Dienstag, 18. Juni 2013

Bürgermeister Häupl erzählt mal wieder Halbwahrheiten

Bürgermeister Häupl erzählt mal wieder Halbwahrheiten

Montag, 17. Juni 2013 @ 12:26
Rund 7.000 neue Wohnungen werden derzeit pro Jahr in Wien gebaut – um den Status Quo aufrechterhalten zu können, würden aber wesentlich mehr geförderte Wohnungen pro Jahr benötigt. Die Folge: die Mietpreise sind in den letzten Jahren explodiert. 12, 13 Euro und mehr pro m² Wohnfläche (inkl. Betriebskosten), auch in Bezirken außerhalb der Innenstadt, sind keine Seltenheit mehr. Trotzdem wird von der Wiener SPÖ die Wiederaufnahme des Baus von Gemeindewohnungen (die letzte Gemeindewohnung wurde 2004 errichtet) nicht einmal in Erwägung gezogen.
Doch solche Tatsachen kümmern SPÖ-Spitzenfunktionäre und Bürgermeister Häupl bzw. seine Ghostwriter ein feuchten Dreck. In der letzten Ausgabe der Bezirkszeitung (Nr. 24/2013, Seite 6) schreibt der Bürgermeister: "Wir sorgen nicht nur dafür, dass Wohnen weiterhin leistbar bleibt (...) Und der Erfolg gibt uns Recht. (...) Die günstigen Mieten im Gemeinde- und geförderten Wohnungen wirken preisdämpfend auf den gesamten Markt. Und davon profitieren schließlich alle."
In Wien ist also alles in Ordnung. Das Problem, so der Bürgermeister, sind die Zuschläge, die halt vom Bundesgesetzgeber klar definiert und begrenzt werden müßten.
Josef Iraschko, Mietrechtsexperte und Bezirksrat der KPÖ in der Leopoldstadt: "Tatsache ist, dass die SPÖ in Wien gegen die Mietsteigerungen im Bereich der Gemeindewohnungen nichts unternimmt. Im Gegenteil: bei allen neu vermieteten Gemeindewohnungen kommt das Richtwertmietzins-System zur Anwendung - was, vom Gesetz her, kein muss ist. Und von einer Entkoppelung der Mietpreise von der Inflationsrate wollen Häupl und Genossen ebenfalls nichts wissen."

(Quelle: KPÖ)

Donnerstag, 13. Juni 2013

Artikel 34 der EU-Grundrechtscharta

Laut Artikel 34 der EU-Grundrechtscharta ein Recht auf ein menschenwürdiges Wohnen. Nicht in Wien, da wird dieser Artikel ignoriert. Da gibt es andere Gesetze. Das Gesetz der Freundschaft, der Parteizugehörigkeit, der Karriere, aber sicher nicht ein Grundrecht. Hier wird alles mit Füßen getreten. 
http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wienerberger-es-werden-zu-wenig-wohnungen-gebaut/15.559.766

Der Dreck

Sonntag, 9. Juni 2013

Wiener Wohnen und der Schwachsinn

FP-Eisenstein: Wiener Wohnen muss bei Verstößen deutliche Konsequenzen setzen!

Hausregeln müssen eingehalten werden


 Deutliche Konsequenzen durch Wiener Wohnen fordert
Wiens FPÖ-Gemeinderat Dr. Herbert Eisenstein, Mitglied des
Gemeinderatsausschusses für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, bei
Verstößen gegen die Hausordnung und unleidlichem Verhalten seitens
einzelner Mieter in Gemeindebauten.
"Es kann nicht sein, dass Gemeindebau-Mieter, die andere Mieter
terrorisieren, sich nicht an die Spielregeln halten, die für illegale
Müllablagerungen verantwortlich sind oder in anderer Form gegen die
Hausordnung und die Regeln des Zusammenlebens verstoßen, weiterhin
unbehelligt in ihren Gemeindewohnungen verbleiben können", weiß
Eisenstein zahlreiche Beispiele aus Wiener Gemeindebauten, in denen
bei einschlägigem Fehlverhalten Wiener Wohnen nach wie vor keine
Konsequenzen zu ziehen bereit sei.
"Personen, die in Gemeindebauten leben und für Missstände eindeutig
verantwortlich sind, haben dort nichts mehr verloren", führt
Eisenstein aus, "und es ist auch vollkommen unerheblich, ob es sich
dabei um Österreicherinnen und Österreicher aus der angestammten
Bevölkerung oder um Migrantinnen und Migranten handelt. Personen, die
sich auf Dauer regelwidrig verhalten und die Hausordnung verletzen
sind aus Gemeindewohnungen zu delogieren." Dies geschehe aber nur in
den seltensten Fällen. Es könne aber nicht sein, dass jene
Mieterinnen und Mieter, die wissen, wie sie sich zu verhalten haben,
die Leidtragenden einzelner Unbelehrbarer seien. (Schluss) hn
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS
OTS0146 2013-06-07 12:30 071230 Jun 13 NFW0003 0210

Es geht nicht darum, dass Mieter andere Mieter terrorisieren. Da hat Dr. Eisenstein gezeigt, dass er nichts verstanden hat. Es geht um die Verbrechen von Wiener Wohnen, die jetzt verschleppt werden sollen, irgend jemand in die Schuhe geschoben werden, nur damit Ludwig, Neumayer und Häupl - die gesamte SPÖ mit einer weißen Weste dastehen. 
Siehe auch:  

Freitag, 7. Juni 2013

Josef Neumayer geht in die Offensive

Ganz so haltlos, wie Neumayer es sich wünscht ist es ganz und gar nicht. Da gibt es viele Vorwürfe. Zugegeben, diese Vorwürfe sind nicht die Gravierendsten, da gibt es noch ganz andere. Betrug, Nötigung, Amtsmissbrauch. Er verkriecht sich hinter der Justiz, die ihn zu schützen sucht, aber, der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. Man braucht nur Zeit und Zeit haben wir. Nur Neumayer,Ludwig und Häupl haben keine Zeit mehr. Die Uhr läuft ab.
http://derdreck.blogspot.co.at/
http://www.vienna.at/wiener-wohnen-direktor-bezeichnet-vorwuerfe-als-haltlos-und-absurd/3598400#li-comment-2390230

Donnerstag, 6. Juni 2013

Frage an die Justiz und wieder keine Antwort

ich bin vom BG Mattersburg zu einer Sicherheitsleistung verdonnert worden. Jetzt j´kommt mir das doch etwas komisch vor, denn die PVA, die das Geld einbehalten hat, die hat das Geld an "Wiener Wohnen" gesendet. Ich habe gesucht und g´habe das gefunden:
GESETZLICH: Prozessuale Sicherheitsleistung. Sie wird vom Zivilprozess bei nicht rechtskräftigen Urteilen ausgesprochen. Der Gewinner eines Prozesses kann vom Verlierer die ihm zugesprochene Summe verlangen. Weil das Urteil aber noch nicht rechtskräftig ist, muss er die gleiche Summe bei der Hinterlegungsstelle des Gerichts als Sicherheitsleistung hinterlegen. Denn wegen der noch nicht vorhandenden Rechtskraft besteht die Möglichkeit, dass ein höheres Gericht zu einem anderen Urteil kommt. Der Verlierer des ersten Prozesses soll deshalb die Sicherheit haben, dass er sein Geld (von der Hinterlegungsstelle) zurückbekommt, falls ein anderes Gericht anders entscheidet. Bei bestätigtem Urteil erhält der Gewinner das hinterlegte Geld zurück.
Was stimmt jetzt? Hat die PVA, Hr. Dr. B., nicht richtig gehandelt oder hat das BG Mattersburg hinter meinem Rücken das Urteil geändert?
mfg Karl Glanz

Antwort der Justiz: (sie wissen nichts)
Sehr geehrter Herr Glanz!

Das Bundesministerium für Justiz empfiehlt, sich unmittelbar an das
zuständige Bezirksgericht zu wenden.
Über öffentlich zugängige E-Mail-Adressen verfügen Gerichte jedoch nicht.
Kontaktdaten zu den Gerichten finden Sie auf der Website www.justiz.gv.at
unter Services / E-Government / Behördenliste.

Mit freundlichen Grüßen
Renate Doblinger

Da gibt es eine gewisser Vettermann – natürlich SPÖ Mitglied – der weiß jetzt (endlich) alles

Da gibt es eine gewisser Vettermann – natürlich SPÖ Mitglied – der weiß jetzt (endlich) alles: "Wiener Wohnen bleibt der Garant für leistbares Wohnen in Wien", so der SP-Gemeinderat Heinz Vettermann am Dienstag. Vettermann erinnerte an zahlreiche Verschlechterungen für Mieter, die
unter der Schwarz-blauen Bundesregierung eingeführt wurden: So wurde damals eingeführt, dass Mieter überhöhte Mieten nur innerhalb einer Dreijahresfrist zurückfordern können. Vettermann, so scheint es, weiß wirklich alles. Deshalb auch eine Frage an ihn, die er sicher beantworten wird können: Wenn es so ist, warum hat die SPÖ bisher nichts unternommen? Wie lange regiert die SPÖ schon? Hat er vergessen, ganz plötzlich!
"Die freiheitliche Kritik an den Betriebskosten bei Wiener Wohnen ist´eine Nebelgranate im Auftrag privater Hausherren - diese sind die wahren Preistreiber, da sie überbordende Zuschläge zu den
gesetzlichen Richtwertmieten verlangen. Das führt dazu, dass bei Neuvermietungen zehn Euro pro Quadratmeter und noch mehr verlangt wird." Nun, dass mag wohl stimmen, aber warum klettern dann auch die Mieten bei Wiener Wohnen immer höhere Sphären.

Die 39. Sitzung des Wiener Gemeinderates wurde auf Verlangen der FPÖ eingebracht. Thema war "Missstände bei Wiener Wohnen führen zu mieterfeindlichen Zuständen - Kontrolle versagt!".
Die FPÖ begründete den Sondergemeinderat damit, dass Missstände bei Wiener Wohnen rund ein Drittel der Wiener MieterInnen sowie alle SteuerzahlerInnen beträfen. Zudem seien durch „Gebührenwucher“ die Mietpreise enorm gestiegen. Das Kontrollamt hätte vielfach auf Missstände hingewiesen, dies sei aber ohne Konsequenzen geblieben. Kritisiert wurde auch der Umstieg vom Kategorie- auf den Richtwertmietzins, welcher teilweise zu Mieterhöhungen von über 50 Prozent geführt habe. Die Freiheitlichen traten unter anderem für die Zweckbindung der Wohnbauförderung, Streichung der zehnprozentigen Mehrwertsteuer auf Wohnungsmieten sowie für eine Wohnbauoffensive ein.
Die SPÖ stimmte zu, dass die Mietpreise gestiegen seien - aber vor allem jene aus dem privaten Wohnbereich. Wiener Wohnen, die größte Hausverwaltung der Welt - hingegen sei Garant für leistbares Wohnen und dafür verantwortlich, dass die Mietpreise in Wien im Vergleich zu anderen Großstädten günstig seien. 60 Prozent der WienerInnen würden in Geförderten Wohnungen leben und die meisten MieterInnen seien mit der Wohnsituation zufrieden. Deshalb dürfe Wiener Wohnen nicht schlecht geredet werden. Die SPÖ sprach sich für eine Novelle des Mietrechtsgesetzes aus.
Dass Kontrollamtsberichte kaum Konsequenzen seitens der Stadt hätten, und die hohen Wohnkosten in Verbindung mit Gebührenerhöhungen stünden, behauptete auch die ÖVP. Sie forderte eine Überprüfung der Effizienz der Bauordnung, die Einführung eines Gehalts-Checks von GemeindewohnungsmieterInnen alle zehn Jahre und eine Sanierung von ganzen Stadtteilen.
Kontrolle und Transparenz war den Grünen ein Anliegen, die alle Missstände und Vorwürfe bei Wiener Wohnen restlos aufgeklärt haben wollten. Gemeindewohnungen seien eine soziale Errungenschaft und leistbares Wohnen werde auch in Zukunft ein Thema sein.
Der Sondergemeinderat endete um 11.24 Uhr.
(Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53))
"Ob jetzt Rache-Akt von nicht zum Zug gekommenen Baufirmen oder tatsächlich berechtigte Vorwürfe - das Problem ist, dass man den Herrschaften bei Wiener Wohnen mittlerweile sehr, sehr viel zutraut", erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus zur Anzeige gegen den Wiener Wohnen-Chef, der familiäre Beziehungen zu einem der umstrittenen Unternehmen haben soll. Sein Mitleid mit dem Direktor hält sich jedenfalls in Grenzen: "Wenn man ständig Verfehlungen unter den Teppich kehrt, wie das in der Vergangenheit bei Wiener Wohnen der
Fall war, und die Kontrolle entweder gar nicht vorhanden oder völlig unzulänglich ist, dann hat man es sich selbst  uzuschreiben, wenn sämtliche Gerüchte auf fruchtbaren Boden fallen und sogar zu Anzeigen führen." Gudenus sieht nun aber die Chance, bei Wiener Wohnen endlich für Ordnung zu sorgen: "Wenn sogar schon der Chef angezeigt wird, dann ist das hoffentlich ein Alarmzeichen für die Politik. Ich erneuere meine Forderung nach einer gemeinderätlichen Untersuchungskommission. Nur wenn nicht mehr die Roten alles unter sich ausmachen, sondern alle Parteien an einer umfassenden Aufklärung der Vorwürfe beteiligt sind, kann das Vertrauen in Wiener Wohnen wieder hergestellt werden."
Der Rechnungsabschluss weise für das Jahr 2012 Gesamtausgaben von 12,325 Milliarden Euro aus, die Einnahmen beliefen sich auf dieselbe Summe. Der Schuldenstand habe mit Stichtag 31. Dezember 2012 4,35 Milliarden Euro betragen, was eine Zunahme der Schulden von 0,3 % der städtischen Wirtschaftsleistung bedeute. Damit blieb laut Brauner der Gesamtschuldenstand unter 6% des Bruttoregionalproduktes. Zum Vergleich: die Maastricht-Grenze, also jene Schwelle, ab der Maßnahmen seitens der EU aufgrund hoher Verschuldung gefordert wären, beträgt 60%.
Mit diesem Rechnungsabschluss "geht Wien den Sparweg konsequent und erfolgreich weiter", sagte Brauner. Kernstück sei dabei die Umsetzung des Spitalskonzepts, was etwa eine halbe Milliarde Euro Einsparpotential bis 2016 bedeute, sowie die Verwirklichung des Geriatriekonzepts und die Zusammenlegung von einzelnen Einheiten des Magistrats. Wie Bauner des Weiteren ausführte, sind die städtischen Investitionen um 1,5 % erhöht worden. Als Beispiel nannte sie die Errichtung des Hafentores, das Wien vor Hochwasser schütze, oder die Errichtung der Feuerwehrschule im Rahmen bestehender Strukturen. Allein durch diese Maßnahme habe man 22 Millionen Euro eingespart.

Die Neuverschuldung werde schrittweise abgebaut werden, mit dem Ziel, 2016 keine neuen Schulden zu machen. Anschließend wolle man wieder, so wie zu Zeiten vor der Krise, Schulden zurückzahlen, betonte sie. Brauner: "Mit diesem bewältigbaren und überschaubaren Schuldenstand und einer klaren Schwerpunktsetzung konnte auch das hohe Investitionsniveau gehalten werden." Die Schwerpunkte widmen sich Zukunftsthemen wie Bildung, Ausbildung, Kinderbetreuung, Soziales, Gesundheit und Wohnen.

Das zeigt wieder einmal wie „unsere“ Politiker funktionieren. Außer Speichellecker und Arschkriecher gibt es wohl keine anderen.



Dienstag, 4. Juni 2013

Missstände bei Wiener Wohnen führen zu mieterfeindlichen Zuständen - Kontrolle versagt!

39. Wiener Gemeinderat (1)

Sondergemeinderat auf Verlangen der FPÖ zum Thema "Missstände bei Wiener Wohnen führen zu mieterfeindlichen Zuständen - Kontrolle versagt!"


 GR Mag. M.A.I.S. Johann Gudenus (FPÖ) begründete den
Sondergemeinderat damit, dass Wohnen ein Grundbedürfnis sei. Wiener
Wohnen kümmere sich um ein Drittel aller Wiener Wohnangelegenheiten
und Missstände beträfen dementsprechend viele MieterInnen. Er
unterstellte den Regierungsparteien, dass das jüngste Engagement für
leistbares Wohnen mit den bevorstehenden Nationalratswahlen
zusammenhänge. Die SPÖ habe sich schon vor langer Zeit vom sozialen
Wohnbau verabschiedet. "Gebührenwucher" hätten die Betriebskosten in
Wien derart in die Höhe getrieben, dass diese bis zu einem Drittel
der Bruttowohnkosten betragen würden. Bei Wiener Wohnen folge "ein
Skandal dem anderen", trotzdem würden "tagtäglich" Inserate
geschaltet. Es dürfe nicht erst reagiert werden, wenn bereits die
Staatsanwaltschaft ermittle.
Stadtrat Dr. Michael Ludwig (SPÖ) meinte, er werde alles dazu
beitragen, die Vorwürfe aufzuklären. Seit der Wiener Wohnen-Direktor
Neumayer 2011 seine Tätigkeit aufgenommen habe, habe dieser den
Auftrag Kontrollen durchzuführen, etwa bei Leistungserbringungen
verschiedener Aufträge. Es sei korrekt, dass Wiener Wohnen sich um
viele Wohnangelegenheiten in Wien kümmere. Das trage dazu bei, dass
mehr als 60 Prozent aller WienerInnen in geförderten Wohnungen leben
und führe ebenso dazu, dass die Mieten in Wien um vieles günstiger
seien als in anderen Großstädten. Mieten würden vor allem im privaten
Wohnhausbereich "explosiv" steigen. Deshalb dränge die SPÖ auch auf
eine Novelle des Mietrechtsgesetzes. Dieses sei aber
Bundesangelegenheit. Zu den Betriebskosten meinte Ludwig, dass auch
das Kontrollamt bescheinige, dass diese in vielen Bereichen konstant
blieben bzw. unter der Inflation steigen würden. Wiener Wohnen sei
ein Garant dafür, dass die Wohnkosten in Wien als moderat zu
bezeichnen seien.
GRin Henriette Frank (FPÖ) behauptete, dass Kontrollamtsberichte
viele Missstände bei Wiener Wohnen aufgezeigt hätten und dies meist
ohne Konsequenzen geblieben sei. Sie kritisierte den Umstieg vom
Kategorie- auf den Richtwertmietzins. Dieser hätte zu einer Erhöhung
von über 50 Prozent geführt. Zusätzliche Wohnbeihilfen sollten hier
nicht die Lösung sein. Wiener Wohnen hätte den Kontakt zu seinen
MieterInnen verloren. Es gebe Missstände bei Ausschreibung von
Vergaben und Baugenehmigungen. Betriebe würden zu hohe Preise
verlangen und seien "alle miteinander verbandelt". So gingen
"Millionen verloren" und betroffen sei nicht Wiener Wohnen sondern
die SteuerzahlerInnen und MieterInnen. Frank stellte auch infrage,
dass die Kontrolle der Vorfälle bei Wiener Wohnen nun von einem
Wiener Wohnen-Team durchgeführt werde. Sie brachte drei Anträge ein,
in denen sie die Zweckbindung der Wohnbauförderung, die Festsetzung
des Mietzinses nach dem Kategoriemietzins sowie Wohnbeihilfe für den
bisher davon ausgeschlossen Personenkreis (jene, die das
vorgeschriebene Mindesteinkommen nicht erreichten), forderte.
(forts.) tai/lit
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS
OTS0075 2013-06-04 10:43 041043 Jun 13 NRK0009 0436