Freitag, 6. Februar 2015

Wien – zurück zu alter Größe


Wien erlebt, wie bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einen enormen Boom. Die Politik steht vor ähnlichen Herausforderungen wie damals.
In Wien wird an allen Ecken gebaut. Um das Bevölkerungswachstum der Metropole bewältigen zu können, werden gänzlich neue Wohngebiete errichtet, Schulen, Spitäler, Altersheime und Bahnhöfe erstellt, die Stadtbahn angelegt. In der zentralen Kärntnerstraße drängen sich die Menschen vor den Schaufenstern, und in der Straßenbahn herrscht ein Stimmengewirr verschiedenster Sprachen. Um die Verbauung auch der Naherholungsgebiete zu verhindern, beschließt der Gemeinderat, den Wienerwald westlich und südlich der Stadt unter Schutz zu stellen.

Vom Rand in die Mitte

Eine solche Schilderung würde in weiten Teilen auf die heutige Zeit zutreffen, beschreibt aber die Situation zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wien, das Zentrum der Donaumonarchie, war nicht nur Mittelpunkt einer Großmacht mit rund 53 Millionen Einwohnern, sondern erlebte im Fin de Siècle auch eine außergewöhnliche kulturelle und wirtschaftliche Blüte. Die Eingemeindung der Vororte, vor allem aber die durch den Aufschwung bedingte Zuwanderung ließ die Bevölkerungszahl explodieren. Unter anderem als Folge der völligen Veränderung des Stadtbilds in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als unzählige Prachtbauten entstanden, zogen Tausende von Arbeitern aus den Ländern des Habsburgerreichs in die Hauptstadt. Zwischen 1860 und 1910 war sie die am schnellsten wachsende Stadt Europas, die Einwohnerzahl verdreifachte sich laut einer Studie des Statistischen Amts von rund 700 000 auf den 1910 offiziell gemessenen Höchststand von 2,1 Millionen.

Diese Zahl wurde im Ersten Weltkrieg aufgrund des Zustroms von Flüchtlingen noch übertroffen, danach sank sie aber kontinuierlich. Wien war nicht mehr die Hauptstadt eines Imperiums, sondern eines in der Zwischenkriegszeit von wirtschaftlichen Krisen gebeutelten Landes auf Identitätssuche. Nach dem Zweiten Weltkrieg stabilisierte sich Österreich rasch, doch unmittelbar am Rand des Eisernen Vorhangs übte Wien auf Zuwanderer – stets der Motor der demografischen Entwicklung der Stadt – nur geringe Anziehungskraft aus. Die Bevölkerungszahl fiel auf rund 1,5 Millionen im Jahr 1981.
Mit der Wende 1989 änderte sich dies jedoch radikal. Wien rückte vom Rand in die Mitte Europas. Laut Angelika Winkler von der Behörde für Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) war dies der entscheidende Punkt zunächst für eine Stabilisierung und seit nunmehr gut zehn Jahren für ein rasantes Wachstum der Einwohnerzahl. In den Jahren 2001 bis 2011 legte diese in Wien um knapp elf Prozent zu – in Europa wuchsen nur Madrid, Stockholm und Brüssel in derselben Periode stärker. Bewahrheiten sich die Prognosen der Statistiker, dürfte Österreichs Hauptstadt in diesem Ranking in den nächsten Jahren gar noch weiter vorstossen und mit München um den Spitzenplatz ringen. Im Sommer präsentierte die Stadt Wien eine neue Berechnung, wonach bereits 2029 – fünf Jahre früher als erwartet – erstmals seit hundert Jahren die Zwei-Millionen-Grenze wieder überschritten wird. Bis zu diesem Zeitpunkt soll Wien nochmals um 250 000 Personen wachsen, was der Grösse von Graz entspricht – immerhin die zweitgrösste Stadt des Landes.
Bereits 1992 rief der damalige Wiener Planungsstadtrat Hannes Swoboda in Anspielung auf die Wachstumsphase in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine «zweite Gründerzeit» aus. Das Ausmass des Booms war damals jedoch kaum vorhersehbar, und es stellt die Stadt vor enorme Herausforderungen. Allein in der laufenden Planungsperiode bis 2025 müssen laut Winkler 120 000 Wohnungen gebaut werden. Dabei profitiert Wien davon, dass es bis vor kurzem auch an zentraler Lage noch großflächige Bahn- und Industrieanlagen aus der Zeit der Donaumonarchie gab, die nach dem Zerfall des Reichs nicht mehr gebraucht wurden. Am alten Nordbahnhof etwa wird derzeit ein Gelände von 85 Hektaren überbaut, etappenweise entstehen 10 000 Wohnungen und 20 000 Arbeitsplätze. Ebenfalls ein gänzlich neues Stadtquartier mit 5000 Wohnungen wird am Südbahnhof errichtet, der seit kurzem als Hauptbahnhof in Betrieb ist.

Kritik von Experten

Doch das Bauen auf der grünen Wiese stösst immer wieder auf Widerstand, unzählige Bürgerinitiativen wehren sich jeweils gegen die Projekte. Dazu kam zuletzt aber auch vermehrt Kritik von Experten, die der Stadt vorwerfen, Investoren gegenüber zu nachgiebig zu sein. So protestierten im Frühling namhafte Architekten in einem offenen Brief gegen die Neugestaltung des Areals des Wiener Eislaufvereins und die Errichtung eines Hochhauses mit Luxuswohnungen. Zuvor hatte bereits die Unesco die Höhe des geplanten Gebäudes moniert, da es unmittelbar am Rand der Inneren Stadt (erster Bezirk) liegt, die gesamthaft als Weltkulturerbe gilt. Dieser Status könnte laut der Kulturorganisation sogar gefährdet sein, sollte der Turm in der geplanten Höhe gebaut werden.
Meist weniger umstritten ist die zweite Variante zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum, die Nachverdichtung. Im Vordergrund stehen dabei vor allem Aufstockungen und Dachausbauten bei den alten Gründerzeithäusern, die immerhin rund einen Drittel des Wiener Gebäudebestands ausmachen. Ein Vertreter der Wiener Wirtschaftskammer sagte kürzlich gegenüber der Zeitung «Der Standard», allein auf diese Weise könnten 100 000 zusätzliche Wohnungen geschaffen oder der gesamte Zuzug der kommenden 15 Jahre untergebracht werden. Winkler relativiert allerdings. Aufgrund des Status als Weltkulturerbe seien Dachausbauten in der Inneren Stadt nur begrenzt möglich, zudem hätten strenge Erdbeben-Richtlinien Aufstockungen verteuert.
Dennoch haben Dachausbauten sowie der Ersatz nicht geschützter Altbauten durch dichter gebaute Häuser zur Folge, dass auch die Innenstadt markant wächst – mit Ausnahme des Ersten Bezirks, der für Familien kaum mehr erschwinglich ist, da Wohnungen oft zusammengelegt und zu Höchstpreisen vermietet werden. Um die hohe Lebensqualität zu erhalten, braucht es deshalb nicht nur am Stadtrand den Ausbau der sozialen Infrastruktur, des öffentlichen Verkehrs sowie die Erhaltung von Grünflächen. Dabei ist es wichtig, die demografische Struktur zu kennen. Laut der Prognose der Stadt sind 69 Prozent des Wachstums auf Zuwanderung aus dem In- und Ausland zurückzuführen. Eine Konsequenz daraus ist, dass Wien gleichzeitig älter und jünger wird. Zwar ist die Geburtenrate seit drei Jahrzehnten konstant, drei Viertel aller Zuwanderer sind aber unter 30, während die Stadt von einem weiteren Anstieg der Lebenserwartung ausgeht.
Die Wohnsituation in Wien ist natürlich in keiner Weise mit derjenigen vor gut hundert Jahren vergleichbar. Während heute eine Person durchschnittlich über 42 Quadratmeter verfügt, teilte sich damals normalerweise eine ganze Familie die Hälfte dieses Platzes. Häufig wurden die Betten zudem tagsüber an sogenannte Schlafgänger vermietet, beispielsweise an Schichtarbeiter. Der Grossteil der Bevölkerung lebte in elenden Bedingungen. Gleichwohl profitiert Wien von visionären Entscheidungen, die einst aufgrund des Bevölkerungswachstums getroffen wurden. So versorgen noch heute die beiden Wiener Hochquellenwasserleitungen die Stadt mit Trinkwasser aus der Steiermark, die Strecken der alten Stadtbahn sind Teil zweier U-Bahnlinien, und die Donauregulierung machte große Teile des heutigen Stadtgebiets erst bewohnbar.
Es ist diese lange Tradition der strategischen Planung – in der Zwischenkriegszeit fortgesetzt mit der sozialdemokratischen Kommunalpolitik des «Roten Wiens» –, die Wien laut Winkler von anderen Großstädten unterscheidet. Dieser Ansicht ist auch Rudolf Scheuvens, Professor für Raumplanung an der Technischen Universität Wien. Im Gegensatz zu anderen Städten lege Wien enormen Wert auf die Leistbarkeit des Wohnraums, die auch langfristig gesichert werden soll. Die Wachstumsfrage spiele aus diesem Grund eine stärkere Rolle als in anderen Metropolen. Seit der Zeit des «Roten Wiens» verstehe man in der nach wie vor stark sozialdemokratisch geprägten Stadt den sozialen Wohnbau als zentrale politische Aufgabe und greife deshalb wie in kaum einer anderen Stadt in den Markt ein. Über zwei Drittel der Menschen leben in gefördertem Wohnbau, die Gemeinde gilt gemeinhin als grösste Immobilienbesitzerin Europas.

Durchmischung als Ziel

Aus diesem Grund seien die Mietpreise trotz dem Boom bei weitem nicht so stark gestiegen wie in ähnlich stark wachsenden Metropolen, erklärt Scheuvens. Vom hohen Anteil subventionierten Wohnbaus profitieren aber auch unterschiedliche Schichten bis zum gehobenen Mittelstand ganz direkt, was ebenfalls ein leitendes Prinzip der Politik ist und der sozialen Durchmischung von Quartieren dienen soll. Selbst wer die Voraussetzungen für eine geförderte Wohnung längst nicht mehr erfüllt, muss nicht ausziehen. Ob dies effizient sei, sei wissenschaftlich umstritten, sagt Scheuvens. Wien habe aber gute Erfahrungen damit gemacht. Tatsächlich gibt es im Vergleich zu anderen Städten dieser Größe wenige soziale Brennpunkte, geschweige denn gefährliche Gegenden.
Gemessen an diesem politischen Anspruch sei die Qualität der Architektur überdurchschnittlich, findet Scheuvens. Er teilt zwar die Kritik, dass man in Wien nicht viele architektonisch spektakuläre Gebäude der jüngeren Vergangenheit finde. Die Verknüpfung von gesellschaftlichen Anliegen mit Stadtentwicklungsfragen sei in Wien aber einzigartig.

Die Stadt der Zukunft

Für die letzten Stationen ist die U-Bahn menschenleer, ebenso der Endbahnhof. Keine Gratiszeitungen liegen auf dem blitzblanken Boden, und statt hektischer Schritte hört man nur das leise Rattern der Rolltreppen. Das erstaunt nicht, denn in der Seestadt Aspern wohnen derzeit erst gut 50 Personen. In einem Jahr sollen es aber bereits 6000 sein. Dass die U-Bahn-Anbindung zuerst fertiggestellt wurde, hat Symbolcharakter, denn in Aspern soll eine Art Stadt der Zukunft entstehen. Derzeit ragen noch unzählige Baukräne in den Himmel, doch wenn in zehn Jahren rund 20 000 Menschen hier leben, sollen sie rund um einen künstlichen See wohnen, arbeiten, einkaufen und die Freizeit verbringen. Geplant ist eine voll funktionsfähige Stadt der kurzen Wege mit Fahrradverleih und Carsharing, weshalb die Bauordnung nur 0,7 Parkplätze pro Wohnung vorschreibt anstatt einen wie im Rest der Stadt.
Damit keine Schlafstadt entsteht, sind auch 20 000 Arbeitsplätze geplant, bereits 2016 eröffnet der Schweizer Technologiekonzern Hoerbiger eine Forschungsabteilung für 600 Personen. Man hofft auf die Ansiedlung von weiteren Firmen im Hightech- und Green-Tech-Bereich, außerdem werden zwei Bildungscampus errichtet. Wie überall in Wien (vgl. Haupttext) legt die dafür zuständige Entwicklungsgesellschaft zudem Wert auf eine gute soziale Durchmischung. Subventionierte Wohnungen entstehen ebenso wie reguläre Miet- und Eigentumswohnungen. Die Seestadt ist so eines der ganz typischen Wiener Entwicklungsprojekte, die auf der Fläche eines bis nach dem Zweiten Weltkrieg genutzten Flughafens entstehen. Gut 20 Fahrminuten nordöstlich des Zentrums liegt sie jenseits der Donau im 22. Bezirk (Donaustadt), der bis zur Regulierung des Flusses Überschwemmungsgebiet war und dessen Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2034 laut Prognose um 34 Prozent zunehmen wird. Die Planung für das Projekt begann vor 25 Jahren – und doch wird es in 10 Jahren nur jener Anzahl Menschen Wohnraum bieten, um die Wien in einem Jahr wächst.


Donnerstag, 5. Februar 2015

Wir wollen keine Steuererhöhung, Frau Stadträtin


Wien: Inlandsmissionsmuseum AUSTRIA | „Warum es mir eigentlich so wichtig ist, dass wir das Rehab Center für psychisch Kranke erhalten könnten,“ hat mich heute jemand gefragt und weiter: „Warum wir eigentlich nichts mehr für Obdachlose täten?“


Wehsely hat och nie einen Plan gehabt und der fehlt ihr auh jetzt. Man darf von dieser Clique nicht zuviel verlangen.



Ganz ehrlich, Freunde, habe ich das wirklich gesagt. Ich meine, dass wir in Zukunft ausschliesslich für psychisch Kranke und nicht mehr für Obdachlose tätig wären? Sicher nicht, denn: Obdachlose sind psychisch Kranke.

Obdachlose leiden nämlich an einer reaktiven Depression, dass heisst: Sie haben irgendwann in ihrem Leben etwas Negatives erlebt, haben die Hoffnung verloren und sind liegen geblieben. Liegen geblieben, weil ihnen niemand die Hand gab um wieder aufzustehn.

Genau das ist wichtig zu wissen, wenn man Obdachlosen begegnet.

Warum mir aber das Arbeitsrecht für Obdachlose so wichtig ist, obwohl sie heute alle eine Mindestsicherung bekommen? Deshalb!

Weil ein jeder Obdachlose, so wie es die Menschenrechtscharta 1948, verankert über das Völkerrecht in der österreichischen Bundesverfassung, vorsieht ein Recht auf soziale Absicherung besitzt. Man dieses Problem also nicht mit einem Arbeitsverbot, dem Entzug des Meldezettels etc. klärt.

Das war aber auch das, was mich an der Aussage unserer Frau Stadträtin Wehsely so erschreckte, die doch allen Ernstes meinte, dass sie schon 50 Millionen Euro für den Fond Soziales Wien ausgibt und deshalb kein Geld für die Berufsintegration von Obdachlosen hätte.

Denn: Irgendjemand muss ja die ganzen Mindestsicherungen von 6400 Obdachlosen bezahlen.

Und das wiederum kann, rein logisch, wieder einmal nur der Steuerzahler sein.

Ein Problem, welchem wir mit der neuen WIENER NACHBARSCHAFTSBÖRSE, Buchengasse 67c, 1100 Wien begegnen indem wir die Obdachlosen, aber auch andere psychisch Kranke in das Berufsleben integrieren. Wege suchen, die Obdachlosen an die sogenannte “normale” Gesellschaft heranzuführen.

Denn man kann schlecht sagen: Arbeitsrecht und damit Mindestsicherung bekommt ein Jeder/eine Jede nur seelische Betreuung eben nicht.

Denn ganz ehrlich: WIR WOLLEN KEINE STEUERERHÖHUNG, FRAU STADTRÄTIN.

Der Wiener Architekt Harry Glück - «Wohnen wie die Reichen»


Allein in der österreichischen Hauptstadt hat der Wiener Architekt Harry Glück 16 000 (von insgesamt 18 000) Wohnungen errichtet. Obwohl Glück in den 1970er Jahren der meistbeschäftigte Architekt der Stadt war (und ein Büro mit über hundert Angestellten führte) und obwohl die meisten seiner Bauten – darunter viele Sozialwohnungen – bis heute in überdurchschnittlich gutem Zustand und vor allem beliebt sind, ist sein Einfluss auf den neueren Wiener Wohnbau gering geblieben. Dennoch wird Glück, der dieses Jahr seinen 90. Geburtstag feiern kann, von seiner Geburtsstadt Wien zu Recht mit dem Goldenen Ehrenzeichen sowie einer Publikation zu seinen Wohnbauten geehrt.

Harry Glück ist in erster Linie der Entwerfer einiger bemerkenswerter Terrassenhäuser, deren erstes 1974 in der Inzersdorferstrasse in Wien entstand. Bereits hier sind einige der charakteristischen Prinzipien, die gerade für den sozialen Wohnbau neue Qualitäten bedeuteten, verwirklicht: privater Grünraum, Gemeinschaftsflächen und Dachschwimmbäder. «Wohnen wie die Reichen» oder «Luxus im sozialen Wohnbau» waren die Slogans, mit denen Glück im noch weitgehend von Mangelwirtschaft geprägten Österreich für Furore sorgte.

Dabei wurden seine Bauten formal wegen ihres konventionellen Erscheinungsbildes, aber gerade auch wegen der genannten Ansprüche für eine «privilegierte Mittelschicht» zunächst heftig angefeindet. Vor allem Glücks bekannteste Wohnanlage, die Grosssiedlung «Wohnpark Alt-Erlaa» im Süden Wiens, wurde aufgrund ihrer Monumentalität und eines «unmenschlichen Wohn- und Städtebaus» kritisiert. Alt-Erlaa besteht aus drei gigantischen Blöcken, die 300 Meter lang und bis zu 94 Meter hoch sind. Durch die Türmung auf einem breiten Sockel gelang es Harry Glück jedoch, jede einzelne Wohneinheit mit eigener, besonnter Terrasse auszustatten. Die Wohntürme Alt-Erlaas gehören heute zum Stadtbild Wiens. Die geringe Mieterfluktuation spricht offenbar für außerordentliche Wohnzufriedenheit.

Der nun vom Stadtplaner Reinhard Seiss herausgegebene Band über Glücks Siedlungsbauten versucht aus heutiger Perspektive eine Neubeurteilung des Vielbeschäftigten unter dem Aspekt des sozialen Wohnbaus. Welche Kriterien müssen angesetzt werden, um die «Architektur an den Bedürfnissen der Massen» zu orientieren? Seiss rückt Glücks «pionierhaftes Werk», das durch «die damalige Ignoranz» der «Publizistik und der Architektenschaft» lange Zeit nicht adäquat gewürdigt worden sei, mit diesem Buch zu Recht in den Mittelpunkt. Allerdings werden die überschaubaren, im Wesentlichen auf drei Prinzipien beruhenden Qualitäten von Glücks Architektur bei aller Breitenwirksamkeit über das nötige Maß strapaziert und in zum Teil redundanten Textbeiträgen betont – mehr, als für eine reine Würdigung nötig gewesen wäre. Als informatives Überblickswerk ist die Publikation mit den in mehreren Fotostrecken mit im wahrsten Sinne des Wortes ins beste Licht gerückten Glück-Bauten von Hertha Hurnaus eine gelungene Aufarbeitung des Lebenswerks eines wichtigen, wiewohl umstrittenen österreichischen Architekten. Die dahinter stehende Absicht, den Diskurs über den sozialen Wohnbau Wiens anzukurbeln, ist ehrenhaft. Eine gültige Einschätzung dieses noch nicht abgeschlossenen baukünstlerischen Werks liegt damit aber noch nicht vor.

Wirbel um Wohnungen bei Alter Donau


Im Donaufeld in Floridsdorf sollen in den nächsten Jahren 6.000 neue Wohnungen entstehen. Den Bewohnern des Gebiets um die Alte Donau wurde vonseiten der Stadt ein Mitspracherecht versprochen. Laut „Initiative Donaufeld“ kann von Bürgerbeteiligung keine Rede sein.

Ein Informationscontainer für Anrainer, der nur schlecht erreichbar und nur zwei Stunden in der Woche geöffnet ist, sorgt beim Sprecher der „Initiative Donaufeld“, Heinz Berger, für Unmut. „Bürgerbeteiligung bedeutet einfach, dass die Bürger etwas mitzuentscheiden haben. Das findet momentan überhaupt nicht statt“, so Berger.

„Qualitatives Wohnen braucht Erholungsraum“


Der dringende Wunsch der Anrainer, das Wohnbauprojekt auch mit dem notwendigen Erholungsraum auszustatten, würde seit Monaten ignoriert, sagt Berger. „Qualitatives Wohnen braucht auch unbedingt Erholungsräume, die gleichzeitig mit dem Wohnungsbau gesichtet werden müssen. Sonst läuft die Stadt Gefahr, dass Regionen abstürzen“, so Berger.

Die Stadt sieht indessen keinen Grund zur Sorge: Bei der zuständigen MA 21 spricht man gegenüber Radio Wien vom „frühen Stadium des Projekts“ und dass man jedenfalls für Bürgerbeteiligung sorgen wolle.

Aufregung um Burn-Out-Klinik


Für Aufregung sorgte auch das Burn-Out-Zentrum im Hörndlwald in Hietzing, das im Gemeinderat beschlossen wurde. Die Rathaus-Opposition, Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP) und die Anrainer hatten sich gegen das Projekt ausgesprochen - mehr dazu in Burn-Out-Zentrum: Beschluss trotz Protesten.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Plötzlich wohnungslos

Gut situierte Menschen mit Arbeit und Familie, die während einer Lebenskrise in die Wohnungslosigkeit schlittern: ein Phänomen, das sich in Wien seit Jahren dramatisch verstärkt.
Ein guter Job, eine schicke Wohnung in Meidling für seine kleine Familie und ein intaktes Sozialleben. Bis vor eineinhalb Jahren fehlte es Thomas Huber (Name geändert) an nichts. Keine sechs Monate später war er wohnungslos, hatte keine Arbeit mehr, und seine Ehe ging auch in die Brüche. Allerdings nicht in dieser Reihenfolge.
„Im Mai 2013 zog meine Frau mit unserem achtjährigen Sohn aus und ließ mich mit fünf Monatsmieten Rückstand allein zurück“, blickt der 45-Jährige zurück. „Zwischenzeitlich im Mietrückstand zu sein war damals nichts Besonderes, da ich als Kran- und Baggerfahrer auf dem Bau gearbeitet und im Winter weniger verdient habe.“ Über das Jahr gesehen habe sich das früher immer ausgeglichen.
Früher musste er die Miete aber nicht allein aufbringen. Hinzu kamen plötzlich Alimente für seinen Sohn, für seine 16-jährige Tochter aus einer früheren Beziehung bezahlte er ebenfalls Unterhalt. „Ich weiß nicht, ob man das als Fehler bezeichnen kann, aber ich habe keine einzige Zahlung für meine Kinder ausgesetzt“, erzählt Huber. „Lieber bin ich bei der Miete immer weiter in Rückstand geraten, bis ich irgendwann vor der Delogierung gestanden und freiwillig ausgezogen bin.“ Eine andere Wohnung zu mieten sei zu diesem Zeitpunkt undenkbar gewesen. „Mitten in dieser misslichen Lage habe ich auch noch für kurze Zeit meinen Job verloren und hätte weder die hohen Mieten noch eine Kaution oder Ablöse bezahlen können. Also kam ich einige Monate bei meinen Eltern und Freunden unter.“
Freien Fall gestoppt
Als sich aber eine Besserung der Situation nicht abzeichnete, die Schulden immer mehr wurden und er auch noch anfing zu trinken, zog er die Reißleine und wandte sich an das BZWO, das Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe des Fonds Soziales Wien, das ihn an das Neunerhaus vermittelte. Dort kam er schließlich im betreuten Kurzzeitwohnhaus des Sozialvereins in der Billrothstraße unter. Einer Einrichtung mit 43 Plätzen für Menschen, die in einer Lebenskrise plötzlich wohnungslos werden. Durchschnittlich fünf Monate verbringen die Klienten, wie sie genannt werden, in dem Haus, ehe sie nach intensiver Betreuung durch Sozialarbeiter zumeist in eine Sozialwohnung der Stadt Wien ziehen. 270 Euro kostet ein Mini-Apartment inklusive Betriebskosten.
„Diese Wohnungslosenhilfe geht über Notversorgung hinaus. Die meisten der Klienten kommen aus geordneten Verhältnissen, viele haben Arbeit. Sie entsprechen also nicht dem Klischeebild des verwahrlosten Obdachlosen“, sagt Neunerhaus-Geschäftsführer Markus Reiter. „Aber der Wohnungsmarkt und die Einkommenssituation haben sich in den vergangenen Jahren derart verändert, dass Menschen in einer Krisensituation wie etwa Trennung, Krankheit oder Jobverlust schnell in eine Abwärtsspirale geraten und in die Wohnungslosigkeit rutschen können.“ Diesen Menschen müsse geholfen werden, damit sie so schnell wie möglich in eine neue Wohnung ziehen und sich ihre Situation nicht weiter verschlechtert. Allein in Wien habe sich die Zahl der Wohnungslosen seit 2006 von 5000 auf 10.000 Menschen verdoppelt. Dieses Phänomen verstärke sich massiv und sei vor allem eine Folge gestiegener Mieten. „Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, braucht es nicht nur mehr Gemeindewohnungen, sondern auch einen besseren Zugang zu Genossenschafts- und Privatwohnungen, die zwei Drittel des Marktes ausmachen.“
 „Programm für Mittelschicht“
So fordert Reiter beispielsweise ein Kontingent für Vereine wie das Neunerhaus bei der Vergabe von geförderten Wohnungen. Diese dürften nicht nur ein „Programm für die Mittelschicht“ sein. Die Zugangshürden wie etwa extrem hohe Eigenmittel müssten abgebaut werden, damit plötzlich wohnungslos gewordenen Menschen der Weg zurück in ihre eigenen vier Wände erleichtert werde. Menschen wie Thomas Huber, der im Februar in eine 35 m große Gemeindewohnung in Penzing ziehen wird. 250 Euro macht die Kaltmiete dort aus. Das ist bezahlbar. Denn auch seinen alten Job als Kran- und Baggerfahrer hat er wieder. Sobald es etwas wärmer wird, geht es wieder zurück auf die Baustelle, bis dahin hilft Huber im Café „Einfach so“ im 18. Bezirk als Kellner aus.
„Ich kann es gar nicht erwarten, endlich wieder etwas Eigenes zu haben“, sagt er. „Und ich muss gestehen, dass ich ziemlich stolz bin, mich aus dieser Lebenskrise befreit zu haben. Wichtig ist, sich selbst niemals aufzugeben und immer ein Ziel vor Augen zu haben.“ Sein Ziel sei es in erster Linie gewesen, wieder Ordnung in sein Leben zu bringen, um seine Kinder weiterhin zu unterstützen. „Erst dann“, so Huber, „kommen meine eigenen Bedürfnisse, die ich natürlich auch habe. Und zwar würde ich gern wieder ein Motorrad besitzen, wie früher. So ein bisschen auch als Zeichen dafür, mein altes Leben zurückerobert zu haben.“
("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.02.2015)

StR Ludwig: Mit der "Gesund wohnen-App" das Schimmel-Risiko zuhause einfach herausfinden

Jederzeit aktuelle Lüftungsempfehlung mit Standortzugriff aufgrund der aktuellen Wetterdaten und der Angaben zur Wohnraumtemperatur und Luftfeuchtigkeit

Wien (OTS) - Gerade während der kalten Jahreszeit kann vermehrt Schimmel in Wohnräumen auftreten. Die unliebsamen dunklen Flecken, begleitet von muffigem Geruch, können sich in neu errichteten Gebäuden ebenso bilden wie in Altbauten. Im Wohnbereich hat Schimmel jedoch nichts verloren. Auf Initiative von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig entwickelten die ExpertInnen der MA 39 - Prüf-, Überwachungs-und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien die kostenlose "Gesund wohnen-App" für Smartphones und Tablets. Dieses einzigartige Service steht für IOS und Android zur Verfügung und ist mit den Suchbegriffen "Gesund wohnen" oder "Stadt Wien" schnell gefunden. ****
"Bei Menschen, die in feuchten und mit Schimmelpilz belasteten Wohnungen leben, kann es zu einem vermehrten Auftreten von gesundheitlichen Beschwerden kommen. Dies gilt gleichermaßen für Kinder wie Erwachsene. Die innovative App hilft den Wienerinnen und Wienern Ihr persönliches Risikopotenzial aufgrund ihres Nutzungsverhaltens und der baulichen Gegebenheiten ihrer Wohnung zu ermitteln", so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Maßgeschneiderte Tipps für die Vermeidung von Schimmel

Mit 30 klar formulierten Fragen werden die folgenden vier Themenblöcke bewertet: 
- Lage/Ausstattung der Wohnung 
- das Wohnverhalten 
- das Heiz-/Lüftungsverhalten und 
- der Feuchtigkeitshaushalt.
Aus den Angaben wird eine Abschätzung des Risikos einer Schimmelbildung in der betreffenden Wohnung abgeleitet. Darüber hinaus erhalten die NutzerInnen maßgeschneiderte Tipps für ihre individuelle Wohnsituation, um Schimmel zu vermeiden.

Lüftungsempfehlung

In Wien herrschen verschiedenste mikroklimatische Bedingungen. Diese reichen vom Wienerwaldklima bis zum Pannonischen Klima. Temperaturunterschiede von bis zu fünf Grad sind keine Seltenheit, ebenso wenig wie deutliche Sprünge bei der Luftfeuchtigkeit. NutzerInnen, die den Zugriff auf ihren Standort erlauben, erfahren unmittelbar aufgrund der Daten der nächsten Wettermessstation in der Stadt, ob Sie lüften und/oder heizen sollten. Dafür erforderlich sind die zusätzlichen Angaben der Raumtemperatur sowie der gefühlten Luftfeuchtigkeit - trocken, behaglich oder feucht.

Tipps zur Vermeidung von Schimmel - Lüften bei weit geöffneten Fenstern

  • In der kalten Jahreszeit sollte die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung kontrolliert werden. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte nicht höher als 50 bis 55 Prozent sein.
  • Im Handel erhältliche Hygrometer geben einen Orientierungswert. Sie sollten täglich abgelesen und gemäß der Betriebsanleitung regelmäßig gewartet (konditioniert) werden.
  • Die Verringerung der Luftfeuchtigkeit sollte durch verstärktes und richtiges Lüften erfolgen. Ideal ist ein Stoßlüften mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten, wenn möglich Querlüften, bei weit geöffneten Fenstern.
  • Entstehende Feuchtigkeit sollte nicht in die restliche Wohnung gelangen. Beim Duschen und Kochen sollte daher unbedingt gelüftet werden. Sofern Abluftanlagen vorhanden sind, sollten sie eingeschaltet werden.
  • Die Erde von Zimmerpflanzen sollte möglichst trocken gehalten werden. In Schlafräumen oder in feuchten Räumen sollten keine Pflanzen stehen. Die Erde der Zimmerpflanzen muss regelmäßig auf Schimmelpilzwachstum kontrolliert werden.
  • Kondenswasser im Bereich der Fenster gilt als ein Zeichen von zu hoher Luftfeuchtigkeit im Raum und sollte regelmäßig weggewischt werden.
  • Eine ungehinderte Abgabe der Wärme von Heizkörpern in den Raum sollte ermöglicht werden. Es sollten sich zum Beispiel keine Möbel oder keine Vorhänge vor den Heizkörpern befinden.
  • Möbel sollten nicht direkt an oder vor Außenbauteilen (Wände, Decken und Fußboden) stehen. Es sind mindestens fünf Zentimeter Abstand zu halten, damit die Luft zirkulieren kann. Schwere Vorhänge oder Bilder sollten ebenfalls nicht an kalten Außenwänden hängen.
  • Es sollte rechtzeitig mit dem Heizen in der Heizperiode begonnen werden. Am besten sind alle Räume ausreichend und gleichmäßig zu heizen.

Service

Gesundes Wohnen umfasst auch die Themen Lärm, Elektrosmog, Raumklima sowie die individuelle Wohnbehaglichkeit. Alles dazu sowie weiterführende Informationen zum Thema Schimmel - von der gesundheitlichen Relevanz über mietrechtliche Aspekte bis hin zum Leistungsangebot der MA 39 bei Schimmelproblemen in den eigenen vier Wänden - finden Interessierte unter www.gesundwohnen-wien.at . Selbstverständlich stellt die Stadt Wien hier auch online kostenlos einen Schimmelfragebogen zur persönlichen Risikoabschätzung zur Verfügung. (Schluss) kau

Rückfragen & Kontakt:

Christian Kaufmann
Mediensprecher StR. Dr. Michael Ludwig
Tel.: 01/4000-81277
E-Mail: christian.kaufmann@wien.gv.at

Christiane Daxböck
Mediensprecherin StR. Dr. Michael Ludwig
Tel.: 01/4000-81 869
E-Mail: christiane.daxboeck@wien.gv.at

Dienstag, 3. Februar 2015

Häupl will Hochhaus im Ringstrassenensemble des UNESCO Weltkulturerbes

Druck durch Bevölkerungswachstum oder Immospekulanten?

Wien (OTS) - Die Wiener Stadtverwaltung will laut Aussage von Planungsdirektor Thomas Madreiter im Ö1 Mittagsjournal vom 2.2.2015 einen 73 m hohen Luxus-Wohnturm im Stadtzentrum am Heumarkt zulassen, weil das vermutete Bevölkerungswachstum der Stadt es angeblich erfordere.
Dieses Wachstum entsteht fast nur wegen der Zuwanderer, vor allem aus Deutschland, Ungarn, Polen, Rumänien, Serbien und Montenegro. Für sie ist aber dieser Tojner/Wertinvest Wohnturm mit ca. 25.000 Euro/m2 jenseits der Leistungsgrenze.
Die Stadtplanung will offensichtlich Zuwanderer nicht in den Wien üblichen, leistbaren und maximal 26 m hohen Häusern unterbringen. In der Donaustadt und auf dem Erdberger Mais gibt es noch immer riesige Freiflächen, die nicht verbaut wurden, die aber um viel Geld mit U-Bahnen erschlossen worden sind.
Hier werden Bürgermeister Häupl und sein Stadtplanungsdirektor Madreiter gegenüber raffgierigen Investoren schwach, die das Ringstraßenensemble zerstören wollen, für das die Stadt das Prädikat UNESCO Weltkulturerbe erkämpft hat und das die Stadt Wien noch als Architekturjuwel mit "150 Jahre Ringstraße" feiern kann.
Die Wiener Stadtverwaltung will laut Aussage von Planungsdirektor Thomas Madreiter einen 73 m hohen Luxus-Wohnturm im Stadtzentrum am Heumarkt zulassen, weil das vermutete Bevölkerungswachstum (!!) der Stadt es angeblich erfordere. Dieses Wachstum entsteht allerdings fast nur wegen der Zuwanderer, vor allem aus Deutschland, Ungarn, Polen, Rumänien, Serbien und Montenegro. Für sie ist aber dieser Tojner/Wertinvest Wohnturm mit ca. 25.000 Euro/m2 aber wohl jenseits der Leistungsgrenze.
Hier werden Bürgermeister Häupl und sein Stadtplanungsdirektor Madreiter gegenüber raffgierigen Investoren schwach, die das Ringstraßenensemble zerstören wollen, für das die Stadt das Prädikat UNESCO Weltkulturerbe erkämpft hat.
Die Aberkennung des Weltkulturerbes, die aus Paris von der UNESCO bereits angedroht wird, lässt Häupl freilich kalt. Wenn´s soweit ist, wird er ohnehin bereits ein abgewählter Wiener Bürgermeister sein.
Wer, wenn nicht er?
Er hat immer recht!
Wer, wenn nicht er, der immer recht hat? Er ist viel zu gut für diese Stadt, für diese Landeregierung, für dieses Land, für diesen Erdteil, für diese Nation, für diese Welt, für dieses Universum, für dieses Sonnensystem. Er befindet sich im Einklang mit der gesamten Schöpfung, in vollkommener Übereinstimmung mit der großen Sternenuhr, die in der Mitte des Weltenraums angebracht ist, an dem Punkt, der nur für ihn bestimmt ist.
Das ist unser Bürgermeister Häupl!

http://store.kobobooks.com/de-DE/ebook/wien-wie-es-lebt