Posts mit dem Label Vettermann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vettermann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 31. Januar 2020

Warmer winter, weniger heizkosten

Warmer Winter dämpft Heizbedarf Der Winter zeigt sich heuer von der eher milden Seite – und das schlägt sich deutlich auf den Energieverbrauch nieder. In der bisherigen Wintersaison heizten die Wienerinnen und Wiener um zehn Prozent weniger als im langjährigen Durchschnitt. 56 Prozent der Wienerinnen und Wiener heizen derzeit mit Gas, 32 Prozent mit Fernwärme. In der bisherigen Heizsaison seit Anfang Oktober wurde um zehn Prozent weniger Fernwärme verbraucht als im langjährigen Durchschnitt, zog die Wien Energie diese Woche eine erste Zwischenbilanz. Doch nicht nur das: Verzeichnet wurde auch ein Minus von 3,3 Prozent gegenüber dem letzten Winter. Und auch dieser war schon überdurchschnittlich warm. Höchstwert am 7. Jänner In der laufenden Heizperiode registrierte die Fernwärme die bisher höchste Erzeugungsleistung am 7. Jänner mit 1.770 MW bei minus 4,5 Grad Celsius. Ähnlicher Trend bei Gasheizung Ähnlich sei der Trend bei Haushalten mit Gasheizung, hieß es bei den Wiener Netzen gegenüber Radio Wien. Zu hoch waren die Temperaturen in diesem Winter bisher vor allem im November und Dezember: Sie lagen seit Anfang Oktober um 1,5 Grad über dem dreißigjährigen Durchschnitt. Im Jänner lag die Durchschnittstemperatur im langjährigen Durchschnitt von ein Grad. Hier sei auch durchschnittlich geheizt worden, so Wien Energie und Wiener Netze – mehr dazu in Heizen in Zeiten der Klimakrise (news.ORF.at). Doch abgerechnet wird erst am Schluss: Vor zwei Jahren zeigten ein sehr kalter Februar und März, dass diese Monate die ganze Bilanz noch einmal auf den Kopf stellen können. Letztes Jahr brachte sogar im Mai ein Kälteeinbruch noch Heizwerte wie im Winter. Wer also angesichts der derzeit weithin warmen Temperaturen denkt, das sei es mit dem Winter gewesen, der täuscht sich vermutlich. Bis einschließlich Dienstag bleibt es laut Wetterredaktion von Radio Wien zwar noch überdurchschnittlich mild. Danach soll es aber wieder deutlich kälter werden

Sonntag, 12. Februar 2017

Koalitionsstreit um Winterthur-Haus

Vassilakou soll verärgert sein! Scheint eher ein schlechter Scherz zu sein, oder ein Sturm im Wasserglas. Vassilakou geht es schlecht, den Grünen sowieso. Ein Koalitionsstreit ist es nicht und wird es auch nicht werden, dazu fehlt den Grünen das Rückgrat. Traurig, aber wahr. Maria merkt, dass ihre Felle davon schwimmen. Sie zittert vor der nächsten Wahl. Wenn Häupl geht, dann ist es auch mit ihr vorbei. Und was dann? Hunderln streicheln wie M. Petrovic?  

http://wien.orf.at/news/stories/2825302/

Freitag, 16. September 2016

Der Glaube und die Wirtschaft

Zum ersten Mal haben amerikanische Forscher berechnet, welchen Einfluss glaubensbasierte Einrichtungen auf die Wirtschaft haben. Das Fazit der konservativsten Schätzung: Krankenhäuser, Schulen, gemeinnützige Organisationen, Musiker, Hersteller von Halal-Lebensmitteln und viele mehr tragen jährlich etwa 378 Mrd. Dollar (rund 336 Mrd. Euro) zur US-amerikanischen Wirtschaftsleistung bei. Und dabei sind noch nicht einmal die Ausgaben an kirchlichen Feiertagen, wie zum Beispiel Weihnachten, miteingerechnet.
Gesundheitsindustrie profitiert
Die Studie wurde von Brian Grim von der Georgetown University http://georgetown.edu und Melissa Grim vom Newseum Institute http://newseuminstitute.org durchgeführt, Sponsoring gab es von der Organisation Faith Counts http://faithcounts.com . Der größte Teil der Einnahmen von religiösen Unternehmen kommt aus der Gesundheitsindustrie - allein die katholischen Betreiber zeichnen für eines von sechs Krankenhausbetten verantwortlich.
Etwa die Hälfte der Amerikaner gehört einer Glaubensgemeinschaft an, vom Christentum über Shintoismus bis hin zum Taoismus. Jede der rund 340.000 Kongregationen nimmt im Schnitt jährlich etwa 240.000 Dollar (etwa 214.000 Euro) ein, ein großer Teil davon besteht aus Abgaben und Spenden der Mitglieder. Wohltätige religiöse Organisationen leisten ebenfalls einen großen Beitrag zur amerikanischen Wirtschaft. Die Lutheran Services of America haben etwa einen jährlichen Betriebsertrag von 21 Mrd. Dollar (18,7 Mrd. Euro).
Besser als Apple und Microsoft
Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind Bildungsinstitutionen mit religiösem Hintergrund. Zwei Mio. Schüler bezahlen in diesen Einrichtungen jährlich ein Schuldgeld von 46,7 Mrd. Dollar (rund 41,5 Mrd. Euro). Daneben gibt es noch Einnahmen von Künstlern und Medienunternehmen mit religiösem Hintergrund oder aus der 1,9 Mrd. Dollar (fast 1,7 Mrd. Euro) schweren Halal-Lebensmittelindustrie. Zusammenfassend schließen die Forscher, dass Religion einen größeren Beitrag zur US-Wirtschaft leistet als die Technologie-Riesen Apple http://apple.com und Microsofthttp://microsoft.com zusammen.

Montag, 21. März 2016

IG Ressource Wasser: Nachhaltiger Umgang mit Wasser wird immer wichtiger

Weltwassertag 2016 steht unter dem Motto "Wasser und Arbeitsplätze"



Wo gearbeitet wird, kommt Wasser zum Einsatz. Egal ob Landwirtschaft, Industrie, Gastronomie oder im Haushalt. Ob als Lebensmittel, zur Energieerzeugung, für den Tourismus, die Freizeitgestaltung oder Erholung: Rund 1,5 Milliarden Menschen arbeiten weltweit mit und rund um den Bereich Wasser. Die IG Ressource Wasser - IGRW - hat es sich seit ihrer Gründung zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für Wasser und die Nutzung von Regenwasser in der breiten Öffentlichkeit zu fördern.
Was ist mit "unserem" Wasser, das Häupl für sich beansprucht? Da gibt es einige besorgniserregende Meldungen. 
Wasser in der Not
Wasser gehört neben Luft und Boden zu den Lebensgrundlagen der Menschen, und Wasser wird nach Prognosen der Umweltstiftung WWF in Zukunft knapper, bei sinkender Qualität. Bereits heute haben laut Angaben des WWF mehr als 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der Bedarf könne demnach bis 2050 um mehr als 50 Prozent steigen und ökologische, wirtschaftliche und soziale Katastrophen wären somit vorprogrammiert.
Als Ursachen für die Entwicklung nennt die Umweltorganisation, dass immer mehr Menschen auf der Erde leben, dass der Verbrauch zunimmt und der Klimawandel sich bemerkbar macht. Bereits in den vergangenen 100 Jahren seien weltweit mehr als die Hälfte der Flusssysteme, Moore und Seen verschwunden. Auch sterben immer noch rund 1,5 Millionen Menschen jährlich an verunreinigtem Wasser. Ein Grund dafür ist der Müll, der in Entwicklungsländern nicht entsorgt wird, sondern unbehandelt in Seen und Flüssen landet. Flächen werden weiterhin breitflächig versiegelt, Regenwasser kann nicht mehr natürlich versickern und es kommt immer häufiger zu bedrohlichen Überschwemmungen.
Wasserverbrauch in Österreich
Jeder Österreicher verbraucht durchschnittlich etwa 135 Liter Trinkwasser pro Tag und Person (Quelle: BMLFUW, BOKU, 2012). Trinkwasser, das etwa fürs Duschen, Putzen, Waschen und zum Trinken verwendet wird. Pro Jahr stehen Österreich rund 77 km^3 (= Milliarden Kubikmeter) Wasser zur Verfügung. Der gesamte jährliche Wasserbedarf in Österreich beträgt ca. 2,5 km^3, was etwa 3% der pro Jahr verfügbaren Menge entspricht. Davon werden ca. zwei Drittel in Gewerbe und Industrie verwendet. Ein knappes Drittel geht in die Haushalte. In der Landwirtschaft werden knapp 7 % verbraucht.
Was tun?
Eine bewusste Regenwassernutzung kann dazu beitragen, Trinkwasser zu sparen und Abwasser zu reduzieren. Bis zu 30 % der in einem Haushalt verwendeten Wassermenge können durch Regenwasser ersetzt werden. Der Wasserhaushalt wird so nachhaltig entlastet und geschützt. Das gilt nicht nur für Österreich, sondern weltweit. Der Einsatz von Regenwasser ist überall dort möglich, wo keine Trinkwasserqualität erforderlich ist. Regenwasser eignet sich besonders für den Einsatz zur Autowäsche, Bewässerung von großen Rasenflächen und zur Tiertränke Anwendungsbereiche im privaten Haushalt sind die Gartenbewässerung, die Toilettenspülung und das Wäsche waschen sowie verschiedene Reinigungstätigkeiten.
Weitere Beispiele für eine mögliche Verwendung sind zum Beispiel die Reinigung von Terrassen und Gartenmöbeln sowie die Befüllung von Aquarien und Gartenteichen. Durch die ganzjährige tägliche Nutzung von Regenwasser im Haus ergibt sich ein wesentlich größerer Wasserspareffekt als bei der reinen Gartennutzung.
Niederschlagswasser und Flächenversiegelung
Der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser erfordert neben der Erhaltung und Schaffung von guter Wasserqualität einen ebenso bewussten Umgang mit Niederschlagswasser. Ziel muss sein, die Flächenversiegelung auf ein Mindestmaß zu beschränken, die Regenwassernutzung und Regenwasserversickerung zu forcieren, um die oberflächig abfließenden Wassermengen zu reduzieren und den vorhandenen Grundwasserhaushalt so gering wie nur möglich zu beeinträchtigen. Regenwassernutzung ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht eine sinnvolle Ressourcennutzung, die den Wasserhaushalt langfristig für Mensch und Natur in Einklang belässt. Anlagentechnik und Produkte zur Regenwassernutzung sind mittlerweile so ausgereift, dass für alle Ansprüche und jeden möglichen Anwendungsbereich geeignete Komponenten zur Verfügung stehen.
Dadurch lässt sich nicht nur Trinkwasser einsparen, durch die Rückhaltung der Regenwasserspitzen wird auch ein immenser Entlastungseffekt von Kanälen und Kläranlagen erzielt. Zusätzlich wird bei großen Niederschlagsmengen weniger Schmutzwasser über Regenüberlaufbecken der Mischkanalisation in die Fließwässer abgegeben.
Über IG Ressource Wasser
Die Qualitätsplattform IG Ressource Wasser ist eine gemeinsame Aktion führender Top-Anbieter von Kunststoff- und Betontanks zur Speicherung von Regenwasser in Österreich.
Über den Weltwassertag
Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der Weltkonferenz "Umwelt und Entwicklung" 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der VN-Generalversammlung alljährlich begangen. Der unter Federführung der UNESCO erarbeitete Weltwasserbericht analysiert, wie bedeutend die Ressource Wasser für Wirtschaft und Beschäftigung weltweit ist und wird am 22. März auf Englisch veröffentlicht.


Freitag, 15. Januar 2016

Wien und die Kindergärten

Der Stadtrechnungshof hat in gleich zwei Prüfberichten die intransparente Finanzierung der privaten Wiener Kindergärten massiv kritisiert. So sollen kleine private Trägerorganisationen Fördermittel auch "für nicht dem Förderzweck zuzuordnende Bereiche" verwendet haben. Der massive Ausbau und die damit einhergehende Förderung privater Kindergärten wurden mit der Einführung des Gratiskindergartens im Jahr 2009 notwendig. Das dürfte politisch aber völlig ungenügend vorbereitet gewesen sein. So wurde der Förderprozess erst Ende 2012, also vier Jahre nach Beginn der sogenannten Anstoßfinanzierung, erstmals verschriftlicht. Davor wurden von der MA 10 (Kindergärten) keine Förderakten geführt. Der Stadtrechnungshof hat sich den Prüfungszeitraum 2008 bis 2014 genau angesehen. In diesem Zeitraum stieg die Zahl der Betreuungsplätze um 28 Prozent, der Anteil privater Betreuungsplätze stieg von 53,3 auf 63,7 Prozent. Abgelehnte Förderansuchen wurden bis 2013 aber nicht erfasst. Nachdem die Stadt Wien im Jahr 2012 auf aufkommende Kritik reagiert hatte, wurden in den Jahren 2013 und 2014 gleich 69 Prozent der Förderansuchen abgelehnt oder zurückgezogen. Die Gründe für die Ablehnung wurden aber nicht festgehalten. Die mangelhafte Dokumentation dürfte es auch möglich gemacht haben, dass ein mutmaßlicher Betrüger mehrere islamische Kinderbetreuungseinrichtungen gründen konnte und dafür großzügige Subventionen erhielt. Allein der in der Brigittenau betriebene private islamische Kindergarten Kibiz (Kinder Bildungs- und Integrationszentrum) erhielt zwischen Mai 2013 und Mai 2015 eine Vollförderung von 1,8 Millionen Euro – für acht Gruppen mit je 20 bis 25 Kindern. Um dieses Geld, das in 2 Jahren für 8 Kindergruppen ausgegeben wurde, - das macht ~ 20€ je Kind/Tag aus -, hätte man spielend (wahrscheinlich billiger) einen öffentlichen Kindergarten führen können. Besonders, da nicht alle Eltern vom Kindergartenbeitrag befreit sind und selbst noch für den Kindergartenbesuch zuzahlen. Der Wiener w ünscht sich einen Bruchteil dieser „Förderung“ für öffentliche Schulen - es würde schon 1€ je Kind/Tag reichen um den Standard der Ausstattung erheblich zu verbessern. Der Stadtrechnungshof kritisierte auch, dass der Förderprozess bis 2013 ohne EDV-Unterstützung abgewickelt wurde – und seither mit einem "gängigen Tabellenkalkulationsprogramm". Erst seit 2012 mussten private Kindergartenbetreiber Finanzplan, Kostenvoranschläge, Baupläne oder das pädagogische Konzept vorlegen. In einem Fall wurden zweimal, 2008 und 2009, Anstoßfinanzierungen für eine bereits bestehende Kindergruppe vergeben. Der Betrieb eines Privatkindergartens verzögerte sich massiv um fünf Jahre, weil trotz positiv beschiedenen Förderansuchen der MA 10 im Jahr 2010 die behördlichen Genehmigungen zur Errichtung des Bauwerks fehlten. Eine Förderungsnehmerin erhielt im Jahr 2010 15.000 Euro je Betreuungsplatz für die Errichtung einer heilpädagogischen Kindergartengruppe mit acht Plätzen. Tatsächlich wurde ein Teil der Summe aber für den Ausbau weiterer Kinderbetreuungsplätze genutzt.
Das öffnete Betrügern Tür und Tor. Jahrelang konnten sie in die eigene Tasche wirtschaften, ohne dass es der Stadt aufgefallen wäre. Ein türkischstämmiges Ehepaar und ein Helfer, eröffneten Kindergärten nur zum Schein und ergaunerten so dieses Geld.

Die Konzentration auf Quantität statt Qualität sei beim Ausbau der Kindergärten in Wien "besonders bitter, da wir in den vergangenen Wochen die Probleme rund um islamische Kindergärten gesehen haben", kritisierte Neos-Klubchefin Beate Meinl-Reisinger. eine "Vorstudie" unter der Leitung von Ednan Aslan hatte für Aufsehen gesorgt: So sollen selbstständiges Denken und Handeln "unter dem Zwang der religiösen Regeln nicht gefördert, sogar verpönt" sein, heißt es da. Laut Meinl-Reisinger dürften Förderungen für Privatkindergärten erst bei klaren Kriterien und nach einer konsequenten Überprüfung vergeben werden. "Dieses mangelhafte Fördermanagement öffnet natürlich der missbräuchlichen Verwendung von Steuergeldern Tür und Tor." Die Stadt würde "Förderungen völlig plan- und ziellos mit der Gießkanne vergeben". Wiens Kindergärten seien auf dem "goldrichtigen" Weg, sagte hingegen Christian Meidlinger (SPÖ), der Vorsitzende des Stadtrechnungshof-Ausschusses. Mit den im Jahr 2014 beschlossenen neuen Förderrichtlinien und Abrechnungsmodalitäten seien "sämtliche bisherigen Vorgaben evaluiert und geändert" worden. Die Nicht-Kontrollen und die Laschheit der Stadtregierung sind Basis für Schindluder, dass getrieben wird. Die Wiener SPÖ ein Trümmerfeld, angerichtet von einer Stadtratsriege welche im besten Falle unfähig oder, noch schlimmer, mit ihrer widerwärtigen Freunden und Vetternwirtschaft samt struktureller Korruption die Metropole gegen die Wand fährt. Ganz schlimm, dass die Grünen dabei seit fünf Jahren, im besten Falle aus politischer Überforderung, ungeniert mitfahren…Am 11. Oktober (Wien - Wahltag)hätte es die Möglichkeit gegeben, diesen Wahnsinn zu stoppen ohne dabei die Stadt den Rechten von ÖVP bis FPÖ zu überlassen. Da hat bei vielen Wähler*innen aber der Mut gefehlt; sie haben zum wievielten mal schon, ein letztes mal ihre Stimme an den Häupl-Clan verschenkt, um Strache zu verhindern. Dieser kam über 33 Prozent gar nicht hinaus, aber die Wiener SPÖ setzt alles daran mit ihrer Politik diese 33 Prozent WählerInnen in die Hände der FPÖ zu treiben. Der Jammer ist, da werden nun noch viel bösere Dinge von der Stadt-SPÖ an die Oberfläche gespült werden...

Samstag, 13. Juni 2015

BAWAG kürzt Wien den Kreditrahmen

Die BAWAG hat der Stadt Wien den Überziehungsrahmen um 205 Mio. Euro gekürzt, schreibt der „Standard“. Die Entscheidung auf Druck der Risikoabteilung der Bank sei kurz nach der Freigabe des Frankenkurses gefallen.
Wien habe zwar bei Moody’s die Top-Bonität Aaa, aber die Verschuldung dürfte auf 5 Mrd. Euro steigen, die Frankenaufwertung erhöhe die Verbindlichkeiten um weitere fast 300 Mio. Euro, schreibt die Zeitung. Eine BAWAG-Sprecherin wollte sich laut „Standard“ dazu nicht äußern und berief sich auf das Bankgeheimnis.

Zeitung: „Kürzung nicht aus Jux und Tollerei“

Dabei mache die BAWAG mit dem Zahlungsverkehr viel Geschäft mit der Stadt. Außerdem seien Kredite an die öffentliche Hand begünstigt, weil sie nicht mit knappem Eigenkapital unterlegt werden müssen.
Auch dieser Aspekt zeigt in den Augen von Branchenkennern, dass die BAWAG die Kürzung nicht aus Jux und Tollerei vorgenommen habe“, schreibt die Zeitung. Die dem „Standard“ vorliegende Stellungnahme des Risikomanagements zeige aber auch, dass es sich eher um eine Vorsichtsmaßnahme handle. Mit Minus versehen die Risikowächter das hohe Franken-Exposure und den Umstand, dass der „Wien-Komplex“ bei der BAWAG bereits über ein Limit von 1,45 Mrd. Euro verfüge. Neben der Stadt (1,074 Mrd. Euro) sind beispielsweise auch die Stadtwerke und die Holding Bankkunden.

Schuldenstopp in Wien wackelt

Laut Stabilitätspakt hätte die Stadt Wien im nächsten Jahr keine neuen Schulden machen sollen. Laut Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) könnte nun - je nach wirtschaftlicher Lage - doch eine Neuverschuldung möglich sein.
Brauner präsentierte am Dienstag den Wiener Rechnungsabschluss für das Jahr 2014. Die Schulden der Stadt Wien wuchsen im Vorjahr um etwas mehr als 258 Millionen Euro an. Der Schuldenstand erhöhte sich auf rund 4,9 Milliarden Euro. Die Gesamtausgaben bzw. -einnahmen beliefen sich auf 12,344 Mrd. Euro - mehr dazu in Schuldenstopp in Wien wackelt.

Scheinbar habe die Bank dazugelernt. Nicht so die Wiener Verlierer-Koalition. Durch den Optimierungsprozess, in dem die Bawag sich momentan befindet, muss sie sich genau anschauen, wer noch kreditwürdig ist - auf die Stadt Wien trifft das offenbar nicht mehr zu. Durch die jahrelang vollkommen verpatzte Finanzpolitik der SPÖ-Stadträtin Renate Brauner steht Wien kurz vor der Pleite. Wien hat Rekord-Schulden von mittlerweile mehr als fünf Milliarden Euro, den Rekord-Gebührenwucher, der den Bürgern kaum noch Luft zum Atmen lässt, und die verunglückten Währungsspekulationen, die größtenteils unbeirrt weitergeführt werden. Das Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps. Polizeistationen werden dichtgemacht. Die Bürger verarmen zusehends. 400.000 müssen ihr Leben mittlerweile unter der Armutsgrenze fristen - darunter 100.000 Kinder!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Steuerzahler müssen Häupls seichten Wahlkampf mit zwei Millionen Euro finanzieren

 Der Wahlkampf den Wien zu erwarten hat, der wird teuer werden. Da muss alles aufgeboten werden was vorhanden ist, denn mit der Zustimmung der Wähler schautes schlecht aus. Nicht umsonst hat Häupl schon über eine Minderheitsregierung nachgedacht. Und mit unserem Geld geht Häupl natürlich großzügig um.


Unfassbar! Die Stadt Wien hat Rekordschulden von 4,6 Milliarden Euro - und mit den Bankverbindlichkeiten der städtischen Unternehmen Wiener Wohnen, Wien Kanal und Krankenanstaltenverbund kommen nochmals 3,12 Milliarden Euro dazu. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und seinen Genossen ist das anscheinend egal, denn nun werden die PR-Gelder der Stadt nochmals aufgestockt. Um sage und schreibe 1,95 Millionen Euro. Mit Umsatzsteuer macht die Summe sogar 2,34 Millionen Euro aus. Die mitregierenden Grünen finden das gut.
Weil Rot und Grün die Mehrheit in Wien haben, wird der Deal im Gemeinderatsausschuss nahtlos über die Bühne geben. Wenige Monate vor der Wien-Wahl prassen die beiden Parteien weiterhin mit dem Steuergeld, obwohl in vielen sozialen Bereichen schmerzlich gespart wird. Aber wenn es um die Eigenwerbung geht, ist Häupl und seiner Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) nichts zu teuer. So müssen die Steuerzahler tief in die Tasche greifen, um ein weiteres PR-Projekt der Stadtregierung zu finanzieren. Der Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (PID) benötigt das Geld für Kommunikationsmaßnahmen, heißt es. Und zwar für die Homepage "Wien will´s wissen".
Nicht von der Hand zu weisen ist das Argument der Wiener Freiheitlichen gegen die Finanzierung dieser PR-Maßnahme: Sie orten einen "relativ seichten Wahlkampf auf Kosten der Steuerzahler". Das Budget des PID ist atemberaubend. Im Jahr 2014 stehen der "Werbeabteilung" von Häupl & Co. 50,779 Millionen Euro zur Verfügung. Nicht inkludiert sind die Homepage-Millionen, für die laut Martin Posch vom PID das Finanzressort von Stadträtin Renate Brauner (SPÖ) aufkomme, wie dieser dem Standard mitteilte. Das Prassen mit dem Geld der Steuerzahler geht also munter weiter. Erst Anfang September beschloss der Wiener Gemeinderat mit den Stimmen der rot-grünen Mehrheit eine Erhöhung des Budgets für die Stadt Wien Marketing GmbH von bisher vier Millionen Euro auf 6,37 Millionen Euro. Das ist im Jahr des Song Contests eine Erhöhung um 60 Prozent. Ab 2016 sollen dieser Organisation 5,37 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen.
Tatsächlich finanzieren die Steuerzahler jedes Jahr mit Unsummen die PR-Maschinerie der roten und grünen Stadtpolitiker. Das meiste Geld wird für Werbeausgaben in Zeitungen verwendet. Wie Erhebungen der Journalisten von dossiert.at von sämtlichen Anzeigen der Jahre 2004 bis 2014 in der Zeitung Heute zeigen, ist die bis Ende 2010 von der SPÖ allein regierten Stadt Wien gemeinsam mit ihren Unternehmen der größte Anzeigenkunde der Gratiszeitung. Insgesamt schalteten sie – ohne mögliche Rabatte – Anzeigen im Wert von rund 41,5 Millionen Euro in Heute.

Häupl und Vassilakou schmeißen das Geld also weiterhin aus dem Fenster, obwohl schon der Rechnungshof in einem noch nicht veröffentlichten, aber der Kronen Zeitung zugespielten Bericht (GZ 004.040/003-3-A1/14) vor dessen Finanzpolitik warnt. Der Rechnungshof in diesem Bericht wörtlich: "Eine Konsolidierungsstrategie mit konkreten haushaltspolitischen Zielsetzungen und quantitativen Vorgaben zur Reduktion der Schuldenquote lag dennoch nicht vor." Und: "Eine tragfähige Mittelfristplanung konnte ebenfalls nicht vorgelegt werden."

Donnerstag, 22. Mai 2014

Das internationale Wien

 "Dass von der FPÖ alles, was mit dem Thema "Ausland" zu tun hat, als Problem gesehen wird, ist nicht wirklich etwas Neues", reagierte heute SP-Gemeinderat Heinz Vettermann auf
Aussagen von FP-Gudenus. "Tatsache ist, dass die Wiener Verbindungsbüros schon seit über zehn Jahren einen wichtigen Beitrag zur positiven Wahrnehmung unserer Stadt in ganz Europa leisten." 
Allein im letzten Jahr 2013 habe es 10.587 positive Pressemeldungen über Wien in den betreffenden Ländern gegeben - "alle diese Clippings liegen im Pressedienst der Stadt Wien auf und können jederzeit angefordert werden", so Vettermann. Allein diese Zahl mache deutlich, "wieviel Know How und Kontakte die MitarbeiterInnen der Büros einbringen." 


Es ist schon klar, dass siech die SPÖ selbst lobt oder zumindest versucht. Diese 10.587 positiven Meldungen sind alle von Wiener Wohnen selbst gekommen. Das kann alles nachgelesen werden und Herr Vettermann sollte sich lieber etwas zurückhalten als solche Aussagen zu machen. Jeden tag lese ich dies ganz wunderbaren Berichte auf „Mein Bezirk“ und die sind alle von Wiener Wohnen. Offenbar haben diese Kerle nichts anderes zu tun. http://derdreck.blogspot.co.at/