Montag, 20. Juli 2026

Das Leben wird ungemütlich

Das kann man wohl sagen, die Fixkosten für Wohnen, Strom und Lebensmittel sind in Wien bzw. Österreich derzeit für viele Haushalte spürbar zu hoch, vor allem im Verhältnis zu typischen Einkommen. Die Lage ist dramatisch. Für eine 1‑Zimmer‑Wohnung in Wien liegen Durchschnittsmieten inzwischen bei rund 850–1.100 Euro im Monat, je nachdem ob innenstadtnah oder außerhalb. Ein durchschnittlicher Haushalt mit etwa 3.500 kWh Jahresverbrauch zahlt im Netzgebiet Wien je nach Anbieter ungefähr 29–31 Cent pro kWh, also deutlich über 1.000 Euro im Jahr. Für eine Einzelperson summieren sich typische monatliche Lebensmittelausgaben (ohne Restaurantbesuche) schnell auf mehrere hundert Euro, sodass die Gesamtausgaben ohne Miete oft bereits über 700 Euro liegen. Wenn dann das Nettoeinkommen nur knapp über 2.000 Euro liegt, bleibt nach Fixkosten oft kaum Spielraum für Rücklagen, Freizeit oder unerwartete Ausgaben. https://www.heute.at/s/zu-teuer-wiener-war-seit-jahren-nicht-auf-urlaub-120216375 https://www.reddit.com/r/Finanzen/comments/1m6jxft/wie_viel_geld_im_monat_nach_abzug_aller_fixkosten

Jugendkriminalität in Wien

Das Thema „Mehr Gewalt in Wien, immer jüngere Täter und ein wachsendes Unsicherheitsgefühl“ ist ein besorgniserregendes gesellschaftliches Phänomen. Die Statistiken zeigen oft, dass Gewaltdelikte in bestimmten Bereichen oder Stadtteilen zunehmen können. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben, etwa soziale Ungleichheit, Armut, mangelnde Perspektiven oder auch Veränderungen in der Polizeiarbeit und Berichterstattung. Immer wieder wird berichtet, dass auch Jugendliche oder sehr junge Menschen in solche Straftaten involviert sind. Dies wirft Fragen zur sozialen Integration, Bildungschancen, Familienstrukturen und Freizeitangeboten auf. Selbst wenn die tatsächliche Kriminalitätsrate stabil bleibt oder nur leicht steigt, kann das subjektive Sicherheitsgefühl durch Medienberichte, persönliche Erfahrungen oder städtische Veränderungen negativ beeinflusst werden. Um dem entgegenzuwirken, setzen Städte oft auf eine Kombination aus verstärkter Polizeipräsenz, Sozialarbeit, Präventionsprogrammen für Jugendliche, Aufklärungskampagnen und Verbesserungen im öffentlichen Raum (bessere Beleuchtung, Videoüberwachung). Immer wieder wird berichtet, dass auch Jugendliche in Wien oder sehr junge Menschen in solche Straftaten involviert sind In Wien ist tatsächlich zu beobachten, dass immer mehr sehr junge Menschen – teils schon im Volksschulalter – in verschiedene Formen der Kriminalität verwickelt sind. Wenn Medien davon berichten, dass „auch Jugendliche“ oder „sehr junge Menschen“ beteiligt sind, geht es meist um: - Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die bereits strafmündig sind und etwa wegen Körperverletzung, Raub, Erpressung, Einbrüchen oder Suchtmittelhandel auffallen. - Kinder zwischen 10 und 14 Jahren, die noch nicht strafmündig sind, aber trotzdem als Tatverdächtige in der Statistik aufscheinen – etwa bei Vandalismus, Einbruchsdiebstählen oder Körperverletzungen. - Sehr junge Gruppen, die in Banden auftreten, mit Messerangriffen, Raubüberfällen oder Sachbeschädigungen; teilweise werden solche Jugendbanden gezielt von älteren Personen oder Strukturen beeinflusst. Ein Beispiel dafür sind Häufungen von Vorfällen rund um bestimmte Plätze oder Bezirke (etwa Liesing oder Ottakring), wo Kinder und Jugendliche zugleich Täter und Opfer sind. Aus den letzten Jahren zeichnet sich ein klarer Trend in Wien ab: - Die Zahl der tatverdächtigen 14- bis unter 18‑Jährigen in Wien stieg von rund 6.359 (2013) auf über 8.400 (2022). - Bei den 10- bis 14‑Jährigen hat sich die Zahl der jährlich registrierten Tatverdächtigen fast verdoppelt, von etwa 1.474 (2013) auf über 2.800 (2022). - In aktuelleren Statistiken werden für Wien und Österreich zum Teil zweistellige Prozentzuwächse bei Delikten von unter 21‑Jährigen und besonders bei der Gruppe 10–14 Jahre genannt (z. B. mehr Einbruchsdiebstähle und Körperverletzungen). Mit diesen Zahlen wird der Eindruck, den man aus den Medien gewinnt – dass Täter „immer jünger“ werden – gestützt. Bei den beschriebenen Straftaten sind typische Bereiche: - Körperverletzungen, Raubüberfälle, Sachbeschädigung, Einbruchsdiebstähle, Vandalismus (z. B. gesprengte WC-Anlagen, beschädigte Autos oder Automaten). - Jugendliche schließen sich zu Gruppen zusammen, agieren an Bahnhöfen, Parkanlagen oder bestimmten Hotspots und begehen eine ganze Serie von Straftaten. - Drohungen über soziale Medien, Cybermobbing, Betrug und kinderpornografische Inhalte werden im Bereich Jugendkriminalität deutlich häufiger registriert. Gerade die Kombination von offline‑Gewalt (Raub, Messerangriffe, Vandalismus) und online‑Aggression (Drohungen, Mobbing) macht diese Fälle für Polizei und Prävention besonders problematisch. Weil Jugendliche und sehr junge Menschen immer öfter in solche Fälle verwickelt sind, reagieren die Behörden: - Spezielle Einsatz- und Arbeitsgruppen gegen Jugendkriminalität sollen „Rädelsführer“ identifizieren, Hotspots überwachen und Banden zerschlagen. - Präventionsprogramme in Schulen, in der offenen Jugendarbeit und gemeinsam mit Vereinen (z. B. Neustart) sollen früh eingreifen, bevor sich Muster verfestigen. - Ein Schwerpunkt liegt inzwischen auf Aufklärung zu Gewalt, Mediensicherheit und Konfliktlösung, weil ein Teil der Delikte direkt mit sozialer Ausgrenzung, Perspektivlosigkeit und Online-Dynamiken zusammenhängt. Expertinnen und Experten sehen keine einfache Einzelursache, sondern ein Bündel aus sozialen, psychologischen und strukturellen Faktoren, das dazu beiträgt, dass bestimmte Jugendliche in Wien auffällig werden – während die Gesamt-Jugendkriminalität langfristig eher stagniert oder sinkt. Kriminolog:innen betonen, dass Schlagzeilen über „explodierende Jugendgewalt“ oft ein verzerrtes Bild erzeugen. Statistische Analysen zeigen über längere Zeiträume eher einen Rückgang bzw. keine dramatische Zunahme von Jugenddelikten, auch wenn es kurzfristige Ausschläge und spektakuläre Fälle (etwa wenige „Intensivtäter“ mit sehr vielen Delikten) gibt. Gewalt wirkt heute stärker präsent, weil Medien und soziale Netzwerke entsprechende Vorfälle viel sichtbarer machen. Mehrere Fachleute heben hervor, dass fehlende gesellschaftliche Teilhabe, Armut und das Gefühl, „keine Perspektive“ zu haben, zentrale Risikofaktoren sind. Jugendliche, die sich in Ausbildung, Arbeitsmarkt oder im öffentlichen Leben wenig anerkannt fühlen, sind eher bereit, Normen zu verletzen oder sich in gewaltaffine Gruppen hineinziehen zu lassen. Dabei spielt Statusfrustration – also die Diskrepanz zwischen erwarteter Anerkennung und tatsächlicher gesellschaftlicher Stellung – eine wichtige Rolle. Expert:innen berichten, dass viele jugendliche Gewalttäter aus zerrütteten oder stark belasteten Familien stammen und früh negative Erfahrungen gemacht haben. In der Pubertät verstärken sich Identitätssuche und Rebellion; wenn diese nicht mehr primär gegen Eltern, sondern gegen „die Gesellschaft“ gerichtet wird, kann dies in delinquenten Gruppenaktivitäten münden. Bei Jugendlichen mit Migrationsgeschichte mischen sich oft Loyalitätskonflikte zwischen Herkunftsmilieus und Mehrheitsgesellschaft mit patriarchalen Rollenerwartungen und Ehrvorstellungen. Integrationsforscher:innen betonen, dass nicht der Migrationshintergrund an sich, sondern das Gelingen oder Scheitern von Integration entscheidend ist. Wo Jugendliche sich nicht als Teil der Mehrheitsgesellschaft fühlen, entstehen eher abgeschottete Bandenstrukturen, in denen Gewalt Anerkennung, Status und Zugehörigkeit verschafft. Sozialpsychologisch wirkt der „Wir gegen die“-Mechanismus stark identitätsstiftend – ähnlich wie bei Fan-Gruppen oder politischen Bewegungen – und erleichtert die Legitimierung von Gewalt gegenüber „den anderen“. Durch die dauerhafte Präsenz von Gewaltbildern in klassischen und sozialen Medien wird Gewalt nach Ansicht von Jugend- und Sozialarbeiter:innen als Konfliktlösungsstrategie normalisiert. Ein Teil der Jugendlichen nimmt Gewalt dadurch eher als legitime Option wahr, etwa zur Durchsetzung von Respekt oder zur Inszenierung von Stärke. Social Media verstärkt außerdem Gruppendruck und Zuspitzung von Konflikten, da öffentliche Sichtbarkeit und „Ruhm“ für riskantes Verhalten winken. Organisationen der Jugendhilfe in Wien weisen darauf hin, dass fehlende Unterstützung während der Corona-Zeit eine Rolle spielt: Schulabbrüche, psychische Belastungen und reduzierte Betreuungsangebote haben bei manchen Jugendlichen die „Zündschnur“ verkürzt und die Eskalationsbereitschaft erhöht. Gleichzeitig wurden Schutz- und Präventionsangebote zeitweise erschwert, was langfristig Auswirkungen auf Konfliktverhalten und Bewältigungsstrategien haben kann. Die Jugendlichen sind nicht alleine Schuld. Um die Schuldfrage zu klären braucht es mehrere Ansätze. Um dieses Problem zu lösen, müssen alle, die Jugendlichen, die Familien, die Experten und auch die Gesellschaft zur lösung beitragen. Eine niedrigere Strafmündigkeit ist nicht die Lösung, sie ist genau das Gegenteil. Wir sind alle gefordert. Quellen https://www.meinbezirk.at/wien/c-politik/sind-die-jugendlichen-in-wien-gewalttaetiger-geworden_a6829890 https://www.derstandard.at/story/3000000210888/werden-junge-menschen-tatsaechlich-immer-brutaler https://www.vienna.at/integrationsexpertin-migrationshintergrund-allein-nicht-ursache-von-jugendbanden-in-wien/9445289 https://www.neustart.at/jugend-und-kriminalitaet/ https://www.neustart.at/jugend-und-kriminalitaet/ https://wien.orf.at/stories/3210905/ https://www.heute.at/s/ueber-23000-faelle-jugendkriminalitaet-um-10-gestiegen-120176406 https://wien.orf.at/stories/3246505/ https://www.heute.at/s/alarmierend-immer-mehr-kriminelle-jugendliche-in-wien-120102644 https://www.heute.at/s/schutzgeld-gewalt-immer-mehr-jugendliche-angezeigt-120013537

Samstag, 11. Juli 2026

NEOS und das ihr Problem

Die NEOS haben ein Problem., das ist offensichtlich. Jeder Mensch soll die Chance haben, persönliche Ziele aus eigener Kraft zu verwirklichen. NEOS wollen verkrustete Strukturen aufbrechen, Korruption bekämpfen und Transparenz schaffen. Fokus auf Chancengleichheit – Leistung statt Parteibuch oder Herkunft. - Europaorientierung: Starker Einsatz für ein handlungsfähiges, klimaneutrales und wehrhaftes Europa. NEOS betonen, weder klar rechts noch links zu sein, sondern liberal und reformorientiert. Bildung, Transparenz, Rechtsstaatlichkeit, Klimapolitik mit „echten Lösungen“. Seit 2025 sind sie Teil der Bundesregierung und setzen Reformen um, etwa in Bildung und Steuerentlastung. Gerade diese breite Mitte-Positionierung sorgt für Kritik: Manche sehen die NEOS als zu unklar abgegrenzt gegenüber ÖVP und Grünen. Andere werfen ihnen vor, dass ihre liberale Handschrift im Regierungsalltag verwässert werde. Gleichzeitig gilt ihre Reformagenda als wichtiges Gegengewicht zu traditionellen Parteien. Die NEOS stehen programmatisch für liberalen Fortschritt und Transparenz, doch ihre Herausforderung liegt darin, diese Werte im politischen Alltag sichtbar und unterscheidbar zu halten. Das erklärt, warum die Frage „Wofür stehen die NEOS eigentlich?“ aktuell so stark diskutiert wird. Die NEOS verstehen sich offiziell als liberale Reformpartei, die für Freiheit, Fortschritt und Gerechtigkeit steht – doch ihre Positionierung zwischen Mitte, Liberalismus und Pragmatismus führt zunehmend zu Debatten über ihr klares Profil. Beate Meinl-Reisinger, Österreichs Außenministerin, positioniert sich klar als Unterstützerin der Ukraine: Sie reist regelmäßig nach Kiew, betont Österreichs Solidarität und treibt Initiativen für Wiederaufbau und EU-Integration voran. Sie bezeichnet Russlands Angriffskrieg als „brutal und völkerrechtswidrig“ und betont, dass Österreich „unerschütterlich an der Seite der Ukraine“ steht. Meinl-Reisinger hat auf EU-Ebene Druck auf Russland gefordert, um Präsident Putin an den Verhandlungstisch zu bringen. Österreich beteiligt sich aktiv am Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur, etwa Energieanlagen und Krankenhäuser, und unterstützt humanitäre Projekte wie „Grain from Ukraine“ oder sogenannte „Warm Spots“ für Menschen ohne Strom. Sie betont, dass die Verteidigung der Ukraine auch die Sicherheit und Freiheit Europas und Österreichs schützt. Österreich hat über 293 Mio. € an humanitärer und finanzieller Hilfe mobilisiert. Unterzeichnung von Memoranda of Understanding mit der Ukraine, u. a. zu Rechtsstaatlichkeit, Kriegsverbrechensaufklärung und humanitärer Minenräumung. Österreichische Unternehmen sollen beim Wiederaufbau von Energie- und Gesundheitsinfrastruktur eine zentrale Rolle spielen. Meinl-Reisinger verbindet eine wertebasierte Außenpolitik mit konkreten Projekten, sie sieht die Ukraine als Partner für ein sicheres, demokratisches Europa und setzt auf eine Mischung aus humanitärer Hilfe, wirtschaftlicher Kooperation und politischem Druck auf Russland. Waren die Österreicher einverstanden mit diesen Förderungen? Nein, die Österreicher waren und sind mehrheitlich nicht einverstanden – zumindest nicht mit weiteren oder umfangreichen Hilfen. Beate Meinl-Reisinger hat als Regierungsmitglied staatliche Hilfen (humanitäre und Wiederaufbau-Unterstützung) für die Ukraine vorangetrieben und verteidigt – keine persönliche Millionenspende. Beispiele: Mehrere Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF), z. B. 3 Millionen Euro für Winterhilfe (Rotes Kreuz, UNHCR, UNICEF – Wärmezelte, etc.). Zusätzliche Beträge wie 2 Millionen für „Grain from Ukraine“ oder 5 Millionen für Entminung. Gesamte österreichische bilaterale Hilfe seit 2022: ca. 294–347 Millionen Euro (inkl. Nachbarländer). Das sind Regierungsgelder (Steuergeld), die sie politisch vertritt, oft begleitet von Besuchen in Kiew. Die öffentliche Meinung in Österreich, zeigen klare Ablehnung. Eine „Heute“-Umfrage (Unique Research) ergab 58 % gegen weitere Hilfen – das Geld solle lieber im Inland bleiben (Teuerung, Budgetprobleme). Nur 30 % dafür. Selbst bei NEOS-Wählern nur 44 % Unterstützung. Bei ÖVP-Wählern ähnlich geteilt (ca. 42 % dafür). Nur Grüne und SPÖ-Wähler mehrheitlich dafür. Starke Kritik der FPÖ: sie fordert Stopp aller Zahlungen, spricht von „Milliardengrab“, „Geldkoffern“ (was zu Gerichtsverfahren und Widerrufen führte) und Neutralitätsbruch. Die FPÖ boykottiert oft Delegationsreisen und nutzt das Thema populistisch. Die Regierung (NEOS/ÖVP-Koalition) argumentiert, Hilfe vor Ort sei günstiger als mehr Flüchtlinge in Österreich und diene langfristig österreichischen Unternehmen beim Wiederaufbau. Kritiker sehen es als Verschwendung inmitten heimischer Probleme. Die Politik von Meinl-Reisinger hat keine breite Mehrheit in der Bevölkerung. Es gibt eine deutliche Spaltung – Regierungslager vs. FPÖ und große Teile der Öffentlichkeit. Die FPÖ profitiert davon politisch. Freedom House stuft die Ukraine als „Partly Free“ ein (Score 51/100 im Freedom in the World 2026). Es gibt Probleme (Korruption, Kriegsrecht mit Einschränkungen wie aufgeschobenen Wahlen, Medienregulierung), aber kein faschistisches Regime. Vergleich: Viele Länder mit radikaler Rechter (z. B. Teile Europas) sind freier oder ähnlich. Extrem rechte Parteien wie Svoboda oder Right Sector haben bei Wahlen massiv verloren. 2019 unter 3 %, oft unter 2–5 %. Keine faschistische Partei im Parlament. Im Vergleich zu Frankreich (Le Pen), Deutschland (AfD) oder anderen Ländern ist die Ukraine ein Ausreißer nach unten. Volodymyr Zelenskyy ist jüdischer Herkunft (sein Großvater kämpfte in der Roten Armee gegen die Nazis, Familie verlor Angehörige im Holocaust). Er wurde 2019 mit 73 % gewählt. Die Brigade Azov hatte ursprünglich neonazistische Elemente (2014). Sie wurde in die Nationalgarde integriert, Symbole und Führung geändert und spielt eine wichtige Rolle in der Verteidigung (z. B. Mariupol). Sie ist kein Beweis für eine faschistische Regierung – ähnlich wie es in vielen Armeen problematische Einheiten gibt. Ihr politischer Einfluss ist begrenzt (Umfragen zeigen niedrige Unterstützung für Azov-Politiker). Es gibt Kontroversen um Kollaborateure im Zweiten Weltkrieg (OUN/UPA, Massaker an Polen und Juden). Manche Figuren werden in der Ukraine heroisiert (besonders im Kriegskontext gegen Russland). Das ist kritikwürdig und führt zu Spannungen (z. B. mit Polen und Israel). Aber das macht den Staat nicht faschistisch – viele Nationen haben schwierige historische Narrative. Gleichzeitig reduziert sich die Diskussion oft auf die Interpretation einzelner Phänomene. So ist beispielsweise die Frage der „Verherrlichung des Nationalsozialismus“ umstritten: Gibt es tatsächlich eine systematische Politik der Beschönigung und Verherrlichung von Persönlichkeiten, die mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs in Verbindung stehen, auf staatlicher Ebene, oder handelt es sich um eine Frage der Interpretation historischer Ereignisse durch verschiedene politische Kräfte? Auch die Rolle einzelner rechtsextremer Gruppen und ihr Einfluss auf die Politik werden diskutiert – Vertreter einer anderen Sichtweise betonen jedoch, dass dies nicht den Charakter des gesamten Staates bestimmt. Es handelt sich also nicht um eine objektive Tatsache, sondern um einen Gegenstand politischer und historischer Debatten. Manche sehen in bestimmten Tendenzen Anzeichen von Faschismus, während andere eine solche Einschätzung als Übertreibung oder politisches Etikett betrachten. Es ist unmöglich, das gesamte Asow-Regiment eindeutig als faschistisch zu bezeichnen, aber es ist in der Tat umstritten, gerade weil seine Geschichte und Zusammensetzung starke Elemente aufweisen, die viele als neonazistisch oder rechtsextrem einstufen. Das Regiment wurde 2014 gegründet, und sein Kern bestand aus Mitgliedern von Organisationen mit rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Rhetorik – beispielsweise Patriot der Ukraine und der Sozialnationalen Versammlung. Einer der Gründer, Andrij Bilezkyj, führte zuvor eine paramilitärische Gruppe mit ähnlicher Ideologie an. In der Anfangsphase waren Symbole verbreitet, die in neonazistischen Kreisen üblich sind, wie die „Schwarze Sonne“ (Sonnenrad) und ein Spiegelbild des Wolfsangel-Symbols. Es gab Hinweise darauf, dass einige Kämpfer offen nationalsozialistische Ansichten vertraten. Sie ließen sich Nazi-Symbole tätowieren, zeigten den Hitlergruß und verwendeten rassistische und antisemitische Rhetorik. Aufgrund dieser Anschuldigungen schränkten mehrere Länder (z. B. die USA im Jahr 2015) die Militärhilfe für die Einheit ein. Experten stellen fest, dass zwar anfangs Radikale erkennbar waren, sich die Einheit aber im Laufe der Zeit auch Personen mit anderen – eher patriotischen als ideologischen – Motiven anschlossen. Ein Sprecher des Asow-Regiments schätzte 2015 den Anteil der Kämpfer mit nationalsozialistischen Ansichten auf etwa 10–20 %. Nach dem Eintritt in die Nationalgarde der Ukraine wurden Hintergrundüberprüfungen durchgeführt, um Neonazis auszuschließen. Einige Analysten behaupten, dass sich das Regiment im Laufe der Zeit „entideologisiert“ und zu einer regulären Kampfeinheit entwickelt habe. Dessen Vertreter haben stets bestritten, dass die gesamte Organisation faschistischer oder neonazistischer Ideologie anhängt. Sie betonten, dass in seinen Reihen Angehörige verschiedener Nationalitäten und Religionen dienen. Dieses Thema wird oft Teil einer breiteren politischen Debatte. So haben beispielsweise russische Offizielle die Präsenz des Asow-Regiments als Argument für bestimmte Aktionen herangezogen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die Rolle dieser Einheit im Gesamtbild der ukrainischen Politik und Armee nicht überbewertet werden sollte – sie stellte nur einen Teil der Streitkräfte dar. Die Antwort hängt also von der Herangehensweise ab: Betrachtet man die Ursprünge und einzelne, bemerkenswerte Fälle (in diesem Fall kann man von der Anwesenheit faschistischer Elemente sprechen) oder bewertet man die Einheit als Ganzes unter Berücksichtigung ihrer Entwicklung und Zusammensetzung (in diesem Fall wäre eine solche Bezeichnung unzutreffend). In diesen Umfeld müssen die NEOS verlieren. Wie immer es versucht wird es zu drehen, wenden, Beate Meinl-Reisinger unterstützt ein radikales rechtsgerichtetes System. Einige meinen, dass es sich um ein faschistischen Struktur handelt.

Jugendkriminalität in Wien

Das Thema Jugendbanden und Jugendkriminalität in Wien ist ein zentraler und stark diskutierter Schwerpunkt der lokalen Sicherheitspolitik. Die aktuelle Datenlage und die polizeilichen Berichte zeigen dabei ein sehr differenziertes Bild. Während die Gesamtkriminalität in der Bundeshauptstadt tendenziell leicht rückläufig ist, verzeichnet die Wiener Polizei insbesondere bei der Jugendkriminalität einen spürbaren Anstieg. Typisch für das Agieren von Teenie-Gangs sind Raubüberfälle (oft unter Androhung von Gewalt), Ladendiebstähle, Einbrüche in Geschäfte oder Fahrzeuge sowie Erpressungsdelikte. Das Phänomen beschränkt sich längst nicht mehr nur auf klassische Außenbezirke oder bekannte Hotspots (wie Favoriten). In jüngerer Zeit rückten auch Bezirke wie Döbling (Heiligenstädter Straße) in den Fokus, wo gezielte polizeiliche Schwerpunktaktionen ("Aktion scharf") gegen Jugendbanden durchgeführt wurden. Ein erheblicher Teil der Delikte – insbesondere gefährliche Drohungen, Nötigungen und Cyber-Erpressungen – verlagert sich zunehmend in den digitalen Raum (Social Media, Messenger-Gruppen). Ein besonders virulentes Themaen ist der Diskurs über das Alter der Tatverdächtigen. Bei den aufgegriffenen Bandenmitgliedern ist ein beträchtlicher Teil unter 14 Jahre alt und somit rechtlich strafunmündig. Laut der Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) gibt es in Wien eine überschaubare, aber sehr aktive Gruppe von rund 80 bis 100 jugendlichen **Intensivtätern**, die für eine hohe Zahl an schweren Delikten (wie schweren Raub oder Körperverletzung) verantwortlich sind. Viele dieser Jugendlichen haben einen Fluchthintergrund (statistisch fallen hier vermehrt syrische Staatsbürger auf) und leben teilweise in betreuten Wohngemeinschaften der Stadt. Da die Polizei strafunmündige Kinder nach der Anzeige direkt wieder auf freien Fuß setzen muss, setzen Stadt und Bund auf neue Konzepte: Im Juni wurde in Wien-Simmering ein intensiv betreutes, geschlossenes Wohnprojekt gestartet. Extrem auffällige Intensivtäter im Alter von 11 bis 13 Jahren können dort für einige Wochen festgehalten und von einem Großaufgebot an Psychologen, Sozialarbeitern und Anti-Gewalt-Trainern intensiv therapiert werden. Auf politischer Ebene fordern Parteien wie ÖVP und FPÖ vehement eine Absenkung des Strafmündigkeitsalters auf 12 Jahre. Demgegenüber plädiert die sozialdemokratische Justiz- und Stadtführung primär für den Ausbau sozialpädagogischer Maßnahmen und die verpflichtende polizeiliche Belehrung der Erziehungsberechtigten. Flankiert werden die Bemühungen durch verstärkte Kontrollen im öffentlichen Raum und die Ausweitung von Schutzzonen sowie Messertrageverboten. Wichtige Zahlen für 2025 (Wien): Tatverdächtige unter 21 Jahren: 23.776 (+10,7 % gegenüber 21.477 im Jahr 2024). Besonders stark betroffen: 10- bis 14-Jährige (strafunmündig) mit einem Anstieg von ca. +18,1 %. Einbruchsdiebstähle: 2.527 Fälle (+20,7 % zu 2024). Körperverletzungen: 955 Fälle (+23,5 % zu 2024). Unter 10-Jährige: Anstieg von 216 auf 243 Tatverdächtige. In der Gruppe 18–unter 21 Jahren: 7.386 Tatverdächtige (+713). Vergleich zu früheren Jahren (Tatverdächtige unter 18 Jahren): 2024: 14.804 (starker Anstieg gegenüber 11.118 in 2023). 2010: Nur 8.360 (deutlicher langfristiger Trend nach oben, besonders bei den Jüngsten). Gesamtkriminalität Wien 2025: Anzeigen: 194.625 (leichter Rückgang um 0,2 % gegenüber 194.981 in 2024). Aufklärungsquote: 44,6 % (leichter Anstieg).

Dienstag, 16. Juni 2026

Wiener Wohnen in der NS Zeit

Wie Stadt Wien trug während der NS-Zeit eine aktive und entscheidende Mitschuld an der Verfolgung und Vertreibung tausender unschuldiger Menschen aus den städtischen Gemeindebauten. Sie war nicht nur ein passiver Zuschauer, sondern eine treibende Kraft bei der Umsetzung der NS-"Wohnungspolitik". Die Hauptverantwortung der Stadt lässt sich in den folgenden Zeilen zusammenfassen: Am 14. Juni 1938 gab der NS-Vizebürgermeister den Befehl, alle jüdischen Mieter zu delogieren. Das städtische Wohnungsamt (MA 21) führte dies rigoros durch – mit einem einheitlichen Kündigungstermin auf den 31. Juli 1938. Mindestens 3.598 jüdische Bewohner wurden so vertrieben, 1.090 von ihnen später ermordet. Auch 401 politisch Verfolgte verloren ihre Wohnung, 175 von ihnen wurden getötet. Die Stadtverwaltung nutzte eine Gesetzeslücke (fehlender Kündigungsschutz für Neubauten), um die Kündigungen reibungslos durchzusetzen. Die Behörden erstellten Listen, verschickten Kündigungen und wiesen Einsprüche fast ausnahmslos ab. Später wurde sogar eine eigene "Gruppe Judenumsiedlung" gegründet. Die freigewordenen Wohnungen wurden an NSDAP-Mitglieder und NS-Organisationen vergeben. Das Personal des Wohnungsamts zeigte zudem eine hohe personelle Kontinuität – nur wenige wurden nach 1938 wegen ihrer Gesinnung entlassen. Auch die Rückstellung der "arisierten" Wohnungen nach 1945 wurde nie gesetzlich geregelt. Heute zeigt die Stadt Wien diese dunkle Vergangenheit durch die von Wiener Wohnen in Auftrag gegebene DÖW-Studie auf und bemüht sich um Aufarbeitung, etwa mit den Stadtführungen "Niemals vergessen". Ob das genug ist? Verantwortung zu zeigen wäre vielleicht mehr angebracht.

Freitag, 12. Juni 2026

1.7 Mio können schlecht lesen

Laut der aktuellen PIAAC-Studie (2022/23) hat fast ein Drittel der österreichischen Erwachsenen zwischen 16 und 65 Jahren Schwierigkeiten beim Lesen. Der Anteil der Betroffenen ist innerhalb von zehn Jahren von 17 % auf 29 % (ca. 1,7 Mio. Menschen) stark angestiegen. Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei den 35- bis 65-Jährigen, die einen deutlichen Leistungsabfall zeigen. Im Gegensatz dazu schneiden die 16- bis 24-Jährigen überdurchschnittlich gut ab – sie liegen sogar über dem OECD-Schnitt . Personen mit nicht-deutscher Erstsprache sind am stärksten betroffen. In dieser Gruppe sind es 61 % mit niedriger Lesekompetenz (2012: 39 %). Aber auch unter den in Österreich Geborenen mit Deutsch als Erstsprache hat sich der Anteil von 12 % auf 19 % erhöht . Der Bildungsabschluss ist ein entscheidender Faktor. Das Risiko ist bei Personen mit maximal Pflichtschulabschluss am höchsten (fast jede zweite Person), aber selbst unter den Lehrabsolventen ist mittlerweile etwa jede dritte Person betroffen . Laut Studienlage gibt es in Österreich keine signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen bezüglich der Lese- und Schreibkompetenz bei Erwachsenen. Die österreichische Bundesregierung reagiert auf die gesunkenen Lese- und Schreibkompetenzen vor allem mit Förderprogrammen für Erwachsenenbildung. Ein nationaler Aktionsplan oder eine spezifische Strategie speziell für dieses Problem ist allerdings nicht direkt erkennbar. Die wichtigsten Maßnahmen sind finanzielle Förderungen für Bildungsanbieter, die gezielt benachteiligte Gruppen unterstützen. Die Maßnahmen sind Teil des Regierungsprogramms 2025–2029. Ein Schwerpunkt liegt dabei laut Ausschreibungen auf der "Steigerung der Teilnahmen am lebenslangen Lernen in der gesamten Bevölkerung, besonders in bildungsbenachteiligten Gruppen".

Donnerstag, 11. Juni 2026

Lueger Denkmal

Lueger nutzte meisterhaft aggressive Rhetorik und machte Juden für die wirtschaftlichen Ängste der Mittel- und Arbeiterschicht verantwortlich. Diese Strategie der „modernen Demagogie“ brachte ihm immense Popularität ein. Das antisemitische Vorbild Lueger. Lueger gründete die Christlich-Soziale Partei und führte Wahlkampf mit antisemitischen Parolen. Obwohl er persönlich mitunter Ausnahmen für einzelne Juden machte (und den Satz „Ich entscheide, wer Jude ist“ prägte), verlieh seine hasserfüllte Rhetorik dem Rassismus gesellschaftliche Legitimität. Adolf Hitler lebte während Luegers Amtszeit in Wien und schrieb in „Mein Kampf“, Lueger sei der „größte deutsche Bürgermeister aller Zeiten“. Historiker weisen darauf hin, dass Luegers Massenpropaganda als direktes Vorbild für die Taktiken der Nationalsozialisten diente. Lange Zeit wurde seine Rolle beim Aufbau der Stadt stärker betont als sein Antisemitismus. Im 21. Jahrhundert hat Wien jedoch begonnen, sein Erbe kritisch neu zu bewerten, unter anderem durch die Entfernung einiger seiner öffentlichen Denkmäler.

Mittwoch, 10. Juni 2026

Ludwig sieht 41 Prozent erreicht

By Ist das ein Erfolg wenn 49% fehlen? Er hat nach eigenen Angaben 41% geschafft. https://www.meinbezirk.at/wien/c-politik/ludwig-sieht-41-prozent-von-regierungsprogramm-erreicht-bzw-auf-schiene_a8684045?ref=curate

Rot-Pink hat mit der angespannten budgetären Lage in Wien hu kämpfen

Rot-Pink hat insbesondere mit der angespannten budgetären Lage in Wien zu kämpfen. Das trifft den Kern der aktuellen Debatte in der Wiener Stadtpolitik ziemlich genau. Die rot-pinke Koalition (SPÖ und NEOS) steht vor der enormen Herausforderung, ambitionierte Projekte in einer wirtschaftlich extrem angespannten Phase umzusetzen. Die Kombination aus den Nachwirkungen der hohen Inflation, steigenden Personalkosten (etwa im Pflege- und Bildungsbereich) und stagnierenden Steuereinnahmen engt den finanziellen Spielraum der Stadt massiv ein. Besonders im Fokus stehen dabei drei zentrale Reibungspunkte: - Großprojekte wie der Ausbau des öffentlichen Verkehrs (U2/U5), die Sanierung von Schulen und Klimaanpassungsmaßnahmen verschlingen Milliarden. Gleichzeitig müssen die Ressorts den Gürtel enger schnallen, was intern regelmäßig für Budgetdebatten sorgt. - Um die Einnahmen zu sichern, greift die Stadt Wien auf das automatische Valorisierungsgesetz zurück, wodurch kommunale Gebühren (Wasser, Müll, Abwasser) an die Inflation angepasst werden. Das bringt der Koalition – insbesondere vonseiten der Opposition (ÖVP und FPÖ) – heftige Kritik ein, da dies die Lebenserhaltungskosten für die Bürger weiter in die Höhe treibt. - Für die SPÖ geht es darum, das soziale Netz und die gewohnte Infrastruktur der Stadt trotz Krise aufrechtzuerhalten. Die NEOS wiederum sind mit dem Versprechen angetreten, die Verschuldung zu kontrollieren und die Bürokratie zu reformieren. In Zeiten leerer Kassen ist dieser Spagat zwischen "sozialer Sicherheit" und "Budgetdisziplin" doppelt schwer zu meistern. Das Doppelbudget für die kommenden Jahre wird somit zur echten Reifeprüfung für Rot-Pink. Man versucht zwar, den wirtschaftlichen Aufschwung aktiv herbeizuführen, der finanzielle Gegenwind ist im Rathaus jedoch deutlicher spürbarer denn je.

Montag, 9. Juni 2025

Vergleich: Wohnpreise, Einkommen

Das Verhältnis zwischen durchschnittlichem Verdienst und Mietkosten in Wien gilt im internationalen Vergleich als relativ günstig, besonders dank des starken sozialen Wohnbaus und der Mietpreisregulierung. 1. Durchschnittliche Mietkosten in Wien (2024) - Kaltmiete (nur Grundmiete): - Altbau: €10–€14/m² - Neubau: €14–€20/m² - Warmmiete (inkl. Betriebskosten, Heizung, etc.): - 50 m²-Wohnung: €700–€1.000 - 80 m²-Wohnung: €1.000–€1.500 - Gemeindewohnungen (stark subventioniert): - Ca. 30% geringer als freier Markt (z. B. €550–€800 für 50–60 m²). Hinweis: Lange Wartelisten (teils Jahre). 2. Durchschnittliche Gehälter in Wien (Brutto/Jahr) - Median (2023): Ca. €42.000–€45.000 (≈ €2.500–€2.800 netto/Monat bei Steuerklasse 1) - Einstiegsgehälter (mit Ausbildung): €30.000–€40.000 - Fachkräfte/Experten: €50.000–€70.000 - IT, Finanzen, Management: Oft €70.000+ 3. Mietbelastungsquote - Single-Haushalt (Durchschnittsverdiener, 50 m²-Wohnung): - Freier Markt: 25–35% des Nettoeinkommens. - Gemeindewohnung: 15–25%. - Paare/Familien (z. B. 80 m²): - Oft nur 20–30% des Haushaltsnettoeinkommens. 4. Vergleich mit anderen Städten - Wien vs. Deutschland: - Mieten ca. 20–30% günstiger als München/Frankfurt. - Gehälter ähnlich oder leicht niedriger. - International: - Deutlich günstiger als Zürich, Paris, London (dort oft 40–50% Mietbelastung). 5. Gründe für das günstige Verhältnis - Sozialer Wohnbau: 60% der Wiener leben in gefördertem Wohnraum. - Mietpreisbremse: Strenge Regeln für Altbauten ("Richtwertmiete"). - Staatliche Förderungen: Beihilfen für einkommensschwache Haushalte. 6. Herausforderungen - Steigende Preise: Neubauwohnungen sind teurer (+5–10% seit 2020). - Wohnungssuche: Engpässe bei günstigen Wohnungen, besonders in beliebten Bezirken (z. B. 7., 8., 9.). - Einkommensschere: Geringverdiener (unter €1.800 netto) haben trotzdem Schwierigkeiten. Fazit - Für Durchschnittsverdiener ist Wien eine der lebenswertesten Städte Europas, da die Miete oft unter 30% des Einkommens liegt. - Tipp: Nutze geförderten Wohnbau und informiere dich früh über Gemeindewohnungen - Achtung: Bei hohen Ansprüchen (Neubau-Luxus, City-Lage) steigt die Belastung deutlich. Ich habe da noch eine andere Untersuchung gemacht. Hier ist ein detaillierter Vergleich der Einkommen (netto) und Lebenshaltungskosten für Wien, Berlin, Paris und London – basierend auf aktuellen Daten (2024). Entscheidend ist dabei das Verhältnis von Gehalt zu Mieten/Alltagskosten: Übersichtstabelle (Durchschnittswerte) | Stadt | Durchs. Nettoeink. (Single/Monat) | Miete 80 m² (Zentrum) | Mietbelastung | Kaufkraftindex (EU=100) | |---------|-----------------------------------|------------------------|-------------------|--------------------------| | Wien | €2,500–€2,800 | €1,100–€1,500 | **25–35%** | 115 (höchste in DACH!) | | Berlin | €2,200–€2,600 | €1,300–€1,800 | 40–50% | 100 | | Paris | €2,400–€2,900 | €1,800–€2,500 | 55–70% | 90 | | London| £2,400–£3,000 (≈€2,800–€3,500) | £2,200–£3,000 (≈€2,600–€3,500) | 65–85% | 105 | Hinweis: Nettoeinkommen nach Steuern/Sozialabgaben. Mieten für Standardwohnung im Stadtzentrum inkl. Nebenkosten. --- Detaillierter Vergleich 1. Wien - Vorteile: - Niedrigste Mietbelastung dank sozialem Wohnbau (nur 25–35% des Einkommens). - Höchste reale Kaufkraft in der DACH-Region (115 vs. EU-Durchschnitt 100). - Nachteile: - Gehälter leicht niedriger als in Süddeutschland/Schweiz. 2. Berlin - Vorteile: - Dynamischer Arbeitsmarkt (IT, Startups), höhere Gehälter als in Ostdeutschland. - Nachteile: - Mieten stark gestiegen (+45% seit 2015), besonders im Zentrum. - Mietbelastung oft >40% – bei niedrigen Einstiegsgehältern (€1,800 netto) sogar 50–60%. 3. Paris - Vorteile: - Hohe Bruttogehälter (v.a. in Finanzen, Luxusbranche). - Nachteile: - Extreme Mietkosten: Kleine 50 m²-Wohnung kostet oft €1,400+ im Zentrum. - Abgabenlast: Bis zu 25% Sozialabgaben + Einkommenssteuer → Netto deutlich niedriger. - Lebenserhaltungskosten 30% höher als in Wien (Taxis, Restaurants, Strom). 4. London - Vorteile: - Höchste Gehälter Europas (Finanzsektor, Tech), brutto oft €80.000–€100.000. - Nachteile: - Exorbitante Mieten: 1-Zimmer-Wohnung im Zentrum ≈ €2,000+/Monat. - Brexit-Folgen: Inflation (+10%), Pfund-Schwankungen, Visa-Hürden. - Netto-Kaufkraft trotz hoher Gehälter oft niedriger als in Wien. Entscheidende Faktoren | Kriterium | Wien | Berlin | Paris | London | |--------------------|------------|------------|------------|------------| | Mietkosten. | ★★★☆☆ (günstig) | ★★☆☆☆ (mittel) | ★☆☆☆☆ (sehr hoch) | ★☆☆☆☆ (extrem hoch) | | Netto-Kaufkraft | ★★★★☆ | ★★★☆☆ | ★★☆☆☆ | ★★★☆☆ | | Work-Life-Balance| ★★★★☆ | ★★★☆☆ | ★★☆☆☆ | ★★☆☆☆ | --- Beispielrechnung: Single mit €3,000 netto | Stadt | Miete (Zentrum, 60 m²) | Übrig nach Miete | Lebensmittel/Monat | Verfügbarer Rest | |---------|-------------------------|------------------|--------------------|----------------------| |Wien | €1,100 | €1,900 | €300 | €1,600 | | Berlin | €1,500 | €1,500 | €280 | €1,220 | | Paris | €1,800 | €1,200 | €350 | €850 | | London| €2,400 (≈£2,050) | €600 | €400 | €200 | Die Zahlen zeigen: Selbst bei ähnlichem Nettoeinkommen bleibt in Wien deutlich mehr übrig. Quellen: Statistik Austria, AK Wien, Mietervereinigung (2024) Quellen: Eurostat, Numbeo, OECD, nationale Statistikämter (2024)

Dienstag, 3. Juni 2025

Stadtrat Wien

Damit gibt es künftig in der Bundeshauptstadt einen Stadtrat mehr. Hätte man nämlich die aktuelle Gesamtzahl beibehalten, müsste die SPÖ einen Sitz abgeben. Und des geht net! In Zeiten des Sparens ... wo kommen wir da hin? Wir werfen das Geld raus! So soll es sein!

Schlägerei in Wien

Ein Bericht des Bundeskriminalamts aus dem Januar/Februar 2025 (Magazin "Öffentliche Sicherheit") weist auf eine Zunahme der Jugendkriminalität und Gewaltbereitschaft hin. In Wien gab es demnach von März bis November 2024 (als Vergleichszeitraum) 3.755 Anzeigen im Zusammenhang mit Jugendkriminalität, davon 531 Minderjährige, und 677 Festnahmen (51 davon unter 18). Dies legt nahe, dass gewalttätige Auseinandersetzungen, insbesondere unter Jugendlichen, ein Thema in Wien sind. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 des Bundeskriminalamts, veröffentlicht im April 2025, gibt an, dass die Polizei im Jahr 2024 österreichweit 534.193 Anzeigen bearbeitete, ein Anstieg von 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Schwere Straftaten wie Mord und Raub nahmen demnach deutlich zu. Obwohl dies Zahlen für ganz Österreich sind, geben sie einen allgemeinen Trend wieder. Es wird in Wien im Jahr 2025 weiter zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen wird, wie die aktuellen Polizeiberichte und die Trends in der Kriminalität, insbesondere im Bereich der Jugendkriminalität, nahelegen. Konkrete Zahlen für 2025 sind nicht vorhanden. Hier die Zahlen von 2025/25. Im Jahr 2024 wurden in Wien 31.006 Fälle von Gewaltkriminalität angezeigt, was einem Anstieg von 5,2 % gegenüber 2023 entspricht. Die Anzahl der Morde stieg von 19 im Jahr 2023 auf 26 in 2024. Raubdelikte nahmen um 18,1 % zu, von 1.180 Fällen 2023 auf 1.394 Fälle 2024, wobei die meisten Raubüberfälle an öffentlichen Orten stattfanden. Gewalttaten mit Stichwaffen wurden 2024 in 1.121 Fällen angezeigt, ein Anstieg gegenüber 994 Fällen 2023. Die Jugendkriminalität, insbesondere bei Tatverdächtigen unter 18 Jahren, ist stark gestiegen, was auch zu mehr Gewaltdelikten beiträgt47. Vergewaltigungsanzeigen stiegen von 468 auf 519 Fälle (+10,9 %) im selben Zeitraum @https://www.heute.at/s/massenschlaegerei-artet-gewaltig-aus-polizei-greift-ein-120111485

Mittwoch, 28. Mai 2025

Bevölkerungswachstum in Wien

Das Bevölkerungswachstum von 1,1 Prozent für Wien besteht aus vielen Zutaten. Vor allem aber zeigen die Details der neuen Bevölkerungsstatistik: Wien ist ein Durchhaus, die Zahl des Netto-Bevölkerungswachstums ist verschwindend gering im Vergleich zur Zahl jener, die in Summe kommen oder gehen, schreibt die Kronen Zeitung. Sehen wir uns das etwas genauer an. Das Bevölkerungswachstum in Wien ist aktuell stabil und positiv. Anfang 2025 lebten rund 2,02 Millionen Menschen in Wien, was einem Wachstum von etwa 1,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Wachstum wird vor allem durch Zuwanderung aus dem In- und Ausland getragen, da etwa 40 % der Wiener Bevölkerung nicht in Österreich geboren sind. Die Geburtenbilanz ist leicht positiv, jedoch macht der Zuzug den größeren Unterschied: Im Januar 2025 gab es nur 18 mehr Geburten als Sterbefälle, während die Wanderungsbilanz ein Plus von über 800 Personen ausweist. Insgesamt wächst Wien seit den 1990er-Jahren stark, mieinem Zuwachs von knapp 500.000 Einwohnern seit damals. Prognosen gehen davon aus, dass Wien bis 2053 um etwa 310.000 Menschen (+15,6 %) weiter wachsen wird, sodass die Einwohnerzahl dann bei rund 2,29 Millionen liegen könnte. Dieses Wachstum wird als moderat eingeschätzt und entspricht in etwa dem der letzten 15 Jahre. Zusammengefasst kann gesagt werden: Aktuelle Einwohnerzahl (2025): ca. 2,02 Mio. Wachstum 2024/2025: ca. +1,1 % Hauptwachstumstreiber: Zuwanderung Prognose bis 2053: +15,6 % auf ca. 2,29 Mio. Historischer Höchststand (1910): ca. 2,08 Mio., soll bis Ende des Jahrzehnts übertroffen werden. Quellen: https://www.wien.gv.at/statistik/bevoelkerung/bevoelkerungsstand https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bevoelkerung/bevoelkerungsstand/bevoelkerung-zu-jahres-/-quartalsanfang https://www.wien.gv.at/statistik/bevoelkerung/prognose https://wien1x1.at/bevoelkerungsmonitoring https://www.wien.gv.at/statistik/publikationen/bev-prog-2023-zusammenfassung.html https://wien1x1.at/bev-entwicklung-2

Freitag, 23. Mai 2025

Wiener Wohnen untersagt Klimaanlage

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250523_OTS0055/buergeranwalt-wiener-wohnen-untersagt-klimaanlage

Miki-Leitner und die Geschichte

Miki - Leitner ist wieder einmal ins fettnäpfchen gehüpft. Polit-Aufreger um Österreichs Song Contest-Star JJ: In einem Interview mit der spanischen Zeitung "ABC" hatte sich JJ rund um die Teilnahme Israels am ESC wie folgt geäußert: "Ich bin sehr enttäuscht, dass Russland ausgeschlossen wurde, Israel aber teilnehmen durfte." Und weiter: „Wer Israel ausschließen will und mit Russland in einen Topf wirft und dabei mit keinem Wort den beispiellosen Terrorangriff der Hamas erwähnt, mit 1.200 Toten und immer noch entführten Geiseln, braucht keine Bühne, sondern dringend eine Geschichtslektion." Nur zur Erinnerung für Miki - Leitner. Der moderne Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet, als sicherer Zufluchtsort für Juden nach dem Holocaust. Seitdem hat sich Israel zu einer wirtschaftlich und militärisch starken Macht im Nahen Osten entwickelt, ist aber weiterhin von Konflikten mit den Palästinensern und Nachbarländern geprägt. Israel wurde auf dem Gebiet des ehemaligen britischen Mandats Palästina gegründet, das zuvor von Großbritannien verwaltet wurde. Die Gründung erfolgte nach einem UN-Teilungsplan von 1947, der das Mandatsgebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufteilen sollte, wobei Jerusalem als internationale Zone vorgesehen war. Das Staatsgebiet Israels umfasst heute etwa 20.991 km² innerhalb der sogenannten Grünen Linie von 1949, also im Wesentlichen das Gebiet, das im UN-Teilungsplan für den jüdischen Staat vorgesehen war, allerdings mit späteren Gebietsänderungen durch Kriege und Annexionen. Wer eine Geschichtsstunde Brauch ist Miki - Leitner. Ob das, was Miki - Leitner von sich gibt, nicht schon antisemitisch ist? https://www.heute.at/s/ganz-sicher-nicht-noe-chefin-weist-jj-zurecht-120109868

Donnerstag, 22. Mai 2025

Nach dem Aus der Strompreisbremse

Nach dem Aus der Strompreisbremse mit Jahresende 2024 werden nun die Caritas-Sozialberatungsstellen von Hilfsbedürftigen regelrecht überlaufen. Etwa von Familien, die ohne Energie dastehen und die Flascherl für ihre Neugeborenen nicht erwärmen können, schreibt die Kronen Zeitung. Die Strompreisbremse in Österreich ist am 31. Dezember 2024 ausgelaufen. Das bedeutet für Wiener Haushalte, dass sie ab 1. Jänner 2025 wieder den vollen Strompreis laut ihrem aktuellen Vertrag zahlen müssen, da der vorherige Preisdeckel (z.B. 10–15 Cent/kWh für die ersten 2.900 kWh) nicht mehr gilt. Zusätzlich fallen auch andere Entlastungen wie der Stromkostenergänzungszuschuss und das Aussetzen der Erneuerbaren-Förderbeiträge weg. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit 4.000 kWh Verbrauch und einem Stromtarif von 25 Cent pro kWh entstehen dadurch Mehrkosten von etwa 435 Euro pro Jahr, verglichen mit den letzten Monaten der Strompreisbrems. Zusätzlich steigen die Netzgebühren in Wien 2025 um rund 31 Prozent, was zu weiteren Mehrkosten im Bereich von etwa 200 bis 290 Euro pro Haushalt führen kann – abhängig vom Verbrauch und den genauen Tarifen. Insgesamt könnten also für einen typischen Haushalt Mehrkosten von etwa 600 bis 700 Euro im Jahr entstehen, wenn man beide Effekte zusammenrechnet. Die exakten Mehrkosten hängen jedoch vom individuellen Stromverbrauch und Tarif ab. Die Stadt Wien reagiert auf den Wegfall der Strompreisbremse mit einer eigenen Unterstützungsmaßnahme: Ab 17. März 2025 können rund 130.000 Wiener Haushalte mit geringem Einkommen einen 100-Euro-Ausgleichsbonus beantragen, sofern sie von der ORF-Haushaltsabgabe befreit sind. Diese Hilfe ist gezielt für Menschen in schwierigen Lebenssituationen gedacht und soll einen Teil der gestiegenen Stromkosten ausgleichen. Beim Mehrkosten von 600 bis 700 Euro ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ein sogenanntes zWahlzuckerl. Die Caritas Wien bietet zahlreiche Hilfsangebote, von denen einige konkrete Zahlen zu Inans

Donnerstag, 15. Mai 2025

Putin hat die Zusammensetzung der russischen Delegation für Verhandlungen mit der Ukraine genehmigt

Putin hat die Zusammensetzung der russischen Delegation für Verhandlungen mit der Ukraine genehmigt, berichtet der Kreml Medinsky, Galuzin, Fomin und Kostyukov. Die Kronen Zeitung berichtet: "Russland hat heute mit der Entsendung einer Delegation niederen Ranges erneut gezeigt, dass es den Krieg nicht beenden will. Darüber hinaus zeugt ein solches russisches Vorgehen von Respektlosigkeit – gegenüber der Welt und allen Partnern“, offenbarte Selenskyj nach dem Treffen mit Erdogan in Ankara trotzdem seinen Frust. Wer ist nun dieser Medinsky? Wladimir Medinsky ist eine russische Politikerin, Akademikerin und Publizistin, geboren am 18. Juli 1970 in Smila, Ukrainische SSR. Von Mai 2012 bis Januar 2020 war er russischer Kulturminister und seit Januar 2020 ist er Berater von Präsident Wladimir Putin. Medinsky ist für seine nationalistischen Ansichten bekannt, betont die traditionellen russischen Werte und lehnt Multikulturalismus und Toleranz in der Kulturpolitik ab. Er unterstützte kontroverse Positionen wie die Entfernung von Lenins Leichnam aus dem Mausoleum und die Errichtung von Stalin-Statuen dort, wo die Einheimischen damit einverstanden waren. Er war an den russisch-ukrainischen Friedensverhandlungen nach der Invasion der Ukraine im Jahr 2022 beteiligt und leitete die russische Delegation bei Gesprächen in Istanbul und Weißrussland. Medinsky wurde des Plagiats in seinen akademischen Dissertationen beschuldigt, behielt jedoch nach einer Überprüfung durch die Regierung seinen Doktortitel. Politisch ist er Mitglied der Partei Einiges Russland und hatte verschiedene Ämter inne, unter anderem war er Abgeordneter der Staatsduma und Vorsitzender des russischen Militärs. Wer ist nun dieser Galuzin? Michail Jurjewitsch Galuzin ist ein russischer Diplomat, der mehrere bedeutende Positionen innehatte. Von Januar 2018 bis November 2022 war er außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter Russlands in Japan. Danach wurde er stellvertretender Außenminister der Russischen Föderation und war zuständig für die Beziehungen zu den GUS-Staaten. Galuzin ist seit 1983 in der Diplomatie tätig und hat in verschiedenen Funktionen im russischen Außenministerium gearbeitet. Als stellvertretender Außenminister äußerte sich Galuzin insbesondere zu Themen wie dem Konflikt in der Ukraine und betonte dabei die Haltung Russlands zu Verhandlungen und den Einfluss der Vereinigten Staaten auf die Politik der Ukraine. Er war auch an Diskussionen über die Beziehungen Russlands zu Weißrussland, Armenien und Georgien beteiligt und betonte dabei die Zusammenarbeit innerhalb regionaler Organisationen wie der GUS, der OVKS und der EAWU. Im Jahr 2022 war er während seiner Zeit als Botschafter in Japan in diplomatische Zwischenfälle verwickelt, unter anderem wurde er wegen des Vorgehens Russlands erneut von Japan vorgeladen … Wer ist Formin? Alexander Wassiljewitsch Fomin ist russischer Generaloberst und seit dem 31. Januar 2017 stellvertretender Verteidigungsminister der Russischen Föderation. Geboren wurde er am 25. Mai 1959 in Leninogorsk (heute Ridder, Kasachstan). 1984 schloss er sein Studium an der Militäruniversität des russischen Verteidigungsministeriums ab. Im Februar 2018 wurde er zum Generaloberst befördert. Fomin engagierte sich in der internationalen Militärdiplomatie, besuchte unter anderem Myanmar und nahm an Sicherheitsforen wie dem Beijing Xiangshan Forum teil, wo er Russlands Sicherheitsansätze und die bilaterale militärische Zusammenarbeit mit verschiedenen Ländern erörterte. Darüber hinaus vertrat er das russische Verteidigungsministerium während des anhaltenden Konflikts bei den Verhandlungen mit der Ukraine. Aufgrund seiner Rolle bei der Unterstützung russischer Militäraktionen in der Ukraine unterliegt Fomin internationalen Sanktionen von Ländern wie Australien, Großbritannien, Neuseeland und der Ukraine. Darüber hinaus wurde Alexander Fomin in einen Bestechungsskandal verwickelt, in dem es um Korruption ging. Wer ist Kostyukov? Igor Olegowitsch Kostjukow (* 21. Februar 1961) ist ein russischer Marineoffizier und seit November 2018 Direktor der Hauptdirektion für Aufklärung (GRU) des russischen Generalstabs. Er ist der erste Marineoffizier in dieser Position. Kostjukow ist als Hardliner bekannt und wurde von den USA und der Europäischen Union wegen angeblicher Einmischung in die US-Wahlen 2016 und seiner Rolle bei der russischen Invasion in der Ukraine 2022 mit Sanktionen belegt. Ende 2019 wurde er zum Admiral befördert. Kostjukow war auch Teil der russischen Delegation bei den Ukraine-Friedensgesprächen im Mai 2025. Ich würde das nicht als "eine(r) Delegation niederen Ranges" bezeichnen, so wieces Selenskjy getan hat.

Freitag, 2. Mai 2025

Straßenschlacht in Favoriten

Wer sagts denn? Es ist noch nicht lange her, dass Ludwig sich gerühmt hat, dass er cdie Favoritner zur Vernunft gebracht hat. Waffenverbotszone, Polizei, ... Ludwig verliert.

https://www.heute.at/s/strassenkrieg-schlaegerei-in-favoriten-artet-voellig-aus-120106174

Papst Franziskus ist verstorben

Papst Franziskus ist verstorben. Laut den Nachrichten vom Vatikan litt der religiöse Führer der Welt an einer Lungenentzündung und Nierenproblemen. Zu seiner Anhängerschaft gehören 1.3 Milliarden Menschen. Das entspricht etwa ein Sechstel der Weltbevölkerung. Jetzt würde das Vermögen des Papstes offengelegt, das wird auf 2.1 Milliarden KSh geschätzt, dass entspricht 16 Millionen Dollars. Economic Times berichtet, dass der Papst Anspruch auf ein Monatsgehalt von 32.000 US-Dollar (4,1 Millionen KSh) zuzüglich Sozialleistungen hat. Das ist allerdings recht üppig! Da stellt sich die Frage ob das mit Franz von Assisi im Einklang zu bringen ist. Aber offenbar, so würd berichtet, erhielt Papst Franziskus während seiner Amtszeit im Vatikan keine monatliche Zahlung als Gehalt.Er spendete sein Gehalt in den vergangenen zwölf Jahren für die Entwicklung der Kirche und andere wohltätige Zwecke.Papst Franziskus verzichtete auf jegliche Form von Gehalt.Der Reichtum ist an Vermögenswerte geknüpft, darunter fünf Dienstwagen, eine vom Vatikan bereitgestellte Wohnung und weitere Vorteile.