NEOS Wien/Meinl-Reisinger: RH-Bericht zu Wiener Wohnen bestätigt Misswirtschaft unter Ludwig
Beate Meinl-Reisinger: „Nicht mal einen Hausmeisterposten würde ich Michael Ludwig anvertrauen.“
Wien (OTS) - „Nach den Ermittlungen gegen zahlreiche Mitarbeiter von Wiener Wohnen bezüglich Bestechlichkeit zeigen sich jetzt auch die finanziellen Auswirkungen der Misswirtschaft bei Wiener Wohnen. Laut Krone-Bericht, in dem erste Ausschnitte eines Rechnungshofberichts zitiert werden, ist Wiener Wohnen mit 833 Millionen Euro in der Miese. Unglaubliche 121 Millionen Euro sind alleine durch fehlerhafte Abrechnungen als Verlust entstanden. Wohnbaustadtrat Ludwig hat seinen Laden eindeutig nicht mehr unter Kontrolle. Vermutete Korruptionsfälle und die nun abermals bestätigte Misswirtschaft sind untragbar für diese Stadt“, so Beate Meinl-Reisinger, Klubvorsitzende von NEOS Wien.
„Die Begründung des Herrn Stadtrats, dass mit den 833 Millionen Euro Wohnbauten saniert wurden, ist natürlich Humbug: Wiener Wohnen hebt jedes Jahr 50 Millionen Euro an Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträgen von seinen Mietern ein, mit denen diese Sanierungsarbeiten finanziert werden“, stellt Meinl-Reisinger klar.
„Einer der Gründe für die hohen Verluste: Die Manager von Wiener Wohnen und ihren Tochterfirmen dürfen sich über fette Bezüge und Luxus-Dienstwägen freuen. Das hat nichts mit verantwortungsvollem Umgang mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener zu tun“, ärgert sich die Klubobfrau.
„Einer der Gründe für die hohen Verluste: Die Manager von Wiener Wohnen und ihren Tochterfirmen dürfen sich über fette Bezüge und Luxus-Dienstwägen freuen. Das hat nichts mit verantwortungsvollem Umgang mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener zu tun“, ärgert sich die Klubobfrau.
„Um die Missstände aufzuräumen, muss hier hart durchgegriffen werden. Wiener Wohnen-Direktor Josef Neumayer muss ebenso in die Verantwortung gezogen werden wie Stadtrat Ludwig und Bürgermeister Häupl. Es kann nicht sein, dass hier wieder einmal alle auf Teflon machen und alles an ihnen abperlt. Dass Michael Ludwig keinesfalls ein geeigneter Nachfolger für Bürgermeister Häupl ist, hat sich nun abermals bestätigt. Oder würden Sie so einem Menschen die Verantwortung für unsere Stadt übergeben? Für unser Wien braucht es einen gewissenhaften Nachfolger, der ein neues Politikverständnis mit sich bringt“, so Meinl-Reisinger abschließend.
Maria Vassilakou: Ich möchte an dieser Stelle meinen Kollegen, Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, zitieren, der zu diesem Projekt wörtlich meinte: "Ich begrüße den vorliegenden Entwurf der Architekten Henke Schreieck am Karlsplatz. Dieser ergänzt den sensiblen Raum auf harmonische Weise und in höchster architektonischer Qualität zwischen dem Neubau des Wien-Museums und der Karlskirche. Mit der vom Museum räumlich abgesetzten Lösung wird sowohl für den Kulturbau Wien-Museum als auch das Ensemble des Karlsplatzes eine optimale Lösung geschaffen." Oder den Direktor des Wien-Museums: "Das Projekt Museum Neu ist eingebettet in die städtebauliche Aufwertung, die der Karlsplatz auf dieser Seite dringend nötig hat. Mit dem Entwurf von Henke Schreieck tritt das Nachbargebäude in einen spannenden, intelligenten Dialog mit dem Siegerprojekt für das Wien-Museum. Ich freue mich sehr auf den enormen Qualitätsgewinn, der mit beiden Projekten verbunden sein wird."
Vassilakou: Ja, die zeitgemäße Überarbeitung eines in die Jahre gekommenen Gebäudes und die Möglichkeit, den wenig bis gar nicht genutzten öffentlichen Raum davor gemeinsam mit dem Museum zu beleben und nutzbar zu machen. Ebenso wird das Wien-Museum durch den Abbruch der derzeit bestehenden Verbindung beider Gebäude hervorgehoben. Wie im zugrunde liegenden Wettbewerb vorgesehen, bleibt das Winterthur-Gebäude in der Höhe unterhalb des Wien-Museums und der Gesimskante der Karlskirche.
Vassilakou: Das hat nichts mit der Versicherung zu tun. Wir wären auch mit dem Sitz einer Zeitungsredaktion gleich verfahren.