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Donnerstag, 25. Juni 2020
Altbaumieten
https://www.google.com/url?rct=j&sa=t&url=https://www.derstandard.at/story/2000118316562/zu-hohe-mieten-viele-befristungen-im-wiener-altbau&ct=ga&cd=CAEYACoTNjMwNTQ5MTYxOTQ1MjY3OTgzNDIaNWFiODU1ZDYzOWYwYTM3MTpjb206ZGU6VVM&usg=AFQjCNE6zvcB8lgPD_yyVVu0sqhJHAEBFQ
Freitag, 31. März 2017
Wohnen wird immer teurer
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Montag, 21. November 2016
Gegen die ORF-Verschlüsselung
Eigentlich unfassbar: der ORF kassiert jährlich 600.000.000 Euro an GIS-Zwangsgebühren! Schluss damit. Wir wollen die GIS abdrehen und einen parteipolitisch unabhängigen ORF, welcher sich auf seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag besinnt.
👉 Jetzt unterschreiben
https://secure.avaaz.org/de/petition/Dr_Alexander_Wrabetz/?aIPAqlb
www.gisabdrehen.at
https://www.youtube.com/watch?v=jeXhTV9y8ho

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Sonntag, 23. Oktober 2016
Das Mistkübelbüro
Christoph Maierhofer, Sektionsvorsitzender der Architekten in der Kammer, forderte am Sonntag gegenüber „Wien heute“ klare Wettbewerbsregeln: „Vergaberecht und Wettbewerbsordnungen müssen auch von der öffentlichen Hand respektiert werden. Der Auslober kann sämtliche Bedingungen für den Wettbewerb vorgeben inklusive der Maximalkosten. Allein durch die Formulierung der Ausschreibung kann sich die Stadt die Letztentscheidung vorbehalten.“
Kein Rücktritt gefordert
Der Anlass für die Diskussion war das Projekt eines Bürohauses der MA 48. Sima soll ein Haus in Form einer Mülltonne favorisiert haben, eine Jury hatte ein anderes Projekt bevorzugt. Umgesetzt wurde letztlich kein Vorschlag - mehr dazu in Sima verteidigt „Mülltonnenhaus“ (wien.ORF.at; 12.10.2016) undArchitektenprotest: Sima spricht von „Einzelfall“ (wien.ORF.at; 5.10.2016).
Einen Rücktritt der Umweltstadträtin fordert die Architektenkammer wegen des Streits nicht. Dass kein Projekt umgesetzt wurde, sorgt aber für Ärger, die Teilnahme an einem Wettbewerb ist laut Maierhofer „unter 10.000 Euro nicht machbar - wegen der hohen Anforderungen - Plandarstellungen, Renderings, Modellbau. Leider geht es oft um viel höhere Beträge.“
Die sechs Teilnehmer am Wettbewerb für das Haus der MA 48 erhielten 5.000 Euro Aufwandsentschädigung. Für Maierhofer stellt aber schon die Wettbewerbsauslobung „auch einen Vertrag dar“: „In diesem Vertrag ist vereinbart, dass der Auslober beabsichtigt, das Siegerprojekt auch umzusetzen. Das ist auch eine Frage der Fairness. Der Bereitschaft, auf Risiko zu arbeiten, muss der zu gewinnende Auftrag gegenüberstehen.“
Die Kammer will klaren Regeln
Das nicht umgesetzte Büroprojekt für die MA 48 sorgt bei der Architektenkammer weiter für Unmut, klare Regeln werden gefordert.
Reform soll größtmögliche Qualität bringen
Dass Sima in manchen Bereichen nun überhaupt auf Wettbewerbe verzichten will, sieht Maierhofer als falschen Weg: „Man sieht, wie wertvoll Wettbewerbe sein können, wenn man ihre Ergebnisse auch beachtet. Wir haben jetzt gar kein Gebäude. Ich wundere mich auch, dass die Stadt Wien einen Wettbewerb für ein Gebäude ausschreibt und dann dieses Gebäude gar nicht benötigt.“
Auch die Architektenkammer sei „für eine Reform der Wettbewerbe, aber in dem Sinn, dass die größtmögliche Qualität für das von den Steuerzahlern zur Verfügung gestellte Geld einverlangt wird. Dafür gibt es kein besseres Instrument, als das beste Projekt über einen Wettbewerb zu finden.“
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Arbeitslos mit € 8700
Eine Arbeitslose mit 10 x höherem Einkommen! Das nenne ich Ungleichheit.
8700 Euro monatlich fürs Nichtstun - lautet der Vorwurf. Die Kritik an nicht amtsführenden Stadträten in Wien ist mit dem aktuellen Sparkurs der Stadt neu entfacht worden. "Nur Peanuts", kontert Ursula Stenzel. Im "Krone"-Interview erklärt die Stadträtin ohne Ressort, warum sie hervorragend bei der FPÖ angekommen ist und wo die Stadt den Sparstift ansetzen sollte.
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Montag, 26. September 2016
Millionengrab
Es ist doch immer wieder das selbe! Da wird geschoben, gemogelt, betrogen und die Wiener können nicht anders, sie schauen einfach nur zu. Manche wundern sich vielleicht, sagen aber nichts. Das Krankenhaus Nord ist auch ein Millionengrab. Wien ist ein einziger Friedhof, wohin man schaut, einfach nur Gräber.
http://www.krone.at/oesterreich/glaspalast-neubau-kommt-wienern-teuer-zu-stehen-um-65-mio-euro-mehr-story-531460
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Sonntag, 25. September 2016
Faymann der Arbeitnehmervertreter
Was kann man dazu noch sagen? Vielleicht nur so viel, dsss uns Faymann wieder einmal vor Augen führt, für was er und die SPÖ steht: Kapitalismus pur! So wird's gemacht, vom Taxler zum Wohnbaustadtrat, Minister, Bundeskanzler, Lobbyisten. Anders ausgedrückt: von der SPÖ zur ÖVP bis zur FPÖ. Eine Glanzleistung. Genau das haben wir von der Politik zu erwarten. Faymann ist von einem Arbeitnehmervertreter - der er nie war - zu einem Arbeitgebervertreter geschwenkt. Eine Kehrtwende um 180 Grad! Viel war von ihm nicht zu erwarten gewesen und jetzt wissen wir auch warum. Geld stinkt nicht, nur die Arbeitnehmer stinken, vor Schweiß, weil sie arbeiten müssen. Faymann hat noch nie gestunken - bis jetzt, jetzt stinkt er gewaltig.
http://www.krone.at/oesterreich/faymann-hat-nun-auch-einen-bezahlten-job-lobbying-auftrag-story-531277
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Mittwoch, 21. September 2016
82,3% sind glücklich. Seestadt: 10.000-€-Studie überprüft Zufriedenheit
Bilanz über eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas: Die Seestadt inWien-Aspern. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Donaustadt-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivry und "wien 3420 AG"-Vorstand Heinrich Kugler präsentierten am Mittwoch das Ergebnis einer rund 10.000 Euro teuren Studie, für die 467 Bewohner der Seestadt befragt wurden. Die - nicht überraschenden - Ergebnisse: 82,3 Prozent der Anrainer wohnen "gerne" in der Seestadt, 62,2 Prozent sogar "sehr gerne".
Hier wurde doch einiges vergessen. Es tut sich etwas in der Seestadt Aspern, dem rot-grünen Prestigeprojekt der Wiener Stadtregierung in Sachen moderner Stadtentwicklung. Fast genau zwei Jahre nachdem die ersten Bewohner in den östlichen Stadtteil jenseits der Donau, am Rande des Marchfelds, eingezogen sind, leben in der Seestadt bereits 6.100 Menschen. 120 Betriebe haben sich aktuell angesiedelt, die rund 2.000 Arbeitsplätze anbieten. Es gibt den namensgebenden See, drei Parks, einen Bildungscampus für 800 Kinder und etwa 200 private Kindergartenplätze. Bis zum Jahr 2020 sollen am großräumigen Areal Wohnungen für weitere 4.200 Bewohner sowie 3.200 Arbeitsplätze geschaffen werden, sagt Heinrich Kugler, Vorstand der wien 3420 aspern development AG. In dem schon in Bebauung befindlichen Seeparkquartier soll bis 2018 auch das mit 84 Metern höchste Holzhochhaus der Welt errichtet werden. Laut Stadt Wien ist geplant, dass im Vollausbau bis 2028 mehr als 20.000 Menschen in der Seestadt leben, dazu soll es bis zu 20.000 Arbeitsplätze geben. Dieser Plan ist aber gefährdet: Denn die Entwicklung des Areals ab dem Jahr 2020, wo im Norden des neuen Stadtteils gebaut werden soll, hängt an der Realisierung der sogenannten Stadtstraße.
Überraschend ist wohl der Preis dieser "Studie". Für nur 10.00.- lumpige Euro? Das sind 137.609 ÖS (Alpendollar). Natürlich von den Mietern bezahlt(!), aber 62% sind ja zufrieden - nur eine Zeitfrage bis sich jemand die kriminellen Abrechnungen anschaut.
Dort leben 6000 Menschen und es wurden 467 befragt! Was sagt uns das? Ausgesuchte Personen. So gesehen sind die 10.000.- Euro da noch mehr vergeudet.
Laut Stadt Wien ist geplant, dass im Vollausbau bis 2028 mehr als 20.000 Menschen in der Seestadt leben, dazu soll es bis zu 20.000 Arbeitsplätze geben. Dieser Plan ist aber gefährdet: Denn die Entwicklung des Areals ab dem Jahr 2020, wo im Norden des neuen Stadtteils gebaut werden soll, hängt an der Realisierung der sogenannten Stadtstraße. "Wenn die Stadtstraße nicht kommt, steht die Seestadt Aspern. Jegliche Verzögerungen behindern alles", sagt Ernst Nevrivy, Bezirkschef in der Donaustadt. Die Stadtstraße soll die Autobahn A23 bei Hirschstetten mit der (noch auszubauenden) S1 verbinden. Die Bewohner der Seestadt sind wie die übrigen Bezirksanrainer laut Nevrivy von diesem Verkehrsprojekt abhängig. Aktuell befindet sich die Stadtstraße in der öffentlichen Auflage, sie wird im UVP-Verfahren geprüft. Geplant ist ein Baustart 2018. Das Problem dabei: Laut Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) kann die Stadtstraße nur in Verbindung mit dem Lobautunnel (als Teil der S1-Verlängerung ab dem Knoten Schwechat in Richtung Süßenbrunn) gebaut werden. Vassilakou spricht sich aber gegen den umstrittenen Tunnelbau durch den Nationalpark aus.Die zukünftige Entwicklung der Seestadt Aspern ist laut Nevrivy direkt vom Lobautunnel abhängig.
Es ist jetzt ganz eindeutig, was geschehen ist. Ludwig und Häupl hatten sich ein positives Wahlverhalten erhofft. Die Mehrheit hat FPÖ gewählt, dass ist ein Schlag ins Gesicht. Und jetzt wissen wir auch warum diese Studie überhaupt in Auftrag gegeben wurde: Sie soll ein positives Bild zeigen, das es nicht gibt, vielleicht einmal geben wird, aber sicher nicht jetzt und nicht mit diesem Stadtrat Ludwig.
Die kriminellen Aktivitäten von Wiener Wohnen
Hier wurde doch einiges vergessen. Es tut sich etwas in der Seestadt Aspern, dem rot-grünen Prestigeprojekt der Wiener Stadtregierung in Sachen moderner Stadtentwicklung. Fast genau zwei Jahre nachdem die ersten Bewohner in den östlichen Stadtteil jenseits der Donau, am Rande des Marchfelds, eingezogen sind, leben in der Seestadt bereits 6.100 Menschen. 120 Betriebe haben sich aktuell angesiedelt, die rund 2.000 Arbeitsplätze anbieten. Es gibt den namensgebenden See, drei Parks, einen Bildungscampus für 800 Kinder und etwa 200 private Kindergartenplätze. Bis zum Jahr 2020 sollen am großräumigen Areal Wohnungen für weitere 4.200 Bewohner sowie 3.200 Arbeitsplätze geschaffen werden, sagt Heinrich Kugler, Vorstand der wien 3420 aspern development AG. In dem schon in Bebauung befindlichen Seeparkquartier soll bis 2018 auch das mit 84 Metern höchste Holzhochhaus der Welt errichtet werden. Laut Stadt Wien ist geplant, dass im Vollausbau bis 2028 mehr als 20.000 Menschen in der Seestadt leben, dazu soll es bis zu 20.000 Arbeitsplätze geben. Dieser Plan ist aber gefährdet: Denn die Entwicklung des Areals ab dem Jahr 2020, wo im Norden des neuen Stadtteils gebaut werden soll, hängt an der Realisierung der sogenannten Stadtstraße.
Doch wie sieht der Alltag abseits des Fragebogens aus? "Ich wohne direkt am See und bin sehr zufrieden", schildert etwa Renate Klement. "Es gibt Bäume und Blumen, dafür kaum Verkehr. Hier führe ich gerne meinen Hund aus." Ebenso schätze sie die Radwege und Joggingrouten entlang des Sees und die netten Nachbarn. Was ihr weniger gefalle? "Es gibt kaum Parkplätze für Besucher", erwidert sie. "Und im Sommer ist der See zu klein für die vielen Besucher."
Da kommen die Teenager Catherine und Philipp des Weges: Ja, auch ihnen gefalle es gut in der Seestadt. "Aber mich stört, dass nur jede zweite U-Bahn bis zu Endstation fährt", kritisiert der 15-Jährige.
Anders sieht das Alexander Barany: Er gehört zu den 1,9 Prozent der Unzufriedenen und möchte demnächst wegziehen. "Schauen Sie sich die Sahara vor der Türe an", sagt er und deutet auf einen geschotterten Platz. "Wegen dieser Flächen staubt es so stark, dass man täglich putzen muss." Er fährt mit dem Finger über den Rand eines Regals und präsentiert die graue Fingerspitze. Zudem sei es Nachts zuweilen zu laut, und ein einziger Supermarkt sei zu wenig für alle Bewohner des neuen Stadtteils.
Konfrontiert mit den Wünschen der Bürger, erwidert Nevrivy, dass es für Besucher bereits 1900 Stellplätze in den Garagen sowie 600 an der Oberfläche gebe.
Bei den geschotterten Flächen, die für den Staub verantwortlich gemacht werden, handle es sich um sogenannte "wassergebundene Decken", die die zukünftige Nutzung offen lassen. Das Material setze sich jedoch im Laufe der Zeit, somit erledige sich auch das Problem.
"Aber mich stört, dass nur jede zweite U-Bahn bis zu Endstation fährt", kritisiert ein 15-Jähriger.
Interessant! über 82% sind zufrieden. Die Menschen sind also zufrieden mit den Errungenschaften des sozialen Wohnbaus und der Stadtentwicklung einer rot-grünen Stadt. Dennoch wählt die Mehrheit dort Blau.
Überraschend ist wohl der Preis dieser "Studie". Für nur 10.00.- lumpige Euro? Das sind 137.609 ÖS (Alpendollar). Natürlich von den Mietern bezahlt(!), aber 62% sind ja zufrieden - nur eine Zeitfrage bis sich jemand die kriminellen Abrechnungen anschaut.
Dort leben 6000 Menschen und es wurden 467 befragt! Was sagt uns das? Ausgesuchte Personen. So gesehen sind die 10.000.- Euro da noch mehr vergeudet.
Laut Stadt Wien ist geplant, dass im Vollausbau bis 2028 mehr als 20.000 Menschen in der Seestadt leben, dazu soll es bis zu 20.000 Arbeitsplätze geben. Dieser Plan ist aber gefährdet: Denn die Entwicklung des Areals ab dem Jahr 2020, wo im Norden des neuen Stadtteils gebaut werden soll, hängt an der Realisierung der sogenannten Stadtstraße. "Wenn die Stadtstraße nicht kommt, steht die Seestadt Aspern. Jegliche Verzögerungen behindern alles", sagt Ernst Nevrivy, Bezirkschef in der Donaustadt. Die Stadtstraße soll die Autobahn A23 bei Hirschstetten mit der (noch auszubauenden) S1 verbinden. Die Bewohner der Seestadt sind wie die übrigen Bezirksanrainer laut Nevrivy von diesem Verkehrsprojekt abhängig. Aktuell befindet sich die Stadtstraße in der öffentlichen Auflage, sie wird im UVP-Verfahren geprüft. Geplant ist ein Baustart 2018. Das Problem dabei: Laut Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) kann die Stadtstraße nur in Verbindung mit dem Lobautunnel (als Teil der S1-Verlängerung ab dem Knoten Schwechat in Richtung Süßenbrunn) gebaut werden. Vassilakou spricht sich aber gegen den umstrittenen Tunnelbau durch den Nationalpark aus.Die zukünftige Entwicklung der Seestadt Aspern ist laut Nevrivy direkt vom Lobautunnel abhängig.
Es ist jetzt ganz eindeutig, was geschehen ist. Ludwig und Häupl hatten sich ein positives Wahlverhalten erhofft. Die Mehrheit hat FPÖ gewählt, dass ist ein Schlag ins Gesicht. Und jetzt wissen wir auch warum diese Studie überhaupt in Auftrag gegeben wurde: Sie soll ein positives Bild zeigen, das es nicht gibt, vielleicht einmal geben wird, aber sicher nicht jetzt und nicht mit diesem Stadtrat Ludwig.
Die kriminellen Aktivitäten von Wiener Wohnen
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Mittwoch, 30. März 2016
Wie kriminell ist der Bürger?
Das
Justizministerium arbeitet an einer gesetzlichen Regelung, den so
genannten Bundestrojaner zu legalisieren. Justizminister Brandstetter
bemüht sich zwar, der geplanten Überwachungssoftware einen anderen
Namen zu geben, von Behörden auf fremden Rechnern eingeschleuste
Software, die Daten an sie liefert, ist und bleibt ein Trojaner. Ob
die Installation bloß vor Ort und nicht allein über die Ferne
zulässig sein soll, ändert nichts daran. Wenn der Staat
Spionagesoftware gegen die eigene Bevölkerung einsetzt, ist dies
nicht nur aus Grundrechtsperspektive problematisch, es untergräbt
auch die Sicherheit aller anderen Nutzer.
Für
die von Minister Brandstetter genannten Dienste wie WhatsApp oder
Skype sind gelindere Mittel wie Überwachung mittels Lawful Intercept
Schnittstellen absolut ausreichend. Technisch versierte Menschen
können sehr einfach erkennen, dass Spionagesoftware Daten von ihrem
Rechner ausleitet und ihr Verhalten entsprechend anpassen. Es kann
auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Software manipuliert wird
oder später neue Befehle erhält, was die Verwertung der
Überwachungsergebnisse als Beweismittel vor große Probleme stellt.
Der AKVorrat fasst die wichtigsten Argumente gegen die angekündigte
Regelung zusammen und will damit möglichst frühzeitig eine breite
Debatte zum Thema starten.
"Staatliche
Überwachungssoftware ist eine ganz schlechte Idee. Wenn der Staat
sich am Schwarzmarkt für Sicherheitslücken bedient, um die eigene
Bevölkerung zu überwachen, dann macht uns das alle nicht sicherer.
Das Justizministerium hat mit diesem Gesetzesvorschlag nur auf den
nächsten schrecklichen Terroranschlag gewartet. Mit der Angst der
Bevölkerung sollte man keine Politik machen", so Thomas
Lohninger, Geschäftsführer des AKVorrat, zu den Ankündigungen von
Justizminister Brandstetter. Diese Woche soll ein Entwurf für die
Überwachung von Internettelefonie in Begutachtung gehen, der unter
anderem auch vorsieht, dass im Zuge von Hausdurchsuchungen unbemerkt
Überwachungssoftware auf den Rechnern der Zielpersonen installiert
werden kann.
Diese
Regelung beseitigt keines der grundsätzlichen Probleme von
Überwachungssoftware dieser Art. Diese beginnen schon bei der
Programmierung, gehen über die bewusste Nutzung von
Sicherheitslücken und ihren Einkauf am Schwarzmarkt über die
Unmöglichkeit, die Übermittlung von Daten durch einen Trojaner zu
verschleiern bis hin zu Fragen nach der Zulässigkeit von
Beweismitteln, die durch technische Eingriffe jederzeit manipuliert
werden können.
Der
AKVorrat hat die wichtigsten Gegenargumente entlang des gesamten
Lebenszyklus - von Beschaffung und Installation bis zu Überwachung
und Deinstallation - in einer Übersichtsgrafik zusammengefasst.
"Schon die Ankündigungen zu diesem Gesetz lassen vermuten, dass
es sich hier um einen weiteren Versuch handelt, die Grundrechte der
Menschen zurückzubauen, ohne damit einen angemessenen Nutzen für
Verbrechensverhütung bzw. -bekämpfung zu erzielen. Wir werden - wie
schon bei der Vorratsdatenspeicherung und beim Staatsschutzgesetz -
eine breite öffentliche Debatte anstoßen und der Vernunft eine
laute Stimme geben", erläutert Christof Tschohl, Obmann und
Jurist des AKVorrat.
Die
Bürgerrechtsorganisation ruft das Justizministerium auf, den
Gesetzesvorschlag zurückzunehmen und in Österreich statt
staatlicher Überwachungssoftware ausreichende gelindere Mittel
einzusetzen.
Über
den AKVorrat
Der Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich (AKVorrat) hat sich die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung und die Verhinderung ähnlicher Instrumente der anlasslosen Massenüberwachung zum Ziel gesetzt. Ein Etappenziel wurde mit der Abschaffung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung durch den Europäischen Gerichtshof erreicht. Jetzt geht es dem Verein vor allem darum, starken Datenschutz in unserer Gesellschaft zu verankern und auf die Einhaltung der Menschenrechte im Digitalen zu drängen. https://www.akvorrat.at
Der Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich (AKVorrat) hat sich die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung und die Verhinderung ähnlicher Instrumente der anlasslosen Massenüberwachung zum Ziel gesetzt. Ein Etappenziel wurde mit der Abschaffung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung durch den Europäischen Gerichtshof erreicht. Jetzt geht es dem Verein vor allem darum, starken Datenschutz in unserer Gesellschaft zu verankern und auf die Einhaltung der Menschenrechte im Digitalen zu drängen. https://www.akvorrat.at
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Dienstag, 22. März 2016
Wie arm sind die Wiener Wohnen - Mieter?
Laut
einer neuen Studie sind Mieter, die in Gemeindebauten wohnen,
tendenziell ärmer als Personen, die ihre Verträge am freien Markt
abgeschlossen haben.
Der
Unterschied ist nur marginal – vor allem in Wien, wo jeder vierte
Haushalt in einer Gemeindewohnung lebt. Das geht aus einer aktuellen
Studie hervor. Auch Personen mit höherem Einkommen profitieren vom
kommunalen Angebot.
Man
muss die Dinge auf den Punkt bringen, gerade wenn der Wiener
Wohnbaustadtrat Michael Ludwig lang am Thema vorbei presseaussendet.
Also: Laut einer am Dienstag publizierten Studie erweist sich der
Wiener Gemeindebau als sozial nicht (nicht!) treffsicher. Und die
Bruttomiete erscheint den Studienautoren wegen der Abgabenbelastung
der Wiener (Wiener!) Regierung relativ hoch.
Es
mutet realitätsfern an, wenn Ludwig als Reaktion auf die Reaktion
der Stadt ÖVP dieser nun „neoliberale Klientelpolitik für Reiche“
vorwirft. Steht der sonst als eher besonnen geltende Stadtrat bereits
so stark unter Druck mancher SPÖ-Kolleginnen, dass er in seiner Not
beweisen muss, zu linkem Sektionsjargon sehr wohl fähig zu sein?
Oder versucht er, einen Mangel an Argumenten zu verdecken? Denn die
Erkenntnisse müssen für das rote Wien, das immer mehr blaue Flecken
bekommt, ernüchternd sein. Es soll jeder Partei unbenommen bleiben,
das Festhalten am Gemeindebau und an allen bestehenden Regeln für
den Zugang gleichsam zur Ideologie zu erheben. Nur die Gesetze des
Marktes und der Logik lassen sich dadurch definitiv nicht aufheben.
Was das mit Neoliberalismus zu tun hat? Nichts.
Wien sticht aus Studie hervor
Die
Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) Innsbruck hat
gemeinsam mit Viktor Steiner von der Freien Universität Berlin das
Thema “soziale Treffsicherheit” in Gemeindewohnungen beleuchtet.
Denn die Wohnform wird, so lautet jedenfalls eine immer wieder
geäußerte Kritik, oft auch von nicht bedürftigen Personen in
Anspruch genommen. Untersucht wurde nun, wie treffsicher der Vorwurf
ist.
Tatsächlich,
so heißt es, ist nur ein relativ kleiner Anteil der in
Gemeindewohnungen lebenden Haushalte einkommensarm. Das betrifft
sowohl Wien als auch die anderen Bundesländer. Zwar ist die
Armutsquote der Bewohner insgesamt höher, der Unterschied zur
Gruppe, die über keine Gemeindebau-Bleibe verfügen, ist aber
relativ gering.
Hier
sticht Wien durchaus hervor: 17,7 Prozent außerhalb des Gemeindebaus
leben unter der Armutsquote (herangezogen wurde der Wert von 2013,
konkret 13.200 Euro Jahresnettoeinkommen, Anm.), 23,8 Prozent beträgt
der Anteil bei den Mietern der Stadt. Sprich: Die Situation ist in
beiden Bereichen also durchaus ähnlich.
Kluft in Restösterreich
In
den anderen Bundesländern ist die Kluft größer. Nur 13,2 Prozent
der Personen ohne Gemeindewohnung sind arm, 22,7 Prozent Betroffene
gibt es hingegen im Gemeindebau. Die insgesamt relativ hohe Wiener
Gesamt-Armutsquote (19,2 Prozent, andere Bundesländer: 13,5 Prozent,
Anm.) wird übrigens auch nicht wirklich abgebildet: “Bezogen auf
die hohe Wiener Armutsquote ist der Anteil der in Gemeindewohnungen
lebenden Armen in Wien relativ gering.”
Die
Wahrscheinlichkeit, dass ein Haushalt über eine Gemeindewohnung
verfügt, ist bei bescheidenem Gesamteinkommen zwar am höchsten. In
Wien sind aber auch die besseren Einkommensschichten vertreten. Dort
verfügen durchaus auch Personen mit einem Nettoeinkommen von 50.000
Euro über eine Gemeindewohnung – von denen es aber auch sehr viele
gibt. Immerhin jeder vierte Haushalt wohnt in Objekten der Kommune.
In den übrigen Bundesländern beträgt dieser Anteil nur drei
Prozent.
Die
hohe Anzahl beschert den Wienern eine niedrigere mittlere Nettomiete
(also Median-, nicht Durchschnittsmiete, Anm.) als den übrigen
Ländern. Interessantes Detail: Bei der Bruttomiete, also dem Entgelt
plus Betriebskosten, ist die Differenz deutlich geringer, “da die
Betriebskosten in den Wiener Gemeindewohnungen relativ hoch sind”,
wie konstatiert wird.
ÖVP fordert Anpassung der Mieten
Kunden
des sozialen Wohnbaus – wobei der Genossenschaftsbereich
ausgeklammert wurde – müssen rund 23 Prozent ihres Einkommens für
die Miete aufwenden. Damit fahren sie erwartungsgemäß relativ
günstig. Die Mietbelastung liegt ca. 4 Prozentpunkte (Wien) bzw. 5
Prozentpunkte (übrige Bundesländer) unter jener bei anderen
Wohnformen.
Als
Fazit wird die Gerechtigkeitsfrage eher verneint: “Werden
Sozialwohnungen danach beurteilt, ob überwiegend ärmere Haushalte
begünstigt werden, erfüllen diese weder in Wien noch im
Durchschnitt der anderen Bundesländer das Kriterium der sozialen
Treffsicherheit.” Aber, so wird angemerkt, es gebe natürlich
andere politische Begründungen für den sozialen Wohnbau –
“fraglich ist jedoch, ob die nicht effizienter und
verteilungspolitisch effektiver zu erreichen wären”, heißt es.
In
Wien ist es vor allem die ÖVP, die eine Anpassung von
Gemeindebaumieten bei steigendem Einkommen fordert. Die SPÖ lehnt
hingegen ab, Mieter nach Lohnerhöhungen zur Kasse zu bitten.
Verwiesen wird vor allem auf die soziale Durchmischung, die durch die
unterschiedlichen Einkommensschichten gewährleistet sei, wie
versichert wird.
Hier
sei Handlungsbedarf gegeben, befanden VP-Landeschef Gernot Blümel
und Rathaus-Klubobmann Manfred Juraczka in einer Aussendung.
Die
Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) Innsbruck hat
sich gemeinsam mit Viktor Steiner von der Freien Universität Berlin
des Themas angenommen. Denn die Wohnform wird, so lautet jedenfalls
eine immer wieder geäußerte Kritik, oft auch von nicht bedürftigen
Personen in Anspruch genommen. Untersucht wurde nun, wie treffsicher
der Vorwurf ist.
ÖVP fordert “Gehaltscheck”
Die
ÖVP Wien weise bereits seit Jahren darauf hin, dass in diesem
bestehenden System “soziale Treffsicherheit und Fairness
Fremdwörter darstellen”, hieß es. Anstatt hier Reformen anzugehen
und die Vorschläge der ÖVP aufzugreifen, verharre die SPÖ in ihrem
“Scheuklappendenken”. Das aktuelle Haushaltseinkommen müsse in
periodischen Abständen überprüft werden und davon müsse auch
abhängig gemacht werden, ob und unter welchen Voraussetzungen Leute
weiter im Gemeindebau bleiben könnten.
Liegt
das Einkommen über der zulässigen Grenze, soll der Mieter nach
Ansicht der ÖVP drei Optionen haben: eine Anpassung der Miete an
marktübliche Konditionen, die Möglichkeit, die Wohnung käuflich zu
erwerben oder der Auszug aus der Wohnung, um diese “wirklich sozial
Bedürftigen” zur Verfügung zu stellen. Die im Rahmen einer
Höhervermietung bzw. eines Verkaufes entstehenden Mehreinnahmen
sollten im Rahmen einer Bauoffensive dem geförderten Wohnbau
zugutekommen, schlagen die Stadt-Schwarzen vor.
NEOS für “Einkommensmonitoring”
Auch
die Wiener NEOS sprechen sich dafür aus, Mieter von Gemeindebauten
bei steigendem Einkommen höhere Entgelte abzuverlangen. Die
Kontrolle solle mittels Einkommensmonitoring durchgeführt werden,
empfahl der Wiener NEOS-Stadtentwicklungssprecher Stefan Gara
angesichts der jüngsten von der GAW Innsbruck bzw. der Freien
Universität Berlin erhobenen Zahlen. Es sei den NEOS ein großes
Anliegen, dass die soziale Durchmischung im Gemeindebau erhalten
bleibe, beteuerte Gara in einer Aussendung.
Die
Studie hat nach Ansicht der Rathaus-Pinken jedoch klar gezeigt, dass
keine soziale Treffsicherheit vorliegt.Damit Wohnen in Wien “leistbar
bleibt”, sprechen sich die NEOS für ein Einkommensmonitoring aus:
Wer als junger Mensch in den Gemeindebau eingezogen ist, soll dort
bleiben können, auch wenn er oder sie später sehr gut verdient.
Allerdings sollten die Mieten in “sozial verträglichem Ausmaß”
an steigende Einkommen angepasst werden, hieß es. “Somit bleibt
die soziale Durchmischung erhalten, ohne dass Spitzenverdiener zum
Sozialtarif im Gemeindebau wohnen”, betonte Gara.
Studie sorgt für Aufregung
Auch
er forderte – wie zuvor die Volkspartei – eine Zweckwidmung der
Mehrerträge: “Die zusätzlichen Mittel müssen wieder in den Bau
von Gemeindewohnungen fließen und nicht zum Stopfen des Budgetlochs
verwendet werden.” Ein “besonderes Anliegen” sei den NEOS auch
die Vergabe von Gemeindewohnungen: “Sie muss endlich transparent
ablaufen. Es braucht objektive und transparente Kriterien, die die
Lebensrealität der jungen Menschen berücksichtigen. Derzeit ist es
leider immer noch so, dass viele Wohnungen dank persönlicher
Beziehungen und nicht aufgrund sozialer Bedürftigkeit vergeben
werden”, beklagte Gara.
Der
Wiener Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) will Gemeindewohnungen
keinesfalls verkaufen – und auch die Einkommensverhältnisse der
Mieter nicht laufend prüfen. Entsprechenden Vorschläge der ÖVP
bzw. der NEOS hat er eine klare Absage erteilt. “Wir wollen
sozialen Aufstieg erleichtern und nicht bestrafen”, schwor der
Ressortchef in einer Aussendung.”Eine Privatisierung der
Gemeindebauten kommt für mich auf keinen Fall infrage. Die erneut
erhobene Forderung, Gemeindewohnungen zu verkaufen und damit den
kommunalen Wohnungsbestand zu privatisieren, lehne ich – so wie
auch die überwältigende Mehrheit der Wienerinnen und Wiener –
dezidiert ab”, stellte Ludwig klar.
Wohnbaustadtrat strikt gegen Einkommenscheck
Er
verwies darauf, dass das Haushaltseinkommen stets ein wesentliches
Kriterium bei der Vergabe sei. Ein regelmäßiger “Gehaltscheck”
würde aber jeglichem – “ebenfalls von der ÖVP regelmäßig
strapazierten” – Leistungsgedanken widersprechen, zeigte sich der
Wohnbaustadtrat überzeugt. Außerdem würde das Modell der ÖVP Wien
nur der privaten Immobilienwirtschaft in die Hände spielen und
jegliche soziale Durchmischung unterlaufen.
Außerdem,
so warnte Ludwig, wären von der Überprüfung mehr als 80 Prozent
der Bevölkerung betroffen, da auch der Genossenschaftsbereich oder
sogar geförderte Eigentumswohnungen herangezogen werden müssten:
Wie sich der damit erzwungene administrative Aufwand rechnen soll,
werde von der ÖVP aber bis heute nicht beantwortet. Von einer
Privatisierung der Gemeindebauten würden weiters in erster Linie
Immobilien- und Hauseigentümer profitieren, befand er.
Wichtig
sei hier jedenfalls die Durchmischung, stellte Ludwig klar.
Siedlungen nur für Arme oder Reiche lehne man ab: “Der Gemeindebau
soll auch für den Mittelstand attraktiv bleiben.”
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Montag, 21. März 2016
Selbstlosigkeit bei Wiener Wohnen
Eine Nachricht an Häupl, Ludwig und Neumayer - also die gesamte Wiener Wohnen Crew:
Selbstlosigkeit ist im Gehirn verankert. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität, die durch die Kombination von zwei Teilstudien herausgefunden haben, dass uneigennützige Menschen eine höhere Aktivität in Gehirnregionen aufweisen, die für Empathie verantwortlich sind. Laut Studienleiter können Personen durch eine Schwächung dieser Regionen somit großzügiger gemacht werden. Genau unter die Lupe genommen wurden die Amygdala, der somatosensorische Cortex sowie die Inselrinde. Diese Regionen werden mit der Empfindung von Schmerz, Emotionen und dem Nachahmen anderer assoziiert. Zusätzlich haben die Wissenschaftler noch zwei Teile des präfrontalen Cortex, die für das Kontrollieren von Verhalten und Impulsen verantwortlich sind, untersucht.
Selbstlosigkeit ist im Gehirn verankert. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität, die durch die Kombination von zwei Teilstudien herausgefunden haben, dass uneigennützige Menschen eine höhere Aktivität in Gehirnregionen aufweisen, die für Empathie verantwortlich sind. Laut Studienleiter können Personen durch eine Schwächung dieser Regionen somit großzügiger gemacht werden. Genau unter die Lupe genommen wurden die Amygdala, der somatosensorische Cortex sowie die Inselrinde. Diese Regionen werden mit der Empfindung von Schmerz, Emotionen und dem Nachahmen anderer assoziiert. Zusätzlich haben die Wissenschaftler noch zwei Teile des präfrontalen Cortex, die für das Kontrollieren von Verhalten und Impulsen verantwortlich sind, untersucht.
Im
Rahmen eines Spiels ist den Versuchsteilnehmern eine bestimmte Summe
Geld - zehn Dollar für jede von 24 Runden - gegeben worden, die sie
entweder behalten oder mit einem Fremden teilen sollten. Anschließend
sind die Entscheidungen mit den Hirnscans verglichen worden. Jene mit
der höchsten Aktivität im präfrontalen Cortex haben sich als am
geizigsten herausgestellt. Sie gaben im Durchschnitt nur ein bis drei
Dollar pro Runde an andere. Ein Drittel jener, die in den Hirnarealen
die größte Aktivität aufwies, die mit Schmerz, Emotionen sowie dem
Nachahmen anderer in Verbindung stehen, zeigte sich als am
großzügigsten. Diese Testpersonen gaben fast 75 Prozent ihres
Geldes ab. Diese Tendenz wird von Forschern als "prosoziale
Resonanz" bezeichnet. In der zweiten Erhebung sind 58
Studienteilnehmer für 40 Sekunden lang einem nichtinvasivem
Verfahren - der Theta Burst Stimulation (TMS) - ausgesetzt worden,
das die Aktivität in spezifischen Hirnregionen schwächt. Dabei
wurde entweder der dorsolaterale präfrontale Cortex oder der
dorsomediale präfrontale Cortex beeinträchtigt, die in Kombination
Impulse verschiedenster Art blockieren. Laut dem
Studienleiter
können Personen, die grundsätzlich egoistisch sind, aufgrund der
Schwächung dieser Hirnareale dazu gebracht werden, selbstloser zu
agieren. Die Probanden, deren Hirnaktivität im Rahmen der Studie
gestört wurde, waren zu 50 Prozent großzügiger als jene aus der
Kontrollgruppe.
Vielleicht hilft's was. Gebt nicht auf, wir schauen auf Euch! Liebe Grüße.
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Mittwoch, 9. März 2016
German Pellets Hypo-Millionen für Peter Leibolds German Pellets?
Ein Unternehmer bringt mit einem vielversprechenden Geschäftsmodell und in einer boomenden Branche tausende Kleinanleger dazu, insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Euro in seine Firma zu investieren. Ein großer Teil des Geldes landet aber nicht im Mutterkonzern, für den es gedacht war, sondern wird im Ausland investiert - über ein hochkomplexes Konstrukt aus GmbHs und Privatstiftungen. Dann bricht der Markt ein, dem Unternehmen geht es immer schlechter. Um die Investoren nicht abzuschrecken und die Umsätze hochzuhalten, greift der Unternehmer zu kreativer Bilanzführung. Er tritt dann, nur wenige Wochen vor der Insolvenz, als Investor auf, kauft ein belgisches Kohlekraftwerk - und reicht es an eine Firma weiter, die wiederum im Eigentum einer Privatstiftung steht. Eine Privatstiftung wohlgemerkt, die seiner eigenen Familie nahesteht.
So geschehen im Fall von Peter Leibolds Ökoimperium German Pellets. Die Information, dass Leibolds Frau Anna Kathrin Leibold die Begünstigte seiner Pele Privatstiftung in Wien ist, hat die "Wiener Zeitung" Aussagen der Stiftungsvorstände zu verdanken. Denn die Stiftungsbegünstigten genießen rechtliche Anonymität, möglich gemacht durch das intransparente österreichische Stiftungsrecht. Gegen Leibold und führende Mitarbeiter von German Pellets ermittelt inzwischen die deutsche Staatsanwaltschaft, und zwar unter anderem wegen Anlegertäuschung. Auch das Stiftungs- und Firmengeflecht in Wien interessiert inzwischen die Behörden. Für Leibold und seine Frau gilt die Unschuldsvermutung.
Spatzen und Tauben
Natürlich haben Privatstiftungen ihre Berechtigung im Wirtschaftsleben. Nicht selten nutzen Unternehmer die Institution Stiftung, um den Fortbestand des Betriebes zu sichern und das Betriebsvermögen vor einer Aufsplitterung, beispielsweise durch Erbschaften, zu schützen. Keineswegs stecken hinter allen Privatstiftungen fragwürdige oder gar strafrechtlich relevante Geschäfte. Die beinahe vollständige Anonymität, die den Begünstigten durch das Stiftungsrecht zugesagt wird, öffnet jedoch auch der Verschleierung Tür und Tor. Die von der "Wiener Zeitung", der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" und dem "Handelsblatt" in den vergangenen Wochen aufgedeckten Transaktionen von Peter Leibold, dem Gründer des insolventen Öko-Riesen German Pellets, sind dafür nur ein Beispiel. Die Rede ist von 70 bis zu 100 Milliarden Euro an Vermögen, das in den etwa 3000 österreichischen Stiftungen geparkt ist. Steuerschonend und diskret.
Der Architekt der Institution Privatstiftung war der damalige SPÖ-Finanzminister Ferdinand Lacina, das geltende Recht wurde 1993 beschlossen. Dieser erinnert sich im Gespräch mit der "Wiener Zeitung", dass schon in den Verhandlungen die Frage der Steuervorteile von Stiftern von großer Bedeutung war. Damals stand aber die stark steigende Steuerflucht großer Vermögen im Vordergrund. Diese habe man bremsen wollen, das abgewanderte Vermögen wollte man zurück ins Land holen. "Damals war man weit entfernt von einer öffentlichen Kritik an Steueroasen vor unserer Haustür - etwa in Liechtenstein oder in der Schweiz", sagt Lacina. "Für uns galt daher: besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach." Seither hätte sich aus Sicht des heute 73-Jährigen die Welt in Bezug auf Privatstiftungen verändert. "Steuerflucht und Steuervermeidung sind wesentlich bedeutender geworden", sagt Lacina.
Über die Jahre wurde daher ein guter Teil der Steuervorteile für Stiftungen in Österreich eingeschränkt. "Jetzt gibt es etwa Steuersätze, die bei der Einbringung und bei der Herausnahme zur Anwendung kommen", sagt er. Hinzu kommt etwa die Anhebung des Zwischensteuersatzes von 12,5 auf 25 Prozent im Jahr 2011. Durch die Reduktion von steuerlichen Privilegien wurde auch die Zahl der Privatstiftungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich kleiner. "Der Stiftungsverband klagt vehement darüber, dass sich die Rahmenbedingungen wesentlich verschlechtert hätten", sagt Lacina. "Aber die Einschränkung der Steuervorteile war eine verständliche Reaktion auf die Debatte über Steuerflüchtlinge", so der frühere Finanzminister.
Aber: "Die ganz großen Steuerflüchtlinge haben es nicht notwendig, in eine Stiftung oder in die Schweiz zu gehen - die verwenden das Modell von Amazon und Starbucks." Lacina hält die Institution Privatstiftung dennoch für reformbedürftig. So sei die Zahl der Mandate, die eine Person ausüben darf, bei anderen Gesellschaftsformen beschränkt, nicht so bei Stiftungen. "Es gibt Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte, die in einer ungeheuren Zahl von Stiftungen Vorstände sind. Das ist mindestens so bemerkenswert wie die Zeit, in der jemand in 20 Aufsichtsräten von GesmbHs und Aktiengesellschaften war." Hier müsste sich die Politik aus Lacinas Sicht etwas einfallen lassen.
"Wo ich nicht wirklich etwas dazu sagen kann, ist, inwieweit Stiftungen im kriminellen Bereich eine Rolle spielen. Wobei ich glaube, dass es hier nicht eines österreichischen Modells bedürfte, kriminelle Dinge sind auch in Aktiengesellschaften möglich oder über die Verschleierung via Holdings auf schönen Inseln", so Lacina. Dennoch würde es der ehemalige SPÖ-Politiker für gut befinden, wenn etwas gegen die Intransparenz der Stiftungen getan würde. "Ein Jahresabschluss einer Stiftung wäre meiner Meinung ein guter Schritt. Vielleicht ab einer gewissen Beitragshöhe, die in eine Stiftung fließt."
Und was ist mit der AVZ-Stiftung unseren sehr verehrten Bürgermeisters?
So geschehen im Fall von Peter Leibolds Ökoimperium German Pellets. Die Information, dass Leibolds Frau Anna Kathrin Leibold die Begünstigte seiner Pele Privatstiftung in Wien ist, hat die "Wiener Zeitung" Aussagen der Stiftungsvorstände zu verdanken. Denn die Stiftungsbegünstigten genießen rechtliche Anonymität, möglich gemacht durch das intransparente österreichische Stiftungsrecht. Gegen Leibold und führende Mitarbeiter von German Pellets ermittelt inzwischen die deutsche Staatsanwaltschaft, und zwar unter anderem wegen Anlegertäuschung. Auch das Stiftungs- und Firmengeflecht in Wien interessiert inzwischen die Behörden. Für Leibold und seine Frau gilt die Unschuldsvermutung.
Spatzen und Tauben
Natürlich haben Privatstiftungen ihre Berechtigung im Wirtschaftsleben. Nicht selten nutzen Unternehmer die Institution Stiftung, um den Fortbestand des Betriebes zu sichern und das Betriebsvermögen vor einer Aufsplitterung, beispielsweise durch Erbschaften, zu schützen. Keineswegs stecken hinter allen Privatstiftungen fragwürdige oder gar strafrechtlich relevante Geschäfte. Die beinahe vollständige Anonymität, die den Begünstigten durch das Stiftungsrecht zugesagt wird, öffnet jedoch auch der Verschleierung Tür und Tor. Die von der "Wiener Zeitung", der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" und dem "Handelsblatt" in den vergangenen Wochen aufgedeckten Transaktionen von Peter Leibold, dem Gründer des insolventen Öko-Riesen German Pellets, sind dafür nur ein Beispiel. Die Rede ist von 70 bis zu 100 Milliarden Euro an Vermögen, das in den etwa 3000 österreichischen Stiftungen geparkt ist. Steuerschonend und diskret.
Der Architekt der Institution Privatstiftung war der damalige SPÖ-Finanzminister Ferdinand Lacina, das geltende Recht wurde 1993 beschlossen. Dieser erinnert sich im Gespräch mit der "Wiener Zeitung", dass schon in den Verhandlungen die Frage der Steuervorteile von Stiftern von großer Bedeutung war. Damals stand aber die stark steigende Steuerflucht großer Vermögen im Vordergrund. Diese habe man bremsen wollen, das abgewanderte Vermögen wollte man zurück ins Land holen. "Damals war man weit entfernt von einer öffentlichen Kritik an Steueroasen vor unserer Haustür - etwa in Liechtenstein oder in der Schweiz", sagt Lacina. "Für uns galt daher: besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach." Seither hätte sich aus Sicht des heute 73-Jährigen die Welt in Bezug auf Privatstiftungen verändert. "Steuerflucht und Steuervermeidung sind wesentlich bedeutender geworden", sagt Lacina.
Über die Jahre wurde daher ein guter Teil der Steuervorteile für Stiftungen in Österreich eingeschränkt. "Jetzt gibt es etwa Steuersätze, die bei der Einbringung und bei der Herausnahme zur Anwendung kommen", sagt er. Hinzu kommt etwa die Anhebung des Zwischensteuersatzes von 12,5 auf 25 Prozent im Jahr 2011. Durch die Reduktion von steuerlichen Privilegien wurde auch die Zahl der Privatstiftungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich kleiner. "Der Stiftungsverband klagt vehement darüber, dass sich die Rahmenbedingungen wesentlich verschlechtert hätten", sagt Lacina. "Aber die Einschränkung der Steuervorteile war eine verständliche Reaktion auf die Debatte über Steuerflüchtlinge", so der frühere Finanzminister.
Aber: "Die ganz großen Steuerflüchtlinge haben es nicht notwendig, in eine Stiftung oder in die Schweiz zu gehen - die verwenden das Modell von Amazon und Starbucks." Lacina hält die Institution Privatstiftung dennoch für reformbedürftig. So sei die Zahl der Mandate, die eine Person ausüben darf, bei anderen Gesellschaftsformen beschränkt, nicht so bei Stiftungen. "Es gibt Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte, die in einer ungeheuren Zahl von Stiftungen Vorstände sind. Das ist mindestens so bemerkenswert wie die Zeit, in der jemand in 20 Aufsichtsräten von GesmbHs und Aktiengesellschaften war." Hier müsste sich die Politik aus Lacinas Sicht etwas einfallen lassen.
"Wo ich nicht wirklich etwas dazu sagen kann, ist, inwieweit Stiftungen im kriminellen Bereich eine Rolle spielen. Wobei ich glaube, dass es hier nicht eines österreichischen Modells bedürfte, kriminelle Dinge sind auch in Aktiengesellschaften möglich oder über die Verschleierung via Holdings auf schönen Inseln", so Lacina. Dennoch würde es der ehemalige SPÖ-Politiker für gut befinden, wenn etwas gegen die Intransparenz der Stiftungen getan würde. "Ein Jahresabschluss einer Stiftung wäre meiner Meinung ein guter Schritt. Vielleicht ab einer gewissen Beitragshöhe, die in eine Stiftung fließt."
Und was ist mit der AVZ-Stiftung unseren sehr verehrten Bürgermeisters?
Von Jan Michael
Marchart und Werner Reisinger Auf Betreiben Wolfgang Kulterers machte
die Hypo 2007 über 68 Millionen Euro für Pelletswerke in Sachsen
und SachsenAnhalt locker. Nach kurzer Zeit wurde das Projekt
weitergereicht an Peter Leibold nahestehende Wiener Firmen.
Wien/Wismar. Am 2. Dezember 2009 musste alles ganz schnell gehen. Aus
dem Mailverkehr von Wolfgang Kulterer, ehemaliger
Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsrat der Hypo Alpe Adria, geht
hervor, dass die Pelletsfirma Woodox und drei Pelletswerke in
Sachsen, ein HypoInvestitionsprojekt, "kurzfristig"
verkauft werden müssten. Strukturelle wie steuerliche Komponenten
seien "sofort" abzuklären. Das war das Ergebnis einer
Besprechung am Tag davor. Das Protokoll sowie der Mailverkehr liegen
der "Wiener Zeitung" vor. Als möglicher Käufer wird ein
gewisser Peter Leibold und sein Ökoimperium German Pellets
ausgewiesen. Die Krux an der Geschichte ist, dass sowohl die Firma
Woodox als auch die drei Werke mit 68 HypoMillionen finanziert
und zur Hälfte abgeschrieben wurden. Leibold versucht aktuell, für
die Werke eine weitere Abschreibung des Kredits zu erreichen
obwohl diese Firmen nur über Umwege German Pellets zugerechnet
werden können. Ein tatsächlicher Kauf durch den Ökokrösus fand
laut Dokumenten, die der "Wiener Zeitung" vorliegen, nicht
statt. Übernommen hat die Werke eine Wiener Firma, der Leibold über
eine Stiftung nahesteht. Die handelnden Personen sind bereits aus dem
Stiftungs und Firmengeflecht in Wien bekannt, über das offenbar
Millionen Anlegergelder in die USA geflossen sind Gelder, die
die Anleger in den deutschen Mutterkonzern investieren wollten. Auch
beim Deal um das Kraftwerk im belgischen Langerlo, das Leibold
innerhalb kürzester Zeit an eine Wiener Firma weitergereicht hat,
war der bereits bekannte Kreis um den Wiener Steuerberater Wolfgang
Zronek aktiv. Um den HypoDeal für die Kraftwerke in Sachsen und
SachsenAnhalt nachvollziehen zu können, muss man die Zeit ein
paar Jahre zurückdrehen. Ein Wiener Freund von Peter Leibold wird in
dieser Geschichte eine durchaus tragende Rolle spielen. Die Lust der
Hypo an erneubaren Energien in Form von Pellets beginnt offenbar im
Jahr 2006 zu entflammen. Es sollte auch Wolfgang Kulterers letztes
Jahr als Vorstandsvorsitzender der Kärntner Hypo Alpe Adria sein. Im
Frühjahr wurden Bilanzfälschungen seinerseits im Zusammenhang mit
Swapgeschäften bei der Bank bekannt, Kulterer geriet unter Druck.
328 Millionen Euro an Spekulationsverlusten wurden so verschleiert.
Wenige Jahre später wurde er rechtskräftig zu einer Geldstrafe von
140.000 Euro, später zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Kulterer
musste seinen Posten im Vorstand der Hypo räumen, wechselte aber auf
Wunsch des damaligen Landeshauptmannes Jörg Haider stattdessen in
den Aufsichtsrat der Bank. Am 8. November 2006 wurden in einer
Sitzung des HypoKreditausschusses die Darlehen für die
Dachgesellschaft "EOS GmbH" für vier Pelletswerke in
Sachsen gewährt. Ein Werk tritt als "NewCo" auf. Die
ominöse Firma könnte als Platzhalter für die spätere
Vertriebsgesellschaft Woodox gestanden haben. Aber der Reihe nach.
Die Verhandlungen Als Wolfgang Kulterer den Kreditdeal zur Errichtung
der Werke in SachsenAnhalt eingefädelt hat, war noch von vier
Werken die Rede. Für jedes der Werke dürften von der Hypo
17.035.000 Euro an Kreditmitteln geflossen sein. Wenige Monate später
richtet der HypoVorstand einen Antrag an den Aufsichtsrat, in dem
damals bekanntlich noch Kulterer saß, und teilte diesem die
Bewilligung für die Auszahlung der Kreditmittel sowie für die
Weitergabe an Investoren mit. Der entsprechende Antrag liegt der
"Wiener Zeitung" vor. Dann geht es wieder schnell. Wolfgang
Kulterer meldet sich über die Firma WBG GmbH, die in seinem
Einflussbereich stand, am 24. März 2007 mit Unterlagen zu den Werken
Sachsen AnhaltNord und Sachsen AnhaltSüd bei der HAA Bank
München AG. Zwei Tage später werden die Kreditmittel von 68,14
Millionen Euro durch den Aufsichtsrat einstimmig beschlossen.
Kulterer müsste als Aufsichtsratsvorsitzender davon gewusst haben
seine Doppelfunktion als EOSProjekterfinder und
Aufsichtsratschef ist bemerkenswert. Das Geschäft der Woodox und der
drei Werke in Sachsen soll laut früheren Mitarbeitern eher mäßig
gelaufen sein. Der Krösus German Pellets hingegen wird immer größer
und sollte bald Interesse am kleinen Mitspieler bekunden. Davor tritt
aber wieder Wolfgang Kulterer auf. Dieser erhält Mitte September
2008 eine Vollmacht aller vier kreditnehmenden Gesellschaften. Er
wird darin befähigt, die Projekt, Kredit und
Sicherungsverträge mit der Hypo umzusetzen und zu vollziehen. Wenige
Monate später, im März 2009, tritt Kulterers Firma WBG auf den
Plan. Über die Schweizer Firma Future Property Invest AG lässt sich
der ExHypoChef ein Darlehen von 1 Million Euro geben.
Kulterer steigt damit bei einer Wiener Firma namens Erneuerbare
Energieträger Verwertungs und Beteiligungs GmbH (EEVB) mit Sitz
Börseplatz 4 in Wien ein. Interessant: Hinter EEVB stehen Wolfgang
Zronek (80 Prozent) und der ehemalige HypoBanker Christian
Heinrich Schimmik (20 Prozent). Im November 2007 gründet die EEVB
die Woodox Management GmbH. Sie übernimmt später den
Pelletsvertrieb der Werke in Sachsen und SachsenAnhalt. Wieso
der Einstieg Kulteres zu diesem Zeitpunkt relevant sein könnte,
erschließt sich erst, wenn man die weitere Entwicklung des Projekts
EOS und der drei deutschen Pelletswerke sowie der Woodox
nachzeichnet. Im Oktober 2009, gut zwei Jahre nach Start des
Projekts, gibt es offenbar bereits Pläne, das gesamte Projekt zu
veräußern. Der "Wiener Zeitung" liegt eine
Absichtserklärung vor, in der German Pellets Interesse bekundet, die
Pelletswerke Sachsen Anhalt Süd, Sachsen Anhalt Nord sowie die
Pelletsproduktion Sachsen zu erwerben. Avisierter Kaufpreis: 10
Millionen Euro. Die Absichtserklärung ("Letter of Intent",
LOI) geht zu Handen der EEVB, Wolfgang Zronek persönlich, dem
damaligen Inhaber der Pelletsproduktion Sachsen, Herrn Konrad
Pistolnig sowie an "Wolfgang Kulterer, WBG Business Service
GmbH". Etwas mehr als einen Monat später wird es noch
konkreter. "German Pellets hat zur Übernahme aller 3 Werke um
12 Millionen Euro einen LOI unterzeichnet. Closing 01/2010
vorgesehen", ist in einem internen Papier der Hypo zu lesen. Die
Gespräche reichen bis zu einem Vorvertrag (29.12.2009) zwischen
German Pellets und Kulterer. Als Verkaufspreis werden dort plötzlich
nur mehr 6,5 Millionen Euro angeführt. In den vorliegenden
Unterlagen ist jedoch ein anderer Käufer vermerkt. Die Spur führt
wie so oft in der PelletsAffäre nach Österreich, konkret
nach Wien. Schon Ende August 2008 verkauften die ursprünglichen
Inhaber ihre Anteile an den SachsenWerken an die EEVB und an
Wolfgang Zronek persönlich. Im Dezember 2009 und im Jänner 2010
schließlich verkaufte Zronek die Anteile an die VMH Holding GmbH
mit Sitz in Wien, Börseplatz 4. Gesamt dürften zwei der Werke um je
nur eine halbe Million Euro an die VMH Holding weitergereicht worden
sein. "Zu den Einstandskosten", wie das Eingangs zitierte
Besprechungsprotokoll Kulterers ausweist. Die VMH Holding ist in
Besitz der Pele Privatstiftung, als deren Begünstigte nach wie vor
Anna Kathrin Leibold, Ehefrau von Peter Leibold, aufscheint. Sind die
Werke damit im privaten Einflussbereich der Familie Leibold? Heta
möchte Geld sehen Ein ehemaliger Mitarbeiter, der von 2008 bis 2010
in den Werken gearbeitet hat, erzählt davon, dass schon damals nicht
wirklich klar war, wie die SachsenWerke und German Pellets
zueinander stehen. "Auf der Internetseite von German Pellets
wurden die Werke in Sachsen lange Zeit als WoodoxKooperation
angezeigt. Irgendwann waren diese Werke weg." Nachsatz: "Wie
und wann ein Deal über die Bühne ging, kann ich nicht sagen.
Einerseits munkelte man damals, dass German Pellets die Werke gekauft
hätte, andererseits hieß es da und dort, German Pellets würde die
Werke nur managen, und sie wurden nie gekauft." Dass Leibold
aber eine größere Rolle bei Woodox einnahm, sei jedem Mitarbeiter
im Unternehmen bewusst gewesen. "Leibold war regelmäßig in den
WoodoxWerken vor Ort, ebenso etwa 10.3.2016 Wiener Zeitung
Online
http://www.wienerzeitung.at/_em_cms/globals/print.php?em_ssc=LCwsLA==&em_cnt=805506&em_loc=78&em_ref=/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/…
4/5 der Vertriebs oder Einkaufsleiter von German Pellets."
Wenn man Mitarbeiter heute fragen würde, wer in den letzten vier
Jahren Chef war, "sie würden sagen: Peter Leibold." Wie
der "Wiener Zeitung" aus HetaKreisen bestätigt wird,
steht der HypoKredit für die Werke in Sachsen und
SachsenAnhalt aktuell mit fast 30 Millionen Euro in den Büchern.
Über die Hälfte der ehemaligen Kreditsumme von 68,14 Millionen Euro
wurde bereits abgeschrieben. Mit über vier Millionen Euro seien die
Eigentümer der Pelletswerke zudem in Zahlungsverzug.
GermanPelletsChef Peter Leibold hätte sich außerdem
bereits schriftlich bei der Abbaubank Heta gemeldet und darum
gebeten, die Forderungen der Heta noch einmal zu kürzen. Leibold ist
demnach optimistisch, den Betrieb langfristig fortführen zu können.
Davon will man offenbar in der Heta nichts wissen. Geplant sei dort
viel eher, die Werke in Insolvenz gehen zu lassen, um zumindest die
noch ausständigen 30 Millionen Euro zurückzubekommen. Zu tun habe
man es aber eben nicht mit dem German Pellets Konzern an sich,
sondern mit der VMH Holding GmbH und jenen Stiftungen, die
letztendlich die Werke besitzen dürften, eben die Pele
Privatstiftung und die VMH Privatstiftung, berichten Insider. Zronek
deckt Kulterer Sieht man sich den Kapitaltransfer aus Deutschland an
die PelletsWerke in den USA, den Kauf des belgischen Kraftwerks (die
"Wiener Zeitung" berichtete) und den damaligen Erwerb der
drei Pelletswerke in Sachsen genauer an, so lässt sich zumindest
eines vermuten: Wann auch immer Peter Leibold mit
GermanPelletsGeldern investiert hat, wurden die
erworbenen Anlagen zumindest in den vorliegenden Fällen über kurz
oder lang an Stiftungen mit Sitz in Wien weitergereicht. Bei fast
allen dieser Transaktionen trat Wolfgang Zronek als Treuhänder auf.
Dass nach wievor Forderungen der Hypo bzw. nun der Heta ausständig
sind, stellt Zronek nicht in Abrede. Wohl aber behauptet er, dass der
Kontakt zu Peter Leibold erst 2010 zustande gekommen ist. Und
Kulterer? "Der hatte eine Unternehmensberatungsfirma, die damals
die Übernahme durch German Pellets gemanaged hat, allerdings erst
nach seinem Ausscheiden aus der Bank." Dass Kulterer als
Aufsichtsratsvorsitzender den HypoKredit an German Pellets
eingefädelt und sich danach an der EEVB beteiligt hat, davon will
Wolfgang Zronek im Gespräch mit der "Wiener Zeitung"
nichts wissen. "Der hat dann nichts mehr damit zu tun gehabt."
Auch sei Leibold zum Zeitpunkt der Kreditvergabe der Hypo nicht in
Kontakt mit Kulterer gestanden. Herrn Konrad Pistolnig, der ebenfalls
ein Werk in Sachsen leitete und sogar laut HypoAkten gefördert
hatte, will der "Wiener Zeitung" über diese Zeit ebenso
wenig sagen wie Christian Heinrich Schimik, der die
Vertriebsgesellschaft Woodox bis 2010 leitete. Wann und zu welchem
Preis Woodox durch German Pellets gekauft wurde, bleibt offen. Fakt
ist: Laut deutschem 10.3.2016 Wiener Zeitung Online
http://www.wienerzeitung.at/_em_cms/globals/print.php?em_ssc=LCwsLA==&em_cnt=805506&em_loc=78&em_ref=/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/…
5/5 URL:
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/805506_HypoMillionenfuerPeterLeiboldsGermanPellets.html
© 2016 Wiener Zeitung Firmenbuch ist dort seit Jänner Peter Leibold
Geschäftsführer. Mittlerweile steht Woodox auch unter neuen
Gesellschaftsverhältnissen, die wiederum zu German Pellets führen.
Thema im UAusschuss Noch interessieren Leibolds Geschäfte die
Wiener Staatsanwaltschaft nicht. Bliebt die Frage, ob zumindest die
ausständigen rund 30 Millionen Euro des HypoKredits den
HypoUntersuchungsausschuss interessieren? Rainer Hable von den
Neos sind die Transaktionen zwischen Kulterer/Hypo und Peter Leibold
jedenfalls bekannt. "Notleidende Kreditfälle der Hypo haben bei
Recherchen im laufenden Untersuchungsausschuss einen Zusammenhang mit
German Pellets erkennen lassen." Auch der NeosMandatar
Hable vermutet ein Muster: "Die Ähnlichkeiten der
Verschleierungskonstruktionen sind auffällig. Man stolpert immer
wieder über dieselben Namen und Adressen." Es bleibt
abzuwarten, wie sich die Verhandlungen zwischen Leibold und der Heta
entwickeln. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.
Freitag, 15. Januar 2016
Wien und die Kindergärten
Der
Stadtrechnungshof hat in gleich zwei Prüfberichten die
intransparente Finanzierung der privaten Wiener Kindergärten massiv
kritisiert. So sollen kleine private Trägerorganisationen
Fördermittel auch "für nicht dem Förderzweck zuzuordnende
Bereiche" verwendet haben. Der massive Ausbau und die damit
einhergehende Förderung privater Kindergärten wurden mit der
Einführung des Gratiskindergartens im Jahr 2009 notwendig. Das
dürfte politisch aber völlig ungenügend vorbereitet gewesen sein.
So wurde der Förderprozess erst Ende 2012, also vier Jahre nach
Beginn der sogenannten Anstoßfinanzierung, erstmals verschriftlicht.
Davor wurden von der MA 10 (Kindergärten) keine Förderakten
geführt. Der Stadtrechnungshof hat sich den Prüfungszeitraum 2008
bis 2014 genau angesehen. In diesem Zeitraum stieg die Zahl der
Betreuungsplätze um 28 Prozent, der Anteil privater Betreuungsplätze
stieg von 53,3 auf 63,7 Prozent. Abgelehnte Förderansuchen wurden
bis 2013 aber nicht erfasst. Nachdem die Stadt Wien im Jahr 2012 auf
aufkommende Kritik reagiert hatte, wurden in den Jahren 2013 und 2014
gleich 69 Prozent der Förderansuchen abgelehnt oder zurückgezogen.
Die Gründe für die Ablehnung wurden aber nicht festgehalten. Die
mangelhafte Dokumentation dürfte es auch möglich gemacht haben,
dass ein mutmaßlicher Betrüger mehrere islamische
Kinderbetreuungseinrichtungen gründen konnte und dafür großzügige
Subventionen erhielt. Allein der in der Brigittenau betriebene
private islamische Kindergarten Kibiz (Kinder Bildungs- und
Integrationszentrum) erhielt zwischen Mai 2013 und Mai 2015 eine
Vollförderung von 1,8 Millionen Euro – für acht Gruppen mit je 20
bis 25 Kindern. Um dieses
Geld, das
in 2 Jahren für 8 Kindergruppen ausgegeben
wurde, -
das macht ~ 20€ je Kind/Tag aus -, hätte man spielend
(wahrscheinlich billiger) einen öffentlichen Kindergarten führen
können. Besonders, da nicht alle Eltern vom Kindergartenbeitrag
befreit sind und selbst noch für den Kindergartenbesuch zuzahlen.
Der
Wiener
w ünscht sich
einen Bruchteil dieser „Förderung“ für öffentliche Schulen -
es würde schon 1€ je Kind/Tag reichen um den Standard der
Ausstattung erheblich zu verbessern. Der Stadtrechnungshof
kritisierte auch, dass der Förderprozess bis 2013 ohne
EDV-Unterstützung abgewickelt wurde – und seither mit einem
"gängigen Tabellenkalkulationsprogramm". Erst seit 2012
mussten private Kindergartenbetreiber Finanzplan, Kostenvoranschläge,
Baupläne oder das pädagogische Konzept vorlegen. In einem Fall
wurden zweimal, 2008 und 2009, Anstoßfinanzierungen für eine
bereits bestehende Kindergruppe vergeben. Der Betrieb eines
Privatkindergartens verzögerte sich massiv um fünf Jahre, weil
trotz positiv beschiedenen Förderansuchen der MA 10 im Jahr 2010 die
behördlichen Genehmigungen zur Errichtung des Bauwerks fehlten. Eine
Förderungsnehmerin erhielt im Jahr 2010 15.000 Euro je
Betreuungsplatz für die Errichtung einer heilpädagogischen
Kindergartengruppe mit acht Plätzen. Tatsächlich wurde ein Teil der
Summe aber für den Ausbau weiterer Kinderbetreuungsplätze genutzt.
Das
öffnete Betrügern Tür und Tor. Jahrelang konnten sie in die eigene
Tasche wirtschaften, ohne dass es der Stadt aufgefallen wäre. Ein
türkischstämmiges
Ehepaar und ein Helfer, eröffneten Kindergärten nur zum Schein und
ergaunerten
so
dieses Geld.
Die
Konzentration auf Quantität statt Qualität sei beim Ausbau der
Kindergärten in Wien "besonders bitter, da wir in den
vergangenen Wochen die Probleme rund um islamische Kindergärten
gesehen haben", kritisierte Neos-Klubchefin Beate
Meinl-Reisinger. eine "Vorstudie" unter der Leitung von
Ednan Aslan hatte für Aufsehen gesorgt: So sollen selbstständiges
Denken und Handeln "unter dem Zwang der religiösen Regeln nicht
gefördert, sogar verpönt" sein, heißt es da. Laut
Meinl-Reisinger dürften Förderungen für Privatkindergärten erst
bei klaren Kriterien und nach einer konsequenten Überprüfung
vergeben werden. "Dieses mangelhafte Fördermanagement öffnet
natürlich der missbräuchlichen Verwendung von Steuergeldern Tür
und Tor." Die Stadt würde "Förderungen völlig plan- und
ziellos mit der Gießkanne vergeben". Wiens Kindergärten seien
auf dem "goldrichtigen" Weg, sagte hingegen Christian
Meidlinger (SPÖ), der Vorsitzende des Stadtrechnungshof-Ausschusses.
Mit den im Jahr 2014 beschlossenen neuen Förderrichtlinien und
Abrechnungsmodalitäten seien "sämtliche bisherigen Vorgaben
evaluiert und geändert" worden. Die Nicht-Kontrollen und die
Laschheit der Stadtregierung sind Basis für Schindluder, dass
getrieben wird. Die
Wiener SPÖ ein Trümmerfeld, angerichtet von einer Stadtratsriege
welche im besten Falle unfähig oder, noch schlimmer, mit ihrer
widerwärtigen Freunden
und Vetternwirtschaft samt struktureller Korruption die Metropole
gegen die Wand fährt. Ganz
schlimm, dass die Grünen dabei seit fünf Jahren, im besten Falle
aus politischer Überforderung, ungeniert mitfahren…Am 11. Oktober
(Wien
- Wahltag)hätte
es die Möglichkeit gegeben, diesen Wahnsinn zu stoppen ohne dabei
die Stadt den Rechten von ÖVP bis FPÖ zu überlassen. Da hat bei
vielen Wähler*innen aber der Mut gefehlt; sie haben zum wievielten
mal schon, ein letztes mal ihre Stimme an den Häupl-Clan verschenkt,
um Strache zu verhindern. Dieser kam über 33
Prozent
gar nicht hinaus, aber die Wiener SPÖ setzt alles daran mit ihrer
Politik diese 33 Prozent
WählerInnen
in die Hände der FPÖ zu treiben. Der Jammer ist, da werden nun noch
viel bösere Dinge von der Stadt-SPÖ an die Oberfläche gespült
werden...
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Sonntag, 10. Januar 2016
Wien und die Arbeitslosen
Im
Dezember 2015 waren in Wien 166.184 Menschen ohne Job, um 12,5
Prozent mehr als im Dezember 2014. Dabei sind die ehemaligen
Zielpunkt-Mitarbeiter noch gar nicht berücksichtigt. Laut
Arbeitsmarktservice (AMS) Wien wird die Zahl der Arbeitslosen weiter
steigen.
143.501
Menschen waren im Dezember in Wien beim AMS Wien als arbeitslos
vorgemerkt, das sind um 12,5 Prozent mehr als im Dezember 2014. Die
Zahl der Personen in Schulungen sank auf 22.683 (minus 8,8 Prozent).
Beide Gruppen zusammengefasst betrug der Anstieg der Menschen ohne
Arbeit plus neun Prozent. In Wien ist der Anstieg der
Arbeitslosigkeit damit doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt.
Exakt
betrug die Zahl 475.435, wie es am Montag aus dem Sozialministerium
hieß. Im November hatte der Anstieg 5,6 Prozent betragen, in
absoluten Zahlen waren vor zwei Monaten knapp über 430.000 Menschen
ohne Beschäftigung. Besonders die Zahl der Langzeitarbeitslosen war
zuletzt deutlich gestiegen.
In
Schulungen des Arbeitsmarktservice (AMS) befanden sich Ende Dezember
57.921 Personen, die Zahl entspricht einem Rückgang von 6,8 Prozent.
Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition stieg um 0,4
Prozentpunkte auf 10,6 Prozent.
Die
Jugendarbeitslosigkeit war im letzten Monat laut Sozialministerium
österreichweit mit 1,1 Prozent rückläufig.
Laut
Petra Draxl, Leiterin des AMS Wien, wird der Anstieg der
Arbeitslosigkeit langsam schwächer. Draxl schränkte aber ein: „Eine
Umkehr des Trends ist das aber leider noch lange nicht – obwohl die
Zahl der Jobs in Wien zunimmt, wächst die Zahl der Menschen, die auf
den Arbeitsmarkt drängen, noch rascher an.“ Die Arbeitslosigkeit
werde 2016 daher weiter ansteigen. Der Gesamtbestand an offenen
Stellen, die die Wiener Unternehmen dem AMS zur Besetzung melden, lag
im Vormonat um 21,2 Prozent höher als 2014.
Die
aktuellen Dezember-Arbeitslosenzahlen zeigen eine weitere Zunahme an
Menschen ohne Job in Österreich, wenn auch nicht ganz so stark wie
im Vormonat. 10,6 Prozent waren laut Sozialministerium Ende des
Jahres arbeitslos gemeldet. Auffallend an der aktuellen Statistik ist
die Arbeitslosenrate von Frauen - sie nahm stärker zu als jene der
Männer. Ursache dafür ist die besonders hohe Arbeitslosigkeit im
Dienstleistungssektor, während es der „Männerbranche“ Bau dank
dem bisher warmen Winter verhältnismäßig gut geht.
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