Montag, 24. Juni 2013

Alles nur Schein

Ludwig/Neumayer: Für mehr als 162.000 GemeindemieterInnen weist die aktuelle Betriebskostenabrechnung ein Guthaben aus

Jahresabrechnung 2012: 76 Prozent aller Mietverhältnisse erhalten durchschnittlich 96 Euro gutgeschrieben.

 Bis spätestens 30. Juni, so die gesetzlichen
Bestimmungen, müssen alle Mieterinnen und Mieter die
Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2012 erhalten. Aus der
Abrechnung der von der Hausverwaltung getätigten Ausgaben und den von
den MieterInnen bereits geleisteten, monatlich vorgeschriebenen
Beiträgen, ergibt sich entweder ein Guthaben oder ein entsprechendes
Saldo, das mit einer Nachzahlung verbunden ist. Das Ergebnis der
Betriebskostenabrechnung 2012, die Wiener Wohnen in den letzten
Wochen seinen Mieterinnen und Mietern zugesandt hat: mehr als 162.000
Wiener GemeindemieterInnen bekommen ein Guthaben ausgewiesen. "Drei
von vier Mieterinnen und Mietern erhalten im Durchschnitt 96 Euro
zurück", erklären Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Wiener
Wohnen-Direktor Josef Neumayer. Nur für rund 24 Prozent der
MieterInnen ergibt sich aus der Betriebskostenabrechnung 2012 eine
Nachzahlung von durchschnittlich 69 Euro. Ein Ergebnis, das - wie
bereits in den vergangenen Jahren - das sorgfältige und
verantwortungsvolle Wirtschaften der Hausverwaltung Wiener Wohnen
unter Beweis stellt.

Verantwortungsvoll wirtschaften und serviceorientiert handeln "Eine gute Hausverwaltung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie verantwortungsvoll wirtschaftet. Dazu zählt auch, dass sie Vorsorge für alle Eventualitäten trifft, die bei einem Wohnhaus auftreten können. So wird gewährleistet, dass die Mieterinnen und Mieter nicht plötzlich mit drastisch erhöhten Betriebskostennachzahlungen konfrontiert werden. Andererseits sind die Vorschreibungen so zu kalkulieren, dass diese im Rahmen der zu erwartenden Ausgaben liegen und somit entsprechend angemessen sind", so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Die Stadt Wien - Wiener Wohnen ist stets bemüht, die
Betriebskosten möglichst genau und mit besonderer Umsicht zu
kalkulieren. So sind in der überwiegenden Mehrheit der
Wohnhausanlagen der Gemeinde Wien die tatsächlichen Abrechnungen
unter den Schätzungen und Kalkulationen gelegen. Die jeweiligen
Differenzbeträge blieben ebenfalls im Rahmen. "Die Jahresabrechnung
2012 macht deutlich, dass Wiener Wohnen auch im vergangenen Jahr
seine Verantwortung als Hauverwaltung sehr sorgfältig im Sinne der
Bewohnerinnen und Bewohner wahrgenommen und damit seine Aufgabe voll
und ganz erfüllt hat", so der Wiener Wohnbaustadtrat.

Detail- und Effizienzanalysen sollen Kosten eindämmen und stabilisieren Bereits bisher wurde bei Wiener Wohnen mit Hilfe von gezielten Überprüfungen und Vergleichen von Wohnhausanlagen höchstes Augenmerk auf die Effizienz und die Kostensparsamkeit der zu tätigenden Leistungen gelegt. Um die Betriebskosten noch genauer zu untersuchen, werden aktuell auch noch vertiefende Analysen einiger ausgewählter Wohnhausanlagen durchgeführt. Die Erkenntnisse daraus werden in die Betriebskosten- und Betriebskostenabrechnungen einfließen. Auch das Kontrollamt hat in einem heuer veröffentlichten Bericht das verantwortungsvolle Wirtschaften bestätigt. Zwischen 2006 und 2011 lagen die Betriebskosten demnach immer unter dem Schnitt für das Bundesland Wien.

Transparent und verständlich Die Betriebskostenabrechnung von Wiener Wohnen wird den Mieterinnen und Mietern in Form einer leicht verständlichen Aufstellung und einem Leitfaden mit den wichtigsten Erläuterungen und Erklärungen für einzelne Positionen und Fachausdrücke zugesandt. Dieser versucht, das oft komplizierte Zahlenwerk leicht verständlich darzustellen. Dennoch bleiben manchmal Fragen bestehen, die einen näheren Blick auf die Abrechnung nötig machen. Daher liegt in allen Kundendienstzentren ab dem 1. August eine detaillierte Aufschlüsselung jedes Wohnhauses, samt den zugrundeliegenden Bescheiden auf CD-Rom auf. Diese ist kostenlos für alle gewählten Mieterbeiräte erhältlich. Auf Wunsch ist gegen einen Kostenersatz auch die individuelle Zusammenstellung für Mieterinnen und Mieter möglich. "Mit diesem verbesserten Service im Sinne größtmöglicher Transparenz wollen wir die einfache Überprüfung der Jahresabrechnungen erleichtern und sicherstellen", unterstreicht der Direktor von Wiener Wohnen, Josef Neumayer.

Individuelle Ratenvereinbarungen jederzeit möglich Für all jene Wohnhausanlagen, bei denen eine Nachzahlung erforderlich ist, bietet Wiener Wohnen den BewohnerInnen bereits ab einem Betrag von mehr als 50 Euro automatisch die Form der Ratenzahlung an. Darüber hinaus sind auf Wunsch selbstverständlich auch individuelle Ratenvereinbarungen möglich. (Schluss) csi/str

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OTS0071 2013-06-23 14:14 231414 Jun 13 NRK0007 0623


So sieht also eine gute Hausverwaltung aus. Gut zu wissen. Josef Neumayer, nicht nur Direktor von Wiener Wohnen, auch noch Direktor der Schweißanstalt. Man muss eben Freunde haben, die schauen wo er bleibt. 

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