Montag, 9. Dezember 2013

StR Ludwig: Von Barrierefreiheit profitieren alle Menschen durch Komfortgewinn

Utl.: Stadt Wien bekennt sich zu ihren hohen Standards beim barrierefreien Bauen


Die Barrierefreiheit liegt bei uns ganz woanders. Sie liegt hier: Der Dreck

Wien (OTS) - Die Stadt Wien nimmt österreichweit in punkto Barrierefreiheit eine Vorreiterrolle ein. Bereits 1991 erfolgte mit einer Novelle der Bauordnung die gesetzliche Verpflichtung zur barrierefreien Erschließung von Neubauvorhaben. Mit der Techniknovelle 2007 wurde ab Juli 2008 die Bauordnung für Wien grundlegend geändert. Nunmehr ist auch der anpassbare Wohnbau baurechtlich vorgegeben, d.h. dass zukünftige notwendige Änderungen - etwa altersgerechte Anpassungen - kostengünstig und in möglichst kurzer Zeit umsetzbar sein müssen. 

Die Stadt Wien forciert seit über zwei Jahrzehnten gezielt den Abbau von Barrieren. Deswegen erteilt Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig der in jüngster Zeit häufig geforderten Quote, wonach zukünftig nur noch ein bestimmter Anteil an Wohnungen barrierefrei oder adaptierbare Wohnungen nur in Erdgeschossen zu errichten seien, eine deutliche Absage. "Die Menschen werden erfreulicherweise immer älter. Mit barrierefreier Gestaltung ermöglichen wir ihnen, möglichst lange selbstbestimmt in eigenen vier Wänden leben zu können. Es wird nicht nur für Menschen mit Behinderungen barrierefrei gebaut. Die gesamte Bevölkerung profitiert davon - unabhängig davon, ob man temporär aufgrund eine Unfalls in seiner Bewegung eingeschränkt ist, mit dem Kinderwagen oder schweren Einkäufen unterwegs ist. Vorausschauend zu bauen bedeutet barrierefrei zu bauen. Daran werden wir in Wien festhalten und dazu bekenne ich mich ausdrücklich", bekräftigt Stadtrat Ludwig. 

"Barrierefreiheit geht uns alle etwas an. Besonders barrierefreie geförderte Neubauten, aber auch geförderte Sanierungen bauen die Vorreiterrolle Wiens ständig aus. Wir unterstützen aber auch all jene Wienerinnen und Wiener direkt, die in ihrer Wohnung nachträgliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit setzen", hält Wiens Wohnbaustadtrat fest. **** 

Zwtl.: Planungs- und kompetente Förderberatung bei der Kompetenzstelle für barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen 

Barrierefreiheit bedeutet Bewegungsfreiheit, sichert Mobilität und ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben ohne fremde Hilfe. Die Kompetenzstelle für barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen der MA 25 wurde 2008 auf Initiative von Stadtrat Michael Ludwig ins Leben gerufen und besteht heuer somit seit fünf Jahren. Sie ist Anlauf- und Koordinationsstelle für sämtliche Anliegen im Bereich barrierefreies Bauen - von der unterstützenden Planungsberatung bis zur kompetenten Förderungsberatung. "Unsere Expertinnen und Experten helfen bei der Förderungseinreichung, bei der Suche nach geeigneten Lösungen und beraten bei Bedarf auch direkt vor Ort", erklärt Robert Labi, Leiter der Kompetenzstelle. 

Die Kompetenzstelle arbeitet dienststellenübergreifend und ist in wichtige Behördenverfahren eingebunden. Sie vermittelt zwischen Politik, Behindertenverbänden und dem Magistrat der Stadt Wien und organisiert Informations- und Diskussionsveranstaltungen zur Förderung der Bewusstseinsbildung. Die Stadt Wien bietet verschiedene Förderungen zur barrierefreien Gestaltung von Wohnungen für Menschen mit speziellen Bedürfnissen - etwa für den Umbau von Sanitärräumen, Türverbreiterungen oder den Einbau von Treppenliften. 

Zwtl.: 8,5 Millionen Euro an Fördermitteln in 5 Jahren 

Seit dem Jahr 2008 beläuft sich die Summe der zugesicherten Förderungen für insgesamt 1.738 Maßnahmen auf 8,47 Millionen Euro. Der überwiegende Anteil der Förderungszusicherungen betrifft zu etwa zwei Drittel den Umbau von Sanitärräumen. Ein Großteil der restlichen Anträge betrifft die Zugänglichkeit, also Hubanlagen, Treppenlifte und Rampen. Jährlich werden rund 300 allgemeine Beratungs- und Vidierungsgespräche über Bauvorhaben der Stadt Wien mit PlanerInnen in der Kompetenzstelle durchgeführt. Rund doppelt so viele BürgerInnenberatungen, die auf Wunsch auch vor Ort durchgeführt werden, erfolgen pro Jahr. Etwa 3.500 telefonische Auskünfte werden jährlich erteilt. Zwtl.: Service 

MA 25 - Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser Kompetenzstelle für barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen in Wien 1200 Wien, Maria-Restituta-Platz 1 (Rivergate) 6. Stock, Zimmer 6.10 

Beratung: Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr Beratungen außerhalb der angegebenen Zeiten und persönlich vor Ort sind nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Tel.: 01/4000-25345 Fax: 01/4000-99 25349 E-Mail:
info@barrierefreiestadt.wien.at www.barrierefreiestadt.wien.at 

Zwtl: Info-Point für Wohnungsverbesserung an neuem Standort 

Seit Anfang 2010 werden Beratungen zum Thema Wohnungsverbesserung und den damit verbunden Förderungen der Stadt Wien im gemeinsamen Info-Point der Magistratsabteilungen MA 25 - Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser - und MA 50 - Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten - durchgeführt. Die bestens bewährte Zusammenarbeit wird auch am neuen Standort im "Rivergate" fortgeführt. Ein moderner, barrierefrei erreichbarer Informationsbereich als one-stop-shop erwartet die BürgerInnen. In den vergangenen Jahren wurden durchschnittlich 3.600 persönliche Beratungen pro Jahr durchgeführt. Das Infotelefon verzeichnete ca. 6.300 Anrufe pro Jahr. Insgesamt werden etwa 10.000 Förderanträge pro Jahr abgewickelt. 

Zu folgenden Themen finden Beratungen statt: - Kleine Wohnungsverbesserung im Sanierungsverfahren - Solarförderung - Behindertengerechte Umbaumaßnahmen im Wohnungsverband - Thewosan-Förderung für Ein- und Zweifamilienhäuser - Förderungen zu Sicherungsmaßnahmen in Wohnungen 

Infopoint für Wohnungsverbesserung 1200 Wien, Maria-Restituta-Platz 1 (Rivergate) 6. Stock, Zimmer 6.09 

Persönliche Beratung: Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr Telefonische Beratung unter Tel.: 01/4000-74860 von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr
http://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbautechnik/infopoint/index.html (Schluss) kau 

~ Rückfragehinweis: Christian Kaufmann Mediensprecher Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig Tel.: 01/4000-81277 
christian.kaufmann@wien.gv.at ~ 

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OTS0018 2013-12-09/08:50 


Neos wollen sich in Wien-Politik einmischen

Wien-Chefin Meinl-Reisinger übt Kritik an Intransparenz des Budgets und an Werbeausgaben der Stadt

Wien - Die Ankündigung am Abend der Nationalratswahl geschah in euphorischer Stimmung, die Stimme klang glückselig und heiser. "Wir bereiten uns ab sofort auf die Wien-Wahlen 2015 vor", sagte Wien-Chefin Beate Meinl-Reisinger von den Neos angesichts eines Wahlergebnisses von 7,6 Prozent in Wien.
Mit klarer Stimme sagt Nationalrätin Meinl-Reisinger zweieinhalb Monate später: "Wir sind noch im Strukturaufbau. Bis Ende des Jahres soll es aber Neos-Ansprechpartner in allen Wiener Bezirken geben." Ist die Arbeit abgeschlossen, will sich Meinl-Reisinger "offensiver" in die Wien-Politik einmischen. Themen gebe es laut der 35-jährigen ehemaligen Mitarbeiterin der VP Wien genug. "Das Budget etwa ist nicht transparent genug. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu wissen, wie viel Vermögen und Schulden die stadteigenen Betriebe haben, warum so viel Geld für Werbung benötigt wird."

Übereinstimmungen zwischen Neos und SPÖ

Neos-Chef Matthias Strolz hat im STANDARD-Interview am Montag verkündet: "Wir wollen in die Wiener Stadtregierung." Das habe er Michael Häupl (SP) mitgeteilt. Der Bürgermeister selbst wollte zur Unterhaltung nicht Stellung nehmen. Nur so viel: "Wir leben in einer Koalition mit den Grünen und sind paktfähig." Die Stimmung in der Koalition sei entgegen anderslautenden Meldungen gut, der Arbeitsverlauf ebenso. Nicht verhehlen will man aber in der SP, dass es mit den Neos Übereinstimmungen gebe. Beim Thema Bildung würden die Neos weg von ideologischen Grabenkämpfen eine "grundvernünftige Position" einnehmen. "Meine Lieblingsregierungsform bleibt die Absolute", sagt Häupl - trotz sinkender Umfragewerte.
Die Neos haben andererseits gegen Kooperationen nichts einzuwenden. Technische Werkzeuge für demokratische Online-Abstimmungen liefert die Online Partei Österreich (OPÖ). Mit der Piratenpartei ist man ebenfalls im regen Austausch. Und am 25. Jänner 2014 wird mit dem Liberalen Forum (LIF) fusioniert.
Der Fokus bei den Neos liegt auch in Wien vorerst auf den EU-Wahlen im Mai. Parallel dazu wird in zwölf Themengruppen auch ein Programm für die Wien-Wahlen erarbeitet. Das Werbebudget dafür ist laut Meinl-Reisinger noch nicht ganz gesichert. (David Krutzler, DER STANDARD, 10.12.2013)

 Da können sich die NEOS gleich einmal das anschauen: facebook
oder das: Der Dreck
davon wollen auch die NEOS nichts wissen. 

Sonntag, 8. Dezember 2013

KORREKTUR zu OTS 0196: Häupl und Ludwig treten für leistbares Wohnen in Europas Städten ein

KORREKTUR zu OTS 0196: Häupl und Ludwig treten für leistbares Wohnen in Europas Städten ein




Utl.: Resolution von 27 BürgermeisterInnen als europäischer Schulterschluss

Wien (OTS) - Korrekt muss es im Absatz "Sozialer Wohnbau mit Tradition" lauten: "In 220.000 Gemeindewohnungen leben rund eine halbe Million Wienerinnen und Wiener. Zusammen mit den rund 200.000 geförderten Miet- und Genossenschaftswohnungen leben rund sechzig Prozent der Bevölkerung im geförderten Wohnbau", bekräftigte Stadtrat Ludwig. 

Korrigierte Fassung: 

Beim heutigen Mediengespräch haben Bürgermeister Michael Häupl und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig die Initiative zur "Erhaltung und den Ausbau eines sozialen und nachhaltigen Wohnbaus in Europa" vorgestellt. Diese Resolution wurde bisher von 27 BürgermeisterInnen europäischer Städte unterschiedlicher Parteizugehörigkeit unterzeichnet. Städtebund-Präsident, Bürgermeister Michael Häupl will sie "als sachlich demokratische Initiative, abseits von Parteigrenzen und bei aller Befürwortung der Europäischen Union" verstanden wissen. Er erläuterte: "Wir wollen keine soziale Segregation, sondern soziale Durchmischung. Alle Verantwortlichen sollten daran interessiert sein, dass es in ganz Europa für alle Menschen leistbare Wohnungen gibt." Ihm sei auch bewusst: "Die Lebensqualität zu erhalten und zu steigern, genügend Platz und Grünraum bereit zu stellen und das bei wachsender Bevölkerungszahlen ist der größte Drahtseilakt der Zukunft." 

Zwtl.: Breiter Konsens: von Amsterdam über Wien bis Zagreb 

Neben Wien haben sich zum Beispiel auch die Stadtoberhäupter von Amsterdam, Berlin, Budapest, Den Haag, Dublin, Kopenhagen, Paris und Zagreb für den Erhalt sozialen Wohnbaus in Europa ausgesprochen. Sie und ihre AmtskollegInnen weiterer europäischer Städte fordern mit der verabschiedeten Resolution die Europäische Kommission auf, "die Definition des sozialen Wohnbaus sowie die Entscheidung über die Form der Bereitstellung den Mitgliedstaaten und ihren Gebietskörperschaften zu überlassen". Auslöser waren Beschwerden gegen Möglichkeiten sozialen Wohnbaus in Schweden, den Niederlanden und Frankreich, das habe zu diesem europäischen Schulterschluss für ein soziales Europa geführt. Damit wollen die BürgermeisterInnen Beschneidungen über Wettbewerbs- und Beihilfenrechte verhindern. Für die Mitgliedstaaten sei es unabdingbar, die Kriterien für den sozialen Wohnbau im Sinne des Subsidiaritätsprinzips selbst festlegen zu können. Nur so könne auf regionale Bedingungen und Entwicklungen reagiert werden. 

Zwtl.: Sozialer Wohnbau mit Tradition 

In Wien habe sozialer Wohnbau Tradition seit der Zwischenkriegszeit. Dieser erfolgreiche Weg abseits aller Segregation solle weiter eingehalten werden, bekräftigten Häupl und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. "In 220.000 Gemeindewohnungen leben rund eine halbe Million Wienerinnen und Wiener. Zusammen mit den rund 200.000 geförderten Miet- und Genossenschaftswohnungen leben rund sechzig Prozent der Bevölkerung im geförderten Wohnbau", bekräftigte Stadtrat Ludwig. Er betonte weiters "qualitätsvolles und leistbares Wohnen für alle Menschen zu garantieren, sei Aufgabe sozialer Politik. Geförderter Wohnbau müsse für breite Schichten der Bevölkerung zugänglich sein und nicht auf einkommensschwache Gruppen beschränkt werden. "Die ausreichende Bereitstellung von sozialem Wohnraum sei eine der größten Herausforderungen der Zukunft", sagte Ludwig angesichts der wachsenden Bevölkerungszahlen mit dem Hinweis, dass Wien mittlerweile Hamburg überholt hätte und derzeit nach Berlin die zweitgrößte deutschsprachige Stadt Europas sei. Er kenne außerdem keine andere Großstadt, die so viele Wohnungen baue. Neben den Stadtentwicklungsgebieten am Rande wie in Aspern, seien auch im innerstädtischen Bereich Wohnprojekte geplant und in Bau. 2014/15 werden auch die ersten 2.000 Smart-Wohnungen fertig, die aufgrund kompakter Aufteilung sehr günstige Mietpreise ermöglichen. 

Im Frühjahr 2014 findet ein Treffen der BürgermeisterInnen bei EU-Kommissär Johannes Hahn in Brüssel statt. Im Zuge dessen werde die Ausstellung "90 Jahre kommunaler Wohnbau in Wien" gezeigt. (Schluss) heb 

~ Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53) Stadtredaktion Tel.: 01 4000-81081 
www.wien.gv.at/rk ~ 

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OTS0206 2013-11-26/15:32 

Samstag, 7. Dezember 2013

Kontrollamt deckt totales Chaos in Wien auf: Häupl und Co. droht Milliardengrab

Die Stadt Wien ist mit diesen komplexen Finanzinstrumenten überfordert. - Dieser gar nicht schmeichelhafte Satz der Kontrollamts-Prüfer sagt eigentlich schon alles aus über die undurchsichtigen Finanzgeschäfte, die Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und seine Genossen eingegangen sind. Auch ein Horroszenario wird vom Kontrollamt nicht mehr ausgeschlossen: Mit einem Schlag könnte ein Milliardengrab entstehen.
Diese Tragik für die Steuerzahler könnte wahr werden, wenn die Stadt Wien gezwungen wäre, die Cross-Border-Leasing-Geschäfte vorzeitig aufzulösen oder sie massiv zu verändern. Bei diesen Geschäften wurden z. B. das Wiener Kanalnetz oder Straßenbahnen der Wiener Linien in die USA verkauft und wieder zurückgeleast, um Steuervorteile zu lukrieren.
Frankenkredite wie ein Damoklesschwert
Die Stadt Wien hat aber nicht nur damit ein Problem. Die Buchverluste bei den Franken-Krediten betragen schon 330 Millionen Euro. Diesen Verlust schiebt die Stadt noch vor sich hin: Er wird nicht realisiert, sondern nur "roliert". Das heißt: Sobald ein Franken-Kredit fällig ist, wird ein neuer (in Franken) aufgenommen, um den alten Kredit zu tilgen. Dadurch verschiebt Wien den Verlust nach hinten und kann die Kredite endgültig tilgen, wenn der Franken-Kurs sehr günstig ist. Passiert das aber nicht, klafft ein riesiges Loch im Stadtbudget.
57-Millionen-Euro-Verlust bei Swap-Geschäft
Nebenbei, so stellt das Konrollamt fest, hat die Stadt Wien 57 Millionen Euro bei einem Swap-Geschäft mit der Bundesfinanzierungsagentur, das man schon von Linz kennt, verloren. Im Bericht der Prüfer heißt es, dass von der Stadt Wien eine durchgängig laufende Risikobewertung des Portfolios nicht praktiziert worden sei. So also gehen die Roten - und seit 2010 auch die Grünen - mit dem Geld der Steuerzahler um. Da braucht sich keiner mehr zu wundern, warum die Wiener jedes Jahr mit neuen Steuern oder Gebühren belastet werden.
Betrug und Schlamperei
Zu allem Übel haben die Prüfer vom Kontrollamt auch noch Betrug, Steuergeldverschwendung und Schlamperei bei der Stadt Wien geortet. So soll es bei der Vergabe von Aufträgen der Stadt an Rohrleitungsfirmen Ungereimtheiten gegeben haben. Es wird vermutet, dass es in den vergangenen Jahren zu Bieterabsprachen gekommen ist - und zwar zum finanziellen Schaden der Stadt. Ins Visier der Prüfer gerieten auch vier Garagen in Ungarn, die von den Wiener Stadtwerken ohne Ausschreibung verkauft wurden. Laut Kontrollamt habe man die Garagen dadurch viel zu billig abgestoßen - ebenfalls zum Schaden der Stadt und ihrer Steuerzahler. Schlamperei entdeckten die Prüfer bei der MA35 (Einbürgerungen, Standesamt, Staatsbürgerschaft). Ein Satz im Bericht des Kontrollamt spricht Bände: "In den Wiener Standesämtern gibt es teilweise derartige organisatorische Probleme, dass das Kontollamt den gelieferten statistischen Daten (z.B. Zahl der Eheschließungen) nicht wirklich vertraut."

Freitag, 6. Dezember 2013

Wohnungen: Ende der Beschaulichkeit

Wohnungen: Ende der Beschaulichkeit

Die Wohnkostenbelastung liegt in Österreich deutlich unter EU-Schnitt. Allerdings fehlt es an leistbaren Wohnungen

Wien - Demografische Veränderungen, wie sie in den vergangenen Jahren stattfanden, haben massive Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Die größten Probleme gibt es in den Ballungsräumen, speziell in Wien - hier gibt es zu wenige Wohnungen, vor allem zu wenig leistbare Wohnungen.
Dennoch warnte der Tiroler Gemeinnützigen-Obmann Klaus Lugger vor einer Überregulierung des heimischen Wohnungsmarktes. Leistbarer Wohnraum könne nicht durch die Deckelung der Mietrichtwert-Zuschläge erreicht werden. Das würde nur dazu führen, dass wieder unerlaubte Ablösen verlangt werden, warnt Lugger. Sinnvoller wäre es etwa, den verpflichtenden Garagenplatz pro Wohnung zu streichen, gerade in Gegenden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen sind. "Ein Tiefgaragenplatz weniger würde die Baukosten um sieben Prozent senken."
"Das Mietrecht sollte nicht als sozialpolitisches Instrument benutzt werden", verlangte Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW) bei der Präsentation des neuen Wohnhandbuch 2013, das alle drei Jahre neu aufgelegt wird. Im Übrigen befänden sich österreichweit bereits weniger als zehn Prozent aller Wohnungen (unter 300.000) im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, gab er zu bedenken.

Wohnungsausgaben

In Österreich müssten nur fünf Prozent der Bevölkerung mehr als 40 Prozent ihrer verfügbaren Einkommen für Wohnen und Energie ausgeben. Das seien zwar rund 400.000 Menschen, im EU-Schnitt sei die Quote mit zwölf Prozent aber mehr als doppelt so hoch. Hierzulande werden durchschnittlich 21,6 Prozent der Einkommen für Wohnen, Wasser, Energie aufgewendet.
Im Neubau zähle Österreich bezüglich Leistbarkeit von Wohnraum, Wohnbauförderung (WBF) und dank der Verdienste der gemeinnützigen Bauträger zu den Besten. Amann schätzt, dass die Neubau-Leistung derzeit beinahe den Wohnungsbedarf deckt. Konkret bezieht er sich damit auf das Spitzenjahr 2011 mit 44.300 baubewilligten Wohnungen in Österreich. Jedoch sei die Zuwanderung hoch, und wenn mit Beginn 2014 Bulgaren und Rumänen die Arbeitsfreizügigkeit in der EU bekommen, würden weitere 5000 bis 6000 Menschen nach Österreich und vor allem nach Wien kommen.

Preissteigerungen

Die Preise für Eigentumswohnungen waren in Wien sehr lange stabil - eine 70 m2 große Wohnung kostete im Schnitt etwas mehr als das Vierfache eines Haushaltsjahreseinkommens, "da lagen wir unter fast allen anderen Ländern", so Amann. Nun habe Wien relativ stark nachgezogen, die im Schnitt fünf Jahreseinkommen für eine neue Behausung seien aber noch immer weniger als der EU-Schnitt.
Eine "Blase" im Immobilien- bzw. Wohnungssektor sei Österreich erspart geblieben, konstatierte Lugger. Grund dafür sei etwa der geordnete Bankenapparat ohne Überfinanzierungen (Kredite ohne Eigenmittel) wie etwa in Spanien. Und es gebe auch keine übergroße Verschuldung der heimischen Haushalte für Wohnzwecke, "da liegen wir weit unter dem EU-Schnitt".
Preislich haben Altwohnungen nachgezogen bzw. hielten sich die Preisanstiege neu errichteter Einheiten in Grenzen. Amann: "Früher waren Altwohnungen günstiger als Neubauwohnungen, heute kosten neue Wohnungen ebenso viel wie alte". Mit Eigentumsquoten zwischen 50 und 59 Prozent, je nachdem welches Segment man betrachtet, befinde sich Österreich in Europa eher im unteren Bereich, nur Deutschland und die Schweiz lägen noch tiefer, sehr hoch seien die Eigentumsquoten in Osteuropa.
Der Wohnungsaufwand hat in den letzten Jahren nicht viel stärker zugelegt als die Inflationsrate, lässt sich aus Statistik-Austria-Daten im Wohnhandbuch ablesen. Die Marktmieten bei der Neuvermietung lagen 2012 (ohne Betriebskosten und Steuer) 2012 im Schnitt bei 7,20 Euro pro Quadratmeter .

Deutlich darüber waren sie in Wien und anderen Ballungszentren. Das ist ein rasanter Anstieg nach fast zwei Jahrzehnten moderaten Zuwächsen im Bereich der Inflationsrate oder darunter. (cr, DER STANDARD, 7.12.2013)

StR Ludwig gibt es zu: 1500 Spitzel im Dienst

Wohnbaustadtrat Ludwig: Ehrenamtliche 
 vor den Vorhang!

erstellt am
05. 12. 13
10.30 MEZ
Neues wohnpartner-Buch rund um das ehrenamtliche und freiwillige Engagement; Ausbau der Beteiligungsmöglichkeiten für GemeindebewohnerInnen
Wien (rk) - Rund 1.200 BewohnerInnen sind in Wiens Gemeindebauten als ehrenamtliche HelferInnen aktiv und leisten einen wichtigen Beitrag für ein gutes Zusammenleben. Tendenz steigend! Grund genug für wohnpartner, im neuen und dritten Band der wohnpartner-Bibliothek die Ehrenamtlichen-Tätigkeit vorzustellen und näher zu beleuchten. Am 03.12. präsentierten Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Josef Cser, Leiter von wohnpartner, das neue Buch "Ehrenamt und freiwilliges Engagement im Wiener Gemeindebau". Rund 200 Gäste, darunter zahlreiche Ehrenamtliche aus den Wiener Gemeindebauten, folgten der Einladung zur Buchpräsentation im Wiener Rathauskeller.

Ob Mieterbeiräte, die sich für die Belange ihrer Hausgemeinschaft einsetzen, EnergiepartnerInnen, die beim Geld- und Energiesparen helfen, LernbegleiterInnen, die Kinder aus der Nachbarschaft beim Lernen unterstützen, oder BewohnerInnen, die Handwerks-Workshops und Koch-Kurse veranstalten: Die vielfältigen Aktivitäten der ehrenamtlich und freiwillig engagierten MieterInnen bringen NachbarInnen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen, stärken den Zusammenhalt und steigern die Wohnzufriedenheit.

"Das neue Buch von wohnpartner gibt allen Interessierten umfassende Einblicke in die Ehrenamtlichen-Tätigkeit und zeigt die Fülle an Ideen, die engagierte Mieterinnen und Mieter gemeinsam mit den wohnpartner-Teams umgesetzt haben. Denn das Spektrum ist längst noch nicht ausgeschöpft. In den nächsten Jahren sollen in den Wiener Gemeindebauten noch mehr Beteiligungsmöglichkeiten entwickelt und weitere Ehrenamtliche gewonnen werden", hob Wohnbaustadtrat Michael Ludwig im Rahmen der Buchpräsentation hervor
Ehrenamt - erfüllende Aufgabe im Dienste der Gemeinschaft
Der neue wohnpartner-Band, der auf lebendige Weise Einblicke in ehrenamtliche und freiwillige Aufgaben eröffnet, soll als weiterer "Türöffner" für die vielen interessierten BewohnerInnen fungieren, die erwägen, sich selbst aktiv in die Gestaltung einer guten Nachbarschaft einzubringen. "In zahlreichen Interviews gehen wir der Motivation sowie den Herausforderungen der Helferinnen und Helfer auf den Grund und zeigen auf, wie sie dabei von den wohnpartner-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern professionell und engagiert unterstützt werden", so wohnpartner-Leiter Josef Cser. "Es ist auch für mich eine Bereicherung. Ich sehe, wie die Frauen freier und selbstbewusster geworden sind", beschreibt etwa Interviewpartnerin und Ehrenamtliche Vera Ganswohl, die im Rahmen der wohnpartner-Initiative "Deutsch für gute Nachbarschaft" im Karl-Wrba-Hof Deutschkonversations-Runden für Frauen anbietet, ihre erfüllende ehrenamtliche Tätigkeit.
Über wohnpartner
Die mehr als 150 MitarbeiterInnen von wohnpartner initiieren gemeinsam mit den BewohnerInnen vielfältige Aktivitäten und Projekte, um das Zusammenleben und die gute Nachbarschaft im Gemeindebau zu fördern und weiter zu verbessern. Dazu zählen unter anderem die Begrüßungs-Initiative Willkommen Nachbar!, der 1. Wiener Gemeindebauchor, die BewohnerInnen-Zentren oder die Unterstützung von MieterInnen-Initiativen wie Hofcafés oder Festen. Darüber hinaus vermittelt wohnpartner bei Meinungsverschiedenheiten zwischen NachbarInnen und führt kostenlos Mediationen durch. Zudem sind im Rahmen von wohnpartner unterwegs 18 MitarbeiterInnen in den Sommermonaten aktiv, um für ein besseres Miteinander im Gemeindebau zu sorgen.


Unangemessen hohe Boni bei Vereinigten Bühnen Wien

Unangemessen hohe Boni bei Vereinigten Bühnen Wien
Das Kontrollamt rügt Prämienzahlungen in den hoch subventionierten Vereinigten Bühnen. 2012 bilanzierten sie mit einem Minus von 4,3 Millionen Euro.
  (DiePresse.com)
Das Kontrollamt rügt die großzügigen Prämienzahlungen bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW). Die Prüfer stuften einige Boni als unangemessen hoch ein und kritisierten die oftmals eher niedrig angesetzten Zielvorgaben, bei deren Erfüllung Prämien fällig werden. Die hoch subventionierten, in der städtischen Wien-Holding eingegliederten Vereinigten Bühnen geloben Besserung. Zu ihnen gehören die Musicalstätten Ronacher und Raimund Theater sowie das Opernhaus Theater an der Wien.
Das Kontrollamt hat die Gebarung der Vereinigten Bühnen zwischen 2009 und 2012 unter die Lupe genommen. In diesem Zeitraum wurden insgesamt Prämien in der Höhe von 660.000 Euro ausbezahlt - zum Teil an leitende Angestellte.
Bis zu drei Monatsgehälter hoher Bonus
Der Bonus machte bis zu drei Monatsgehälter aus. Die Prüfer halten das für zu hoch: "Das Kontrollamt stellte fest, dass die Gewährung von bis zu drei Monatsgehältern für die zweite Führungsebene im Wien Holding-Konzern als eher unüblich zu qualifizieren ist." Derartige Regelungen sollten an die "Gepflogenheiten" des Unternehmens angepasst werden, also "in einem angemessenen Rahmen" erfolgen.
Die VBW betonen in der ebenfalls im Bericht enthaltenen Stellungnahme, die Empfehlung zu prüfen und "unter Berücksichtigung des entsprechenden Verantwortungsbereiches im Vergleich zur (...) Referenzgröße Wien Holding-Konzern" umzusetzen.
Kritik: Zielvorgaben nicht konkret genug
Die Zielvorgaben sein oft sehr allgemein gehalten seien, bemängelte das Kontrollamt. Etwa Kosteneinsparungen ohne konkreten Zielwert oder Zielvorgaben, die sowieso im eigentlichen Aufgabenbereich des Mitarbeiters lägen, beispielsweise die Einhaltung von Abgabedaten.
Auffällig sei auch gewesen, dass die Ziele "immer zu 100 Prozent" erfüllt worden seien. Insofern wurde empfohlen, künftig "ambitioniertere und quantifizierbare Zielvorgaben" festzulegen. Denn Prämien sollten "in keinem Fall als 'Selbstverständlichkeit' wie die laufende Bezahlung angesehen werden".
Prämie wegen Wirtschaftslage halbieren? Nur ein Mal
Gerügt wurde außerdem der Umstand, dass nur in einem Fall festgelegt worden sei, die Prämie bei schlechter Wirtschaftslage zu halbieren. Die Prüfer forderten, diese Regelung in alle Zielvereinbarungen aufzunehmen. Die VBW will laut eigenem Bekunden dieser Aufforderung nachkommen.
Was die Personalkosten der VBW generell betrifft, wurde zwischen 2009 und 2012 ein Anstieg von 7,6 Prozent auf zuletzt rund 45 Millionen Euro festgestellt, während im selben Zeitraum der Mitarbeiterstand um 0,5 Prozent auf rund 702 Vollzeitäquivalente zurückging.
Das Plus bei den Ausgaben war hauptsächlich auf Mehrkosten für den Personalbereich Kunst - also für Solisten, Orchester und Ensemblemitglieder - zurückzuführen. Die Vereinigten Bühnen merkten an, dass Künstler nicht zum ständigen Personal gehörten, die Zahl der Beschäftigten also spielplan- und produktionsabhängig und insofern in zeitlicher Hinsicht nur schwer vergleichbar sei.
Bilanz 2012: Minus 4,3 Millionen Euro
Die VBW bilanzierten im Vorjahr mit einem Minus von 4,3 Millionen Euro.
Eine kürzlich beschlossene Erhöhung der Jahressubvention auf insgesamt fast 42 Millionen Euro seitens der Stadt Wien sorgte für heftige Diskussionen. Nicht nur die Rathausopposition, sondern auch diverse Proponenten der freien Theater- und Kunstszene ließen ihrem Ärger freien Lauf.
Drozda verteidigt Prämien
VBW-Generaldirektor Drodza verteidigt die Prämienzahlungen. "Wir reden hier über eine Summe von 165.000 Euro pro Jahr. Das sind 0,35 Prozent des Personalaufwands", so Drozda. Angesichts der Leistungen und der niedrigen Fixgehälter seien derlei Boni legitim.
Bei den Empfängern handle es sich um einen Personenkreis von 50 der insgesamt 700 Mitarbeiter - um "sehr wichtige Leistungsträger". Wobei es sich laut dem VBW-Chef beinahe die Hälfte der vom Kontrollamt ausgewiesenen Prämiensumme von 660.000 Euro zwischen 2009 und 2012 nicht um Leistungsprämien, sondern um abgegoltene Überstunden handle, die lediglich als "Prämien" ausgewiesen würden. Dass den betreffenden Mitarbeitern angesichts dessen, dass die VBW 2010 und 2011 die besten Jahre ihrer Geschichte verzeichnet hätten, im Durchschnitt rund 1500 Euro an reiner jährlicher Leistungsprämie bekamen, "halte ich für legitim - noch dazu, weil wir hier über niedrigere Fixgehälter reden", unterstrich Drozda.
"Ich bin nicht der Meinung des Kontrollamts, dass die Zielvereinbarungen nicht ambitioniert sind", sagt der VBW-Generaldirektor. "Beispielsweise das Sponsorenniveau in widrigsten wirtschaftlichen Situationen - andere Häuser verzeichnen Sponsoringeinbrüche von bis zu 40 Prozent - zu halten, ist mehr als ambitioniert."
Will am Prämiensystem festhalten
Grundsätzlich wolle er am Prämiensystem festhalten, wiewohl man über einzelne Änderungen freilich reden könne. "Ich halte an einer leistungsbezogenen Entlohnung mit niedrigen Fixgehältern und Prämien fest und halte es für vernünftig. Ob letztere bis zu drei Monatsgehälter ausmachen müssen, muss man von Fall zu Fall diskutieren, das hängt auch von der Höhe des Fixbezuges ab", so der VBW-Direktor.
(APA)
Beim Musicalorchester wird eingespart werden. Fünf Verträge laufen aus, 14 Musikern wird eine "Handshake"-Lösung angeboten.
  (DiePresse.com)
Als "Zentralgestirn der Vereinigten Bühnen" würdigte Thomas Drozda, Geschäftsführer der Vereinigte Bühnen Wien (VBW), am Donnerstag am Rande einer Präsentation zum neuen Musical "Der Besuch der alten Dame" im Ronacher das Musicalorchester. Bei den Instrumentalisten werden umfangreiche Einsparungen ab dem Jahr 2015 geplant. Das Orchester biete aber - abseits der Zahlen - im internationalen Vergleich "mehr Qualität und Kontinuität", lobte Drozda am Donnerstag. Er werde "alles tun, um das zu erhalten". Er sei "der letzte, der den Ast absägen will, auf dem wir sitzen".
19 Instrumentalisten weniger
Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Verträge von "vorerst" fünf Musikern nicht verlängert werden. Weiteren 14 Orchestermitgliedern "in einem gewissen Alter" "Handshake"-Lösungen sollen angeboten werden. Die durchschnittliche Orchesterbesetzung bei VBW-Produktionen sei "im internationalen Vergleich außergewöhnlich und alles andere als eine Selbstverständlichkeit", so Drozda.
Wo andere Mitbewerber nur sieben oder 14 Musiker auf der Bühne hätten, würde das VBW-Orchester - wie etwa bei der heutigen Vorstellungen einiger Lieder aus "Der Besuch der alten Dame" - 30 Instrumentalisten beschäftigen. "Das macht den Wiener Klang aus."
(APA)