Montag, 10. Februar 2014

Unhaltbare Zustände in einer Gemeindebauwohnung

Sylvia de Souza ist verzweifelt. Die Bewohnerin einer Gemeindewohnung in der Schelleingasse 28-30 beklagt „unhaltbare Zustände". 
Bei einem Rundgang durch das Gebäude zählt sie die Mängel auf: 
 In den Stiegenhäusern sind Stufen beschädigt, der Belag bröckelt 
 Keller- und Waschraumfenster in dem Gemeindebau wurden teilweise eingeschlagen
 Vor dem Haus liegt oft Hundekot, auch Drogenspritzen wurden gefunden 
 Die Fenster der Anlage sind alt und nicht gedämmt 
 Die Müllcontainer sind vor allem am Wochenende überfüllt
De Souza und andere Mieter fordern Maßnahmen in ihrem Grätzel. Unterstützung bekommen die Bewohner von den Bezirksparteien: 2010 forderten die Grünen eine Generalsanierung der in den Jahren 1953/54 errichteten Anlage. 
Derzeit setzt sich FP-Bezirksrat Georg Schuster für eine Sanierung ein. „Alle 72 Wohnungen sollten rasch eine Wärmedämmung bekommen. Die Fenster zu erneuern, wäre ein logischer erster Schritt in diese Richtung“, so Schuster. 
Sanierung geplant
„Einen konkreten Sanierungstermin für das Gebäude gibt es noch nicht“, erklärt Markus Stradner von Wiener Wohnen. „Das Haus steht aber im vorderen Viertel unseres Planes, in dem sanierungsbedürftige Gemeindebauten gelistet sind. Das heißt, Neuerungen werden auf jeden Fall kommen.“

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