiter ihre Taschen. Sie wechselt anstandslos zu Siemens und betreut dort die Medizin! Nur in Österreich ist so etwas möglich! Zehn Jahre lang war Sonja Wehsely (46, im Bild bei einem "Presse"-Interview vergangenen August) Gesundheits-und Sozialstadträtin in Wien. Lange galt sie als Zukunftshoffnung der SPÖ und wurde zwischenzeitlich gar als Kandidatin für das Bürgermeisteramt gehandelt. Im innerparteilichen Richtungsstreit geriet sie jedoch ins Kreuzfeuer der Kritik. Nun räumt sie ihren Posten und wechselt mit Anfang April zur Siemens Healthcare GmbH nach Deutschland. "Ich habe vollstes Verständnis für die Entscheidung, nach 13 Jahren in der Wiener Stadtpolitik neue Herausforderungen in der Privatwirtschaft anzunehmen", sagte der Bürgermeister in einer Stellungnahme gegenüber der APA. "Ich bedanke mich bei Sonja Wehsely für ihre engagierte Arbeit und wünsche ihr alles Gute für ihren weiteren Weg", so Häupl weiter. Ist Häupl noch zu retten? Er leidet an Demenz, sein Hirn ist schon wie ein Wackelpudding.
Das Wohnbauressort, in dem es auch größere Baustellen gibt (zuletzt wurde Ludwig parteiintern für seine Führung von Wiener Wohnen kritisiert), wäre nach SPÖ-Logik für eine Frau reserviert. Auch hier fällt wieder der Name von Kathrin Gaál – aber auch die Nationalratsabgeordnete und SPÖ-Bautensprecherin Ruth Becher aus der Donaustadt wird öfter genannt.
http://diepresse.com/home/panorama/wien/5153386/Wehsely_Geuebte-Politikerin-mit-steiler-Karriere?_vl_backlink=/home/panorama/wien/5153763/index.do&direct=5153763&d&d?article
Siehe: http://derdreck.blogspot.co.at.
Ein Umbau ist zu wenig. Das würde nur eine Rochade sein, einer geht, ein anderer kommt. Umbau muss bedeuten, dass die Politik sich wieder nach den Bedürfnissen der Wiener, der Leute richtet und nicht, so wie bisher, nach den Bedürfnissen der Stadtpolitiker. Die sind alle reich geworden, haben sich ihre Taschen gefüllt. Wie sich jetzt zeigt, nach dem Abgang von Wehsely, unserer Besten, füllen sie sich weiter ihre Taschen. Sie wechselt anstandslos zu Siemens und betreut dort die Medizin! Nur in Österreich ist so etwas möglich! Zehn Jahre lang war Sonja Wehsely (46, im Bild bei einem "Presse"-Interview vergangenen August) Gesundheits-und Sozialstadträtin in Wien. Lange galt sie als Zukunftshoffnung der SPÖ und wurde zwischenzeitlich gar als Kandidatin für das Bürgermeisteramt gehandelt. Im innerparteilichen Richtungsstreit geriet sie jedoch ins Kreuzfeuer der Kritik. Nun räumt sie ihren Posten und wechselt mit Anfang April zur Siemens Healthcare GmbH nach Deutschland. "Ich habe vollstes Verständnis für die Entscheidung, nach 13 Jahren in der Wiener Stadtpolitik neue Herausforderungen in der Privatwirtschaft anzunehmen", sagte der Bürgermeister in einer Stellungnahme gegenüber der APA. "Ich bedanke mich bei Sonja Wehsely für ihre engagierte Arbeit und wünsche ihr alles Gute für ihren weiteren Weg", so Häupl weiter. Ist Häupl noch zu retten? Er leidet an Demenz, sein Hirn ist schon wie ein Wackelpudding.
Das Wohnbauressort, in dem es auch größere Baustellen gibt (zuletzt wurde Ludwig parteiintern für seine Führung von Wiener Wohnen kritisiert), wäre nach SPÖ-Logik für eine Frau reserviert. Auch hier fällt wieder der Name von Kathrin Gaál – aber auch die Nationalratsabgeordnete und SPÖ-Bautensprecherin Ruth Becher aus der Donaustadt wird öfter genannt.
http://diepresse.com/home/panorama/wien/5153386/Wehsely_Geuebte-Politikerin-mit-steiler-Karriere?_vl_backlink=/home/panorama/wien/5153763/index.do&direct=5153763&d&d?article
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Freitag, 6. Januar 2017
und immer wieder Ludwig
Nach Ablöse-Spekulationen schlagen nun die Unterstützer von Wohnbaustadtrat Ludwig zurück. Hat er denn Unterstützer? Sicher, aber die sitzen alle wohlgenährt und wohlbehalten in Wiener Wohnen. Neumayer fällt da ein. Der Junge und der Alte. Die brauchen ihn. „Die Frage, ob Ludwig weiter Mitglied der Stadtregierung bleiben soll, ist nicht verhandelbar“, erklärte der ehemalige SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Hietzinger SPÖ-Bezirksparteiobmann Gerhard Schmid. Verbrecher müssen gehen. Eigentlich müsste die SPÖ und Häupl noch viel weiter gehen. Ablöse ist zu wenig. Ein Parteiausschlussverfahren ist notwendig. Nicht nur für Ludwig. „Aufgrund seines Charakters, seiner Intellektualität und seiner Grundwertefestigkeit ist Ludwig für höchste Positionen in der SPÖ qualifiziert“, so Schmid. Schmid gehört offenbar zu den Unterstützern. Viel Hirn dürfte er nicht haben. Dafür die Geldbörse am rechten Fleck. Zuletzt ist die innere Zerrissenheit der Wiener SPÖ auch nach außen hin immer deutlicher geworden: Gestritten wird schon seit Beginn der Flüchtlingskrise, die Kritiker forderten einen Regierungsumbau und eine inhaltliche Neupositionierung.
Der Umbau wird dem Vernehmen nach groß und nicht nur die Stadtregierung davon betroffen sein. Er wird auch die Parteigremien und die Bezirke angehen. Bei den Bezirksvorstehern und deren Stellvertretern steht schon länger eine Verjüngung an. In der Kritik sind Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig - der nach Wehsely mit seinem Ressort mittlerweile auch schon ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist. Sie gehören alle vor ein Gericht. Öffentlich angeklagt. So wie sich das in einem Rechtsstaat gehört, wenn es den überhaupt noch gibt und wenn dieser Rechsstaat nicht schon von Wiener Wohnen, Ludwig und Gesundheitsstadträtin Wehsely unterlaufen worden ist.
Der Umbau wird dem Vernehmen nach groß und nicht nur die Stadtregierung davon betroffen sein. Er wird auch die Parteigremien und die Bezirke angehen. Bei den Bezirksvorstehern und deren Stellvertretern steht schon länger eine Verjüngung an. In der Kritik sind Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig - der nach Wehsely mit seinem Ressort mittlerweile auch schon ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist. Sie gehören alle vor ein Gericht. Öffentlich angeklagt. So wie sich das in einem Rechtsstaat gehört, wenn es den überhaupt noch gibt und wenn dieser Rechsstaat nicht schon von Wiener Wohnen, Ludwig und Gesundheitsstadträtin Wehsely unterlaufen worden ist.
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Donnerstag, 5. Januar 2017
Wozu noch mehr Daten, Herr Sobotka?
Der Innenminister findet es also grotesk, dass wir so viele Überwachungskameras haben, er sie aber nicht alle nutzen darf für seine Zwecke. Von den Kameras der Asfinag würde er gerne die Kennzeichen auswerten und die privaten (teils illegalen!) Kameras möchte er überhaupt gleich alle miteinander vernetzen. Datenschutz, go home!
Wissen Sie Herr Innenminister, was ich grotesk finde? Dass mein Nachbar einen 50.000 Euro teuren BMW hat, der monatelang nur in der Garage steht, während andere 4 Stunden täglich mit dem Bus zur Arbeit pendeln. Dass täglich Tonnen von Lebensmitteln weggeschmissen werden und gleichzeitig die Menschen vom Vinzidorf in den Mistkübeln nach Essensresten suchen. Oder dass hunderte Luxus-Wohnungen leer stehen, aber eine Familie mit 3 Kindern in einer schimmligen 40m2 Behausung dahinvegetieren muss. Das, Herr Innenminister, ist nicht nur grotesk, das ist bizarr und traurig. Und nicht die Ausweitung fragwürdiger Bespitzelungsmethoden, um uns eine Sicherheit vorzugaukeln, die es so oder so nie geben kann.
Der Täter von Berlin war vorab als Terrorverdächtiger im Visier der zuständigen Behörden. Die deutsche Polizei hatte also genug Daten. Über die Gründe, die dazu führten, dass der Mann dennoch seinen Anschlag ausüben konnte, darf gestritten werden. Eine fehlende Überwachungskamera gehört jedoch mit Sicherheit nicht dazu. Außerdem können Überwachungskameras bestenfalls eine Ausforschung des Täters begünstigen, nicht jedoch präventiv wirksam sein.
Ebenso verfügt die österreichische Polizei bereits über Unmengen an Daten. Es obliegt Ihnen, dafür Sorge zu tragen, dass die bereits ohnehin schon zur Genüge vorhandenen Informationen auch richtig gefiltert werden. Mit einem weiteren Zuwachs an Daten wird es noch schwieriger die relevanten von den irrelevanten Daten zu trennen. Daher drängt sich die Frage auf: Wozu brauchen Sie noch mehr von dem "Gold des 21. Jahrhunderts"? Zur Terrorismusbekämpfung kann es nämlich nicht sein.
Dienstag, 3. Januar 2017
Das Ende von Ludwig - das Ende vom Sonnenkönig?
Eine Sektion in Simmering wirft das Handtuch ( auf „Presse“-Nachfrage waren es dann doch nur sechs von zehn), in der Donaustadt formiert sich eine Rebellion gegen die Rebellen, und das Wohnbauressort wird vom Parteiausschuss als Hauptproblem genannt. siehe http://derdreck.blogspot.co.at
Ludwig, Neumayer sind Verbrecher und Wiener Wohnen eine kriminelle Vereinigung. Daran führt kein Weg vorbei.
Bei der Vorstandstagung am 20. und 21. Jänner werden die Weichen neu gestellt, so Häupl. Aber in Wirklichkeit versucht Häupl nur seine eigene Haut zu retten. Der Vorsitzende der Sektion 12 und Gewerkschafter Gerhard Raub zur „Presse“. „Wir haben nie über die Gesundheitsreform, Spital Nord, Integration oder Zuwanderung im Bezirk diskutiert, dürfen aber ständig aus den Medien erfahren, welchen Kurs Simmering angeblich vertritt. Das tragen wir nicht mehr mit und verweigern unserem Bezirksparteivorsitzenden ab sofort die Gefolgschaft“, sagt Raub. Parteidisziplin ist da gefragt, so wie sie Häupl versteht. Neben Simmering regt sich auch in der Donaustadt Widerstand gegen die autoritäre Führung der Bezirksführung, also von Vorsteher Ernst Nevrivy und der Parteivorsitzenden Ruth Becher. Zuletzt beugte sich schon der Gemeinderatsvorsitzende Thomas Reindl nicht dem Wunsch seines Bezirks, bei einer Klubsitzung gegen Brauners Budgetvorschlag zu stimmen. Auch Staatssekretärin und Donaustädterin Muna Duzdar sprach sich gegen das Vorgehen ihres Bezirks aus – rund um sie scharen sich immer mehr Funktionäre, die den Aufstand proben und sich gegen die Vereinnahmung wehren. Man will mit der offenen Kritik an Häupls Mannschaft nichts zu tun haben, es gebe genug Gremien, in denen man diskutieren könne, hört man.
Ein Tabubruch war für viele auch die vom ehemaligen Landesparteisekretär Christian Deutsch ausgesprochene Kritik am sonst sakrosankten Häupl selbst. Er ließ ihm ausrichten, er solle endlich seine Nachfolge regeln. Deutsch kommt aus Liesing, dem Heimatbezirk des Ex-Kanzlers Faymann und der heutigen Nationalratspräsidentin Doris Bures, von der man immer wieder hört, sie würde sich für das Amt des Bürgermeisters interessieren. Andererseits arbeitet Christian Deutsch beim Wohnservice Wien, also im Ressort von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig – ein anderer, der auf den Job hofft.
Ludwig wird das Grinsen schon vergehen. So besuchte Ludwig Märkte und schüttelte auf dem Silvesterpfad Polizisten die Hände – nichts davon fällt in die Ressortzuständigkeit des Stadtrats. Ob Ludwig wirklich so große Chancen als Bürgermeisternachfolger hat, wie gern spekuliert wird, oder ob nicht eigentlich sein Stuhl wackelt, kann vor allem nach der inhaltlichen Befragung im Wiener SPÖ-Ausschuss neu bewertet werden. Häupl hat 176 Funktionäre von Gemeinderäten, Bezirksvorsitzenden, Nationalräten und anderen hohen SPÖ-Funktionären eingeladen, sich an einer inhaltlichen Diskussion zu beteiligen und Problemfelder zu nennen. Anders als erwartet, ist es Ludwigs Ressort, das dabei als absolutes Sorgenkind ausgemacht wurde: Wiener Wohnen und Wohnbaupolitik wurden rund 70 Mal genannt. Erst dann folgten die üblichen Themen Gesundheitsreform, Integration und Arbeitsmarkt mit jeweils 30 bis 40 Nennungen.Im Ressort von Michael Ludwig hat man dazu keine Erklärung und schweigt. In den Bezirkssektionen fällt für Wiener Wohnen immer wieder das Wort „Moloch“. Bürger kämen in die Sektionen und würden sich über das schlechte Service beschweren – dass man etwa wochen- und monatelang warten müsse, bis Reparaturen erledigt werden.
Das Ende ist nah.
Für alle!
Ludwig wird das Grinsen schon vergehen. So besuchte Ludwig Märkte und schüttelte auf dem Silvesterpfad Polizisten die Hände – nichts davon fällt in die Ressortzuständigkeit des Stadtrats. Ob Ludwig wirklich so große Chancen als Bürgermeisternachfolger hat, wie gern spekuliert wird, oder ob nicht eigentlich sein Stuhl wackelt, kann vor allem nach der inhaltlichen Befragung im Wiener SPÖ-Ausschuss neu bewertet werden. Häupl hat 176 Funktionäre von Gemeinderäten, Bezirksvorsitzenden, Nationalräten und anderen hohen SPÖ-Funktionären eingeladen, sich an einer inhaltlichen Diskussion zu beteiligen und Problemfelder zu nennen. Anders als erwartet, ist es Ludwigs Ressort, das dabei als absolutes Sorgenkind ausgemacht wurde: Wiener Wohnen und Wohnbaupolitik wurden rund 70 Mal genannt. Erst dann folgten die üblichen Themen Gesundheitsreform, Integration und Arbeitsmarkt mit jeweils 30 bis 40 Nennungen.Im Ressort von Michael Ludwig hat man dazu keine Erklärung und schweigt. In den Bezirkssektionen fällt für Wiener Wohnen immer wieder das Wort „Moloch“. Bürger kämen in die Sektionen und würden sich über das schlechte Service beschweren – dass man etwa wochen- und monatelang warten müsse, bis Reparaturen erledigt werden.
Das Ende ist nah.
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Mittwoch, 28. Dezember 2016
Die Obdachlosen von Wien
robby
Fakt ist: Obdachlose werden meist von Rechten angegriffen!
Wer ist schon an der Wahrheit interessiert? Die Wahrheit, die passt eben nicht so gut ins Bild beziehungsweise könnte sie dieses wieder zerstören. Ja, es ist wahr, vor kurzem haben Flüchtlinge einen Obdachlosen in Berlin angezündet. Der Fall sorgt für viel Gesprächsstoff. Rechte reiben sich die Hände: "Wir haben es schon immer gewusst. Sie sind böse, diese Flüchtlinge!" Dass es dazu gekommen ist, dass ein Mensch angezündet wurde, das ist furchtbar. Doch die Hetze, die nun in den sozialen Medien und auf rechten Seiten entbrannt ist, die könnte kaum scheinheiliger sein. Denn die wahre Gefahr für Obdachlose, die kommt von rechts. Und das ist eine Tatsache. Tut mir leid, wenn ich Euch wieder mit der Wahrheit belästigen muss, aber ich kann Euch trösten. Nicht ich, der linke Robby, behauptet das, sondern einer, der ständig mit Obdachlosen zu tun hat: Dieter Puhl, Leiter der Bahnhofsmission Zoo in Berlin.
Ich bringe einen Auszug aus einem aktuellen Interview in der faz:
Es ist völlig unstrittig, dass die Mehrheit der Übergriffe auf Obdachlose einen politisch rechten Hintergrund haben. Obdachlose werden meistens von Rechten angegriffen. Sie werden außerdem gezielt instrumentalisiert, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. Es kommt vor, dass ich an der Tür eine Kleiderspende entgegennehme und zu hören bekomme: Bitte sorgen Sie dafür, dass das ein guter deutscher Obdachloser bekommt.
Na, klingelt es bei Euch? Ich zitiere weiter:
Ich mache meinen Job seit 24 Jahren und seitdem gehören Übergriffe auf Obdachlose leider zu meinem Alltag. Ich habe gestern mit mehreren weiblichen Gästen gesprochen, von denen würde sich keine nachts irgendwo alleine in Berlin hinlegen. Und das hat nichts mit Flüchtlingen zu tun, das ist schon lange so. Wenn Obdachlose genügend sichere Schlafplätze hätten, würde es keine Vorfälle geben. Meine Wut bezieht sich darauf, dass wir täglich an Leuten vorbeigehen, die verfaulen.
Das Interview mit Puhl geht tief ins Herz, ich kann nur jedem von Euch raten: Lest es bitte. Es zeigt, wie entmenschlicht unsere Gesellschaft bereits ist, Puhl zitiert Besorgnis erregende Postings wie „Wir gehen zum Steinigen nicht mehr auf den Dorfplatz. Das erledigen wir lieber hier auf Facebook“. Sätze wie diese kommen von "ganz normalen" Menschen, die Familie haben, von Menschen, die liebende Väter und Mütter sind. Diese Menschen zeigen im Internet eine Fratze, die widerlicher kaum sein könnte. Warum nur? Ich erinnere an die NS-Zeit zurück. Als liebende Väter ihre Kinder zur Schule brachten und anschließend ins KZ fuhren, um Menschen zu ermorden. Und Ihr seht da wirklich keine Parallelen? Puhl sagt in dem Interview auch das: "Manche Menschen sagen mir sogar persönlich:'Wollen wir nicht besser Massengräber für sie ausheben?'"
So, und nun frage ich Euch: Wann nur haben wir unsere Menschlichkeit verloren?
Donnerstag, 3. November 2016
Ludwig und das Wohn-Grundrecht
Es ist schon traurig, wenn StdRat Ludwig, völlig richtig bemerkt, dass das Wohnen ein Grundrecht ist. Deshalb auch die Frage an ihn: Wieso brechen Sie dieses Grundrecht so oft?
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161103_OTS0043/str-ludwig-wiener-initiative-zur-sicherung-des-gemeinnuetzigen-wohnbaus-in-europa
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161103_OTS0043/str-ludwig-wiener-initiative-zur-sicherung-des-gemeinnuetzigen-wohnbaus-in-europa
Samstag, 17. September 2016
Dienstag, 16. Februar 2016
Immer mehr Anzeigen gegen Ärzte
Zum neunten Mal trafen Ende Jänner die Experten des ARGE MED-Netzwerkes zusammen, um gesetzliche Änderungen im Strafrecht für Ärzte, Veränderungen bei den Schadenersatzforderungen gegen Mediziner und die jeweiligen Auswirkungen auf den Berufsstand zu diskutieren. Insgesamt wurde analysiert, dass die letzten Jahre einen massiven Anstieg der strafrechtlichen Anzeigen gegen Ärzte gebracht haben. Die Experten beobachten dabei ein nie zuvor gesehenes Anzeigeverhalten, um Schadenersatzforderungen durchzusetzen. Klagen sind inzwischen ständiges Berufsrisiko. Betroffen sind zunehmend nicht nur freiberuflich tätige Ärzte, sondern besonders auch Spitalsärzte.
"Strafrecht ist die neue Haftpflicht", so Mag. Marcel Mittendorfer, Obmann der ARGE MED. Obwohl zum allergrößten Teil sehr ordentlich gearbeitet würde und erfolgreiche Klagen wegen Kunstfehlern selten sind, ergibt sich daraus für Ärzte noch kein 100%iger Schutz vor Patientenklagen. Aufgrund der neuen Anzeigepraxis sei neben der gesetzlich vorgeschriebenen Arzthaftpflichtversicherung ein spezieller beruflicher Strafrechtsschutz für Ärzte und Zahnärzte unverzichtbar, so die Experten. Denn die Kosten von strafrechtlichen Ermittlungen können rasch unangenehme bis untragbare Dimensionen annehmen. Zudem ist auch die rasche und professionelle Reaktionsmöglichkeit durch spezialisierte Anwälte - bis hin zur Medienarbeit und Aktivmaßnahmen gegen verleumderische Aussagen und Postings - entscheidend, um einer medialen "Vorverurteilung" vorzubeugen. "Wir raten Ärzten oder Zahnärzten dringend neben der Haftpflicht- auch zu einer Strafrechtsschutzversicherung, weil Anzeigen ebenso wie Klagen inzwischen typisches Berufsrisiko sind", so Mittendorfer.
Gefährliche Situation für angestellte Ärzte
Angestellte Ärzte wiegen sich oft in trügerischer Sicherheit, dass ihr Dienstgeber im Schadenfall immer für sie einstehen würde. Das ist aufgrund des Dienstnehmer-Haftpflichtgesetzes (DHG) schon bei Geldforderungen in dieser Form nicht richtig. Für Spitalsärzte ist zudem eine strafrechtliche Absicherung allenfalls sogar wichtiger als der eigene Haftpflichtschutz, da die strafrechtliche Haftung immer persönlich wirkt.
Dass eigene Strafverteidigungskosten vom Arbeitgeber übernommen würden, entspricht in keiner Weise der beobachteten Praxis. Aber auch der klassische Haftpflichtschutz gegen finanzielle Schadenersatzforderungen von Patienten sollte nicht vernachlässigt werden, auch wenn hier ein gewisser Schutz durch das Krankenhaus als Arbeitgeber besteht. Die Schadenssummen können inzwischen enorme Höhen erreichen und der Krankenhausträger ist in diesem Zusammenhang kein natürlicher Verbündete, sondern in manchen Situationen oft sogar ein zweiter Gegner. So errechnet sich die bisher höchste gegen einen rein angestellt tätigen Arzt gerichtete Haftpflichtforderung (angestellter Anästhesist) auf eine Schadenssumme von inzwischen fast acht Millionen Euro. Das Verfahren läuft noch.
Für die ARGE MED-Spezialisten gehören daher Absicherungen im Haftpflichtbereich bis zu zehn Millionen Euro inzwischen zum Standard. "Wir raten dringend, sich als Arzt gegen diese Berufsrisiken gut abzusichern. Die Kosten sind in Europa einzigartig niedrig. Ein potentiell existentielles Risiko selbst zu tragen ist wirtschaftlich nicht vernünftig."
Strafrechtsnovelle für Ärzte
Von der per 1.1.2016 in Kraft getretenen Strafrechtsreform wurde in den Medien vor allem hinsichtlich der Neuerungen beim Untreue-Tatbestand berichtet. Überschattet von diesen Wirtschaftskriminalitäts-Themen wurde jedoch - kaum beachtet - auch das Strafrecht für Angehörige von medizinischen Berufen grundlegend erneuert.
Die Strafrechtsnovelle brachte hier eine Erleichterung: leichte Fahrlässigkeit soll neu für Angehörige von Gesundheitsberufen - somit auch für Ärzte und Zahnärzte! - nicht mehr unter Strafandrohung stehen. Entsprechende Paragraphen wurden im Strafgesetzbuch geändert. Auf den § 84 StGB "Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen" setzen die neuen Bestimmungen jedoch eine neue Betonung, was für Ärzte unangenehme Auswirkungen haben kann, da dieser Tatbestand bisher für sich praktisch nie verfolgt wurde. Da es sich dabei um einen schwerwiegenden "Verbrechens"-Tatbestand handelt, trübt diese neue Betonung die insgesamt für den Ärzte-Berufsstand positive Gesetzesnovelle.
Auswirkungen der Novelle
Um die Auswirkungen der Strafrechtsnovelle für die Ärzte absehen zu können, muss eine Analyse der bisherigen strafrechtlichen Verfolgungs- und Anklagepraxis erfolgen. Hier hat die ARGE MED mit ihrer österreichweiten sachverständigen Tätigkeit einzigartiges Datenmaterial ausgewertet.
Ergebnis: Das strafrechtliche Spitzenrisiko hinsichtlich einer Anklage liegt bei den Beihilfetatbeständen zum Selbstmord, sowie beim Kassenbetrug, jeweils mit einem Strafrahmen von mehr als drei Jahren (Definition als "Verbrechen"). Hinsichtlich "Gerechtigkeit" wird diese neue Regelung wohl zweifelsohne in der Ärzteschaft als fairer wahrgenommen werden.
Hinsichtlich der Anzeigehäufigkeit werden nach Einschätzung der Experten die Auswirkungen eher gering sein. Wenn bisher eine Anzeige wegen (leicht fahrlässiger) Körperverletzung zu Ermittlungshandlungen geführt hat, wird zukünftig voraussichtlich eben wegen grober Fahrlässigkeit angezeigt.
Aus heutiger Sicht noch nicht absehbar ist die Handhabung durch die Krankenanstalten hinsichtlich Selbstanzeigen, so die Experten. Aber auch hier wird aus betrieblicher Vorsicht wohl im Zweifel weiterhin eine Untersuchung durch die Behörden veranlasst werden, wenn es zum Beispiel zum Todesfall am Operationstisch ("mors in tabula") oder ähnlichen schweren klinischen Vorfällen kommt.
Neu: Ehrenamtliche ärztliche Tätigkeiten prämienfrei versicherbar
Der ARGE MED-Kongress sorgte aber auch für eine sehr positive Nachricht für die vielen Ärzte und Zahnärzte, die im ehrenamtlichen Einsatz stehen. Diese Tätigkeiten könnten mit einer neuen Sonderregelung, die die ARGE MED mit einem Versicherer erreichen konnte, ohne Prämie mitversichert werden. Eine solche Regelung ist am Markt einzigartig. "Vereinzelt haben Anbieter im Vorjahr eine Erweiterung 'nur für die Flüchtlingsarbeit' propagiert, was aber an der viel breiteren Realität ärztlicher Ehrenamtlichkeit vorbeigeht. Ich bin froh, dass wir hier eine Komplettregelung für alle in Österreich ausgeübten ehrenamtlichen ärztlichen Tätigkeiten verwirklichen konnten", so Mittendorfer abschließend.
Informationen zur ARGE MED
Die ARGE MED ist ein fachübergreifendes Spezialisten-Netzwerk für die professionelle Beratung und Dienstleistung an Ärzten und Zahnärzten in Österreich. In enger Zusammenarbeit von spezialisierten Experten, insbesondere Steuerberatern, unabhängige Versicherungsmaklern und Rechtsanwälten, werden für den jeweiligen Klienten individuell die besten Lösungen am Markt ermittelt, und wo diese fehlen, eigene Spezialprodukte mit den führenden Versicherungsunternehmen entwickelt. Aufgrund der gewachsenen Komplexität und Anforderungen an den Arzt- und Zahnarztberuf können qualitativ hochwertige Ergebnisse und umfassende Risikoabsicherungen ohne spezialisierte Dienstleister nicht mehr gewährleistet werden. Die ARGE MED verknüpft und verstärkt daher die Effekte durch die Vernetzung dieser hochspezialisierten Dienstleister für Ärzte. Bereits zum neunten Mal fand heuer von 22. bis 24.1. 2016 der ARGE MED-Kongress, eine mehrtätige Tagung mit zahlreichen Experten-Diskussionen im Plenum, Workshops und Seminaren statt.
Die ARGE MED ist ein fachübergreifendes Spezialisten-Netzwerk für die professionelle Beratung und Dienstleistung an Ärzten und Zahnärzten in Österreich. In enger Zusammenarbeit von spezialisierten Experten, insbesondere Steuerberatern, unabhängige Versicherungsmaklern und Rechtsanwälten, werden für den jeweiligen Klienten individuell die besten Lösungen am Markt ermittelt, und wo diese fehlen, eigene Spezialprodukte mit den führenden Versicherungsunternehmen entwickelt. Aufgrund der gewachsenen Komplexität und Anforderungen an den Arzt- und Zahnarztberuf können qualitativ hochwertige Ergebnisse und umfassende Risikoabsicherungen ohne spezialisierte Dienstleister nicht mehr gewährleistet werden. Die ARGE MED verknüpft und verstärkt daher die Effekte durch die Vernetzung dieser hochspezialisierten Dienstleister für Ärzte. Bereits zum neunten Mal fand heuer von 22. bis 24.1. 2016 der ARGE MED-Kongress, eine mehrtätige Tagung mit zahlreichen Experten-Diskussionen im Plenum, Workshops und Seminaren statt.
Rückfragehinweis:
Mag. Marcel Mittendorfer
Obmann ARGE MED / ARGE MedConsult
Mag. Marcel Mittendorfer
Obmann ARGE MED / ARGE MedConsult
Dienstag, 23. Juni 2015
Gaunerzinken in Wien-Liesing: Wiener Wohnen rät zu Sicherheitstüren
Da fragt man sich
wirklich, ob die noch bei Trost sind.
Wenn ein Mieter
seinen Müll hinunterbringt, wird er von Videos überwacht.
Wenn diese ganz
wunderbare Schutztruppe von Wiener Wohnen unterwegs ist (wenn sie das
überhaupt macht), schaut sie offenbar nicht, möchte vielleicht auch
gar nicht schauen, denn schließlich ist der Mieter ein Verbrecher.
Wenn ein Gauner
kommt um die Mieter auszuspionieren rät Wiener Wohnen zu
Sicherheitstüren.
Was kann man dazu
noch sagen?
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Sonntag, 24. Mai 2015
Das Hypo-Desaster
Haben
die Bayern die Republik Österreich hinters Licht geführt und uns
wissentlich eine kaputte Bank umgehängt? Auch Finanzminister Hans
Jörg Schelling ist
davon überzeugt und brachte vor Weihnachten eine Klage auf 3,5
Milliarden Euro ein. Wegen "bewusster Täuschung seitens der
Bayern über die katastrophale Lage der Hypo zum Zeitpunkt der
Notverstaatlichung Ende 2009".
Die
Republik Österreich dürfte gute Chancen haben, den Prozess zu
gewinnen. Die gesamte Führungsriege der BayernLB wusste ganz genau,
wie kaputt ihre erst 2007 erworbene Tochter Hypo Group Alpe Adria
(HGAA) war. Der damalige FinanzministerGeorg
Fahrenschon (CSU)
sowie Wirtschaftsminister Martin
Zeil (FDP)
waren ebenfalls eingeweiht, dass die staatliche bayerische Landesbank
auf einem finanziellen Sprengsatz hockte. Den es schleunigst zu
entsorgen galt.
Dass
die Bayern die heimische Regierung austricksten, ist hinlänglich
bekannt. Aufschlussreich ist es jedoch, nachzulesen, wie die Bayern
damals intern diskutierten und sich ihre Strategie zurechtlegten –
die erfolgreich war. Auf Kosten der österreichischen Steuerzahler.
Zwei
Wochen bevor die Bayern die Kärntner Katastrophenbank in einer
nächtlichen Marathonsitzung Österreich andrehten und
Finanzminister Josef
Pröll (ÖVP)
sowie Bundeskanzler Werner
Faymann (SPÖ)
über den Tisch zogen, trafen sie sich zu einer zweitägigen
Krisen-Klausur im Schloss Hohenkammer. Dem KURIER liegt, wie bereits
in der Samstag-Ausgabe berichtet, das Protokoll vor. Mit dabei waren
auch Berater der Investmentbank Morgan Stanley, des
Wirtschaftsprüfers PwC und der Anwaltskanzlei Freshfields.
Den
Vorsitz führt Minister Fahrenschon. Beim Tagesordnungspunkt II.2
(Vertiefende Diskussion zur HGAA) zitiert er aus dem Warnbrief der
Wirtschaftsprüfer vom 18. November. PwC kam in einem Asset Screening
zu einem vernichtenden Ergebnis über die Risiken und
Werthaltigkeiten der Kredite ("signifikante Verschlechterung des
Kreditportfolios").
Eine
solche Prüfung läuft derzeit wieder, diesmal im Auftrag von
Finanzminister Hans
Jörg Schelling. Wieder
ist mit milliardenschweren Berichtigungen zu rechnen, von bis zu acht
Milliarden oder noch mehr. Die Bilanz 2014 der Abbaueinheit Heta
verzögert sich bis Ende Juni.
Zurück
zur Klausur: BayernLB-Chef Michael
Kemmer erläutert
ausführlich, warum die Hypo "in schweres Fahrwasser" kam.
Es stelle sich die Frage "nach möglicherweise vorliegenden
Insolvenztatbeständen". Von Insolvenz soll in den zwei Tagen im
Seminarzentrum noch oft die Rede sein.
Stefan
Ermisch,
Vize-Chef der BayernLB, zieht "das Zwischenfazit, dass die
Wirtschaftlichkeit eines weiteren Investments der BayernLB in die
HGAA nicht absehbar sei".
Natürlich
wird auch über die Haftungen des Landes Kärnten für die Hypo,
damals rund 19 Milliarden Euro, diskutiert. Der Freshfields-Anwalt
weist darauf hin, dass die Hypo als sechstgrößte Bank
"systemrelevant" sei. Gerd
Häusler, Vize-Verwaltungsratschef
und später Boss der BayernLB, ergänzt, "dass eine Insolvenz
viel zu weitreichende Auswirkungen auf Österreich und die SEE-Länder
hätte und zum Schluss auch auf Deutschland haben würde".
Minister Fahrenschon sorgt sich, "dass der Freistaat Bayern in
den osteuropäischen Regionen mit seiner Reputation auch in ein
schlechtes Licht geraten könne. Hier seien durchaus vielschichtige
Interessen von bayerischen Unternehmen mit involviert".
Gleichzeitig sei "das Meinungsbild in der Staatsregierung
derart, dass man sich nicht vorstellen könne, dass die BayernLB eine
weitere Kapitalerhöhung zeichne".
Klar
ist also: Die Bayern wollten die Hypo nicht in die Pleite schicken,
wie das Nachrichtenmagazin profil berichtete. Sie drohten bloß
damit, in Wien nahm man den Bluff ernst. Und sie wollten kein
frisches Geld mehr in die darniederliegende Kärntner Tochter pumpen.
Also
galt es, das Problem möglichst rasch und billig loszuwerden. Die
Zeit drängte, ohne frisches Kapital war die Hypo nicht mehr
überlebensfähig. Auch wenn im Schloss der Prüfbericht der
Oesterreichischen Nationalbank verlesen wird, in dem der Hypo eine
zufriedenstellende Liquiditätssituation attestiert und über
künftige Gewinne berichtet wird. Doch die Bayern wissen es längst
besser. So viel zur OeNB, die Griss-Kommission attestiert später
"Multi-Organversagen".
"Sehr
schwierig darstellbar" sei es, einen neuen Eigentümer zu
finden, meint der Investmentbanker. Häusler assistiert, kein
Investor würde "die Bank als Ganzes kaufen wollen". Völlig
richtig, kein privater Käufer wäre so dumm gewesen.
Aber
es gab ja die Republik Österreich. Die wolle jedoch "nur für
den österreichischen Teil verantwortlich sein und sich auch nur hier
an einer Lösung beteiligen. Die Regionen in Osteuropa könnten aus
politischen Gründen nicht unterstützt werden" (Ermisch). Den
Bayern ist durchaus klar, dass es nicht so einfach würde, Österreich
die gesamte Hypo umzuhängen. "Schwer gerungen" müsse mit
Österreich werden, meint Minister Fahrenschon.
An
die 300 Millionen Euro sollen an Berater in der Hypo-Causa gegangen
sein. Der frühere Finanzminister Michael Spindelegger dürfte da
einige Hunderttausend Euro draufgelegt haben. Konkret geht es um den
deutschen Investment-Banker Dirk Notheis, den Spindelegger als
Berater ab Februar 2014 beigezogen hatte.
Wie
aus einer Anfragebeantwortung von Spindis Nachfolger Hans Jörg
Schelling hervorgeht, sah der Vertrag Notheis eine „marktübliche
Vergütung auf Grundlage eines ,Manntagessatzes‘ für Managing
Directors von € 5.000,– und eines ,Manntagessatzes‘ für
Executive Directors € 3.000,– vor“. Die Kosten seien immerhin
mit 100.000 Euro pro Monat gedeckelt worden. Schelling löste den
Vertrag erst Ende Jänner 2015 auf. Wie viel Geld geflossen ist, ließ
der ÖVP-Minister offen.
Bank-Chef
Kemmer berichtet von "einer grundsätzlichen Bereitschaft von
Seiten der Republik Österreich... Aus diesem Grund sei im Rahmen
dieser Sitzung eine Strategie zu entwickeln, die nächste Woche mit
den Beratern in eine Verhandlungsbasis gegossen werden könne".
Der
Verwaltungsrat beschließt, die Verhandlungen mit Österreich
fortzuführen. Mit dem Ziel, "eine kurz- oder mittelfristige
Exit-Perspektive für die BayernLB zu erreichen", ohne dass man
frisches Kapital zuschießen muss.
Kurz
darauf gingen die Bayern, unterstützt von Investmentbankern und
Top-Anwälten, in die Verhandlungen. Pröll und Faymann verließen
sich auf Beamte, die null Erfahrung mit solchen Deals hatten....
Über
die in Zypern registrierte Enthusa flossen zwischen 2006 und 2007
18,88 Mio. Euro zum Kauf von Liegenschaften nahe Belgrad, die später
in Bauland umgewidmet werden sollten. Inklusive Zinsen belaufen sich
die Schulden heute auf 26 Mio. Euro. Involviert waren politisch
einflussreiche Personen aus Serbien. Die Staatsanwaltschaft
Klagenfurt bestätigte die Anzeige. Kreditkunden sollen wegen Betrugs
und schweren Betrugs angezeigt worden sein, auch der Verdacht der
Geldwäsche bestehe, berichtet die „Presse“ in ihrer
Samstagausgabe.
Nur 31 Prozent vertragsgemäß eingesetzt
Die
Heta hat laut „Presse“ den Verdacht, dass nur 31 Prozent der
Kreditmittel vertragsgemäß eingesetzt wurden. 47 Prozent seien
nicht zum vereinbarten Zweck ausgegeben worden - so unter anderem zur
Zurückzahlung eines Kredits von 805.000 Euro bei der Raiffeisenbank
Belgrad. Bei 22 Prozent des Geldes sei die Verwendung nicht
nachvollziehbar.
Der
damalige Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Bank International,
Herbert Stepic, hielt bis 2012 indirekt 25 Prozent an Enthusa,
Geschäftsführer war ein früherer Vorstand der Raiffeisen
Investment AG. Stepic wird aber nicht als Verdächtiger geführt. Er
war laut „Presse“ nur Investor und nicht operativ tätig.
(KURIER) ERSTELLT
AM 24.05.2015, 08:00
Samstag, 23. Mai 2015
Warum ist das in Wien nicht möglich? Ist die Wiener Justiz von Wiener Wohnen abhängig?
Gemeindewohnungen: Windbüchler-Souschill fordert lückenlose Aufklärung
Kontrollausschussobfrau wittert “Skandal” rund um Abrechnungen.
Die
Kontrollausschussobfrau der Statutarstadt Wiener Neustadt,
Grün-Gemeinderätin Tanja Windbüchler-Souschill, fordert in der
Affäre rund um die falschen Abrechnungen
für die MieterInnen
von
Gemeindewohnungen die rasche und vor allem lückenlose Aufklärung:
“Die Abrechnung der letzten 10 Jahre für 1000 Mieter und
Mieterinnen hat Fehler aufgezeigt. Die jahrelange Fortschreibung
falscher Zahlen für die MieterInnen, die Wohnbau-Förderstellen und
das Finanzamt ist ein Skandal”
“Recht auf verlässliche Zahlen”
Der
Gemeinderat wurde am Montag informiert. Die Staatsanwaltschaft wird
nun prüfen, ob es strafrechtliche Konsequenzen geben wird, denn
anscheinend haben tausende Mieter und Mieterinnen ohne ihr Wissen
möglicherweise zu wenig Steuern bezahlt und zu viel Wohnbauhilfe
bekommen. “Das ist ein Skandal. Jeder Mieter, jede Mieterin hat das
Recht auf verlässliche Zahlen. Die Bevölkerung muss sich auf die
Information der Stadt und Politik verlassen können”, ist die
Kontrollausschussobfrau entsetzt über die aktuellen Entwicklungen.
“Es braucht die rasche lückenlose Aufklärung, strafrechtlich und
politisch!”
Wer trägt politische Verantwortung?
Neben
der lückenlosen strafrechtlichen Aufklärung, braucht es aber auch
die politische Erklärung. “Die Fortschreibung falscher Zahlen hat
auch politisch jemand zu verantworten. Dies muss ebenso lückenlos
aufgeklärt werden” Da anscheinend kein Bereicherungsvorsatz bei
der Gesellschaft IFP vorliegt, muss dem Grund für die falschen
Abrechnungsmodalitäten nachgegangen werden. “Wenn es tatsächlich
eine Weisung gegeben hat, dass wissentlich falsche Abrechnungslisten
weitergeführt werden sollten, ist das ein politischer Skandal der
Sonderklasse. Das hat jemand zu verantworten!”
Windbüchler-Souschill fordert Untersuchungsausschuss
Die
Kontrollausschussobfrau erinnert an die Möglichkeit laut
Geschäftsordnung für den Gemeinderat der Stadt Wiener Neustadt
einen Untersuchungsausschuss installieren zu können. “Der
Gemeinderat kann per Beschluss einen Untersuchungsausschuss zur
Klärung der politischen Verantwortung einsetzen. Wenn bis zur
nächsten Sitzung des Gemeinderates nicht Licht ins Dunkel gebracht
wurde, werde ich einen solchen Untersuchungsausschuss verlangen”.
Die geplante nächste Sitzung
des Gemeinderates
findet
am 29.Juni 2015 statt.
Jahrelang unrichtige Bestätigungen bei Gemeindewohnungen für Finanzamt und Wohnbauförderstelle des Landes.
In
einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz informierten der seit
Regierungswechsel für Wohnungen zuständige Stadtrat,
IFP-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Schnedlitz und
Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker, heute Montag vor der
Gemeinderatssitzung über jahrelang unrichtig ausgestellte
Bestätigungen bei Gemeindewohnungen
in Wiener Neustadt.
Viele Mieter betroffen
„Wir
haben daher heute eine Sachverhaltsdarstellung bei der
Staatsanwaltschaft, beim Finanzamt und bei der Wohnbauförderstelle
des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung eingebracht. Es
besteht die Möglichkeit, dass tausende Mieter betroffen sind“, so
Schnedlitz und Stocker. Die Mitglieder des Gemeinderates werden zu
Beginn der heute stattfindenden Sitzung von Bürgermeister Mag. Klaus
Schneeberger darüber in Kenntnis gesetzt.
Zum Hintergrund
Die
Wohnobjekte der Stadt Wiener Neustadt wurden in der Vergangenheit und
werden laufend saniert. Die Finanzierung erfolgte und erfolgt durch
Darlehensaufnahmen. Darüber hinaus wurden auch Förderungen des
Landes Niederösterreich in Form von Annuitätenzuschüssen in
Anspruch genommen. Die Mieter erhalten einmal jährlich – zu
Jahresbeginn – eine Bestätigung über die aliquot geleisteten
Zinsen und Tilgungen im Vorjahr. Diese Aufwendungen können als
Sonderausgaben im Rahmen des Lohnsteuerausgleichs geltend gemacht
werden. Auf Verlangen der Mieter wurden diesen auch entsprechende
Bestätigungen über diese Aufwendungen zur Vorlage beim Land NÖ zur
Erlangung von Wohnbeihilfen übermittelt.
Auswirkungen auf betroffenen MieterInnen unklar
Nun
wurde festgestellt, dass in der Vergangenheit von der Summe aus
Tilgungen und Zinsen die Annuitätenzuschüsse nicht in Abzug
gebracht wurden. Im Ergebnis wurden daher den Mietern
Sonderausgabebestätigungen mit zu hohen Beträgen ausgestellt. Für
den Fall, dass Mieter in ihrem Lohnsteuerausgleich die zu hohen
Salden als Sonderausgabe geltend gemacht haben, könnte dies zu einer
zu hohen Steuerrückerstattung geführt haben. Für den Fall, dass
Mieter die zu hohen Salden in Anträgen auf Subjektförderung beim
Land NÖ angegeben haben, könnte es zu einer Auszahlung von zu hohen
Fördergeldern gekommen sein.
Nach
dem derzeitigen Kenntnisstand aufgrund der internen Erhebungen kann
allerdings nicht verifiziert werden, wie viele Mieter
Lohnsteuerausgleiche gemacht haben, ob und in welcher Höhe
Steuerrückerstattungen vorgenommen wurden, also ob und in welcher
Höhe ein Schaden eingetreten ist. Ebenso wenig kann derzeit
verifiziert werden, wie viele Mieter eine Subjektförderung beantragt
und zugezählt erhalten haben und ob und in welcher Höhe ein Schaden
eingetreten ist.
Schaden für Republik und Land?
Zusammengefasst
kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Republik Österreich
und/oder dem Land NÖ durch Ausstellung und Übermittlung falscher
Sonderausgabenbestätigungen ein Schaden entstanden ist. In den
Listen, die Grundlage für die Sonderausgabenermittlungen waren,
wurden die Annuitätenzuschüsse nicht erfasst. Allerdings liegen
auch Listen vor, die die Annuitätenzuschüsse enthalten.
Es
besteht der Verdacht, dass entweder die beiden Systeme parallel
geführt oder die Listen mit den enthaltenen Zinsenzuschüssen
nachträglich erstellt wurden. Es besteht die Vermutung, dass diese
Listen aufgrund von Fehlleistungen unrichtig erstellt wurden. Es kann
allerdings auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Listen
vorsätzlich unrichtig erstellt wurden.
Hotline eingerichtet
„Die
Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wurde ersucht zu prüfen, ob der
dargestellte Sachverhalt von strafrechtlicher Relevanz ist und falls
ja ein entsprechendes Strafverfahren einzuleiten. Leider sind die
Auswirkungen auf die betroffenen Mieterinnen und Mieter noch völlig
offen. Daher informieren wir diese unverzüglich mit einem Brief.
Sobald die Sachlage klar ist und die weiteren Schritte von Seiten der
Behörden gesetzt werden, werden wir die Mieterinnen und Mieter
umgehend verständigen. Für dringende Fragen der Mieter, wurde
eigens eine Hotline unter
0676
/ 88 373 38 080
eingerichtet.
Im Namen der Stadt Wiener Neustadt entschuldigen wir uns schon jetzt
für die Unannehmlichkeiten und versprechen eine vollständige
Aufklärung mit allen notwendigen Konsequenzen“, so Schnedlitz und
Stocker abschließend.
Kampf gegen “Freunderlwirtschaft”, Leerstände, Wohnungsverfall, Mietnomaden, illegaler Untervermietung und Betrug.
Nachdem
die Wiener Neustädter Stadtregierung den finanziellen
Kassasturz
vollzogen
hat, unterzieht der für “Wohnen” zuständige Bürgermeister-Stv.
Michael Schnedlitz nun alle Gemeindewohnungen in Wiener Neustadt
einer Prüfung.
“Sanierungen verschlafen”
“Bei
vielen Wohnungen wurde über Jahre und Jahrzehnte hinweg die
Sanierung verschlafen. Weitere Probleme gibt es mit über hundert –
teils sanierungsbedingten – Leerständen, aber auch mit Mietnomaden
und illegaler Untervermietung. Ein Fall, bei dem eine junge Mutter
von einem Bewohner abgezockt wurde, hat den dringenden
Handlungsbedarf zusätzlich unterstrichen. Hier werden teils um wenig
Geld von der öffentlichen Hand Wohnungen angemietet und um das
doppelte bis dreifache weitervermietet. Das ist für Opfer und Stadt
untragbar!” erklärt Schnedlitz.
Ergebnis Anfang mai
“Neben
dem sozialen Aspekt muss in einer Stadt wie Wiener Neustadt auch
wirtschaftlich im Sinne der Bürger gehandelt werden. Die Liste der
Probleme ist lang. Ein Ergebnis der Kontrollen soll bereits Anfang
Mai vorliegen. Auf dieser Grundlage werden wir die Problemstellungen
dann aufarbeiten.” so Schnedlitz abschließend.
Finanzstadtrat Stocker: „Ohne Gegensteuern ist die Stadt im März 2016 zahlungsunfähig!“
„Die
Lage ist dramatisch. Die finanzielle Lage der Stadt Wiener Neustadt
ist besorgniserregend. Deshalb gilt unsere volle Konzentration der
Sanierung des Haushalts mit gezielten Maßnahmen.“ Mit diesen
Worten präsentierten Wiener Neustadts Erster Vizebürgermeister Dr.
Christian Stocker und Bürgermeister-Stellvertreter Stadtrat Michael
Schnedlitz im Rahmen einer Pressekonferenz die Ergebnisse des in den
letzten Tagen durchgeführten „Kassasturzes“ beim Wiener
Neustädter Budget.
“Kassasturz”
Bereits
zum Amtsantritt haben die Vertreter der neuen Stadtregierung
angekündigt, so rasch als möglich einen „Kassasturz“ bei
den Stadt-Finanzendurchzuführen.
Dieser Schritt wurde nun in den vergangenen beiden Wochen gemeinsam
mit den Mitarbeitern der Magistratsabteilung 8, Finanzverwaltung,
gesetzt. Die Ergebnisse wurden danach zusätzlich von der
Gemeindeaufsicht des Landes Niederösterreich geprüft.
In
weiterer Folge gab es im Finanzausschuss am 11. März eine kurze
Präsentation und Diskussion der Zahlen, die dann am 23. März dem
Gemeinderat zur Kenntnis gebracht werden.
Die Ergebnisse
„Fakt
ist: Wir müssen ab sofort jährlich rund 15 Millionen Euro
einsparen“, bringt es Finanzstadtrat Christian Stocker auf den
Punkt. Und weiter: „Wenn wir nicht gegensteuern, dann ist die Stadt
Wiener Neustadt am 31. März 2016 nicht mehr zahlungsfähig!“
Der
„Kassasturz“ habe ergeben, so Stocker und Schnedlitz, dass sich
für die nächsten Jahre potentielle Haushaltsabgänge von 14,722
Millionen (2015), 18,467 Millionen (2016), 20,849 Millionen (2017),
17,975 Millionen (2018) sowie 21,602 Millionen Euro (2019) ergeben,
wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.
Der
bewertete Schulden- und Haftungsstand beträgt zur Zeit bereits
237,57% des ordentlichen Budgets 2015. Das heißt, die kumulierten
Schulden und Haftungen der Stadt sind um mehr als das Doppelte höher
als die gesamte Budgetsumme des Jahres 2015.
Für
die Zahlungsfähigkeit der Stadt Wiener Neustadt (Liquidität) heißt
dies alles, dass diese aus jetziger Sicht ohne Gegensteuern
spätestens Ende März 2016 nicht mehr gegeben sein wird, da zu
diesem Zeitpunkt die derzeit zugesagten Kassenkredite auslaufen und
keine weiteren Eigenmittel vorhanden sind.
Die nächste Schritte
Aus
all diesen Gründen besteht für Stocker und Schnedlitz dringender
Handlungsbedarf. Als nächste Schritte planen die beiden intensive
Gespräche mit den Banken über die weitere Vorgangsweise sowie einen
Auftrag an externe Berater zur Erarbeitung finanzpolitischer
Maßnahmen für den Magistrat und die Gesellschaften. Gleichzeitig
sollen aber auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem
„bottom-up-Prozess“ aufgefordert werden, mögliche Sparpotenziale
in ihren Bereichen zu heben.
„Unser
Ziel muss es sein, so rasch als möglich das Budget des Jahres 2015
zu adaptieren und gleichzeitig ab sofort an der Erstellung eines
Doppelbudgets für 2016 und 2017 zu arbeiten. Dieses soll bis Mitte
des Jahres fertig sein. Damit wollen wir vor allem für die Banken
wieder ein berechenbarer Partner sein.“, so Stocker und Schnedlitz
abschließend.
Knalleffekt
in Sachen unrichtiger Bestätigung bei Gemeindewohnungen in Wiener
Neustadt. Eine Mitarbeiterin, die offenbar für die Ausstellung
dieser Bestätigungen zuständig war, wurde von Gerald Sinabell, dem
Geschäftsführer der IFP – jene städtische
Tochtergesellschaft, in deren Besitz die Gemeindewohnungen stehen –
vom Dienst freigestellt. Dabei handelt es sich um SPÖ-Bundesrätin
Ingrid Winkler, die selbst von 2008-2013 Finanzstadträtin der
Statutarstadt Wiener Neustadt war. Winkler, sie ist seit April 2013
im Bundesrat, ist laut ihrem veröffentlichten Lebenslauf
„Assistentin der Geschäftsführung mit Schwerpunkt
Neustrukturierung Verwaltung, Finanzen und seit 2007
Projektverantwortliche für die operative Umsetzung der
Liegenschaftsausgliederung der Wohnhausanlagen der Stadtgemeinde
Wiener Neustadt“. Auslöser für die Suspendierung soll übrigens
eine Debatte um angebliche Weisungen zu den falschen Listen zwischen
Sinabell und Winkler gewesen sein, was letztlich auch dazu geführt
haben soll, dass die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wurde.
„Personalentscheidungen nicht für Öffentlichkeit bestimmt"
Am
Donnerstag nahm Gerald Sinabell, Geschäftsführer der Wiener
Neustadt-Holding und der IPF, zu den Vorfällen rund um die falsch
ausgestellten Bestätigungen für Gemeindewohnungen gegenüber der
NÖN Stellung.
Was die Freistellung der SPÖ-Bundesrätin Ingrid Winkler als Holding-Mitarbeiterin betrifft, betonte er, dass „Personalentscheidungen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und deshalb nicht kommentiert werden können“. Und zur Sache selbst konnte er lediglich bestätigen, dass Fehler passiert seien und dass diese nun entsprechend Fall für Fall aufgearbeitet werden.
Ingrid Winkler selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Was die Freistellung der SPÖ-Bundesrätin Ingrid Winkler als Holding-Mitarbeiterin betrifft, betonte er, dass „Personalentscheidungen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und deshalb nicht kommentiert werden können“. Und zur Sache selbst konnte er lediglich bestätigen, dass Fehler passiert seien und dass diese nun entsprechend Fall für Fall aufgearbeitet werden.
Ingrid Winkler selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
"Institutionen sind bereit, alles aufzuklären"
Für
die SPÖ will der ehemalige Wohnungsstadtrat und Ex-Vizebürgermeister
Wolfgang Trofer diese Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt nicht
kommentieren: „Wir treffen uns am Donnerstag Nachmittag zu einer
Sitzung.“ Dort werde die Sache intern besprochen, danach erst dazu
Stellung bezogen. Zur Sache unrichtiger Bestätigungen erklärt
Trofer: „Das ist ein Problem der Stadt, die zuständigen
Institutionen sind bereits dabei, alles aufzuklären.“ Die SPÖ
werde jedenfalls alles zur Aufklärung beitragen. Jedenfalls tue es
ihm sehr leid, dass in diesem Bereich Fehler passiert
seien.
FPÖ-Stadtrat Michael Schnedlitz, der als zuständiger Stadtrat für Wohnungen und als Aufsichtsratsvorsitzender der IFP gemeinsam mit Finanzstadtrat Vizebürgermeister Christian Stocker die Affäre um die falschen Bestätigungen aufgezeigt und die diversen Stellen bis hin zur Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, hält sich in der Frage der Personalentscheidung der Geschäftsführung bedeckt: „Dabei handelt es sich um eine Personalie und um Angelegenheiten aus dem Aufsichtsrat, die der Verschwiegenheitspflicht unterliegen.“ Das betont auch Stocker, der überdies erklärt: „Personalentscheidungen werden von der Geschäftsführung getroffen."
FPÖ-Stadtrat Michael Schnedlitz, der als zuständiger Stadtrat für Wohnungen und als Aufsichtsratsvorsitzender der IFP gemeinsam mit Finanzstadtrat Vizebürgermeister Christian Stocker die Affäre um die falschen Bestätigungen aufgezeigt und die diversen Stellen bis hin zur Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, hält sich in der Frage der Personalentscheidung der Geschäftsführung bedeckt: „Dabei handelt es sich um eine Personalie und um Angelegenheiten aus dem Aufsichtsrat, die der Verschwiegenheitspflicht unterliegen.“ Das betont auch Stocker, der überdies erklärt: „Personalentscheidungen werden von der Geschäftsführung getroffen."
-
Quelle:Magistrat Wiener Neustadt
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Quelle: ots.at
-
Freitag, 22. Mai 2015
Spardiktat: Kärnten stoppt den Wohnbau
55,9
Millionen Euro müssen 2016 eingespart werden. Der größte Brocken
soll aus dem Wohnbau kommen.
Da
kann man nur sagen – die falsche Entscheidung. Wohin soll das
führen? Wenn der Wohnbau gestoppt wird, dann wird die Bevölkerung
mehrfach belastet; 1. durch die Miete/Zins; 2. durch erhöhte
Lebenserhaltungskosten; 3; Abgaben. Das die Regierung auf nichts
Besseres gekommen ist, darf ihr nicht angelastet werden, sie dafür
nicht verantwortlich
Wien/Klagenfurt.
Bundeskanzler
Werner Faymann war am Donnerstag auf Besuch in Kärnten und hatte
nette Worte für seinen Parteifreund, Landeshauptmann Peter Kaiser,
übrig. Kärnten sei „integraler Bestandteil des Bundesgebietes“,
man werde weiterhin „auf Augenhöhe“ verhandeln, so der Kanzler.
Es müsse eine Lösung für die Milliardenhaftungen des Landes für
die Hypo gefunden werden.
Mehr
an Angeboten konnte der Kanzler freilich nicht machen. Dass der Bund
dem Land bei künftigen Krediten unter die Arme greifen wird, hat ja
Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) schon am Dienstag
verkündet. Am Pfingstsamstag will die Landesregierung in einer
Sondersitzung dem Rahmenvertrag für künftige Kreditaufnahmen
zustimmen.
Schellings
Angebot beschert den Kärntnern attraktive Zinsen, gleichzeitig hat
der Finanzminister dem Land aber auch einen harten Sparkurs
verordnet. Im kommenden Jahr tut sich im Budget eine Lücke von 55,9
Millionen Euro gegenüber den ursprünglichen Planungen auf.
Finanzlandesrätin Gaby Schaunig hat auch schon einen ersten Plan
ausgearbeitet, wie diese zu schließen sein würde. Er sieht ein
Sparvolumen von 51 Millionen Euro und zusätzliche Einnahmen von 4,8
Millionen Euro vor.
Laut
„Kleine Zeitung“ soll der größte Brocken aus dem Wohnbau
kommen: 15 Millionen Euro werden 2016 dafür gestrichen. 1,6
Millionen weniger gibt es für den Schulbau, 4,4 Mio. für den Ausbau
und Erhalt der Landesstraßen. Familienförderungsmaßnahmen, die mit
2,6 Mio. Euro budgetiert waren, werden komplett gestrichen, das
Budget der Kärnten Werbung wird um 2,2 Mio. gekürzt. Ländlicher
Raum und ländliches Wegenetz müssen mit 2,4 Mio. weniger auskommen.
Entschieden wird über diese Pläne auf einer Regierungsklausur.
(maf)
("Die
Presse", Print-Ausgabe, 22.05.2015)
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